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  • 2 days ago
Transcript
00:00The Mothers will talk with me.
00:03Okay, okay.
00:04Okay, calm down.
00:06Everything is okay.
00:07Tony!
00:08I have him found.
00:09The right now?
00:10The right now?
00:11The man to dream.
00:12First you take his heart to his project away,
00:15and then you will take his approach to him.
00:17And he will be a second time entmannt.
00:20That's 12 on one!
00:23Can you tell me what you're doing here?
00:29What are you doing here?
00:31Beweise Führungsqualität
00:33und sorge dafür, dass dein Freund
00:37die richtige Einstellung hat.
00:39Ich kann das Kind nicht bekommen.
00:41Ich weiß, dass sie
00:43keine weiteren Kinder mehr bekommen können
00:45und es tut mir leid.
00:59Ich habe uns nicht verkauft.
01:11Wie nennst du es denn dann?
01:12Dass er offensichtlich behauptet, dass ich die Fusion unbedingt will.
01:15Ich wollte das Projekt erhalten, den Tech Campus.
01:17Aus diesem Grund hat er mir angeboten, dass eure Firma in der MK aufgeht.
01:22Unfassbar.
01:23Also...
01:25Jetzt bleibt bitte sitzen.
01:27Daniel, wir reden ganz in Ruhe drüber.
01:30Wir sind schließlich eine Familie.
01:33Ich fass es nicht.
01:48Mein bester Freund und Geschäftspartner lügt mir ins Gesicht.
01:51Daniel...
01:53Daniel, jetzt...
01:55Jetzt warte doch mal...
01:57Nochmal...
01:59Richard hat was zu dir gesagt?
02:01Er hat gesagt, dass Victoria unbedingt mit mir zusammenarbeiten will.
02:05Damit ihr den Tech Campus braucht.
02:07Ja, aber offensichtlich war es genau umgekehrt.
02:09Er ist zu Victoria gegangen, hat sie angebettelt, unsere Firma an die MK zu verkaufen.
02:13Warum?
02:15Frag ihn selber!
02:18Geh... Daniel, komm, geh rein, rede mit ihm.
02:21Das ist vielleicht alles nur ein Missverständnis.
02:23Ich habe absolut keinen Bock auf die beiden.
02:24Aber es lässt sich doch bestimmt irgendwie auf...
02:26Nein!
02:28Gehst du jetzt nach Hause?
02:31Ja, und...
02:32Soll ich mitkommen oder... oder soll ich mit den beiden reden?
02:35Mach, wie du denkst.
02:39Oh Gott.
02:41Wieso konntest du dich nicht zurückhalten?
02:43Jetzt bin ich daran schuld?
02:45Wenn ich zu dir sage, ich sorge dafür, dass Daniel zurück zur MK kommt, dann...
02:51Erwarte ich, dass du einen Weg findest, Daniel nicht anzulügen.
02:56Es war auch in deinem Interesse.
02:58Sonst wären du und Daniel längst beim Kofferpacken für Monterey.
03:01Spiel du jetzt bitte nicht in Samarita.
03:05Du hast Daniel ausgetrickst.
03:07Weißt du, wie man das nennt?
03:09Das nennt man Verrat.
03:11Wie heißt die Insel nochmal?
03:24Cozumel.
03:25Richtig, richtig schön.
03:27Korallenriffe, Buchten, tolle Strände, also perfekt zum Schnorcheln.
03:33Und der schönste Strand heißt Playa Palancar.
03:36Und die Bar, die du so toll findest, ist an dieser Playa Palazins da?
03:42Es ist der Strand, wo die coolsten Typen Urlaub machen.
03:46Okay, und wie sieht's da aus mit Konkurrenz?
03:47Es gibt zwei, drei andere Läden, aber die sind weiter weg.
03:51Von welchem Geld willst du dir die Bar nicht kaufen?
03:54Nicht kaufen, pachten.
03:5614.000 Pesos im Monat, das sind 610 Euro.
03:59Wie viel kann man da für ein Bier nehmen?
04:0280 bis 100 Pesos, also 53 bis 4 Euro.
04:06Tu weiß echt Bescheid.
04:08Was dachtest du denn, dass es mit der Strandbahn nur gequatscht ist, um dich wieder rumzubekommen?
04:12Ehrlich gesagt, ja.
04:15Hat ja irgendwie auch geklappt, oder?
04:18Ja.
04:19Aber ich mein's wirklich ernst.
04:20Okay, hast du denn Erfahrungen in der Gastronomie?
04:31Also kannst du ein Tablett balancieren und gleichzeitig nörgelnde Kunden anlöcheln?
04:35Hm, also ich hab mal im Catering gearbeitet, ja.
04:37Das will ich sehen.
04:41Hier, beweis es mir.
04:50Tadaa!
04:51Ja, war nicht mal so schlecht.
04:53Wie nicht schlecht, das ist voll gut.
04:56Komm.
04:59Ein Virgin Cuba Libre für den Herrn?
05:01Vielen Dank.
05:03Tschüss.
05:07Kann ich sonst noch was für Sie tun?
05:11Ich würde aber was einfallen.
05:12Marokkanische Minze.
05:13So.
05:14Ähm, du Jess, wenn du jetzt dauerhaft bei uns wohnst, vielleicht könnten wir ja Frau Jansen fragen, ob sie ihre Wohnung an dich untervermietet.
05:37Die fühlt sich ja richtig wohl im Hotel, ne?
05:41Das ist ganz lieb, aber nicht nötig.
05:45Naja, aber das Gästezimmer ist für zwei ja dann auch zu klein.
05:52Ähm.
05:56Ja, ich...
05:59Ich hab beschlossen, das Kind nicht zu bekommen.
06:03Ich weiß, du bist mit Frau Mahler befreundet.
06:05Ich werde dich unterstützen, unabhängig davon.
06:08Egal, wie du dich entscheidest, Jess.
06:10Danke.
06:13Naja, ähm...
06:15Auf jeden Fall, die Wohnung wär mir auch viel zu teuer.
06:18Der Laden läuft leider noch nicht so gut, also...
06:22Hast du denn schon einen Termin für den Abbruch?
06:25Naja, ich, ähm...
06:28Ich wollt mit den Mahlers davon noch sprechen.
06:31Aber...
06:32Schuldest du dir noch Rechenschaft?
06:33Hm.
06:35Nein, aber...
06:37Ich...
06:38Ich will sie schon informieren.
