00:00Sarah Wagenknecht zieht sich überraschend vom Bundesvorsitz des BSW zurück.
00:09Die 56-Jährige verkündete ihren Schritt auf einer Pressekonferenz in Berlin und sorgte
00:14damit für Aufsehen in der politischen Landschaft. Schon seit Tagen wurde spekuliert, wie es mit dem
00:20Bündnis Sarah Wagenknecht weitergeht. Jetzt ist klar, die Parteigründerin will sich künftig auf
00:26den Aufbau und die Leitung einer Grundwertekommission konzentrieren. Sollte das BSW doch noch in den
00:32Bundestag einziehen, strebt Wagenknecht den Fraktionsvorsitz an. Für den Parteivorsitz
00:38hat sie bereits Nachfolger benannt. Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi sollen als neue Doppelspitze
00:45übernehmen. Beide gelten als enge vertraute Wagenknechts und wollen ihre politische Linie
00:50fortführen. Auf dem Parteitag im Dezember steht außerdem eine Namensänderung zur Abstimmung.
00:56Das Kürzel BSW bleibt, doch künftig soll es für bündnissoziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche
01:02Vernunft stehen. Trotz der aktuellen Krise, verpasster Bundestagseinzug, interne Konflikte
01:08und schwache Umfragewerte gibt sich die Partei kämpferisch. Besonders in Ostdeutschland will
01:15das BSW bei den kommenden Landtagswahlen punkten. Inhaltlich bleibt der Widerstand gegen Rüstungsausgaben
01:21und Ukrainehilfen das zentrale Thema.
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