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  • 6 months ago
Rote Rosen Folge 1535
,Rote Rosen Folge 1536
,Rote Rosen
Transcript
00:00My wife will remain.
00:02We would always be together.
00:04And I don't want to do that.
00:05You should stay here.
00:07I don't want to take a break from the everyday life.
00:09I want to take a day with you.
00:12Do you understand?
00:14Yes.
00:26You have...
00:28...gifted.
00:58This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on.
01:06I'm rolling on.
01:08I'm rolling on.
01:10I'm rolling on.
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07:55if I could not have lived without you.
07:57And without you would have stopped the night in the kitchen.
08:00Why? You made me the whole time the whole time.
08:05It was a protection.
08:08My Vera.
08:10My love, Vera.
08:18You should thank Gunther for giving us.
08:21Er hat uns nicht nur befreit.
08:23Er hat dir mit seiner Bluttransfusion das Leben gerettet.
08:28Komische Ironie des Schicksals, oder?
08:32Seine Transfusion war ein sehr inniges Bild.
08:35Tja.
08:37In dem Moment dachte ich auch, ich werd ihn für immer lieben.
08:42Auch wenn er keine Gefühle mehr für dich hat?
08:44Ist nicht wichtig.
08:46Ich empfinde so auch, wenn wir keine Zukunft mehr haben.
08:51Ich hör' ich?
08:57Nein, gar nicht. Komm rein.
09:00Hallo.
09:04Wir können ja später über die Gartenschau reden.
09:08Ich hol' mal eine Vase.
09:12Ja, ich... ich wollt' nur sehen, wie's dir geht.
09:15Ich versteh' überhaupt nicht, wie man mit diesem Schrott Geld verdienen kann.
09:28Ja, das kann man auch nicht verstehen.
09:31Brüderchen, damit wirst du's richtig weit bringen.
09:33Ja, aha.
09:34Warte ab, bis ich meine erste Million gemacht hab.
09:36Die erste Million miese vielleicht.
09:38Wer gibt denn für einen alten Auspuff Geld aus, wenn er dafür auch einen neuen haben kann?
09:42Das ist ein Originalteil.
09:43Das ist doch grad der Witz an der Sache, dass die Teile so alt sind.
09:45Das hier zum Beispiel, ja, ist ein Originalstoßdämpfer aus dem Jahr 71.
09:49Und richtig schotterwert.
09:50Ja, am besten sagst du uns Bescheid, wenn du die erste Million verdient hast, ne?
09:54Ja, ich kann's auch kaum erwarten.
09:56Danke dann noch mal fürs Helfen, ne?
09:58Ahoi.
09:59Tschüss.
10:00Ich glaub' wohl auch, dass Autos und Motorräder nur sofort bewegenderer sind.
10:03Ich sag' ja immer, der Weg ist das Ziel.
10:04Exakt.
10:05So, komm, wir sortieren den ganzen Kram jetzt erstmal.
10:07Oh nein!
10:08Was ist das denn hier?
10:10Das hier, das ist ein Vergaser vom 56er.
10:12Was, wovon?
10:13Ja, das sieht man doch.
10:14Ja, das ist mir völlig egal hier.
10:16Der Schrott muss weg.
10:17Das ist ein ganz wertvoller Oldtimer-Ersatzteil.
10:20Also, wie Sie das nennen, das ist mir völlig Schnuppe.
10:22Das kann hier nicht bleiben.
10:23Ich gestalte den Garten um.
10:25Da kann ich das nicht gebrauchen.
10:27Weiß denn Herr Lüder eigentlich von Ihren Aktivitäten?
10:30Ja, selbstverständlich.
10:31Und er hat gesagt, ich darf Sie nicht stören.
10:33Und außerdem ist es ja auch nur vorübergehend.
10:35Genau, so.
10:36Ich kann Ihnen ja hier zur Hand gehen.
10:37Nein, um meine Sachen kümmere ich mich selber.
10:39Räumen Sie den Schrott weg.
10:41Ja.
10:42Sich zu fassen!
11:11Jule Jansen?
11:12Oh, hallo.
11:13Ja, ich bin so gut wie fertig.
11:14Ich mail Ihnen den Artikel sofort rüber.
11:15Sie haben ihn noch vor Redaktionsschluss.
11:16Danke, auf Wiederhören.
11:17Auf Wiederhören.
11:18Auf Wiederhören.
11:19Auf Wiederhören.
11:20Auf Wiederhören.
11:21Auf Wiederhören.
11:22Auf Wiederhören.
11:23Auf Wiederhören.
11:24Auf Wiederhören.
11:25Auf Wiederhören.
11:26Auf Wiederhören.
11:27Auf Wiederhören.
11:28Auf Wiederhören.
11:29Auf Wiederhören.
11:30Auf Wiederhören.
11:31Auf Wiederhören.
11:32Auf Wiederhören.
11:33Auf Wiederhören.
11:35Auf Wiederhören.
11:36Auf Wiederhören.
11:37Auf Wiederhören.
11:38Auf Wiederhören.
11:39Auf Wiederhören.
12:09Hilfe.
12:10Auf Wiederhören.
12:11Auf Wiederhören.
12:12Auf Wiederhören.
12:13Auf Wiederhören.
12:14Hello, Mr. Jansen.
12:27Hello, what a surprise. How are you doing? What's going on?
12:31I have a few red dots, but only on the toes.
12:36The allergic reaction was stronger than expected.
12:39Probably the concentration of pesticides is higher than expected.
12:44A unding, that the Behörden will not react.
12:46Yes, and that, although the sea is öffentlich.
12:48My words.
12:49But that's why it's not so impressive.
12:52Then we're going to make the sea.
12:54The sea must be spared.
12:55And especially the survivor found.
12:57Irgendwer must this thing in the sea have.
