00:00Friedrich Merz steht aktuell im Zentrum eines diplomatischen Schlagabtauschs. Nach scharfer
00:10Kritik an der iranischen Führung und der Ankündigung möglicher neuer Sanktionen gegen Teheran
00:15reagierte der iranische Außenminister Abbas Arakji mit einer heftigen Verbalattacke. Auf
00:22der Plattform X warf er Bundeskanzler Merz politische Naivität und einen widerwärtigen
00:27Charakter vor. Besonders enttäuscht zeigte sich Arakji darüber, dass Deutschland einst enger
00:33Partner des Iran nun von einer Person wie Merz auf der Weltbühne vertreten werde. Er äußerte die
00:39Hoffnung, dass Deutschland bald wieder eine reifere und ehrenhafte politische Führung bekomme.
00:45Hintergrund der Eskalation sind geplante indirekte Gespräche zwischen Iran und den USA über das
00:51Atomprogramm, bei denen auch Themen wie Menschenrechte und die Unterstützung bewaffneter Gruppen zur
00:57Sprache kommen sollen. Merz hatte zuvor erklärt, das iranische Regime stehe kurz vor dem Ende und
01:04Deutschland sei bereit, den Druck zu erhöhen. Die iranische Seite wertet diese Aussagen als
01:09verantwortungslose Einmischung in innere Angelegenheiten. Beobachter sehen in Arakjis
01:13scharfen Worten ein Zeichen wachsender Frustration der iranischen Führung angesichts internationaler
01:19Isolation und interner Machtverluste. Gedanken zum Thema? Ab in die Kommentare!
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