06:40Ich mein...
06:42Es ist ihr Wunschkind.
06:44Ihre letzte Chance.
06:46Trotzdem musst du tun, was du für richtig hältst.
06:49Ja, ich...
06:51Könnte ja mitkommen als moralische Unterstützung.
06:53Das ist ganz lieb.
06:56Aber...
06:57Ich glaube, ich sollte das alleine machen.
07:05Brauchst gar nicht so zu gucken, wir haben genügend Kackbeutel dabei.
07:08Dafür willst du jetzt gelobt werden, oder?
07:10Normales Gespräch wär schon mal nett.
07:13Bist du eigentlich Single?
07:16Wieso? Hast du Interesse?
07:18Nein.
07:19Ich frag für ne Freundin.
07:20Ah ja.
07:21Ist klar.
07:23Für ne Freundin.
07:24Ja.
07:25Es ist auch übrigens nicht ganz unwichtig, ob morgens drei oder vier Leute das Bad blockieren.
07:30Ist das wie dein Badezimmerplan regelt das?
07:32Zwei Leute machen mehr Dreck als einer.
07:34Um deine Freundin zu beruhigen.
07:37Ich bin Single.
07:38Mhm.
07:40Was ist mit Jazz?
07:42Wieso? Was soll mit Jazz sein? Die dusche bei sich zu Hause.
07:44Hey, ihr seid schon sehr eng.
07:46Sie ist meine Kindergartenfreundin.
07:49Außerdem...
07:51Was interessierst du dich eigentlich für mein Privatleben?
07:53Nein, das ist reiner WG-Pragmatismus.
07:55Ich interessiere mich nur dafür, wer mit mir zusammenlebt.
07:59Okay. Fürs Protokoll.
08:02Ich bin Single.
08:03Nicht interessiert an deiner festen Beziehung.
08:05Hab Bock auf hin und wieder mal ein bisschen Spaß.
08:08Sonst noch was?
08:10Nee, solange dein Spaß nicht das Badezimmer blockiert.
08:14Wie wär's, wenn du noch eins von deinen Formularen auslegst?
08:17Für Badroutinen, Wünsche fürs Frühstück, Lautstärke beim Sex?
08:21Ja, kannst du haben. In dreifacher Ausfertigung.
08:29Hi, hi, Captain.
08:31...
09:01Hello Daniel, it's not so, as you think.
09:11The Fusion of our company with the MK, the is for both sides good.
09:18I would not want to hurt you, honestly.
09:31Oh my God, I'm so happy that you have the Nachtschicht.
09:47The pain in my stomach were so unangenehm,
09:50that I just didn't have to be in the Ruhe.
09:54It's all good.
09:56Would you like to measure your pulse?
10:0468.
10:05It's all good.
10:07Have you just slept in the bed?
10:10No, on the sofa.
10:13And have you been worse than you did?
10:18I think so, yes.
10:22What did you eat today?
10:26Oh!
10:28Exquisite Stim, Salat und ein Glas Riesling.
10:33Oh, wirklich ausnahmsweise.
10:35Ein Glas Tequila Sunrise.
10:38Und hatten Sie Stress?
10:41Also nicht mehr als sonst.
10:44In meinem Job gibt's keine stressfreien Tage.
10:48Das bin ich seit Jahrzehnten gewöhnt.
10:50Privat?
10:55Es gab einen Streit beim Familienessen.
10:58Haben Sie sauer aufgestoßen?
11:01Ein oder zwei oder dreimal?
11:09Ja.
11:10Dann haben wir, glaube ich, den Grund für Ihre Schmerzen.
11:14Reflux.
11:15Stressbedingt.
11:16Sudbrennen ist Schuld an allem?
11:19Starke Schmerzen im Brustbein, die stärker werden, wenn Sie sich hinlegen.
11:23Dann geben Sie mir was dagegen.
11:26Ja, natürlich.
11:27Ich kann Ihnen einen Säureblocker verschreiben.
11:29Aber das ist keine Dauerlösung.
11:32Es gibt in der Familie nichts, was ich noch nicht erlebt habe.
11:37Nehmen Sie sich Auszeiten.
11:40Hey.
11:57Bist du nervös wegen des Gesprächs nachher?
12:00Ja.
12:01Ich hab geübt.
12:02Ich krieg das hin.
12:03Es tut mir leid.
12:16Aber ich hab mich gegen das Kind entschieden.
12:19Ich bin einfach noch nicht bereit für ein Kind.
12:22Bitte respektieren Sie meine Entscheidung.
12:29Hey, die Malers werden auch erleichtert sein.
12:31Ja.
12:32Keine ungeklärte Elternschaft, keine Alimente.
12:35Ja, wahrscheinlich hast du recht.
12:37Oh Gott, ich bin trotzdem nervös.
12:40Du musst das nicht machen.
12:41Du musst nicht mit denen sprechen.
12:43Du schuldest denen nichts.
12:44Das ist reine Freundlichkeit von dir.
12:46Ja.
12:47Fühlt sich trotzdem nicht so an.
12:49Ich hab das Kind in mir, dass die Malers nicht haben können.
12:57Hast du den Termin schon gemacht?
12:59Ich wollte das Gespräch abwarten.
13:03Jess, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
13:06Ruf da jetzt an.
13:08Je früher der Eingriff gemacht worden ist, desto besser ist es doch, oder?
13:13Nicht?
13:14Ja, schon.
13:16Hallo, hier ist Jasper Thier.
13:26Ähm, ich würde gerne einen Termin vereinbaren.
13:31Ja, es geht um Schwangerschaftsabbruch.
13:34Ich will auch mal wieder mit Oma essen gehen.
13:38Das letzte Mal dürfen wir uns das bestellen, was wir wollten.
13:42Das wird so schnell nicht mehr vorkommen.
13:44Weil wir immer das Teueste von der Karte wollen?
13:47Weil eure Großmutter...
13:49Ganz viel zu tun hat und Papa auch gerade.
13:51Würdest du bitte mal nach Charlie schauen, weil ihr müsst dann wirklich los.
13:55Das war doof.
13:57Pele, Charlie und du, ihr könnt dann wenigstens für den ganzen Mist.
14:02Du musst heute erstmal mit Richard reden.
14:08Soll ich auch den Termin mit Jess Böttcher?
14:10Ja, sollen wir den verschieben?
14:12Warum?