12:59Allerdings.
13:02The Umweltdezernent Dressler.
13:05No wonder, that the sound of the ohren is.
13:08Herr Dressler, I greet you.
13:09Are you?
13:12Yeah.
13:14Hello, Herr Flickenschild.
13:16Darf ich Sie vielleicht auf ein Glas Wein einladen ins Rosenhaus?
13:18Zur Feier des Tages?
13:20Es tut mir leid, aber ich muss das leider alles noch durcharbeiten.
13:24Sagte der Held, der gerade seiner Ex-Frau das Leben gerettet hatte.
13:29Blutspenden kann jeder.
13:30Ja, aber nicht jeder wäre auf Lombardi so losgegangen wie Sie.
13:33Nein, ich konnte gar nicht anders, nachdem ich gesehen hatte, dass das der Kerl ist.
13:36Und außerdem, Sie hätten sich doch genauso verhalten.
13:39Naja, vielleicht.
13:41Ich bin einfach nur froh, dass Vera einigermaßen glimpflich aus dieser Sache rausgekommen ist.
13:45Aber trotzdem, Ihre Rettungsaktion, die war beispielhaft.
13:48Worauf wollen Sie eigentlich hinaus?
13:49Was wollen Sie?
13:50Wieso reiten Sie ständig darauf herum?
13:53Naja, nicht jeder legt sich so für seine Ex-Frau ins Zeug.
13:57Auch wenn Merle und ich nicht mehr zusammen sind, stimmen wir uns doch trotzdem noch nahe.
14:01Uns verbindet eine tiefe und lange Freundschaft.
14:04Auch in Wasser?
14:04Ja, gerne.
14:04Obwohl Merle in letzter Zeit auf Abstand gegangen ist.
14:09Dankeschön.
14:11Ich konnte hoffen, dass Ihre Frau das ähnlich vorbehaltlos sieht.
14:16Benita weiß, dass ich sie liebe.
14:21Haben Sie irgendwas von Lombardi gehört?
14:23Also, dank der Großwendung ist es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis er gefasst wird.
14:27Hoffentlich.
14:28Ich möchte, dass er zur Rechenschaft gezogen wird für das, was er getan hat.
14:33Tja, also wenn das mit der Einladung für den Wein nichts wird, dann wie wäre es mit dem Kaffee? Morgen?
14:37Ja, oder Frühstück morgen brauchen Sie auf dem Gut, später Vormittag. Frau Christian, sondern Sie?
14:42Gute Idee. Wir kommen sehr gerne. Machen Sie mich zu lange. Tschüss.
14:47Ja.
14:48Ja.
14:49Hallo.
14:51Herr Eckert.
14:52Herr Flinkenschild.
14:53Ich habe schlechte Nachrichten. Frau Friedrichs hat gekündigt.
15:00Am ersten Tag?
15:02Ich fürchte, ich habe Sie etwas zu hart angefasst.
15:05Warum?
15:06Sie kam zu spät zu Ihrer Schicht.
15:08Und da stauchen Sie sie so zusammen, dass sie kündigt?
15:10Ich habe mich schon entschuldigt. Aber sie besteht auf Ihre Kündigung.
15:13Herr Eckert, auch wenn Sie mit meinen Personalentscheidungen nicht einverstanden sind,
15:17so lassen Sie das doch bitte nicht an den Mitarbeitern aus.
15:19Sie bringen das in Ordnung.
15:21Dann haben Sie einen verdammt schlechten Start als mein Stellvertreter.
15:40Ja?
15:42Hallo.
15:42Hallo.
15:45Sönke sagte, dass du hier bist.
15:47Wir wollten mal fragen, wie du mit deinem Intikel vorankommst.
15:49Bestens. Ich bin so gut wie fertig.
15:51Ach, dann können wir ja zusammen was trinken gehen.
15:54Ich muss den noch abschicken.
15:56Ja, so lange können wir schon noch warten.
15:59Also.
16:05Und abgeschickt.
16:06Sehr gut.
16:07Wenn das kein Grund zum Feiern ist.
16:08Dann mal. Auf den Feierabend.
16:10Wann ist noch mal das Frühstück auf dem Gut?
16:28Später Vormittag. Warum?
16:30Weil Ariane übermorgen Geburtstag hat.
16:33Ich muss noch was besorgen.
16:36Weißt du, ich bin Herrn Flickenschild überhaupt nicht böse, dass er unsere Einladung abgelehnt hat.
16:42Ich bin jetzt viel lieber mit dir alleine.
16:45Nach der ganzen Aufregung.
16:49Es tut mir leid, dass ich so einen Blödsinn gemacht habe.
16:51Du konntest doch gar nicht ahnen, dass es so kommen würde.
16:57Ja, aber wenn Merle was Schlimmeres passiert wäre.
17:00Ist doch alles gut gegangen.
17:03Gott sei Dank.
17:05Aber jetzt lass uns mal nach vorne sehen in die Zukunft.
17:08Ja.
17:08Meine Großgrundbesitzerin.
17:10Nur weil du statt ein Hektar Zehen gekauft hast.
17:17Inklusive dem Resthof, der da draufsteht.
17:21Am Hanebüttler See.
17:22Wenn wir die Karte erstmal ausgebaut haben, dann kannst du jeden Tag mit Blick aufs Wasser ausklingeln lassen.
17:29Himmlisch.
17:31Und dann trotzen wir dem grausamen Preisdiktat dieser miesen Großhändler.
17:37Genau.
17:38Auf ihr Wohl.
17:38Kannst du Träcker fahren?
17:44Träcker?
17:45Hm.
17:45Nee.
17:47Na, aber ich bin ja noch lernfähig.
17:48Und ich werde mich gleich erkundigen, was für ein Führerschein ich dafür brauche.
