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Die Sonne tauchte den Garten von Jacqueline und Anke in warmes Licht. Auf der Holzbank sitzend, hielt ich den Brief in meiner Hand. Die Worte darauf waren nur ein schwacher Abglanz dessen, was mein Herz fühlte.

In der Reha in Kreischa war die Welt grau und voller Schmerz gewesen. Jeder Schritt war eine Schlacht, jeder Tag ein Berg. Dann kamen sie. Nicht mit großen Gesten, sondern mit der stillen, beständigen Güte einer Familie. Eine warme Mahlzeit, die heimlich ins Zimmer gestellt wurde. Ein ermutigendes Lächeln am Telefon, wenn die Einsamkeit am größten war. Ein offenes Ohr, wenn die Angst zu laut wurde.

Sie waren der Anker in meinem stürmischen Meer. In ihrer Fürsorge fand ich nicht nur praktische Hilfe, sondern auch etwas viel Kostbareres: Die Gewissheit, nicht allein zu sein. Ihre Tür stand immer offen, ihr Herz noch weiter.

Ich faltete den Brief und legte ihn auf den Gartentisch. Keine Worte konnten diese Dankbarkeit einfangen. Es war ein Gefühl, das tief in der Seele verwurzelt war – die reine, unerschütterliche Gewissheit, dass es in der größten Not wahre Güte gibt. Und für diese Güte, für Jacqueline, Anke und ihre ganze Familie, würde mein Herz für immer dankbar sein.

Lyrics

Es gab den Tag
An dem die Welt verrutscht ist
Kleines Blitzen im Kopf
Und dann wurde alles still

Der Boden weg
Mein linker Arm wie aus Stein
Mein eigener Körper
Ließ mich einfach allein

Doch ich fiel in eure Arme
Als die Angst mich überrannte
Jacqueline
Du hast mich gehalten (so fest)
Anke
Du hast mit mir gelacht
Als ich selber mich vergaß
In der Not braucht ein jeder eine Hand
Auch wenn Bitten manchmal schwerfällt

Ich zähl die Schritte
Vom Bett bis an die Tür
Jedes Zittern
Jeder Sturz
Schreibt sich tief in mich hinein

Doch eure Blicke
Sagen: „Wir sind hier“
Wenn ich wütend
Wenn ich müde bin
Tragt ihr die Stille mit mir

Denn ich fall in eure Arme
Wenn die Nacht mich übermannt
Jacqueline
Du flüsterst mir Mut zu (ganz leis)
Anke
Du bleibst
Auch wenn ich schrei
Wenn ich selber mir nicht trau
In der Not braucht ein jeder eine Hand
Auch wenn Fragen manchmal brenn’n

Ich lerne neu zu gehen
Schritt für Schritt
Auch mit der Scham
Ich lerne
Hilfe anzunehmen
Weil ich’s allein nicht tragen kann

Und ich steh in euren Armen
Selbst wenn meine Seite schweigt
Jacqueline
Dein Lächeln ist mein Halt
Anke
Dein Glaube trägt mich weit
Wenn die Zukunft flackert
Klein
In der Not braucht ein jeder eine Hand
Und ich darf der sein
Der ich bin

Lyrics written Kai-Dominik Bertha (ELAG ERFURT)

Copyright by Radio PTR

Radio PTR Inc. Slowakei
Most SNP, 851 01 Bratislava

#song #dankememes

Kategorie

🎵
Musik
Transkript
00:00Musik
00:30Es gab den Tag, an dem die Welt verrutschte, kleines Blitzen im Kopf und dann wurde alles still, der Boden ging weg, mein linker Arm wie aus Stein, mein eigener Körper ließ mich einfach allein.
01:00Musik
01:02Doch ich fiel in eure Arme, als die Angst mich überrannte, Jacqueline, du hast mich gehalten, zu fest, Anke, du hast mit mir gelacht, als ich selber mich vergaß.
01:18In der Not braucht ein jeder eine Hand, auch wenn Bitten manchmal schwerfällt.
01:24Musik
01:26Ich zähl die Schritte, vom Bett bis an die Tür, jedes Zittern, jeder Sturz schreibt sich tief in mich hinein.
01:53Musik
01:55Doch eure Blicke, sagen wir sind hier.
02:01Musik
02:03Wenn ich wütend, wenn ich müde bin, tragt ihr die Stille mit mir.
02:09Musik
02:11Denn ich fall in eure Arme, wenn die Nacht mich übermannt.
02:15Jacqueline
02:17Du flüsterst mir Mut zu
02:21Ganz leis
02:23Anke
02:25Du bleibst, auch wenn ich schrei, wenn ich selber mir nicht trau.
02:28In der Not braucht ein jeder eine Hand, auch wenn Fragen manchmal brennen.
02:33Ich lerne neu zu gehen, Schritt für Schritt auch mit der Scham.
02:39Ich lerne Hilfe anzunehmen, weil ich's allein nicht tragen kann.
02:43Musik
02:45Musik
02:47Und ich steh in eurem Leid.
02:49Musik
02:51Und ich steh in euren Armen, selbst wenn meine Seite schweigt.
03:17Jacqueline
03:19Dein Lächeln ist mein Halt, Anke
03:23Dein Glaube trägt mich weit, wenn die Zukunft flackert klein.
03:29In der Not braucht ein jeder eine Hand und ich darf der sein, der ich bin.
03:37Musik
03:39Warum
03:43echt
03:57Musik
04:00Musik
04:02Musik
04:05Musik
04:07Bis zum nächsten Mal.
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