Skip to playerSkip to main content
  • 7 hours ago
Transcript
00:00Manchmal spukt es hier auch.
00:02Ach ja? Sie machen mich neugierig.
00:04Ich könnte abends mal für uns kochen.
00:06Und dann würde ich Ihnen das alles erzählen.
00:09Sehr gerne.
00:11Gut.
00:14Die MK wird in einer Aktiengesellschaft umgewandelt.
00:18Ich will dieses Kind genauso lieben wie Kille und Scheiben.
00:22Ich dachte, ich decke das Geheimnis einer besonderen Frau auf.
00:26Aber sie war verrückt. Okay.
00:29Naja, wenn du das wirklich glaubst,
00:31dann kannst du ja die gestohlenen Aufzeichnungen ins Kloster zurückbringen.
00:34Wir gehen ins Märchen.
00:37Schmerz.
00:38Woher willst du das denn wissen?
00:41Ich weiß ja nicht mal, ob ich dieses Kind lieben kann.
00:59Und verrätst du mir jetzt auch dein...
01:17Magst du nicht rangehen?
01:20Magst du nicht rangehen?
01:23Doch.
01:24Doch.
01:25Das ist mein Handy.
01:26Ich...
01:27Ich geh da wohl...
01:29Oh, das ist die Gärtnerei.
01:31Ich...
01:32Ich muss da kurz rangehen.
01:34Hallo?
01:35Was ist los?
01:39Wie das denn?
01:40Ich...
01:41Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
01:43Beruhige dich.
01:44Ich...
01:45Ja.
01:46Ich komm ja gleich.
01:47Ja, ich mach mich sofort auf den Weg.
01:51Ärger?
01:53Stromausfall in meinem Betrieb.
01:54Mein Mitarbeiter steht Kopf.
01:55Ich...
01:56Ich muss da wohl hin.
02:00Schade.
02:02Und Fortsetzung folgt?
02:04Fortsetzung folgt.
02:21Wo finde ich dich denn jetzt wieder?
02:28Das war sicher keine leichte Entscheidung.
02:30Emilia hätte genauso entschieden.
02:34Müsst du ein Glas Wasser?
02:39Nein, danke.
02:45So wenig Genugtu?
02:47Die EMKA wird in eine AG umgewandelt.
02:49Das hast du dir doch immer gewünscht.
02:51Ja, ich hatte das Thema schon abgehakt.
02:53Und ehrlich gesagt,
02:54bin ich skeptisch,
02:56ob du das Ganze auch wirklich durchziehst.
03:00Worauf du dich verlassen kannst.
03:03Ich bin vieles, aber nicht sprunghaft.
03:06Ich freue mich, du.
03:07Es war die richtige Entscheidung.
03:09Der Meinung bin ich auch.
03:12Und damit eines klar ist.
03:16Die EMKA wird kein Spielball für Spekulanten.
03:19Wir gehen definitiv nicht an die Börse.
03:23Und ich werde jederzeit Mehrheitseignerin bleiben.
03:28Es geht nur um die Beschaffung
03:30von frischem Kapital für unser Projekt.
03:33Genau so ist es.
03:35Und der Aufsichtsrat wird so aufgestellt,
03:38dass er in meinem Sinne entscheidet.
03:40Natürlich.
03:41Du hast das letzte Wort.
03:43Sei doch so nett
03:44und ruf jetzt Herrn Johannsen an
03:46und sag ihm, dass er sich verzockt hat.
03:49Mit dem größten Vergnügen.
03:51Lügen.
03:53Und dann musst du ja nur noch
03:54die Pressemitteilung ändern.
03:56Die EMKA wird Aktiengesellschaften.
04:06Ein würdiges Denkmal für Emilia.
04:09Und eine gute Entscheidung für die EMKA.
04:12Die EMKA.
04:42Und jetzt?
04:58Mach mir einfach so weiter.
05:02Du hast gesagt, dass du das Kind nicht willst.
05:09So habe ich das nicht gesagt.
05:12Du weißt nicht, ob du es willst.
05:15Du, wir müssen darüber reden.
05:22Ich hätte es nicht sagen sollen.
05:24Du hast es aber gesagt.
05:28Hey, was macht denn ihr schon hier?
05:31Charlie sagt, wir bekommen ein Baby.
05:33Was?
05:35Er hat das Ding hier gefunden
05:36und glaub jetzt, dass du noch ein Kind kriegst.
05:39Ähm.
05:41Nein, ich ähm.
05:42Der Strampler ist ein Geschenk für eine Freundin.
05:44Die bekommt ein Baby.
05:46Cool.
05:47Cool.
05:49Charlie, wir bekommen kein Baby.
05:50Du schuldest mir 5k Gummis.
05:55Das war jetzt keine Entscheidung gegen das Kind.
05:58Ich will einfach nicht...
06:00Ich möchte nicht, dass Charlie und Pelle jetzt schon Bescheid wissen.
06:03Es ist zu früh.
06:06So oder so.
06:09Was heißt denn jetzt dieses zweite So?
06:12Du, ich...
06:16Erklär mir, was geht in dir vor?
06:19Lu!
06:24Lu!
06:25Ich weiß es doch auch nicht.
06:27Ich...
06:34Richard.
06:37Ja, geh ruhig ran.
06:39Ich...
06:40Ich muss ja sowieso gleich mit den Jungs.
06:41Rusty, wir haben doch heute dieses Auswärtsspiel.
06:44Richard, ja?
06:49Du bist der Knaller.
06:51Was?
06:53Deine neuen Entwürfe haben's rausgerissen.
06:55Entschuldigung, wovon redest du?
06:57Der Emilia-Kaiser-Tower.
06:59Victoria war so angetan, sie ist über ihren Schatten gesprungen, um den Bau zu ermöglichen.