17:51Und ich kaufe dir ein paar neue Gummistiefel.
17:54Oh.
17:55Ein Biobauer mit Stie.
17:56Hm.
17:57Mein Biobauer.
17:59Gerne.
18:03Sie haben mir zugesagt, dass ich in Ihrem Garten arbeiten darf.
18:06Das stimmt.
18:07Ja.
18:07Und wieso breitet sich dann plötzlich ein Ersatzteillager aus?
18:10Der Junge wusste nicht, wohin mit seinen Sachen.
18:13Ja, na, aber ich, ich kann da nicht den Garten umgestalten, wenn da überall der Schrott rumliegt.
18:18Ja, das ist ja nicht für lange.
18:19Er will seine Sachen schnell verkaufen.
18:22Ja, und was ist, wenn nicht?
18:25Die Laube wird nämlich beim Wettbewerb mitbewertet.
18:28Und so wie die Laube jetzt aussieht, da gewinnt sie höchstens einen Preis für die, für die kurioseste Flohmarktbude.
18:35Wenn ich mich nicht darauf verlassen kann, dass ich freie Hand in Ihrem Garten habe,
18:39dann brauche ich gar nicht erst darüber nachzudenken, wie der Schrebergarten von morgen aussieht.
18:43Punkt.
18:44Gut.
18:45Gut.
18:45Also, ich rede noch mal mit Robin, ja?
18:48Ja.
18:49Gut.
19:03Jule?
19:04Was machst du denn hier?
19:06Ich musste dem Gemeinderat gerade sagen, dass die Einsegnung des Gemäldes ausfällt.
19:10Und du, ich dachte, du musst arbeiten.
19:12Ja, als ich fertig war, haben Ben und Britta mich auf einem Feierabendcocktail entführt.
19:17Wie, dein Artikel ist fertig?
19:18Und bereits zur Redaktion abgeschickt.
19:21Wollen wir zur Feier des Tages noch einen Cocktail trinken?
19:23Ähm, sag mal, wie viele hattest du denn schon?
19:26Ähm, noch nicht genug, um mich gut zu fühlen.
19:30Sollte dazu nicht eigentlich der Artikel dienen?
19:32Ach, jetzt sei nicht so.
19:33Ich mein's ernst, Jule.
19:35Glaubst du, es hat dir geholfen, den Artikel zu schreiben?
19:37Ja, noch nie war die Arbeit an einem Artikel so intensiv.
19:41Alles klar, du kriegst maximal noch einen Kaffee.
19:43Entschuldigung, einen Kaffee bitte.
19:45Ja, sehr gerne.
19:45Danke.
19:48Guten Abend zusammen.
19:49Herr Lichtenhagen, wie geht's Ihnen?
19:52Müsste ich das nicht eher Sie fragen?
19:55Dass sich die Anbetung Jesu jetzt als Fälschung herausgestellt hat, ist sicher ein Schlag für die Magdalenen-Gemeinde.
20:0190.000 Euro und in den Sand gesetzt.
20:02Gibt es denn schon Hinweise, wo sich Lombardi aufhält?
20:06Nein, noch nicht.
20:08Ich wollte mich auch noch bei Ihnen entschuldigen, weil ich Sie zu Unrecht verdächtigt habe.
20:13Sie haben Sie an die Fakten gehalten. Das ist ja Ihr Job als Journalistin.
20:16Es war trotzdem vorschnell, Sie zu beschuldigen, Sie hätten die Kirche betrogen.
20:20Wie es aussieht, ist Lombardi der Drahtzieher hinter dem Betrug.
20:23Aber selbst wenn ihm das nicht nachgewiesen werden kann wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung, wird er auf jeden Fall vor Gericht landen.
20:31Und vielleicht klärt sich dann auch der Betrug mit der Burmeisterkommode auf.
20:33Na, hoffentlich.
20:35Früher oder später kommt die Wahrheit immer ans Licht. Ich glaube fest daran.
20:38Früher oder später kommt die Wahrheit immer ans Licht.
21:08Früher oder später kommt die Wahrheit immer ans Licht.
21:15Hallo.
21:16Hallo.
21:18Gunther, du bist aber spät.
21:21Nun ja, im Hotel ist einiges liegen geblieben.
21:24Aber wieso bist du noch auf?
21:27Ist dir nicht gut?
21:29Warum fragst du?
21:32Ich habe dich noch nie Whisky trinken sehen.
21:35Ja, ich wollte es einfach mal probieren.
21:38Ich glaube, ich könnte auch einen vertragen.
21:41Ja.
21:53Danke.
21:54Was ist mit deinen Händen?
22:00Ja, der Nagel ist mir in der alten Scheune abgebrochen.
22:04Was machst du mit der Zeit in der alten Scheune?
22:06Ich habe da alte Sachen entdeckt.
22:09Reicht Antiquitäten.
22:11Ja, das wundert man sich.
22:12Ich dachte, da liegt nur noch alter Plunder rum.
22:14Aber wenn du das nächste Mal in der alten Scheune stöberst, dann zieh dir doch besser in die Handschuhe hin.
22:24Der Tag war für dich sicherlich auch nicht ganz leicht.
22:26Gibt es was Neues von Lorenzo?
22:36Hat man ihn schon gefasst?
22:38Noch nicht, aber die Behörden sind zuversichtlich.
22:41Machst du dir Sorgen?
22:43Worüber?
22:44Ja, immerhin ist er dein Cousin.
22:47Wie wünschte ich, hätte ich ihn nie kennengelernt.
22:49Du musst ihn nie wiedersehen.
22:55Hoffentlich bekommt er seine gerechte Strafe für alles, was er getan hat.
23:01Machen wir Schluss für heute.
23:03Es ist spät geworden.
23:05Geh schon vor.
