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  • vor 2 Tagen
Sobieski-Denkmal abgesagt – Streit um Geschichte und Symbolik
Die Stadt Wien stoppt das geplante Denkmal für König Jan III. Sobieski am Kahlenberg. Begründung: mögliche politische Instrumentalisierung.
Kritiker sprechen von Wortbruch und diplomatischer Respektlosigkeit.
Was steckt hinter dem Konflikt? TV21 fasst zusammen

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Transkript
00:00Am Wiener Kahlenberg sorgt die endgültige Absage des geplanten Sobieski-Denkmals für politischen und diplomatischen Wirbel.
00:08Das Projekt, seit mehr als zehn Jahren in Vorbereitung, sollte an den polnischen König Jan III. Sobieski erinnern,
00:15jenen Heerführer, der 1683 maßgeblich zur Befreiung Wiens beitrug.
00:20Die Stadt Wien hat das Vorhaben nun gestoppt.
00:23Begründung. Das Denkmal könne als Bühne für islamfeindliche oder antitürkische Resentiments missbraucht werden.
00:29Kritiker sprechen dagegen von Wortbruch, Respektlosigkeit und einem kulturpolitischen Offenbarungseid.
00:36Besonders FPÖ und Teile der ÖVP werfen der Stadt vor, jahrelange Zusagen gebrochen zu haben.
00:42Auch diplomatisch wächst der Druck.
00:44Die polnische Botschaft widerspricht der Argumentation der Stadt und fordert die Umsetzung des Denkmals.
00:50Dass Wien diese Gespräche nicht fortführen will, sorgt für zusätzliche Irritation.
00:55Hinter dem Streit steht ein größerer Konflikt.
00:58Wie geht Wien mit historischer Symbolik um und wie politisch aufgeladen darf Erinnerungskultur sein?
01:04Das Sobieski-Denkmal ist damit längst mehr als eine Statue.
01:08Es ist ein Brennpunkt zwischen Geschichte, Identitätspolitik und parteipolitischer Profilierung.
01:13Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:16Untertitelung des ZDF, 2020
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