07:03Stand das Projekt denn auf der Kippe?
07:05Ich erkläre dir alles. Komm einfach ins Büro. Wir haben einiges zu bereden.
07:08Daniel!
07:12Ja, ich komme. Ich brauch nur noch ein bisschen.
07:15Ist alles okay bei dir?
07:17Ja.
07:19Ja, alles gut. Ich...
07:21Ich bin gespannt, was du zu sagen hast. Bis gleich.
07:38Ja.
08:04Oh.
08:06Kann ich mir helfen, Lisa?
08:07Ich checke aus. Es geht zurück nach Parma.
08:11Zimmernummer?
08:13311.
08:17Ich hoffe, der Aufenthalt war angenehm.
08:20Ich war mit dem Hotel zufrieden, ja.
08:23Das freut mich zu hören.
08:26Es ist nichts mehr offen.
08:29Gute Heimreise.
08:32Es ist wirklich nichts mehr offen.
08:34Es trifft nicht, dass ich den Eidesommer verkaufe. Es tut mir leid.
08:44Ich habe doch zugestimmt.
08:45Es stört dich überhaupt nicht.
08:46Es ist ein bisschen so, als ob man den E-Ring verkauft, weil der Goldkurs gerade gut steht. Aber es ist deine Entscheidung.
08:58Weißt du, Julius, ich fand den Gedanken eigentlich total schön, dass unser wunderbarer Duft raus in die Welt darf. Und die Menschen verzaubert.
09:05Und die Menschen verzaubert.
09:07Gute Heimreise.
09:08Gute Heimreise.
09:09Und allem, was wichtig ist.
09:11Das Thema heute...
09:12Ist das Gisela?
09:13Was mache ich, wenn mein Ex mich durch ein jüngeres italienisches Supermodel ersetzt?
09:19Deine Mutter redet öffentlich über uns.
09:21Es verdreht die Fakten.
09:23Das tut mir leid.
09:24Ich habe ihr schon tausendmal gesagt, dass sie nicht über die Familie reden soll.
09:29Tut mir leid.
09:30Junge Russ.
09:32Ein italienisches Supermodel?
09:36Kennt man ihn?
09:41Ich weiß nicht, was passiert ist, aber meine Entwürfe scheinbar sind teuer.
09:45Eindruck gemacht zu haben.
09:47Es ist definitiv der Mia Kaisertauer komm.
09:52Frag mich nicht, wo die die Kohle aufgetrieben haben.
09:56Ist doch toll.
09:57Das ist großartig.
09:59Nach dem Tech Campus ist der Tower einer meiner besten Entwürfe.
10:03Und endlich, endlich war es in Zukunft.
10:10Ich freue mich für dich wirklich.
10:14Ich würde trotzdem lieber hierbleiben mit dir reden.
10:18Ich muss doch auch weg.
10:23Vielleicht können wir Jess ja mal zum Abendessen einladen.
10:26Oder...
10:28Oder wir gehen zusammen zur Ultraschalluntersuchung, damit das Ganze mal greifbarer wird.
10:37Es tut mir so leid, dass ich das gesagt habe.
10:39Ich wollte dich nicht verletzen.
10:41Du sollst dich auf das Kind freuen.
10:43Wir sollen uns auf das Kind freuen.
10:46Natürlich.
10:47So sollte es sein.
10:49Deswegen vergiss einfach, dass ich so unsicher bin.
10:51Das kann ich nicht.
10:53Wir stecken da gemeinsam drin.
10:56Nee, ich muss das allein klarkriegen.
11:00Doch, Daniel.
11:02Du kannst mir im Moment nicht helfen.
11:13Helle, Charlie.
11:14Ich habe eure Flaschen gefüllt und...
11:16Ihr seid ja noch gar nicht umgezogen.
11:17Ihr geht mal.
11:18Ihr geht's auf!
11:47I'll always look out for you. That's what I'll do. See you.
12:07Hä? Ich dachte, der Strom ist ausgefallen und es ist unmöglich, ihn wieder anzubekommen.
12:11Ähm, ja, ich hab's dann doch irgendwie wieder geschafft.
12:17Und warum dann diese Panik?
12:19Weil die Hauptsicherung die ganze Zeit rausgeflogen ist und die Steckdose hat gebitzelt und dann dachte ich, ähm, der Laden fackelt gleich ab.
12:26Drama Queen. Jetzt stell mal den Fikus ab und sag mir, wo das Problem war.
12:33Ja, die Steckdose ist nass geworden. Und als ich das rausgefunden und sie getrocknet hatte, dann ist auch die Hauptsicherung nicht mehr rausgeflogen.
12:40Aha. Und, äh, und wie ist die Steckdose nass geworden? Haben wir ein undichtes Dach?
12:48Keine Ahnung. Scheinbar hab ich irgendetwas umgeworfen.
12:54Hast du ne Ahnung, was ich deinetwegen unterbrochen hab?
12:58Setzlinge pflanzen?
13:00Nein.
13:04Na, so wie du grinst, geht's um nen Typen.
13:06Und was für einer.
13:11Hast du dich wieder mit Ponsai Tom vertragen?
13:13Oh, um Gottes Willen, war der hier?
13:15Nee.
13:15Oh, Gott sei Dank.
13:18Was ist, ich brauch ein paar mehr Infos. Ein Name alleine reicht nicht.
13:22Oh nein.
13:24Was ist denn?
13:25Ich, ich weiß überhaupt nicht, wie er heißt.
13:28Ich dachte, Ponsai Tom.
13:29Ach doch, der Mann von eben. Ich, ich hab auch keine Handynummer. Wie, wie find ich den?
13:34Oh Gott, ich muss sofort zurück zum Hof.