23:06Ich...
23:07Ich nehme noch ein heißes Bad.
23:10Gute Nacht.
23:12Gute Nacht.
23:14In Übrigen, Frau Christiansen und Herr Mertens kommen morgen zum Frühstück.
23:17Ich hoffe, es ist der Rest.
23:20Natürlich.
23:37Und es ward Licht.
23:39Du sollst den Namen seines Herrn nicht unnötig anrufen.
23:41Ach Gott, denn du sollst nicht immer so furchtbar streng sein.
23:44Was ist denn los mit dir?
23:46Was soll denn sein?
23:47Äh, ne, du bist anders als sonst.
23:49Also, ausgelassen?
23:51Ja, und vielleicht ein ganz bisschen angetrunken, aber die Arbeit an dem Artikel scheint dich ja echt angestrengt zu haben.
23:56Jetzt hör doch mal auf, von Arbeit zu reden.
23:59Ja gut, aber es wundert mich halt.
24:00Gestern hast du dich noch beschwert, dass du nicht vorankommst und heute bist du schon fertig?
24:04Ja, ich hatte eben guten Lauf.
24:06Okay, und das wird jetzt was?
24:12Wonach sieht's denn aus?
24:15Nur du und ich.
24:17Endlich sind wir beide mal alleine.
24:20Keine Konfirmandengruppe.
24:21Kein Gemeinderat.
24:23Nur wir zwei.
24:24So.
24:25Das Neueste aus der Welt von Katsch und Tratsch.
24:47Wer mit wem, wo und wann oder auch nicht und andersrum.
24:51Das ist wirklich reizend.
24:53Aber meine Notizen zum Afrika-Garten wären mir lieber gewesen.
24:57Du darfst noch nicht arbeiten.
24:58Das kann auch der Schulter nicht schaden, wenn der Kopf sich Gedanken macht.
25:02Das musst du die Ärzte fragen.
25:05Alles.
25:08Darf ich reinkommen?
25:09Na klar.
25:10Ist aber lieb von Ihnen, Herrgert.
25:12Ach, ich wollte mich doch wenigstens erkundigen, wie es Ihnen geht.
25:16Ach, das wäre doch nicht nötig gewesen.
25:18Nein.
25:19Ich weiß, es ist nicht besonders originell.
25:22Liebe Frau freut sich über Blumen noch.
25:24Eine Gärtnerin.
25:26Und?
25:27Wie geht's Ihnen?
25:29Ah, ein bisschen Stress und Probleme in der Arbeit, um ehrlich zu sein.
25:33Inwiefern?
25:35Mit ihrer Schwester.
25:37Oha, hat sie denn jetzt schon wieder angestellt?
25:40Ich fürchte, diesmal bin eher ich derjenige, der etwas falsch gemacht hat.
25:47Sie kam zu spät zu ihrer Schicht.
25:51Und ohne eine Erklärung abzuwarten, habe ich sie zusammengefaltet.
25:54Sie war so sauer, dass sie gekündigt hat.
25:57Jetzt wiederum ist er fliegt ein Schild sauer auf mich.
26:00Ich habe mich schon mehrmals bei ihr entschuldigt, aber sie bleibt bei ihrer Kündigung.
26:03Das ist typisch, Rieke.
26:05Kaum kommt ihr was quer, benimmt sie sich wie eine Prinzessin und schmeißt alles hin.
26:10Haben Sie vielleicht eine Ahnung, was ich noch machen könnte?
26:12Meine Schwester ist ein ziemlicher Dickschädel.
26:16Mit Entschuldigungen allein werden Sie da nicht viel ausrichten.
26:18Das habe ich auch schon gemerkt.
26:21Vielleicht könnten wir Rieke bei ihrem Erkeitspacken.
26:25Und wie?
26:27Keine Sorge, den norde ich ein.
26:28Ich sorge dafür, dass er Ruhe gibt.
26:33Wir lassen uns doch von Jansen nicht ans Bein pinkeln.
26:37Moment.
26:38Ja.
26:39Ja, das passt.
26:40Gut.
26:41Ja, bis Mittwoch.
26:46Einen Dajiling und ein Espresso, bitte.
26:48Ja, sehr gerne.
26:50Herr Jansen, wie schön, dass Sie sich so schnell Zeit nehmen konnten.
26:54Und heute in Begleitung Ihrer charmanten Frau Mutter.
26:57Wie nett.
26:58Je eher wir dem Verursacher auf die Spur kommen, desto besser.
27:01Kennen wir uns?
27:02Ich bitte Sie.
27:03Jeder in Lüneburg kennt Johanna Jansen.
27:07Sie wollten mich sprechen, Herr Dressler.
27:09Haben Sie schon erste Ergebnisse der Wasserproben?
27:12So schnell arbeiten die Müllen der Bürokratie leider nicht.
27:15Aber ich habe eine andere gute Nachricht für Sie.
27:18Wir lassen den gesamten Hanebüttler See sperren.
27:20Komplett.
27:21Ach, jetzt auf einmal, Sie waren doch dagegen.
27:24Jetzt zitiert sie mich falsch.
27:26Ich war sehr dafür.
27:28Aber in meiner Funktion muss ich abwägen zwischen öffentlichem Interesse,
27:31der See ist immer in einem Naherholungsgebiet,
27:34und einer möglichen Gesundheitsgefährdung.
27:36Was gibt es da abzuwägen?
27:38Die Gesundheit geht doch in jedem Fall vor.
27:41Sie sagen es.
27:42Man muss vorbeugen, bevor Schaden entsteht.
27:45Und deswegen haben wir jetzt ja auch so schnell reagiert.
27:48Ich möchte mich nochmals bei Ihnen bedanken.
27:51Ich wäre froh, wenn es mehr aufmerksame Bürger wie Sie gäbe, Herr Jansen.
