00:00Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen. Diesmal mit Aussagen, die viele schockieren.
00:10Nach zwei tödlichen Schüssen durch Eisbundesagenten in Minneapolis räumt der US-Präsident erstmals
00:16Fehler ein. Im Interview mit NBC News spricht Trump von traurigen Vorfällen und gibt zu,
00:22dass seine Regierung vielleicht einen sanfteren Ansatz hätte wählen sollen. Doch nur Sekunden
00:27später relativiert er. Härte sei weiterhin notwendig, schließlich habe man es mit
00:32wirklich harten Kriminellen zu tun. Die beiden Todesfälle, bei denen René Goode und Alex
00:39Pretty ums Leben kam, lösten landesweite Proteste und einen politischen Streit zwischen Trump und
00:45den demokratischen Spitzenpolitikern Minnesotas aus. Zunächst hatte Trump die Opfer ohne Belege
00:51als Terroristen bezeichnet. Videoaufnahmen widersprachen jedoch den offiziellen Darstellungen.
00:57Im Interview distanziert sich Trump nun von den Einsätzen. Es hätte nicht passieren
01:02sollen, sagt er. Auf die Frage, ob die Vergangenheit der Opfer die tödlichen Schüsse rechtfertige,
01:08antwortet er klar mit Nein. Parallel dazu zieht die Regierung 700 Bundesagenten aus Minnesota
01:14ab. Rund 2000 bleiben jedoch weiterhin im Einsatz. Trotz der Kritik stellt sich Trump demonstrativ
01:21hinter die Strafverfolgungsbehörden und betont, wie wichtig deren Arbeit sei. Er beklagt, dass die Medien
01:27nur über die beiden Todesfälle berichten und nicht über die Erfolge seiner Politik. Im Netz sorgen
01:34seine Aussagen für Entsetzen. Viele werfen ihm vor, Menschenleben auf Zahlen zu reduzieren und
01:40Verantwortung zu vermeiden. Als Reaktion kündigt die Regierung an, künftig alle Beamten in Minneapolis
01:45alles mit Bodycams auszustatten. Ein Schritt, der Vertrauen schaffen soll. Doch die Debatte
01:51um Verantwortung und Menschlichkeit bleibt. Gedanken zum Thema? Ab in die Kommentare!
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