00:00Kaffee gehört für viele Deutsche einfach zum Start in den Tag dazu. Doch was viele nicht
00:08wissen, wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte beim Kaffeegenuss besonders vorsichtig
00:13sein. Denn Kaffee kann mit bestimmten Arzneimitteln problematische Wechselwirkungen eingehen und deren
00:19Wirkung beeinflussen. Vor allem bei fünf Medikamentengruppen ist besondere Aufmerksamkeit
00:24gefragt. Blutverdünner wie Aspirin werden von etwa einer Million Menschen in Deutschland
00:29eingenommen. In Kombination mit Kaffee steigt das Risiko für Blutungen, da Koffein die Blutgerinnung
00:35zusätzlich verlangsamen kann. Auch bei Erkältungs- oder Allergiemitteln mit Pseudoephedrin ist
00:40Vorsicht geboten. Beide wirken stimulierend, was zu verstärkter Nervosität und Unruhe führen kann.
00:46Für Diabetiker kann die Kombination sogar den Blutzuckerspiegel erhöhen. Wer Schilddrüsenmedikamente
00:52wie Levothyroxin nimmt, sollte mindestens 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme auf Kaffee verzichten.
00:57Studien zeigen, dass Kaffee die Wirksamkeit des Medikaments deutlich reduzieren kann. Asthma-Patienten,
01:05die Bronchodilatatoren wie Theophyllin einnehmen, sollten ihren Kaffeekonsum ebenfalls einschränken,
01:10da Nebenwirkungen wie Unruhe und Kopfschmerzen verstärkt werden können. Auch bei Antidepressiva
01:15kann Kaffee die Wirkung beeinflussen. Entweder abschwächen oder Nebenwirkungen verstärken. Sprechen
01:21Sie daher immer mit Ihrem Arzt, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen und nicht auf Ihren Kaffee
01:26verzichten möchten.
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