13:38Und wie erkenne ich dann deinen Tom?
13:41Wenn jemand nach meiner schönen Gärtnerin fragt, ist das garantiert Tom.
13:46Okay. Meine schöne Gärtnerin.
13:51Katharina Schönbuch war eine bedeutende Sternenforscherin.
13:54Nennen wir sie eben nicht, weil man das als Frau damals nicht sein durfte.
13:57Stimmt.
13:58Ja. Deshalb hatte Leonard auch immer Angst um sie.
14:01Ja, zu Recht. Ich meine, irgendjemand muss sie verraten haben.
14:05Genau. Und daraufhin hat sie dann die Briefe in der Kiste vergraben.
14:08Mhm.
14:09Und er hat die Dokumente ins Kloster gebracht zu seiner Tante, Maria Benedikta.
14:14Ja, aber es hat sie nicht gerettet. Ich meine, sie wurde trotzdem verbrannt.
14:18Aber immerhin haben wir das jetzt aufgedeckt.
14:21Vielleicht wollte Katharina das, also ihr Geist, dass du alles aufklärst.
14:26Danke.
14:26Danke, dass ihr mir geholfen habt.
14:36Ich bin gleich noch bei Ihnen, Frau Krause.
14:41Ladies and Gentlemen.
14:43Der Stararchitekt Daniel Mahler.
14:48Langsam.
14:48Nein.
14:49Langsam.
14:49Ganz im Gegenteil.
14:51Wir geben jetzt richtig Gas.
14:53Frau Krause, haben wir nicht noch Champagner?
14:55Ja?
14:56Frau Krause, das ist noch zu früh.
14:57Nein.
14:59Das Projekt ist in trockenen Tüchern.
15:00Das haben wir vom Tech Campus auch gedacht. Zweimal.
15:02Was auch immer optimistischer. Was ist denn los?
15:05Deiner Euphorie nach zu urteilen, war es ja nicht klar, ob der Tower kommt.
15:09Ja, es gab ein paar Probleme.
15:12Und wie ist die Lösung?
15:13Die MK wird eine Aktiengesellschaft.
15:17Jetzt doch.
15:18Das war Victorias Vorschlag. Sie ist da mitgekommen.
15:20Aber dir hat das gepasst.
15:24Was meinst du?
15:26Kann es sein, dass es dir von Anfang an bei dem Projekt genau darum ging?
15:30Was unterstellst du mir?
15:34Als ich einfach mal so den Tower entwerfen sollte, dachte ich, du willst mich von der Pleite mit dem Tech Campus ablenken, aber du willst deine Mutter ködern.
15:42Nein!
15:43Bin ich wieder mal nur ein Rädchen in deinem Getriebe?
15:47Der Tower ist ein architektonisches Meisterwerk. Das habe ich gesehen. Das hat Victoria gesehen.
15:52Ich habe dir versprochen, nie wieder Shoppingmalls. Und dafür habe ich gearbeitet.
15:56Und es mag sein, dass ich deine Genialität dafür ein bisschen ausgenutzt habe.
16:00Aber wir schaffen Großes.
16:04Endlich.
16:05Frau Böttcher, kann ich etwas für Sie tun?
16:22Ich suche einen Mann.
16:25Ich bin leider schon vergeben.
16:27Nein, nicht.
16:29Er war vorhin auf dem Gelände, wo ich ein Beet gepflanzt habe.
16:32Also, circa 1,80 groß. Gut aussehend, gepflegt, gekleidet. Wahnsinnig schöne Hände und wunderschöne Augen. Weiche Lippen.
16:42Weiche Lippen?
16:44Ja, ähm, haben Sie sich jemanden gesehen? Ich meine, waren Sie überhaupt draußen?
16:48Ja, natürlich war ich draußen. Möglicherweise sogar in der Nähe Ihres Beetes, aber...
16:52Und?
16:53Und, ach, tatsächlich habe ich etwas gefunden.
16:57Etwas?
16:57Hier. Ein Hufeisen. Könnte das etwas mit Ihrem mysteriösen Mann mit den weichen Lippen zu tun haben?
17:08Steckdosen anpinkeln ist richtig gefährlich. Du kannst von Glück reden, dass du keinen Schlag bekommen hast.
17:15Die Steckdose stinkt erbärmlich. Schäm dich.
17:18Oh, hey. Moin.
17:25Äh, sagen Sie bloß, Sie brauchen noch mehr von diesen Setzlingen.
17:29Nee, nee.
17:29Die sind jetzt alle weg.
17:31Frau, was anderes. Ich suche eine schöne Gärtnerin.
17:35Lange braune Haare.
17:37Wundervolles Lächeln.
17:39Wundervolle, weiche Lippen.
17:41Das ist seins.
17:49Ach, der Mann mit den weichen Lippen trägt Hufeisen?
17:53Sein Pferd. Kann man daran irgendwie den Besitzer erkennen? Ich meine, sind Hufeisen irgendwie durchnummeriert?
17:59Nein, ich höre es dir nein. Allerdings ist dies ein besonderes Hufeisen. Also mit einer besonderen Schmiedetechnik.
18:07Sehen Sie hier? Diese Zehe, diese eckige, ist eine schwedische Hufeisentechnik.
18:18Ein Schwede.
18:21Ja, meine Chefin ist leider gerade gar nicht im Laden.
18:25Aber Sie haben eine Chefin?
18:27Ja.
18:28Hm. Das ist Tom.
18:30Tom?
18:31Ich habe eine Frage. Waren Sie schon einmal in Japan?
18:34Äh, ja, ja. Vor kurzem erst. Wieso?
18:37Dann kennen Sie sich mit Bonsai aus.
18:39Ah, dann geht's ja gar nicht gut, ha?
18:41Was ist dir denn zugestoßen?