14:13Weil Jess Böttcher nicht deinen Ärger auf Richard abkriegen soll.
14:19Wir müssen mit dir reden.
14:21Sonst habe ich viel zu viele und hätte Dinge im Kopf.
14:24Sicher?
14:25Ja, ich krieg das hin.
14:27Was wollen wir ihr überhaupt sagen?
14:32Vielleicht fragen wir erstmal, was sie zu sagen hat.
14:39Okay.
14:43Auf jeden Fall will ich, dass sie weiß,
14:45dass ich für dieses Kind Verantwortung übernehmen werde,
14:47dass sie nicht alleine dasteht.
14:51Oder siehst du das anders?
14:52Nein.
14:53Charlie kommt gleich, darf ich schon anfangen?
14:58Äh, ja, klar. Guck mal.
15:01Hier ist Müsli.
15:03Ja.
15:14Morgen.
15:15Morgen.
15:16Emine.
15:19Ich hab dir Kaffee gemacht.
15:20Oh, Dankeschön.
15:21Dankeschön.
15:27Schon wieder Mexiko?
15:29Ja, ich guck grad, wer so Urlaub auf Cozumel macht und so.
15:33Meinst du also wirklich ernst?
15:35Na klar, was sagst du denn?
15:38Na ja, Auswander nach Mexiko, das Kleine irgendwie nach Aufbruch ins Blaue.
15:43Aber wir wollen doch eine Bar zusammen, oder?
15:46Ja.
15:47Und wir wollen davon leben können.
15:49Und jeden Tag Strand und Surfen und in den Himmel schauen.
15:54Okay.
15:55Du siehst dich also als Surferlady mit Rasterlocken und ganz vielen Tattoos, ja?
16:00Warum nicht?
16:02Warum ziehst du nicht einfach dein Studium durch und bleibst hier?
16:04Könnte ich ja sogar.
16:05Ich hab ein Angebot von einer Immobilienfirma aus Zelle bekommen für mein duales Studium.
16:10Ja, also.
16:11Ja, aber ich weiß halt im Moment nicht, ob ich das will oder irgendwas mit Nachhaltigkeit.
16:15Und um das rauszufinden, brauch ich einen Szenenwechsel.
16:18Mit dir.
16:20Und was, wenn ich nicht dabei wäre?
16:23Willst du dann immer noch die Strandbar in Mexiko übernehmen oder willst du dann einfach nur im Büro sitzen?
16:29Glaubst du, ich bin langweilig ohne dich?
16:37Sag du es mir.
16:39Na, du wirst noch sehen.
16:47Guten Morgen.
16:49Sie sehen so aus, als hätten Sie doch noch eine ruhige Nacht gehabt.
16:51Das habe ich dank Ihnen.
16:52Aber was ist mit Ihnen los?
16:54Freut mich, dass ich helfen konnte.
16:55Oh, Sie schauen müder aus. War viel los?
16:57Das Übliche. Zu wenig Personal, viele Notfälle, viel Kaffee.
17:03Wie gesagt, mein Angebot steht. Arbeiten Sie für mich, nur für mich.
17:07Frau Kaiser, wir haben Fachkräftemangel.
17:10Nicht nur im Personalbereich, sondern auch bei den Ärzten.
17:14Wie lange wollen Sie sich diese Nachtschichten noch antun?
17:17Bei mir werden Sie fast fürs Nichtstun bezahlt.
17:21Und wenn Sie nachts was haben?
17:22Dann rufe ich Sie an.
17:24Und Sie kommen aus Ihrem Bett statt aus dem Bereitschaftszimmer.
17:27Sie können jederzeit den Notdienst anrufen.
17:30Die Kollegen sind hervorragend ausgebildet.
17:32Und wie gesagt, das, was Sie brauchen, ist keine Leibärztin, sondern weniger Stress.
17:36Das stimmt nicht. Das wissen Sie ganz genau.
17:40Denken Sie nochmal drüber nach.
17:41Schönen Tag.
17:44Ich geb's so schnell nicht auf.
17:46Hallo Richard. Daniel möchte nicht mit dir reden.
17:51Aber ich will.
17:53Also meldst dich mal bitte, ja?
17:55Ciao.
17:59Hallo.
18:01Hallo.
18:02Ich ähm.
18:03Oh.
18:04Hey.
18:06Lang nicht gesehen.
18:09Es war bei uns viel los.
18:14Ja. Hab ich gehört.
18:16Hast du ein paar schöne Blumen für mich?
18:22Für dich oder als Geschenk?
18:25Was passendes für eine Frau, die versehentlich mit dem Sperma des eigenen Mannes geschwängert wurde?
18:30Ja, ihr...
18:32Ihr trefft ja heute Jess.
18:34Ich hab schon einfachere Gespräche geführt.
18:36Das glaub ich.
18:38Aber äh...
18:40Schöne Blumen können manchmal helfen.
18:43Ein bunt gemischter Sommerstrauß?
18:46Klingt gut.
18:50Wie geht's ihr denn so, deiner Cousine?
18:54Das wird sie euch heute bestimmt erzählen, wenn ihr mit ihr redet.
18:59Klar.
19:01Weißt du, Jess und ich, wir wohnen zusammen. Ich sehe sie fast jeden Tag.
19:04Ich möchte euch beiden gerecht werden, aber das ist nicht immer...
19:09Nee, ich weiß. Das ist für sie ja mindestens genauso kompliziert wie für uns.
19:15Wie geht's dir denn mit dem Irrsinn?
19:17Äh...
19:19Ich weiß nicht. Mir rasen tausend Gedanken durch den Kopf.
19:22Daniel will für das Kind da sein. Und ich find das auch richtig.
19:26Gleichzeitig hab ich die Befürchtung, dass das einfach alles verändern wird.
19:30Zwischen dir und Daniel?
19:31Ist nur so'n Gefühl.
19:35Aber... Daniel und du, ihr...
19:37Ihr seid so eng.
19:39Ja, sind wir. Und ich bin ja auch gar nicht der Typ, der sich verrückt macht eigentlich.
19:43Also, Lou, ich hab dich bisher als eine Frau kennengelernt, die für alles eine Lösung hat.
19:47Ja. Das versuche ich alt. Und irgendwie glaube ich auch daran, dass es nichts gibt, was wir nicht zusammen als Familie schaffen können.
19:56Dann werdet ihr das auch mit Jazz und dem Kind hinkriegen.