27:54Meine Empfehlung.
27:56Und was tun Sie, um die Verursacher zu finden?
28:00Von Seiten der Behörde ist alles notwendig in die Wege geleitet.
28:03Die Untersuchung des Sees ist offiziell angelaufen.
28:09Du hast die gesamte Umweltbehörde auf Straf gebracht.
28:14Respekt.
28:15Abwarten.
28:17Dass diese plötzlich umschwenken, finde ich suspekt.
28:22Vielen Dank und auf Wiedersehen.
28:23Ich hab zu danken.
28:24Wiedersehen.
28:25Hallo.
28:28Hallo.
28:29Oh, hallo.
28:31Frau Christiansen.
28:33Sie arbeiten schon wieder.
28:34Ja, warum denn nicht?
28:35Ja, nachdem wir sie hinter sich haben, dachte ich, sie nehmen ein paar Tage frei.
28:39Ja, es tut mir sehr leid, was passiert ist.
28:43Sie können ja nichts dafür.
28:45Dieser feine Herr Lombardi ist immerhin ein Verwandter von ihr.
28:49Ihr Cousin, nicht wahr?
28:51Zweiten Grades.
28:53Ich hoffe, Sie nehmen mich jetzt nicht in Siebendach für das, was ihr getan habt.
28:57Ach, er muss sich dafür verantworten.
28:59Niemand wünscht das mehr als ich.
29:01Ja, wir sehen uns gleich bei Ihnen zum Frühstück.
29:04Danke nochmal für die Einladung.
29:05Ja, Guter und ich freuen uns sehr auf Sie.
29:07Soll ich noch was mitbringen?
29:09Äh, nein, danke. Wir haben alles.
29:11Was kann ich für dich tun?
29:13Ich wollte mich für die Einladung bedanken.
29:15Ja, und fragen, wie ich zu der Ehre komme.
29:16Das ist ein Dankeschön für den mutigen Rettungseinsatz.
29:21Es kommen auch noch andere. Lass dich überraschen.
29:29Und wie gefällt Ihnen die neue Aufgabe im Dreckkönige?
29:32Haben Sie sich schon eingearbeitet?
29:35Und schon wieder gekündigt.
29:36Warum? Haben Sie eine bessere Stelle gefunden?
29:40Nee, aber die Welt ist groß.
29:44Und Lüneburg manchmal sehr klein.
29:46Das gute Stück soll es sein, was?
29:53Tja, das Teil brauche ich.
29:54Ja, dann 270 Euro.
29:56Na gut, 270.
29:58Viel Spaß damit.
29:59Ja, danke.
29:59Auf Wiedersehen.
30:00Schönen Tag noch.
30:01Ja, danke schön.
30:06Wie sieht das so aus, als wenn der Laden richtig brummt?
30:08Wie ich sag dir das?
30:09Ein Kühlergrill, zwei Stoßdämpfern, Auspuff, zwei Außenspiegel.
30:12Alles an einem Vormittag.
30:13All das läuft richtig gut.
30:14Ja, wenn das so weiterläuft, ja, dann steig ich mit ein.
30:17Mach mal halblang, das mach ich schön alleine, ja?
30:19Was?
30:20Was ist denn hier passiert?
30:22Na, kein Wunder, dass Erika fast den Schlag getroffen hat.
30:26Das sieht ja aus wie eine Autowerkstatt.
30:29Äh, irgendwann gewöhnt sie sich an meine Teile.
30:30Na, das wird sie nicht.
30:31Sie braucht die Laube für einen Wettbewerb.
30:33Und ich hab ihr das versprochen.
30:35Mir haben sie versprochen, dass ich meine Teile von ihr verkaufen kann.
30:37Ich habe dir nur erlaubt, ja, vorübergehend deine Sachen hier unterzustellen.
30:44Mit der Betonung auf vorübergehend.
30:46Und dann hab ich dir gesagt, dass Erikas Bedürfnisse Vorrang haben.
30:49Also wenn ihr beiden nicht klarkommt, dann musst du dir eben ein anderes Lager für deine Sachen suchen.
30:54Ja, gut.
30:55Ja?
30:55Bringen wir die Teile jetzt raus.
30:57Aber hoppla hopp.
30:57Ja?
30:58Ist ja furchtbar, wie das aussieht hier.
30:59Äh, ganz kurz mal eben.
31:02Wo willst du die Sachen hinbringen?
31:04Hä?
31:04Nirgends.
31:06Hab ich jetzt irgendwas nicht richtig verstanden oder du?
31:08Ja, das hab ich doch nur so gesagt.
31:10Abwarten ist die Devise.
31:12Das letzte Wort ist noch nicht gefallen.
31:13Und um guten Willen zu zeigen, tragen wir die Sachen jetzt vor die Tür.
31:17Guten Morgen.
31:18Bitte schön.
31:18Der Kaffee ist heiß, die Brüste sind frisch.
31:20Vielen Dank.
31:21Dann hätte ich aber auch gerne ein Vier-Minuten-Ei mit guten Gedanken abgeschreckt.
31:24Ja.
31:25Bitte sehr.
31:27Darf ich?
31:27Ja.
31:28Danke.
31:28Entschuldigung.
31:30Toll sieht das aus.
31:31Mh, köstlich.
31:33Bitte schön.
31:35Tja, alles bio.
31:37Ach.
31:38Na dann kann ich sie auch essen.
31:42Und, haben Sie schon etwas von der Polizei gehört?
31:45Nein.
31:46Hoffentlich wird er bald gefasst.
31:49So einer Großverhandlung wird er ja wohl nicht entkommen.
31:52Es sei denn, Lorenzo ist bereits außer Land.
31:55Ja, wie denn?