18:43Ja, den können Sie gerne haben.
18:45Bitte?
18:45Bitteschön.
18:46Aber ich brauche ihn gar nicht.
18:47Tja, ist mir egal. Den können Sie trotzdem gerne haben.
18:49Ja, aber ich such eigentlich...
18:50Ja, ich weiß, was Sie suchen, aber die Frau ist nicht da. Die kannst du dir auch abschminken.
18:54Und ob mit oder ohne Bonsai, du gehst jetzt aus dem Laden und kommst nicht mehr wieder. Ist das klar?
18:58Okay.
18:59Ja, gut.
19:00Gut.
19:00Tschüss.
19:01Tschüss.
19:01Hoffentlich taucht er wieder auf, mein Schwede. Darf ich das behalten?
19:11Klar. Natürlich. Sobald ich weiß, haben wir hier auf dem Hof keine schwedischen Pferde.
19:18Das ist ein bisschen wie ein Märchen, oder? Aschenputtel. Mit dem Hufeisen suche ich das Pferd und damit seinen Besitzer.
19:26Ein schwedischer Prinz mit weichen Lippen. Das wär's.
19:47Schade, dass Frau Böttcher schon wieder zurück in den Laden musste. Hier.
19:51Dankeschön, Carla.
19:52Ich glaube, wir sollten das langsam den Profis überlassen. Immerhin sind das historische Dokumente.
20:01Hat wohl niemanden interessiert.
20:03Naja, weil niemand davon wusste.
20:06Was meinst du überhaupt mit Profis?
20:08Ich glaube, wir sollten sie dahin geben, wo sie herkommen, ans Kloster.
20:12Nein. Die Äbtissin hatte überhaupt kein Interesse an Katharina Schönbuch.
20:18Sie kannte die Zusammenhänge ja auch nicht.
20:20Ich meine, weil die Kirche damals keine gute Rolle gespielt hat.
20:26Vielleicht würde sie alles vertuschen wollen und die ganzen Dokumente verschwinden im Klosterarchiv.
20:31Also, auf jeden Fall musst du um Erlaubnis fragen.
20:35Oder warte mal. Wie wär's denn, wenn du Fotos davon machst und sie dann zurückgibst?
20:40Ach, dann sieht man doch die Einstiche nicht.
20:42Wir können doch mal gucken, ob das funktioniert.
20:44Okay.
20:46Guck mal.
20:49Und?
20:50Ach ja, das könnte klappen.
20:52Ach, guck mal.
20:55Siehst du die beiden Kometen, die sich da umkreisen?
20:57Einer mit einem K, einer mit einem L.
21:00Katharina und Leonard.
21:01Zwei Kometen, die sich umkreisen und für immer im Weltall zusammen sind.
21:09Ich werd, glaub ich, grad wieder ein bisschen emotional.
21:13Das ist wirklich, wirklich romantisch.
21:15Was?
21:27Hey.
21:29Hey.
21:30Der war da.
21:31Und ich hab ihn in die Flucht geschlagen.
21:33Wchen?
21:34Bonsai-Turm.
21:35Echt?
21:36Echt, der war hier?
21:37Ja, vor einer halben Stunde oder so.
21:39Und seinen Bonsai wollte er nicht mitnehmen.
21:42Das hätt ich nicht gedacht.
21:43Ja, hat sich dumm gestellt und so getan, als wüsste er nicht, was das soll mit dem Bonsai.
21:49Sicher, dass es Tom war?
21:51Ja, na klar.
21:52Er hat nach seiner schönen Gärtnerin gefragt und ich hab ihn gefragt, ob er in Japan war.
21:57Hast du ihn auch gefragt, wie er heißt?
22:00Nee, aber wer soll denn sonst nach dir fragen?
22:04Beschreib ihn.
22:07Ungefähr so groß, dunkle Haare, gut aussehen.
22:11Oh nein, das war nicht Tom.
22:12Nein?
22:13Das war mein Schwede.
22:14Wieso ein Schwede?
22:15Das ist der Mann, den ich suche und der mich offensichtlich auch sucht.
22:18Moment, wieso denn Schwede? Ich bohren Namen.
22:20Weiß ich nicht.
22:21Ich weiß nicht mal, ob er wirklich Schwede ist.
22:23Okay, jetzt bin ich verwirrt.
22:24Ich auch.
22:25Was weißt du über diesen geheimnisvollen Schweden?
22:27Er hat ein Pferd.
22:29Und er ist neu in Lüneburg oder zu Besuch auch.
22:31Das weiß ich nicht so genau.
22:33Okay, wenn er neu hier ist oder zu Besuch, dann würde ich mal bei einem Hotel nachfragen.
22:39Julius!
22:39Julius!
22:42Julius!
22:51Langsam, langsam, langsam, langsam.
22:55Danke.
22:58Okay.
22:59Oh Gott.
23:00Komm, wir setzen uns mal hin.
23:01Oh, danke.
23:02War mir total schwindelig.
23:03Das ist ganz normal in der Schwangerschaft.
23:07Das hat, okay, irgendwas mit dem Menor zu tun.
23:12Das fühlt sich alles so komisch an, diese Übelkeit und Achten-Not-Schwindel.
23:17Alles normal.
23:19Ja.
23:21Hat Delo das auch?
23:22Ja.
23:23Sie hat es versucht, so gut es geht, von mir zu verstecken.
23:26Du machst keine Sachen mit sich selber aus, leider.
23:28Ja, so hart im Leben bin ich nicht.
23:31Oh, ich glaube, ich lasse das, mein Lieber.
23:35Hört einfach Jonas drum bitten, dass der sich drum kümmert.
23:37Das kann ich doch machen.
23:39Was?
23:40Klar.
23:41Okay.
23:43Danke.