20:00Am Ende ist es aber eben die Entscheidung deiner Cousine.
20:04Du bist echt tapfer.
20:08Danke.
20:1030 Euro, bitte.
20:11Okay.
20:12Danke.
20:13Schönen Tag noch.
20:14Tschüss.
20:15Hey!
20:16Äh, ist er drin?
20:18Was hast denn du mit diesem Typen?
20:20Ja.
20:21Noch habe ich nichts mit ihm, aber...
20:23Es geht.
20:24Du kennst ihn doch gar nicht.
20:25Ich hab gesehen, wie toll er mit Jazz war.
20:27Ach so, mit ihr hat er übrigens wirklich nichts.
20:30Du hast ihn gefragt! Was hat er noch gesagt?
20:32Ja, und es war richtig peinlich. Er denkt jetzt, ich will was von ihm.
20:35Echt?
20:37Es wäre wirklich besser gewesen, wenn du ihn gefragt hättest.
20:40Ja, ich kriege aber kein Wort raus, wenn ich vor ihm stehe. Das hast du selber gesehen.
20:43Ja, und mir erzählst du, du bist ja die große Aufreißerin.
20:46Ja, normalerweise habe ich auch wirklich kein Problem, damit Typen zu klären, aber bei ihm ist das irgendwie... ich weiß auch nicht, irgendwas anderes.
20:52Und was bringt dir ein Date, wenn du dann kein Wort rausbekommst?
20:55Ja, das kriege ich dann schon hin. Ich brauche nur die Basic Fact. Ähm, ist er Single?
20:59Ja, aber er ist jetzt auch nicht unbedingt anders Fespen interessiert.
21:02Das ist okay. Er weiß ja nicht, dass er so one and only schon getroffen hat.
21:06Elli, der will vor allem Spaß. Jede Woche eine andere.
21:10Ehrlich?
21:11Ja, ich sag's dir nochmal, lass einfach die Finger von ihm.
21:14Ja, ich bin toller als die alle zusammen.
21:17Okay, also wenn ich euch wirklich ein Date klarmachen soll, dann will ich vorher die Sterne fragen, ob das überhaupt passt.
21:22Okay. Was soll ich machen?
21:25Her mit euren Daten. Also wann ihr geboren wurde, wo...
21:2825.05.2004, morgens um halb elf im Nashville General Hospital.
21:33Okay. Und... Jonas?
21:38Weiß ich nicht.
21:39Dann find es raus und ich mach euch ein Date klar.
21:42Okay.
21:44Tschüss.
21:45Tschüss.
21:46Tschüss.
21:47Tschüss.
22:02Okay, ich hab gelogen.
22:07Der Anstoß, unsere Firma mit der MK zu fusionieren, kam von mir.
22:11Es tut mir leid.
22:16Ich hab mir die Entscheidung nicht leicht gemacht.
22:21Aber es ist der vernünftigste Move.
22:23Wir wollen doch beide den Tech-Kampus.
22:25Und dafür hintergehst du mich und erzählst deiner Mutter, dass sie es kaum noch abwarten kann, unter die Dach zu schlüpfen.
22:30Vor ein paar Tagen wolltest du selbst noch zurück in die MK.
22:32Ja.
22:33Du warst einverstanden.
22:34Das ist nicht der Punkt.
22:35Du hast meine Entscheidung herbeimanipuliert.
22:37Daniel.
22:38Mit der MK am Rücken sind wir viel stärker.
22:40Wir bauen den Tech-Kampus.
22:41Dein Projekt...
22:42Ich will wissen, warum du nicht offen zu mir warst.
22:44Weil...
22:45Es...
22:50Es war mir unangenehm.
22:53Was?
22:54Dass mir die MK mehr bedeutet, dass ich zugeben wollte.
23:03Wie ist...
23:05Wie ist die Familie wichtig?
23:07Dir ist die MK wichtig?
23:08Wie ist die Familie?
23:09Ja.
23:10Und die Firma.
23:11Ich...
23:14Ich kann nicht länger so tun, als wäre mir meine Mutter und meine Herkunft egal.
23:17Wann haben wir das denn entdeckt?
23:19Ich wusste, dass du es reagierst!
23:22Darum habe ich dir nicht gesagt.
23:23Wir sind Geschäftspaten und Freunde.
23:25Ja, genau.
23:26Jedenfalls bis gestern Abend.
23:27Ja, genau, weil wir Freunde sind.
23:28Du musst über solche Sachen mit mir sprechen.
23:29Weil wir Freunde sind, wollte ich dich nicht mit meiner Befindlichkeit nerven.
23:34Das ist mein Scheiß.
23:36Ja, du hast doch genug um die Ohren.
23:38Krankheit, die Schwangerschaft.
23:40Und deshalb blückst du mich an, um mich in Watte zu packen, oder was?
23:42Ach komm, ich wollte dich nicht nerven!
23:47Ich stand nicht.
23:52Ich soll nicht danken.
23:54Daniel, bitte.
24:08110 Euro im Monat nur für Störung.
24:11Hi!
24:12Hi!
24:14Du warst gestern schon hier, oder?
24:15Ja, stimmt, aber da ging es dir nicht so gut.
24:18Ja.
24:19Alles wieder okay?
24:20Ja, ja.
24:21Alles gut.
24:22Ähm, kann ich dir irgendwie helfen?
24:25Ja, ähm, ich, also besser gesagt, eine Freundin von mir bräuchte dringend mal das Geburtsdatum von Jonas.
24:31Wieso?
24:33Keine Ahnung, ähm, aber du würdest mir, also, ihr nen riesigen Gefallen tun.
24:40Eigentlich gesagt gebe ich nicht einfach so die Daten meines besten Freundes raus.
24:44Was?
24:45Es geht um seine WG.
24:46Weißt du, die neue Mitwohnerin, die will irgendwie gucken, ob die Sterne matchen?
24:50Ein Horoskop?
24:51Ja, genau.
24:53Okay.
24:55Und was, wenn die Sterne nicht passen?
24:57Gar nichts.
24:58Überhaupt nichts.
24:59Das ist mehr so für die Stimmung.
25:02Ich weiß nicht.
25:03Ich will nicht, dass Jonas wegen mir in Schwierigkeiten kommt.
25:05Absolut nicht.
25:06Wirklich.
25:07Eher im Gegenteil.
25:09Okay, ähm, 2. März.
25:14Okay, und, ähm, welches Jahr und wo geboren?