31:55Es wäre bei jeder Passkontrolle aufgefallen.
31:57Jemand, der ein Gemälde fälschen lässt, hat sicher keine Probleme, an falsche Papiere zu kommen.
32:03Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass er längst irgendwo weit, weit weg ist.
32:06Ich will mir das nicht vorstellen.
32:07Ich möchte, dass er seine gerechte Strafe bekommt.
32:10Ich will ihn nie wieder sehen.
32:12Ich finde auch, dass er bestraft werden muss.
32:16Kaffee?
32:17Ja.
32:18Ja, ich finde, wir sollten uns den Morgen nicht von diesem Verbrecher verderben lassen.
32:21Haben Sie Ihre Vertragsverhandlungen mit den Hagel schon geführt?
32:25Äh, wir werden gleich Herrn Lichtenhagen treffen.
32:28Er hat den Kaufvertrag überprüft.
32:30Tja, dann sehen Sie ja ereignisreichen und arbeitsreichen Zeiten entgegen.
32:33Wir fragen uns immer, wie Sie das alles machen, die viel Arbeit im Hotel und hier auf dem Hof.
32:40Tja, diese Doppelbelastung, die haben wir demnächst auch.
32:42Äh, ich bin Hotelier aus Leidenschaft, aber gleichzeitig genieße ich das Leben auf dem Land.
32:46Und bisher ist mir immer ganz gut gelungen, alles unter einen Hut zu bringen.
32:49Oder fühlst du dich vernachlässig?
32:51Nein, natürlich nicht.
32:55Also, ich sehe Sie schon vor mir, wie Sie dann auf dem Trecker über Ihr Land tuckern.
33:00Oh, da muss ich aber erst mal einen Traktorführerschein machen.
33:02L oder gleich T?
33:04Äh, T, wenn schon, denn schon.
33:06Wollen Sie etwa auch?
33:07Unbedingt.
33:10Haben Sie einen Trecker?
33:11Ja klar, wenn Sie wollen, können Sie gerne damit üben.
33:14Erst müssen wir die Theorie befinden.
33:16Du übernimmst die Theorie, ich mach die Praxis.
33:18Wenn Sie beide sich einig sind, sagen Sie Bescheid und, ja, dann stelle ich Ihnen den Traktor gerne zur Verfügung.
33:24Wunderbar, super, danke.
33:26Du hättest tot sein können.
33:27Ein Leichtsinn von Vera wie von dir.
33:30Ah, so gut.
33:31Meine liebe Tante, ich verspreche dir, mir solche Dummheiten in Zukunft zu verkneifen.
33:37Da hast du's gehört, ja?
33:40Naja, grinst ihr nur.
33:42Ihr habt ja recht.
33:43Ich reg mich sonst nur auf.
33:45Ja, und ich rege mich auf, dass ich nicht an meinem Weltgarten weiterarbeiten kann, Mensch.
33:50Komm nochmal.
33:52Kannst du denn keine Vertretung suchen?
33:53In der Hauptplanungsphase?
33:56Aber Merle, was nicht geht, geht nicht.
33:58Die Präsentation meines Afrikagartens bedeutet mir viel zu viel.
34:02Gesundheit geht vor.
34:04Ah ja, ist ja noch eine Weile hin.
34:06Ja.
34:11Und?
34:12Na, wie läuft's bei dir?
34:14Na, bestens.
34:15Ich hab gekündigt.
34:16Na, hab schon gehört.
34:18Danke.
34:19Also, ich nicht.
34:20Ich hab einfach keine Lust, mich ständig mit so einem verunsicherten Vorgesetzten zu schreiten.
34:25Dafür ist mir meine Lebenszeit viel zu kostbar.
34:27Also, ich versteh dich nicht.
34:29So eine gut bezahlte Stelle einfach hinzuschmeißen, nur weil ein, ein Chef dir nicht passt.
34:35Na, man muss auch mal was aushalten können.
34:37Selbst wenn es ein Chef ist.
34:39Das mach ich, Frau Christiansen, ja.
34:40Bis später.
34:41Hey.
34:42Hallo.
34:43Ich hab's ja eigentlich bis jetzt nur bis vor die Tür geschafft.
34:45Darf ich heute mal eintreten?
34:47Gerne, setz dich.
34:48Aber nur, wenn du mir keine Standpauke halten willst.
34:51Nicht schon wieder, weil ich mich mutwillig in Gefahr gebracht habe.
34:54Die letzte hab ich ja noch nicht gehört, aber Erika hat bestimmt recht.
34:59Wie geht's dir denn?
35:00Das letzte Mal, als ich hier war, hast du gerade auf deine Bluttransfusion gewartet.
35:04Tja.
35:05Und da hat mir ein neues Leben geschenkt.
35:08Genau wie all die anderen, die alles daran gesetzt haben, uns zu befreien, denke.
35:13Nur Lombardi ist uns entwischt.
35:18Thomas, bitte, sei doch nicht immer so negativ.
35:22Dressler wäre nicht der erste Beamte, der Ärger vermeiden will.
35:25Und Arbeit.
35:26Lasst euch nicht stören.
35:27Julchen, komm, setz dich zu uns und trinkt eine Tasse Tee mit uns.
35:31Ich wollte nur meinen Laptop holen.
35:33Das sieht aber gar nicht gut aus.
35:34Ich hatte nicht so eine gute Nacht.
35:36Wegen deiner Arbeit ist was mit deinem Artikel?
35:39Was habt ihr denn alle mit diesem Artikel?
35:41Er ist fertig und abgeschickt.
35:43Ja, aber ich hätte ihn sehr gerne gelesen.
35:46Ich habe keinen Ausdruck gemacht.
35:48Hast du denn schon ein neues Thema?
35:49Nein.
35:50Dann habe ich eins für dich.
