00:00Ich geh' durch Reihen, steinerner Kreuze, ein Meer aus Stille, das mich nicht loslässt.
00:16Namen verblasst, Geburtsjahre so jung, ein kalter Wind singt eine stumme Melodie.
00:30Wer erwart, ihr, die ihr hier in der Erde ruht, Hoffnungen begraben, Träume zu früh verblühen?
00:41Habt ihr an Heimkehr gedacht, an Liebe, an Licht, als der Donner des Krieges euch das Leben zerbricht?
00:52Fremde Namen, stille Fragen, eure Stimmen längst verklungen.
01:03Wer waren sie, die euch befahlen, mit eurem Leben zu bezahlen?
01:13Ein Herz, das schlug, ein Lächeln, das strahlte, all das liegt hier in kalten Gräbern begraben.
01:24Ein Brief in der Tasche, ein Bild von daheim, die Augen geschlossen, das Leben war mein.
01:38Habt ihr gezittert, gefroren, vor Angst vor der Nacht, als der Tod kam, so schnell, ohne Vorwarnung bedacht?
01:48Eure Träume zerbrochen, euer Lachen verstummt, doch wofür?
01:57Für einen Befehl, der keinen Sinn gefunden?
02:01Ich seh in die Kreuze, doch Antworten gibt's keine.
02:06Nur die Frage bleibt, was war das für eine Reise?
02:10Fremde Namen, stille Fragen, eure Stimmen längst verklungen.
02:21Wer waren sie, die euch befahlen, Mut, eurem Leben zu bezahlen?
02:31Ein Herz, das schlug, ein Lächeln, das strahlte, all das liegt hier in fremder Erde begraben.
02:42Es sind keine Helden, nur verlorene Seelen, die den Preis bezahlten für des Krieges Befehlen.
02:52Sie träumten von Morgen, von Frieden und mehr, doch sie fanden nur Stille, ein namenloses Hehl.
03:04Fremde Namen, stille Fragen, eure Stimmen längst verklungen.
03:13Wer waren sie, die euch befahlen, mit eurem Leben zu bezahlen?
03:24Ein Herz, das schlug, ein Lächeln, das strahlte, all das liegt hier in stillen Gräbern begraben.
03:34Ich geh' durch Rhein, spüre die Zeit, die ewig schweigt und doch leise schreit.
03:41Wer wart ihr, die hier den Frieden fanden?
03:46Ich bleibe mit all den Fragen allein zwischen euren Gräbern.
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