25:171999 in Dünnberg.
25:20Okay, und jetzt noch die genaue Uhrzeit?
25:23Uff, äh, keine Ahnung.
25:30Hi, Jonas.
25:31Äh, du, ich hab mal ne Frage. Wann, äh, bist du geworden?
25:35Ja, weiß ich doch. Ich mein, wie viel Uhr?
25:38Okay, cool.
25:39Ach, einfach so, weil es mich interessiert.
25:41Erzähl ich dir später.
25:43Ciao.
25:47Äh, er hat seine Mutter zitiert.
25:50Mit Sonnenaufgang hast du das Licht der Welt erblickt.
25:53Okay, mhm.
25:56Ah, hier steht's. Schau mal.
25:58Der Sonnenaufgang in Lüneburg am 2. März 1999 war um 7.07 Uhr.
26:03Tja.
26:04Danke. Du hast echt was gut bei mir.
26:06Mhm.
26:07Okay.
26:08Okay.
26:25Oh, Mischkala.
26:27Was machst du da?
26:29Ich kümmere mich um deine Kräuter.
26:31Du tust es offensichtlich nicht.
26:32Guck dir mal bitte den Salbei an.
26:34Nee.
26:36Hast du dir jetzt eigentlich schon mal einen Tee gemacht aus den Sachen, die ich dir mitgebracht hab?
26:40Bitte hör mir mit dem Wechseljahrsthema auf. Ich bin nicht alt, hm?
26:44Sag doch gar keiner.
26:46Mhm.
26:47Kommst du direkt aus dem Krankenhaus?
26:48Ja, und die Nachtschicht war echt anstrengend.
26:51Na ja, eigentlich wie immer.
26:53Du, ich hab heute ein Jobangebot bekommen.
26:55Eine Patientin möchte, dass ich ihre Privatärztin werde.
27:00Leibärztin? Wie bei den Königinnen?
27:02Ich sag's dir. Ich soll meinen Job in der Klinik kündigen und 24-7 am Telefon sitzen und darauf warten, dass sie anruft, falls sie glaubt, einen Herzinfarkt zu haben.
27:09Und dafür bekommst du Gehalt?
27:11Ja, und zwar richtig ordentlich.
27:13Das ist doch nicht ernst.
27:14Doch. Und sie ist richtig beharrlich.
27:16Also, manche Leute haben wirklich zu viel Geld, hm? Aber eigentlich, ich meine, es wär ja ganz gut, ne?
27:27Du hast dich ja in letzter Zeit ganz schön oft über die Dienstpläne im Krankenhaus beschwert und hm.
27:33Wie viel Zeit ich dann hätte.
27:35Ja, du könntest anfangen zu töpfern.
27:38Ja, oder Japanisch oder Chinesisch lernt gleichzeitig.
27:41Hm.
27:42Alles, was die sich einbildet.
27:45Aber, ähm, sie hat natürlich deinen wunden Punkt entdeckt.
27:52Britta, du bist erschöpft.
27:55Und vielleicht wär's ja mal ganz gut, weniger zu arbeiten oder an einem anderen Ort zu arbeiten.
28:01Dann könntest du auch töpfern und Japanisch lernen.
28:11Werner?
28:12Na?
28:14Was machst du denn hier?
28:15Na, du hast gesagt, ich hab keine Gastronomie erfahrt und dann sammle ich sie hier.
28:19Ich stehe.
28:21Ich, äh, muss man kurz dienen.
28:23Ähm, so, einmal die Limo für den Herrn.
28:27Und, äh, öppelte Dame.
28:30Äh, äh, äh...
28:31Das kann man nicht so und auch etwas lernen.
28:33Kannst du mir dann auch Cozumel beibringen?
28:34Wenn du nicht knallst.
28:35Ah, yeah, um nicht so noch etwas zu werden.
28:39Kannst du mir dann auch Cozumel beibringen?
28:41Wenn du nicht knallst.
29:05Jeden Tag kamen mehr Kunden.
29:31Ihr Laden Love Letters sprach sich herum.
29:34Jess war glücklich, weil ihre Leserinnen glücklich waren.
29:37Sie war zur Buchhändlerin des Jahres nominiert
29:39und endlich waren Geldsorgen und Zweifel nur noch Fremdwörter.
29:44Und als nächstes würde sie den Mann fürs Leben finden.
29:46Und als nächstes wird sie den Mann verfolgen.
29:52Ich bin sehr froh.
29:53Ich bin sehr froh.
29:54Nein.
29:54Ich bin sehr froh.
29:55Ich bin sehr froh.
29:55Ich bin sehr froh.
29:56Ich bin sehr froh.
29:57Ich bin sehr froh.
29:59Hello, Dr. Berger.
30:19Wollen Sie sich auch ein bisschen bei Gartenarbeit entspannen?
30:23Nein, heute nicht. Heute freue ich mich einfach nur drauf, mein Buch zu lesen.
30:27Ich muss nämlich nachher noch mal in die Klinik.
30:29Was? Nach der anstrengenden Nachtschicht? Wer macht denn bei Ihnen die Dienstpläne?
30:34Alles gut. Ich habe geschlafen und jetzt freue ich mich einfach auf meine Pause.
30:38Ja, also mir tut ja Bewegung sehr gut. Ich bin so froh, dass ich das Ocken für mich entdeckt habe.
30:46Und dafür gibt mir ja Frau Kaiser auch immer frei. Frau Kaiser ist übrigens sehr, sehr froh, dass Sie ihr helfen konnten.
30:55Nicht der Rede werden.
30:56Nein, eine Ärztin, der man vertrauen kann, die ist ja wirklich Gold wert.
31:03Und Frau Kaiser, die ist ja jetzt restlos begeistert. Und das erlebe ich ja selten.
31:09Und wie lange arbeiten Sie eigentlich schon für Frau Kaiser?
31:11Ach, weiß ich gar nicht. Es kommt mir manchmal so vor, als würde ich schon immer für Sie arbeiten.
31:18Nee, sie ist wirklich eine ganz, ganz tolle Chefin. Ja, fordernd.
31:25Aber immer fair.
31:29Ah, da habe ich Frau Kaiser irgendwie anders erlebt.
31:32Ach ja, man hat ja immer mal einen schlechten Tag.
31:36Also wenn ich einen Tag mal frei haben will, kein Problem.
31:39Ja, und sie hört zu.
31:44Frau Kaiser hört zu?