35:53Komm, setz dich kurz.
35:55Ein Umweltskandal.
35:57Der Hanegüttler See ist pestizidverseucht.
35:59Nein, danke.
36:01Also ein bisschen Druck von der Presse.
36:02Könnte die Umweltbehörde dazu bringen, schneller zu handeln.
36:05Ich will nicht, danke.
36:06Entschuldige, ich dachte nur, weil du gesagt hast, dass dir Arbeit gut tut.
36:12Ja, das stimmt auch, ist es nur, das Thema ist einfach nichts für mich.
36:16Julchen, du hast dich doch für Umweltthemen immer so interessierend.
36:20Ich brauche einfach mal eine Pause.
36:23Ja, sicher.
36:24Na ja.
36:24Wenn Rieke kommt, lasst ihr euch nichts anmerken.
36:47Oh, alle schon da?
36:51Hallo zusammen.
36:52Hallo.
36:54Ah, dann hätten wir ja auch zusammenfahren können.
36:56Ja, tut mir leid, ich wusste nicht, dass Sie auch eingeladen sind.
36:59Ach so.
36:59Bitte nehmen Sie doch Platz.
37:00Dankeschön.
37:01Also, schön, dass Sie alle gekommen sind.
37:04Ich freue mich sehr.
37:05Und ich wollte mich mit einem schönen Essen bei euch allen, die Merle und mich befreit haben.
37:10Verdammt.
37:12Müsste denn der Chef des Hauses nicht auch da sein?
37:15Der heftigen Shit ist leider verhindert.
37:17Ich habe mir erlaubt, das Menü schon mal zu bestellen.
37:20Ich bin der Empfehlung des Hauses gefolgt, Weine und Speisen harmoniert.
37:26Guten Abend.
37:27Abend.
37:28Ach, und seit wann serviert die Chefetage?
37:31Bei ganz besonderen Gästen machen wir das schon mal.
37:34Ich darf also präsentieren Meeresrüchte nach Art des Hauses und dazu reichen wir einen
37:3899er Rheingau-Riesling-Spätlese.
37:43Zum Fisch?
37:48Das geht gar nicht.
37:49Wenn es nicht immer noch zu定en geht, dann werden wir hoffen.
37:52-
38:56Das lief doch gut.
39:00Ja, ich möchte, dass ihr halt unser Spiel durchschaut.
39:02Ich verstehe jedenfalls, dass wir sie nicht aus der Reserve gelockt haben, sondern eher verjagt.
39:06Ah, Herr Jansen. Wie war das Gespräch mit dem Dressler?
39:15Er lässt den See absperren. Aber ich habe nicht wirklich das Gefühl, dass er sich hinter die Ursache der Verschmutzung klemmt.
39:23Können wir noch irgendwas tun?
39:25Ich bin schon unterwegs. Ein alter Kollege aus dem Rathaus hat mir gerade eine SMS geschickt.
39:32Er hat für mich den Namen des Eigentümers, dessen Ländereien an den Seegrenzen herausgefunden.
39:37Horst den Hake.
39:39Nie gehört.
39:40Bio-Bauer der ersten Stunde.
39:42Naja, also der wird den See vermutlich nicht verseucht haben.
39:46Also ich will jetzt erstmal sehen, ob die Absperrung eingerichtet ist.
39:50Haben Sie was dagegen, wenn ich mitkomme?
39:52Überhaupt nicht.
39:53Super.
39:53War das Essen so furchtbar?
40:07Zum Davonlaufen. Sehen Sie doch.
40:15Wieso, das ist Ihre Darbietung.
40:17Glauben Sie, ich habe nicht gemerkt, dass Sie mich provozieren wollten?
40:21Wir wollten an Ihre Leidenschaft für gute Weine appellieren.
40:25Indem Sie mir die unpassendsten Weine servieren.
40:28Und St. Ria war aus?
40:30Wir mussten erst die langen, bunten Strohhalme bestellen.
40:36Sie haben unser Spiel also durchschaut?
40:39Das war ja nicht so schwer.
40:41Sauer?
40:42Wie kann man denn sauer sein, wenn sich alle so um einen bemühen?
40:46Dann würden Sie also vielleicht wieder hier arbeiten?
40:50Unser Haus braucht dringend eine gute Sommelier.
40:55Wenn Sie mir sagen, wer dieses Spielchen hier ausgeheckt hat?
40:59Ich habe Frau Christiansen und ihre Schwester um Rat gefragt.
41:03Mhm.
41:05So.
41:07Worauf warten Sie?
41:09Ich muss mich umziehen.
41:10Raus.
41:13Sofort.
41:14Raus.
41:15Also, meine Herren, da draußen, da kann das Zeug auch nicht bleiben.
41:25Wir warten nur noch auf das Auto, was es abholt.
41:28Ach.
41:31Wenigstens ist es hier innen in der Laube schon ein bisschen leerer.
41:34Oh, Entschuldigung, auch mal nicht.
41:37Klar.
41:39Ich wusste nicht, dass der Kleingartenwettbewerb so wichtig für Sie ist.
41:42Das ist natürlich wichtiger als meine Zukunft.
41:44Ich bedauere aber, die Mitleidstour, die zieht bei mir nicht.
41:49Nee.
41:50Ist gar nicht so einfach, ne?
41:51Nee.
41:51Haben wir Platz zu finden, wo die ganzen Sachen lagern können?
41:53Nee.
41:53Wir haben wirklich alles probiert.
41:54Ja.
41:55Ja.
41:55Na ja.
41:56Ich muss die Sachen jetzt zurückverkaufen, unter Wert.
41:59Tja.
42:00Ja, aber hat Toni Krohn nicht Platz, wo du die Sachen lagern kannst?
42:03Der kauft sie ja, unter Wert.