24:01Gibt doch wieder nur Stress.
24:02Okay.
24:09Frau Max.
24:14Gibt es das Hand in die Küche?
24:16Natürlich.
24:17Julius.
24:19Reden wir jetzt nicht mal mehr miteinander.
24:29Wolltest du je wirklich mit mir reden?
24:32Das hat dir doch auch gefallen.
24:35Zumindest am Anfang.
24:35Warst du nicht derjenige, der gesagt hat, so ganz ohne Gefühle ist auch mal schön?
24:47Was soll das denn jetzt?
24:49Ich erkläre dir nur, dass du derjenige bist, der es kompliziert gemacht hat.
24:53Mag sein.
24:55Mag sein, dass ich derjenige bin, der seine Gefühle nicht im Griff hat.
24:59Aber ich würde nie mit jemandem tauschen, der nicht in der Lage ist zu lieben.
25:02Auch da nicht, wenn du dein Leben endlich einmal genießen kannst.
25:05Das verstehst du nicht.
25:16Zum Glück.
25:16Tut mir leid, Olivia schläft.
25:35Aber wenn du warten möchtest, dann...
25:37Ja, gern, wenn es dich nicht stört.
25:38Mein Zug fährt eh erst in zwei Stunden.
25:40Klar.
25:41Möchtest du was trinken?
25:42Danke.
25:43Setz dich.
25:43Das Ding hab ich früher auch immer mit mir so umgeschleppt.
25:52Ja, ich erinnere mich.
25:55Also, ich weiß, dass wir beide uns das Leben oft nicht so leicht gemacht haben, aber Olivia hat sich immer sehr wohl gefühlt bei dir.
26:02Echt?
26:02Mhm.
26:03Ja.
26:04Und das sag ich nicht nur, weil ich sie dann los war.
26:06Du warst irgendwie so ein...
26:08So ein Ruhepol.
26:09So ein Fels in der Brandung.
26:13Julius war irgendwie immer so aufgeregt.
26:15Ach, er liebt die Kleine sehr.
26:17Ja.
26:18Ein bisschen aber auch die Idee, ein Kind zu haben.
26:20Mhm.
26:23Julius, nicht so ein gutes Thema?
26:24Ja, ich hätte einfach nicht gedacht, dass der Verkauf des Heidesommers ihn so verletzt.
26:34Er übertreibt aber auch ein bisschen.
26:36Naja, du schuldest ihm nichts.
26:38Er wollte nicht mit nach Parma.
26:40Ja, das ist das eine.
26:42Aber der Duft, der steht für mehr.
26:45Der steht für unsere Beziehung.
26:47Für Julius und mich.
26:49Also, wenn der Preis stimmt, wenn das Angebot stimmt, dann würde ich den Heidesommer verkaufen.
26:55Ja, Geldstich-Sentimentalität ist...
26:58Du bist nach wie vor die Somantische in der Familie.
27:01Naja, ich meine, du siehst ja, wohin es Julius bringt.
27:03Der ist immer unglücklich.
27:05Bei uns war es zumindest knapp.
27:07Ja, das mag ja sein.
27:09Aber am Ende ist es das Gleiche.
27:11Julius hängt da einer Idee nach.
27:13einem Ideal.
27:16Euer Heidesommer ist vorbei.
27:18Euer Heidesommer ist vorbei.
27:49Katharina, tue ich das Richtige?
27:54Es fühlt sich an, als würde ich ihn nochmal begraben.
27:56Saravacos?
27:58Sie sind vom Heideecho?
28:16Woher wissen Sie denn, dass ich mich mit Lüneburgs Historie beschäftige?
28:25Ja, ja, ja, das stimmt.
28:27Das ist sogar eine sehr spannende Geschichte.
28:29Ich hätte, ich...
28:30Natürlich würde ich mit Ihnen reden.
28:34Also, wenn Sie wollen, ich hätte sogar jetzt Zeit.
28:39Na gut, dann bis gleich.
28:44Katharina, das Kloster bekommt dich nicht.
28:46So, zweimal gesund mit allem.
28:56Vielen Dank.
28:57Was bekommst du denn?
28:57Lass mich das mal an.
28:59Nein, auf keinen Fall.
29:00Du hast gerade meine Fenster geputzt.
29:01Also wirklich.
29:038,40 Euro, bitte.
29:04Alles klar.
29:05So.
29:07Stimmt so.
29:07Oh, danke schön.
29:08Danke schön.
29:10Danke sehr.
29:11Ja, ne?
29:11Na dann.
29:19Prost.
29:24Wow.
29:26Gesünder geht's kaum.
29:28Da würde sich meine Schwiegermutter freuen.
29:30Oh Gott, hör auf.
29:31Ich bin wirklich froh, dass Lou dieses Gemüse-Abo abbestellen konnte.
29:35Wenn meine Schwiegermutter sich was in den Kopf gesetzt hat.
29:38Naja, sie ist halt eine sehr durchsetzungsstarke Frau.
29:41Oh ja.
29:42Muss sie aber auch sein bei den großen Bauvorhaben, die sie vorhat.
29:46Mhm.
29:47Du arbeitest für sie, oder?
29:49Mhm.
29:51Warte, das heißt, du wirst diesen Turm entwerfen, von dem alle sprechen?
29:55Hab ich schon.
29:56Kleine sind fertig.
29:57Wow.
29:59Cool, ich wusste gar nicht, dass du so große Sachen machst.
30:02Naja, jetzt muss er erstmal gebaut werden.
30:04Ich drück die Daumen.
30:07Hast du schon einen Ultraschalltermin?
30:10Nein.
30:11Noch nicht.
30:12Aber ich gehe davon aus, dass du und Lou dabei sein wolltest, oder?
30:15Klar.