31:45Ja.
31:46Ja.
31:47Ja, sie interessiert sich für andere Meinungen.
31:52Frau Böttja, kann es sein, dass Frau Kaiser Sie gebeten hat, mit mir zu sprechen?
32:00Wie kommt es denn darauf?
32:02Also, ja.
32:08Also, hier kann man schlecht was abschlagen. Das gehört ja auch zum Tell der Wahrheit, ne?
32:18Ja, ist mir auch schon aufgefallen. Das ist übrigens ein Grund, warum ich nicht Ihre Leibärztin werden möchte.
32:23Ja, aber nicht, dass Sie mich missverstehen. Ja, ich arbeite sehr gerne für Frau Kaiser.
32:31Und ich arbeite sehr gerne für die Klinik.
32:35Ja, ich muss dann auch mal weitermachen. Die Blattläuse vorne auch noch.
32:40Und ich kümmere mich jetzt mal um mein Buch.
32:46Toll.
32:54Jonas ist Fische mit Aszendent Fische. Das bedeutet, er ist auf der einen Seite total geduldig und einfühlsam.
33:00Stimmt. Er war so süß mit Jess.
33:04Ja. Und gleichzeitig sind Fische aber auch sehr konfliktscheu und neigen dazu, sich als Opfer darzustellen.
33:10Es ist impf. Was ist denn das für ein Blödsinn?
33:13Natürlich. Du kannst nicht immer nur die positiven Eigenschaften sehen, sonst kriegst du kein vollständiges Bild.
33:17Okay, Toni, jetzt mal Tacheles. Passt das bei Jonas und mir oder nicht?
33:22Typisch ungeduldiges Luftzeichen.
33:26Ihr passt nicht zusammen.
33:27Das kann überhaupt nicht sein.
33:29Doch. Fische und Zwillingen ist einfach kein gutes Match. Das ist Luft und das Wasserzeichen.
33:35Aber das kann ja nicht sein. Also, ich bin Skorpion und Michael ist Zwilling, so wie seine Tochter. Auch Luft und Wasser.
33:45Siehst du? Und Carla und Dad sind das perfekte Paar. Ich meine, das ist doch der Beweis dafür, dass es funktioniert mit Luft und Wasser.
33:50Genau. Die Aszendenten. Ihr dürft die Aszendenten nicht unterschätzen. Bei dir mit dem Feuerzeichen Löwe und bei ihm mit dem doppelten Wasserzeichen ist Streit vorprogrammiert.
34:00Ausnahmen bestätigen die Regel und Astrologie ist auch keine exakte Wissenschaft.
34:05Ach so. Ja. Da hätte ich mir die Mühe ja gar nicht machen müssen.
34:07Ja, du wolltest doch die Sterne befragen, bevor du mir ein Date verschaffst.
34:10Ja, und die Sterne sagen, es passt nicht.
34:13Äh, würdet ihr das Nudelwasser runterdrehen, wenn es kocht?
34:18Ich hole kurz Kräuter. Ach, Elli, gehst du nachher in die Stadt?
34:22Wir haben fälschlicherweise ein Paket für mich in Skalas geliefert.
34:25Ja, es wäre so lieb, wenn du mir das mitreden würdest.
34:32Das ist mit Jonas und dir ist eine Schriftsidee.
34:34Nun, Toni, ich flieg in einer Woche zurück in die Staaten und bis dahin brauche ich mein Date. Bitte.
34:41Die gibt's nie auf, oder?
34:44Endlich, war schon Ewigkeit.
34:46Ich hab doch gesagt, dass es knapp wird.
34:48Entschuldige, wollte ich mich anbelassen.
34:51Hast du mit Richard geredet?
34:53Ja, hab ich. Im Büro.
34:54Nicht gut gelaufen.
34:55Nein, nicht gut gelaufen. Reden wir später drüber. Jetzt gehen wir erstmal zu Frau Bött.
34:57Ja, Moment.
34:59Was sagen wir denn jetzt?
35:02Ja, keine Ahnung. Vielleicht reden wir erstmal darüber, die Praxis zu verklagen.
35:09Meinst du?
35:09Weiß ich nicht. Schafft einen gemeinsamen Fein. Vielleicht schweißt du es zusammen.
35:15Na, vielleicht lernen wir Frau Bött hier erstmal kennen und dann...
35:19Schöne Blumen.
35:20Ja, ich dachte, das lockert diese Situation vielleicht ein bisschen auf.
35:26Meine kluge Frau.
35:27Ach, komm.
35:30Du, die wartet bestimmt schon. Komm.
35:33Wir kriegen das hin.
35:34Hallo.
35:35Hallo.
35:39Hallo.
35:39Hallo Frau Bött hier.
35:54Ähm.
35:56Danke. Die sind total schön.
35:59Danke.
36:08Ja, es...
36:10Hier ist immer so eine schöne, ruhige Atmosphäre.
36:12Ja.
36:13Der Laden passt unheimlich gut an den Salzmarkt.
36:16Dankeschön.
36:16Ja, ich hoffe, er kann sich etablieren. Ich hab grad erst eröffnet.
36:20Ja, aber...
36:21Sie haben sich ja auf New Adult spezialisiert.
36:23Ja.
36:24Arbeiten Sie auch in der Buchbranche?
36:26Ich mein, den Begriff New Adult kennt ja kaum jemand.
36:28Ja, wir sind erst aus den Staaten her gezogen und da gibt's den Trend ja schon ein bisschen länger.
36:32Ja.
36:33Glückwunsch, das ist eine super Idee.
36:34Danke.
36:37Liebesgeschichten sind nicht ganz so meins. Ich bin eher so Biografien und Sachbücher.
36:42Ja, ich kann Ihnen jedes lieferbare Buch bestellen. Ist direkt am nächsten Tag da.
36:46Das ist gut zu wissen. Ich kaufe lieber im Laden, als dass ich online bestelle.
36:49Ja, dann melden Sie sich einfach gern.
36:56Ja, ähm...
36:58Deswegen sind wir aber ja nur nicht hier.
37:04Ich weiß, es ist...
37:06nicht einfach, aber...
37:09wollen wir darüber reden, wie's weitergeht?
37:19Ich kann das nicht. Ich...
37:22Was meinen Sie?
37:26Der Eingriff ist...
37:29übernommen.
37:39Also, du richtest dich echt nach allem, was die Sterne dir sagen.