42:05Was macht denn hier eigentlich der Kantenschneider auf dem Tisch?
42:08Der ist kaputt.
42:09Den habe ich repariert.
42:11Ja, wir haben die ganzen Gartengeräte geschliffen, gesäubert.
42:15Wir haben die Stiele gerichtet.
42:17Danke.
42:19Gut, ich glaube, wir gehen dann besser mal dem Wagen entgegen, ne?
42:21Na ja.
42:22Hier, muss ich mal mitnehmen.
42:25Na ja, es ist schon gut, es ist schon gut.
42:27Kommen Sie zurück.
42:28Also nicht, dass Sie denken, dass ich nicht weiß, was hier gespielt wird, ne?
42:31Aber ich bin ja kein Unmensch.
42:33Reicht eine Woche, um das ganze Zeug zu verkaufen?
42:36Wirklich?
42:37Aber dann müssen Sie wirklich raus.
42:39Sie werden das nicht bereuen.
42:41Doch, werde ich.
42:44Aber sei es drum.
42:47War gut.
42:48Ja.
42:49Danke.
42:52Hi, Süße.
42:59Hi.
43:00Setz dich.
43:05Wie ist es gelaufen?
43:08Sie hat uns erwischt, aber es hat ihr gefallen.
43:11Prinzessin im Leben ist, wenn man sich um sie bemüht.
43:16Herr Eckert hat sich große Mühe gegeben, um das Unpassendste auszuwählen.
43:25Ecke hat bestimmt sehr gelitten.
43:29Und ihr?
43:30Was macht euer Bio-Bauernhof?
43:32Also, wir gehen gleich den Kaufvertrag bei Herrn Lichtenhagen durch und wenn alles stimmt,
43:39dann unterschreiben wir beim Notar.
43:41Toll.
43:43Meine Güte, hättest du gedacht, dass du deinen Hofladen mal aus eigenem Anbau bestücken wirst,
43:48weil du einen eigenen Bio-Bauernhof hast?
43:50Hm.
43:51Mit Jan ist alles möglich.
43:53Du musst lieber schön sein.
44:03Hey.
44:03Hi.
44:05Na, wieder arbeitsfähig?
44:08Erinnere mich bloß nicht an gestern.
44:11Heute darf ich aber lesen, oder?
44:12Ja.
44:12Du lässt mich deine Reportagen doch sonst immer lesen.
44:17Ja.
44:18Unschuldig schuldig von Jule Jansen.
44:33Ich bin richtig stolz auf dich.
45:03Ich hab den Vertrag durchgesehen, da gibt es nichts zu beanstalten.
45:17Ja, wunderbar, dann können wir gleich unterschreiben.
45:19Juristisch gesehen ist das einwandfrei, zumal bei dem Preis.
45:23Ich weiß es nicht.
45:24Wir werden Bio-Bauern.
45:25Ja.
45:26Und das Beste daran ist, dieses Land hat schon ein Bio-Zertifikat.
45:29Wir können also gleich loslegen.
45:30Ja.
45:31Dann würde ich vorschlagen, machen wir uns auf zum Notar.
45:33Ja.
45:36Sind Sie auch dabei?
45:38Hm?
45:39Wobei?
45:40Na, mit der Jansen, der Verschmutzung vom Hanebüttler See auf den Grund zu gehen.
45:44Was?
45:45Verschmutzung?
45:45Welche Verschmutzung?
45:47Ja, sie ist mit Pestiziden verseucht.
45:49Herr Jansen hat den Umweltskandal gerade aufgedeckt.
45:51Also, unter diesen Umständen würde ich Ihnen raten, sich den Kauf noch mal...
45:57Nach deinem Artikel kann ich gut verstehen, das Schreiben für dich wie eine Therapie ist.
46:09Wenn ich Persönliches in meine Predigten einfließen lassen will, dann fällt mir das immer echt schwer.
46:13Ich hab mich auch ganz schön gequält.
46:15Hat sich doch aber gelohnt.
46:16Ich find, du hast das Schicksal des Lokführers echt gut gezeichnet.
46:24Da hast du eine Nachricht auf meiner Mailbox.
46:25Hallo, Meinhard, Chefredaktion Nord-Ostsee-Zeitung.
46:32Danke für den Artikel, Frau Jansen.
46:34Äußerst gelungen.
46:36Dumm ist nur, dass er nicht von Ihnen ist.
46:40Er stammt von einem Kollegen, den ich zufällig persönlich kenne.
46:44Tja, das ist das Ende Ihrer Laufbahn, Frau Jansen.
46:47Nein!
46:52Klar nicht den 261er E-Type.
46:55Das ist ein ganz seltener Vergaser.
46:56Den gibt's kaum noch.
46:58Ich hab da tagelang geputzt, bis er so aussah.
47:00Frau Rose könnte ruhig ein bisschen Rücksicht nehmen, oder?
47:02Robin hat selber Schuld, wenn er hier alles so rumliegen lässt.
47:04Nicht wahr?
47:05Liebe Frau Rose, ich möchte in Ihren lauten Konflikt nicht hineingezogen werden.
47:09Walk-in?
47:10Was soll das?
47:11Ach, du willst die Werkstatt umbenennen?
47:14Was denkst du dir dabei?
47:16Nein.
47:18Sagen Sie, kann es sein, dass ich Sie gestern mit so einer Tasche am Empfang gesehen hab?
47:22Was wollen Sie damit sagen?
47:23Dass ich meinen Cousin zur Flucht verholfen habe?
47:26Ich hab Ihnen eine ganz normale Frage gestellt.
47:28Und falls Sie es vergessen haben, ich bin die Ehefrau Ihres Vorgesetzten.
47:32Wenn Sie hier weiter arbeiten wollen, empfehle ich Ihnen etwas mehr Respekt.
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