00:00Verschwitzt aufzuwachen ist für viele ein unangenehmes Erlebnis. Doch was steckt
00:10eigentlich hinter nächtlichen Hitzewallungen? Die meisten Menschen schwitzen nachts weniger
00:15als tagsüber, aber es gibt einige, die regelmäßig mit starkem Nachtschweiß zu kämpfen haben.
00:21Oft sind die Ursachen harmlos. Eine Grippe, die Wechseljahre oder einfach ein zu warmes
00:26Schlafzimmer können Auslöser sein. Doch manchmal steckt mehr dahinter. Nachtschweiß kann auch
00:32ein Hinweis auf ernsthafte Erkrankungen wie Blutkrankheiten, Lymphkrebs oder eine
00:38Schilddrüsenfehlfunktion sein. Auch die Hautkrankheit Hyperhidrose, bei der Betroffene
00:43generell übermäßig schwitzen, kann eine Rolle spielen. In solchen Fällen empfiehlt sich eine
00:48Behandlung mit speziellen Medikamenten. Allerdings sollte man dabei vorsichtig sein, da die
00:53Schweißdrüsen wichtig für die Temperaturregulierung sind. Wer keine Erkrankung hat, kann selbst aktiv
00:58werden. Eine Raumtemperatur von etwa 18 Grad und atmungsaktive Bettwäsche aus Bambus oder Seide
01:05helfen nächtliche Schweißausbrüche zu vermeiden. Bei Unsicherheit sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.