37:43Selbst wenn sie sagen, der Typ, den du magst, passt nicht.
37:45Also, bei meiner letzten Beziehung habe ich zum Beispiel gar kein Horoskop erstellt.
37:52Wahrscheinlich, weil ich wusste, was die Sterne sagen würden.
37:55Was dann?
37:57Noah war so richtig typisch für sein Sternzeichen.
38:00Also, immer geradeaus.
38:02Aber auch nur auf seine Arbeit bedacht.
38:03Und ihr wart trotzdem zusammen?
38:05Ja.
38:07Das war richtig schön.
38:09Wir waren sehr verliebt.
38:11Aber irgendwann sind unsere Interessen einfach zu weit auseinandergegangen.
38:14Bella.
38:17Hi.
38:18Na, was machst du hier?
38:19Wir sind zu Mexiko.
38:20Und wie läuft's?
38:22Wohl wirkt.
38:23Hinkz hat die Gosse.
38:23Aha.
38:24Besorgt dir gute Schuhe.
38:26Die retten mich immer, wenn ich auf Mauswinter wollte.
38:28Ja, ich bin gerne echt verschätzt.
38:30Und wann jetzt los mit Mexiko?
38:32Wissen wir noch nicht ganz genau.
38:34Was kann ich euch bringen?
38:35Ich würd' ne Apfelschotten.
38:37Ich auch.
38:40Alles klar.
38:40Dankeschön.
38:41Danke.
38:41Ich glaub, das mit deinem Date klappt schneller.
38:46Es gibt doch...
38:47Hey.
38:49Na?
38:49Komm doch zu uns.
38:52Ist Ihr Entschluss final?
38:59Sie haben sich für einen Abbruch entschieden.
39:02Es ist...
39:03...absolut nachvollziehbar.
39:05Es ist einfach grad alles so durcheinander.
39:07Ich...
39:08Aber genau deshalb sollten Sie vielleicht nichts überstürzen.
39:15Wie soll das funktionieren?
39:17Ohne einen Partner, jetzt ein Kind.
39:20Genau darüber wollen wir doch mit Ihnen reden.
39:22Über das Wie und so.
39:25Es tut mir leid.
39:27Ich weiß, es ist Ihre letzte Gelegenheit.
39:30Sie müssen sich nicht entschuldigen.
39:33Sie können nichts dafür.
39:37Ich will ja irgendwann Kinder.
39:39Aber nicht so.
39:41Das ist ganz allein Ihre Entscheidung.
39:45Ich...
39:46Ich...
39:47Ich...
39:48Ich wäre einfach so...
39:53...geschockt, dass dieser Schwangerschaftstest positiv war.
39:56Und ja...
39:56Es ist...
39:57Das kann ich mir vorstellen.
40:00Wir sollten gemeinsam die Praxis verklagen.
40:03Ja?
40:04Meinen Sie?
40:04Ja...
40:06Klar, weil bei ihm geht's um Körperverletzung.
40:08Bei uns im Grunde genommen auch.
40:10Wahrscheinlich nicht justiziabel, aber eine verlorene Hoffnung.
40:13Ja.
40:17Können wir vielleicht nach dem Eingriff drüber sprechen?
40:19Wie ist das gerade zu viel?
40:21Okay.
40:22Ich glaube, wir sind hier durch.
40:27Ähm...
40:29Vielen Dank, dass Sie uns informiert haben.
40:32Und melden Sie sich bitte, wenn Sie noch irgendwas brauchen, ja?
40:35Kommst du?
40:36Ja.
40:43Ja, hi Michael, komm rein.
41:02Ich hab mich mal mitgebracht.
41:04Hi Rudi, das ist ja cool.
41:08Aber ihr wisst, dass der Termin erst morgen ist, oder?
41:10Ja, aber wir sind heute schon angeweist.
41:12Ah, und da wolltest du Hallo sagen.
41:13Das freut mich.
41:14Und jetzt geht die bestimmt zum Skatepark.
41:17Machst du ein Video für mich?
41:18Klar, mach ich.
41:19Tschüss.
41:20Bis morgen, ciao.
41:20Wer war das?
41:27Rudi, Patient von Hendrik.
41:29Und der fährt jetzt ins Skatepark.
41:31Cool, oder?
41:32Ist das nicht ein bisschen...
41:33Ungewöhnlich?
41:34...für Kinder im Rollstuhl?
41:36Er hat eine Mutter, die sich sehr für ihn einsetzt.
41:39Und mit Hendrik hatten Sie einen richtigen Arzt gefunden?
41:42Na, Hendrik war ja vorher in Potsdam.
41:43Da kommt die Familie her.
41:45Und dann hat er ihn hier weiter betreut?
41:47Ja, die Familie mochte Hendrik, Hendrik mochte Rudi.
41:50Es hat einfach alles gepasst.
41:53Und jetzt vertrauen sie dir.
41:54Das ist doch toll.
41:55So, jetzt mal zu dir.
41:57Du hast dir den Rücken verrenkt beim Holzstapeln.
42:00Das war wohl der eine Scheit zu viel.
42:03Wusstest du, dass Elli nächste Woche wieder in die Stadt fliegt?
42:07Sie kommt ja aus Nashville.
42:09Ach geil, da wo die Countrymusik herkommt?
42:11Ja, genau.
42:12Also es ist jetzt nicht meine Musik, aber...
42:13Und doch, es gibt schon ein paar richtig gute Countrymusiker, oder?
42:16Genau.
42:17Was sagst du?
42:22Erleseneres Diener ist fertig.
42:23Ja.
42:25Und liest du gerne?
42:27Also Bücher?
42:29Nee, wieso wegen Jazz?
42:30Nee, einfach weil Fische ja ganz gerne auch mal in ihrer eigenen Welt leben.
42:35Ach nee, ich bin nicht so der Typ für die Zwischentöne.
42:37Na, wirklich?
42:37Hab ich gar nicht gemerkt.
42:41Bin gleich wieder da.
42:43Das ist eine sehr interessante Flirt-Taktik, die du da hast.
42:50Ich meine, ich bin immer noch nur an Spaß interessiert.
42:53Kein Interesse an was Fester.
42:54Jonas, ich will nicht...
42:56Kannst du ruhig zugehen.
42:58Wenn du dich dazu entschlossen hast, du weißt, wo ich wohne.
43:01Mhm, leider.
43:01Also an das Renne gewöhnt man sich.