30:16Also wenn es zeitlich passt, weil Lou gerade relativ viel zu tun hat.
30:21Ich gebe auf jeden Fall Bescheid.
30:22So ein Termin, das dauert nicht lang, oder?
30:27Also ich muss mir jetzt nicht den halben Tag fragen.
30:29Nein, nein, nein.
30:30Der Termin an sich geht schnell.
30:32Emotional ist das so.
30:33Ich weiß noch, bei Pelle haben wir den ganzen Tag auf dieses Bild gestarrt.
30:40Ja gut, das war ja dann auch euer Kind.
30:42Also ich meine, für mich ist das eher so ein Pflicht-Termin.
30:46Es tut mir leid, ich kenne kein Pferd, das ein Hufeisen vermisst.
30:56Es geht natürlich auch mehr um den Reiter.
30:58Ich kenne auch keinen Reiter, der ein Pferd hat, das ein Hufeisen vermisst.
31:00Aber vielleicht ist er ja Gast hier.
31:01Du weißt doch noch nicht mal seinen Namen.
31:06Er ist Schwede.
31:08Möglicherweise.
31:09Und selbst wenn ich könnte nicht nachgucken, es gibt sowas wie Datenschutz.
31:13Warum musst du ausgerechnet jetzt wieder spießig werden, Julius?
31:15Ich bin nicht spießig.
31:17Aber du willst doch auch nicht, dass ich deinen Namen einem Fremden gebe.
31:19Doch, dem Fremden könntest du ihn gerne geben.
31:22Und es wäre sicher auch in seinem Interesse.
31:24Wenn ich jetzt hier ankomme und zum Beispiel sage,
31:27rufe mich bitte Knut Olson an, dann würdest du das doch machen.
31:30Der heißt Knut Olson.
31:31Ich meine doch nur mal theoretisch.
31:33Komm.
31:34Ingmar Sörensen.
31:35Volker.
31:36Anders Svensson.
31:37Ach, jetzt guck doch mal.
31:39Das geht so nicht, okay?
31:41Aber wenn ich einem Pferd begegne, das ein Hufeisen vermisst,
31:44dann sage ich dir sofort Bescheid, ja?
31:48Du warst wirklich mal romantischer.
31:52Ja.
31:53Und was hat mir das gebracht?
31:55Es sind immer die, die ihr Herz verschenken, die am Ende die dumm sind.
31:57Aber nicht, wenn es der Richtige ist.
32:03Was?
32:04Das sagt ausgerechnet die Frau, die sich nie wenden will.
32:06Das sagt ausgerechnet die Frau, die sich nie wenden will.
32:19Hi.
32:22Hi.
32:23Lange nicht gesehen.
32:26Bleib sitzen, bleib sitzen.
32:27She was first in the USA.
32:30Oh, okay.
32:32Then you go to Olivia.
32:33Good, good. Also, she's still still doing it, but the Bernstein-Kette helped.
32:38Or at least the firm's faith.
32:43I'll see you again, Papa.
32:46Glückwunsch.
32:49Okay.
32:49Then you'll get back to the Bernstein-Kette.
32:57Vielleicht is Olivia through.
32:59Oh, that's very optimistic.
33:01I know.
33:03Okay.
33:05Wieder Vater.
33:07But it's still nice for your wife and you.
33:10It's also just what you want, right?
33:16It's not my wife, the baby's got.
33:20You've already found it, right?
33:22Yeah.
33:22Yeah.
33:25Entschuldigung.
33:28Bei uns im Haus bleibt nichts lang geheim.
33:36Ja, das Ding ist, es ist natürlich gedacht als unser Kind.
33:43Aber es ist gerade einfach eingeschönlich.
33:46Deine Frau freut sich nicht.
33:49Hm.
33:55Du kannst gerne sagen, wenn das jetzt unangebracht ist, oder...
33:59Vielleicht kann man's auch überhaupt nicht miteinander vergleichen.
34:01Und als Olivia geboren wurde, da konnte ihre Mutter überhaupt nichts mit ihr anfangen.
34:07Gar nichts.
34:08Und deswegen war sie auch die ganze Zeit bei mir.
34:11Aber mittlerweile, da liebt sie Olivia.
34:14Sie kümmert sich rührend.
34:16Sie ist immer für sie da.
34:17Und was ich damit sagen will, ist, ich kann mir vorstellen, dass deine Frau auch da reinwächst.
34:29Es ist nicht so, dass Lu nichts mit Babys anfangen kann?
34:32Nee, natürlich nicht.
34:33Sie hat ja auch schon zwei Kinder.
34:34Und sie ist eine ganz, ganz tolle Mama für die Jungs.
34:37Sie findet keine Verbindung zu dem neuen Baby.
34:44Und zweifelst du daran oder tut sie das?
34:49Sie.
34:54Glaub ich.
34:57Sie redet nicht drüber.
34:59Und das ist, das ist, das ist das Schwierigste.
35:01So, dann hoffe ich, dass es Ihnen gefällt und berichten Sie gerne mal davon.
35:09Mach ich. Danke.
35:10Tschüss.
35:10Hallo.
35:12Hi.
35:13Hey.
35:13Ja?
35:14Noch was Neues über Katharina rausbekommen?
35:16Viel besser.
35:17Der Stadthistoriker hat einem Journalisten von unserer Recherche erzählt.
35:21Heißt?
35:23Ich habe gerade ein ausführliches Interview gegeben.
35:27Jetzt hat er alle Fakten über die Forscherinnen, die Astronomen und ihr tragisches Ende.
35:33Die ganze Welt wird die Wahrheit über Katharina Schönbuch erfahren.
35:37Wie schön.
35:38Oh, ich habe auch Britta und Sie erwähnt. Ich hoffe, das war in Ordnung.
