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  • vor 6 Stunden
Taiwan verteilt derzeit millionenfach einen neuen "Krisenleitfaden". Auf 32 Seiten steht, was im Ernstfall zu tun ist – also bei Naturkatastrophen, Stromausfällen oder Luftalarm. Die Regierung lobt das Projekt als wichtige Sicherheitsmaßnahme, doch viele Menschen fragen sich, ob das wirklich nötig ist.

Credits: AFP

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Transkript
00:00Ein orangefarbenes Heft in jedem Briefkasten und eine ganze Insel diskutiert darüber.
00:06Taiwan verteilt derzeit millionenfach einen neuen Krisenleitfaden.
00:11Auf 32 Seiten steht, was im Ernstfall zu tun ist, also bei Naturkatastrophen, Stromausfällen oder Luftalar.
00:18China etwa droht immer wieder Taiwan, das es als abtrünnige Provinz betrachtet.
00:24Zum ersten Mal erscheint der Leitfaden als gedruckte Version.
00:27Dahinter steckt die Idee, auch Menschen zu erreichen, die kein Smartphone nutzen oder keinen Internetzugang haben.
00:34Die Regierung lobt das Projekt als wichtige Sicherheitsmaßnahme.
00:38Doch viele fragen sich, ob das wirklich nötig ist.
00:42Weil wir älteren Menschen das Internet nicht wirklich gut nutzen können, ist eine gedruckte Ausgabe für uns Senioren ziemlich hilfreich.
00:50Es ist ein politisches Symbol und hat wenig praktischen Nutzen.
00:54Alle Informationen gibt es bereits online.
00:57Ich finde nicht, dass man Geld verschwenden sollte, um gedruckte Exemplare zu produzieren.
01:05Wir leben wahrscheinlich alle gut und zufrieden.
01:07Deshalb haben wir kein besonders ausgeprägtes Krisenbewusstsein.
01:11Ich finde es gut, dass die Regierung diese Informationen verteilt, damit wir mehr darüber lernen können.
01:16Ob der Leitfaden nun für sinnvoll oder für unnütz gehalten wird, klar ist, dass er das Thema Sicherheit ins Bewusstsein der gesamten Bevölkerung rückt.
01:28Vor dem Leitfaden
01:35Im Moment
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