43:16Aber bist du sicher, dass du das jeden Tag machen kannst?
43:19Na, prozentig.
43:20Und an den sportlichen Teil werde ich mich schon noch gewöhnen.
43:23Okay.
43:24Kannst du überhaupt Spanisch?
43:26Si, Senor.
43:27Dann sag mal was auf Spanisch.
43:30Si, Senor.
43:32Ich hab' ne Sprachlern-App.
43:34Aber ich werd' jeden Morgen im Sonnenaufgang aufwachen und ans Meer springen.
43:39Ja, wenn du's überhaupt kannst, wie in den ganzen langen Nächten, die du arbeiten wirst.
43:43Hey, warum?
43:44Erbuso ist kein Club.
43:45Das ist ne Bar für Wassersportler und Taucher.
43:48Also, alles voller reicher Schnürsel?
43:50Überhaupt nicht.
43:52Lies mal die Bewertungen.
43:54Ja, dann ist halt alles voll mit Sand.
43:58Meine Haare sind voller Sand, meine Klamotten sind voller Sand, das Bett ist voller Sand.
44:02Du machst die ganze Zeit alles nur schlecht.
44:04Willst du mit mir nach Mexiko, ja oder nein?
44:06Ja.
44:07Ja, also im Grunde machst du genau das, was du sowieso schon gemacht hast.
44:22Und dann wird's besser.
44:23Ja.
44:23Schön eincremen und dosierte Bewegungen.
44:26Und Carla, keine zu hohen Anforderungen an den Mann in den nächsten Tagen.
44:30Ach, dafür hab ich ja Simon.
44:32Äh, will ich das verstehen?
44:33Nein.
44:33Ja, was ist eigentlich aus der guten alten Emanzipation geworden?
44:40Ich dachte, selbst ist die Frau...
44:42Hier, nehmen wir mal ein Beispiel an Britta.
44:44Die führt die Arbeit von Hendrik fort, anstatt andere für sich arbeiten zu lassen.
44:48Was sagt der Mann?
44:49Rudi war hier.
44:51Er lässt dich jetzt von mir behandeln.
44:52Schön, aber du bist doch keine Neurochirurgin.
44:55Nein, natürlich nicht.
44:56Ich mache nur die Voruntersuchungen, damit der Kollege dann nur noch drüber gucken muss.
45:00Ganz schön vielseitig.
45:01Ja, das lieb ich an meinem Beruf.
45:03Lass mich raten, das Angebot der Kaiserin als Leibärztin hat keine Chance.
45:08Absolut richtig.
45:09Gute Besserung.
45:14Hola.
45:15Soy Bella Schubert.
45:17Se trata el bar en Cozumel.
45:20Ah, Sie sprechen Deutsch.
45:21Perfekt.
45:22Gut, ähm, genau, es geht um Ihre Bar.
45:25Die ist wunderwunderschön.
45:26Wir sind zu zweit, einer mit Gastronomie-Erfahrung, und wir könnten Sie bald ablösen.
45:31Frag mal, wann genau.
45:3314.000 Pissos, passt das gar kein Problem.
45:37Eine Ablöse?
45:401,4 Millionen...
45:42Das sind mehr als 60.000 Euro.
45:49Ja, komm.
45:50Und?
46:03Hast du gesagt, dass du den Abbruch willst?
46:05Ja.
46:07Sehr gut.
46:09Ich bin stolz auf dich.
46:12Aber du bist nicht erleichtert.
46:15Ich fühl mich irgendwie schlecht.
46:20Haben dich die Malers unter Druck gesetzt?
46:22Nein.
46:25Aber Herr Maler war...
46:29Er war irgendwie so enttäuscht.
46:32Es ging ihm schon richtig nah.
46:34Ja, verstehe ich.
46:36Aber es ist nun mal dein Kind.
46:38Es wächst in deinem Bauch.
46:40Ja.
46:41Es tut mir trotzdem leid.
46:42Ich meine, die Malers haben sich so sehr noch ein weiteres Kind gewünscht.
46:47Aber du willst jetzt nicht das Kind doch bekommen?
46:52Nein.
46:55Nee.
46:56Der Termin steht.
46:58So eine Entscheidung ist immer schwer.
47:05Das war nie mein Plan.
47:07Aber es wird noch alles gut.
47:13Mit dir.
47:15Mit dem Laden.
47:17Mit der Zukunft.
47:19Ali.
47:22Bleib doch mal stehen.
47:23Charlie hat gleich Schulhaus.
47:24Jetzt komm.
47:25Wir haben noch Zeit.
47:27Jetzt warte bitte.
47:32Zufrieden?
47:33Nein.
47:37Nein.
47:39Aber erleichtert.
47:42Ich frage mich, warum die Frau Böttchers Entscheidung so freut.
47:45Sie freut mich nicht.
47:47Aber...
47:48Ist es nicht die beste Lösung?
47:51Finde ich nicht.
47:53Und warum kann sie es allein entscheiden?
47:54Es ist immer noch mein Kind.
47:55Weil es ihr Körper ist?
47:59Und ihr Leben?
48:01Völlig auf den Kopf gestellt durch dieses Kind?
48:05Und was mit meinem Leben?
48:08Ja, was ist denn mit deinem Leben?
48:12Gefällt es dir nicht mehr?
48:15Diese Frau bringt meine letzte Chance auf ein Kind in sich und es ist dir vollkommen egal.
48:20Bin ich jetzt schuld, dass mir der Rücken mäht?
48:25Nein, aber ich doch auch nicht.
48:27Und verschone mich mit deiner schlechten Laune.
48:28Das sagt ja die Richtige.
48:30Was ist denn das jetzt für ein Spruch?
48:32Wenn ich noch einmal...
48:34das Wort ich aus Daniels Mund höre, dann...
48:37perz ich.
48:38Okay.
48:39Ich bin normal ein Mann mit Prinzipien.
48:44Okay, das hat sich wirklich gelohnt.
48:46Das heißt, ich und mein Krebs sind auch noch schuld daran, dass er mich angelogen hat.
48:52Ich will, dass es aus meinem Leben verschwindet.
48:54Na?
48:56Habt ihr dir Spaß im Stroh?
48:58Äh, ja.
48:59Spaß im Stroh.
49:00Wir haben die Boxen ausgemistet.
49:04Ehrlich gesagt, kannst du mir nicht einfach ein Date mit Jonas klar machen?
49:07Dann sind wir mehr als quitt.
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