35:42Ja.
35:43Also ich finde schon, dass die ganze Welt auch wissen sollte, dass drei starke Frauen diese Geschichte herausgefunden haben.
35:49Das stimmt, ja.
35:50Und jetzt wissen Sie auch alle, dass eine davon einen wunderschönen neuen Buchladen auf dem Salzmarkt hat.
35:56Ach, danke. Das ist ja lieb.
35:57Auch danke, dass ich bei der Suche dabei sein durfte.
36:00Ja, gerne.
36:01Aber vielleicht sollten Sie Ihre Auswahl an historischen Romanen erweitern.
36:06Man kann ja nie wissen.
36:10Herr Pertz, ja?
36:13Frau Kaiser, guten Tag.
36:15Haben Sie kurz Zeit für mich?
36:16Für Sie?
36:17Immer. Soll ich den aktuellen Geschäftsbericht holen?
36:20Den brauchen wir jetzt nicht.
36:21Auch nicht, wenn die Auslastungszahlen überaus erfreulich sind.
36:25Davon ist auszugehen mit Ihnen als Direktor.
36:29Sie machen einen ausgezeichneten Job, Herr Pertzja.
36:33Und ich bin mir durchaus bewusst, dass ich es Ihnen meistens nicht so ganz leicht gemacht habe.
36:39Wissen Sie, was ich am meisten an Ihnen schätze?
36:42Ihre Loyalität.
36:43Und egal, wie viel Chaos meine Familie veranstaltet hat, ich denke da besonders an Arthur.
36:49Auf Sie war immer Verlass.
36:52Das ist doch selbstverständlich.
36:56Genau deshalb möchte ich Ihnen eine Frage stellen.
37:03Bitte.
37:04Ich möchte die MK in eine Aktiengesellschaft umwandeln und würde mich sehr freuen, wenn sie Anteile erwerben würden.
37:12Also, das soll jetzt nicht in ein Verkaufsgespräch ausufern, wobei der Kauf von Anteilen eine Voraussetzung ist dafür, was ich brauche.
37:23Ich fürchte, ich kann Ihnen nicht ganz folgen.
37:26Ich hätte Sie gern im Aufsichtsrat der MK AG.
37:32Und das, obwohl ich keine Erfahrung im Baugeschäft habe?
37:36Oh, das spielt überhaupt gar keine Rolle.
37:38Sie sind ein hervorragender Geschäftsmann und alles, was die bauliche Expertise betrifft, dafür haben wir Leute wie meinen Sohn.
37:45Richard.
37:46Genau.
37:48Und die wichtigste Aufgabe des Aufsichtsrates ist es, ihn und seine, nennen wir es Kreativität, in Zaum zu halten.
38:00Wenn Sie verstehen, was ich meine.
38:06Ach, erwische ich dich doch noch.
38:09Valerie hat gerade gesagt, du warst bei Olivia und willst jetzt zum Bahnhof.
38:13Ja, bin ich gerade zurück nach Parma.
38:15Dann lass dich doch wenigstens nochmal drücken.
38:18Ha?
38:19Oh.
38:21Alles okay?
38:25Fluch der Hormone.
38:26Ach, du hast meinen Podcast gehört.
38:29Nee, ich hab's mir lieber erspart, nachdem ich mitbekommen hab, worum es geht.
38:33Ach, bist du sauer auf mich?
38:35Was mach ich, wenn mein Ex mich durch ein jüngertes italienisches Supermodel ersetzt?
38:40Ah, das hab ich so ein bisschen aufgebauscht, wegen der Kickzahlen.
38:44Aufgebauscht, Gisela?
38:45Das ist mein Leben.
38:46Und das von Julius.
38:47Ja, deswegen hab ich ja auch die Namen nicht gesagt und alles so ein bisschen verändert.
38:52Wozu soll das gut sein?
38:55Ja, dass andere nicht eure Fehler machen.
38:57Das ist ein Fehler, wenn ich jetzt war.
39:04Ja, fühlt sich's denn so an?
39:09Ich lass Julius so gerne im Streit zurück.
39:11Ja.
39:12Ja, ja.
39:14Und sobald du weg bist, dann rennt er wieder diesem unsäglichen Richard hinterher.
39:19Musst du denn unbedingt nach Parma zurück?
39:23Ein paar Tage könnte ich eigentlich schon noch bleiben.
39:29Ja.
39:31Das wär toll.
39:33Vielleicht findet eure Geschichte dann doch noch ein Happy End.
39:37Ach, das wird zweifelig.
39:39Ich bleib nur unter einer Bedingung.
39:41Dass sich nichts mehr über uns in deinem Podcast hört.
39:44Ja.
39:46Hauptsache, du bleibst noch ein bisschen in Lüneburg.
39:48Ich bin nicht mehr über uns in Lüneburg.
40:48So, der Pferdedung und das Heu für die Außenbeete können jetzt abgeholt werden.
41:09Na ja, dann hopp.
41:11Ja, da wollte ich nochmal mit dir drüber reden.
41:14Was ist los?
41:14Also, ich denke ja, ich hätte das geschafft. Ja, aber die Ampel war dann wohl doch irgendwie rot und das sieht die Polizei genauso.
41:22Nee, du hast deinen Führerschein verloren?
41:24Ja, aber nur für einen Monat.
41:25Oh Mann, Jonas.
41:26Ja, ich finde es auch total übertrieben, voll unfair. Ich habe niemanden gefährdet oder behindert.
41:31Ich brauche dich als Fahrer.
41:32Ja, die meisten Sachen kann ich an mit dem Fahrrad.
41:34Aber den Pferdedung...
41:37Schlüssel für ein Pick-up.
41:40Ja, sieh's mal so. Du kannst dich wegen deines schönen Schweden sowieso nicht konzentrieren.
41:43Nee, Jonas, nee.
41:44Und das wäre jetzt einfach eine Gelegenheit, ihm vielleicht zufällig über den Weg zu laufen.
41:49Ich meine, so Hufeisen bringen ja Glück.
41:51An der Äbtissin kommst du nicht vorbei.
42:08Natürlich nicht. Sie wird die Geschichte ja sowieso erfahren, sobald der Artikel online ist.
42:14Findest du es eigentlich richtig, dass ich mit dem Journalisten geredet habe?
42:17Ja, hätte ich auch so gemacht. Ich meine, dir geht's ja um mehr als nur um Katharina.
42:22Das ist echt furchtbar, wie... wie kluge Frauen damals behandelt wurden. Wie schwer sie es hatten, ne?
42:28Ja, Gott sei Dank sind die Zeiten vorbei. Jedenfalls hier.
42:30Ja.
42:32Oh, Britta, der Tickel ist online.
42:35Wirklich?
42:35Mhm.
42:36Das ging aber schnell.
42:38Und?
42:42Nee, das hat er nicht gemacht. Das kann nicht sein.
42:45Was ist denn passiert?
42:47Lüneburgs schrägste Kräuterhexe macht auch nach fast 400 Jahren noch die Frauen verrückt.
42:53Wirtin des Bistro Galilea glaubt, ein Geist auf dem Hof zu haben.
42:58So viel dazu, dass wir inzwischen ernst genommen werden.
43:00Das hat Katharina nicht verdient.
43:02Ja, du auch nicht.
43:02Ja.
43:16Es tut mir leid, dass ich gerade so... so füreinander bin.
43:24Was geht denn jetzt vor?
43:43Die ganze Situation... fühlt sich so fremd an für mich.
43:53Da ist dieses Kind... unser Kind.
43:58Aber die Mutter ist Jess und... ich bin außen vor und es fühlt sich... es macht mir Angst.
44:06Ja.
44:09Willst du dir mal nach dem Rückzähl zu machen?
44:11Das entscheide ich nicht.
44:14Die Entscheidung liegt bei dir und bei Jess.
44:17Das kann ich doch nicht allein entscheiden. Das Kind wird bei uns aufwachsen. Das geht nicht ohne dich.
44:20Es ist ja auch nicht so, dass ich das Baby nicht will.
44:27Glaub mir, es...
44:30Mein größter Wunsch ist, dass ich mich darauf freuen kann, so wie du, aber...
44:34es fällt mir im Moment noch schwer.
44:38Ich finde es gut, dass wir wählen. Auch wenn ich es nicht ganz nah vollziehen kann.
44:45Ich weiß einfach nicht, ob... ob ich dieses Baby richtig lieben kann.
44:50Wenn es da ist, löst du es lieben.
44:57Wenn es da ist, löst du es lieben.
45:20Ach...
45:21Richard, du bist so ein einfaches Gemüt. Ich... ich bin nur gekommen, um dir zu sagen, dass wir in Zukunft...
45:37noch viel öfter miteinander reden werden.
45:39Worüber?
45:42Über Fundamente, Bebauungspläne, Genehmigungen...
45:45Was, was, was?
45:46Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, worüber genau.
45:48Wovon redest du? Was ist alles?
45:49Ich rede davon, dass deine Mutter möchte, dass ich in den Aufsichtsrat der MK AG komme.
45:57Und zwar mit der besonderen Aufgabe, dir auf die Finger zu gucken.
46:01Und du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich darauf freue.
46:05Und du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich darauf freue.
46:12Also, bis zum nächsten Mal.
46:16Keine Yen.
46:19Ahem!
46:20...
46:22You're welcome, Max, right?
46:46Na, hast du Max ein Hufeisen geklaut?
46:54Nein.
46:56Was?
46:56Ich...
46:57Wie soll ich denn?
46:59Das war ein Witz.
47:01Er hat es verloren.
47:04Ich, ähm...
47:06Hab dich überall gesucht.
47:08Ich dich auch.
47:10Ich wurde dabei von einem Mann in der Gärtnerei ziemlich beschimpft und verjagt.
47:14Tut mir leid.
47:15Jonas ist ein Idiot.
47:16Das ist er.
47:18Es war eine Verwechslung.
47:19Ich...
47:19Ich wusste ja nicht, wie du heißt.
47:24Uwe.
47:28Franka.
47:28Ich hätte gern ein Zimmer.
47:53Ich dachte doch.
47:54Ja.
47:55Aber ich hab hier noch was Wichtiges zu klären.
47:59Hast du gelesen?
48:00Liebe auf den ersten Treffer?
48:02Mhm.
48:02Das ist...
48:03Owe.
48:03Wir haben uns schon vorgestellt.
48:04Du hast mir gar nichts erzählt.
48:06Oder weil wir uns gerade erst kennengelernt haben.
48:08Und die schon zusammen essen.
48:10Oh Mama, bitte.
48:11Sekunde.
48:12Nicht so eilig.
48:13Haben wir was zu besprechen?
48:14Allerdings.
48:15Ich hab nämlich so'n Podcast.
48:17Fluch der Hormone.
48:18Da geht's um Liebe und um Sex.
48:19Auf wann ist der Tisch bestellt?
48:20Ach du könnt ja direkt abbestellen, ne?
48:23Wir kriegen das hin.
48:25Wenn das Kind da ist, wirst du es gehen.
48:27Grönne sagt, dass da jemand im Buchladen rumgeistet.
48:29Du willst doch da nicht alleine hingehen.
48:31Ich werd dir auch noch was rausklären.
48:32Ansonsten ruf ich die Polizei.
48:33Owe.
48:34Was?
48:35Ich liebe dich.
Be the first to comment
Add your comment