00:00Zelensky warnt Europa. Russland bleibt anti-europäisch, sagt er.
00:10Proteste in Anchorage, Alaska. Einwohner protestieren gegen Trump-Putin-Gipfel.
00:21Serbien. Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei.
00:30Waldbrände in Spanien und Portugal. Die wohl größte Mobilisierung des europäischen Zivilschutzes.
00:41Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky hat europäische Staats- und Regierungschefs dazu aufgerufen, sich zu konsolidieren.
00:50Er warnte vor Russlands anti-europäischer Strategie, wie er es nannte.
00:53Der ukrainische Staatschef äußerte sich während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel.
01:03Zelensky sagt, der russische Präsident Wladimir Putin müsste das Töten stoppen.
01:08Erst dann könne ein echter Friedensprozess stattfinden.
01:11Nach dem Alaska-Gipfel mit US-Präsident Donald Trump ist bekannt geworden, dass Putin bei seinen Forderungen bleibt.
01:18Er will den gesamten Donbass.
01:21Zelensky warnte, Europa kenne noch nicht alle seine Forderungen.
01:25Der ukrainische Präsident sagte, dass es Zeit brauche, Putins Forderungen durchzugehen.
01:30Eine Pause der Kämpfe an der Front sei notwendig, um die Verhandlungen voranzubringen.
01:36Von der Leyen bekräftigte das Engagement Europas für den Frieden und die Stabilität in der Ukraine.
01:41Das Treffen fand am Vorabend von Zelenskys Reise nach Washington statt.
01:47Dort wird er sich mit Trump im Weißen Haus treffen.
01:50In Begleitung mehrerer europäischer Staats- und Regierungschefs, darunter Giorgia Miloni, Emmanuel Macron, Friedrich Merz und Keir Starmer.
01:58Nach dem Treffen telefonierten Zelensky und von der Leyen mit der Koalition der Willigen.
02:02In der Stadt Anchorage in Alaska haben sich Demonstranten versammelt, um gegen das Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu protestieren.
02:17Die beiden Staatsoberhäupter trafen sich am Freitag für gerade mal drei Stunden zu Gesprächen über die Ukraine.
02:23Es ging um ein Friedensabkommen.
02:24Viele der Demonstranten kritisierten die Abwesenheit des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyj.
02:46Bei dem Gipfel ging es schließlich um das Schicksal der Ukraine.
02:49Andere Einwohner der Stadt halten ein Friedensabkommen mit Putin für unwirksam und verweisen auf dessen Missachtung früherer Waffenstillstandsvereinbarungen.
03:19Die Einwohner sagen, dass Trumps Empfang für Putin die falsche Botschaft ist.
03:34Viele glauben, dass die USA nicht offen Kriegsverbrecher empfangen sollten.
03:38Bei russischen Angriffen auf mehrere ukrainische Städte sind mindestens fünf Menschen getötet worden.
03:49Elf weitere wurden verletzt.
03:52Der Kreml hat eine ballistische Rakete und mehr als 60 iranische Jahed-Drohnen auf mehrere Städte in der Ukraine abgeschossen.
04:00Das berichteten die ukrainischen Streitkräfte.
04:02Nach Angaben der Luftabwehr hat Kiew über 40 Drohnen erfolgreich abgewehrt.
04:09Sie waren auf Ziele im Norden und Osten des Landes gerichtet.
04:13In Donetsk, in der Donbass-Region, wurden fünf Menschen getötet.
04:18Russland hat seine Offensive in dem Gebiet verstärkt.
04:22In Kherson wurden zwei Menschen verletzt.
04:25Russland führte Drohnen und Artillerieangriffe auf mindestens 30 Siedlungen in der Region durch.
04:30Fünf weitere Menschen wurden in Kharki verletzt.
04:33Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden mehrere Raketen, Drohnen und Lenkbomben auf die Stadt abgefeuert.
04:43Die EU, Großbritannien und die Vereinten Nationen sowie israelische Rechtsgruppen
04:48haben den Plan der israelischen Regierung für das Vorantreiben neuer Siedlungsbauten kritisiert.
04:52Das sogenannte E1-Siedlungsprojekt soll den Bau von tausenden von israelischen Häusern
04:58in einem Gebiet des besetzten Westjordanlandes ermöglichen.
05:01Israels rechtsextremer Finanzminister Bisales Modret hatte die Pläne vorgestellt
05:05und erklärt, damit werde die Idee eines palästinensischen Staates begraben.
05:12Die EU-Außenbeauftragte Kaya Kalas forderte daraufhin Israel auf, den Siedlungsbau zu stoppen.
05:18Die neuen Pläne würden die Zwei-Staaten-Lösung weiter untergraben
05:22und verstießen zudem gegen internationales Recht.
05:27Das E1-Siedlungsprojekt war eigentlich seit Jahrzehnten
05:31aufgrund des heftigen internationalen Widerstandes eingefroren.
05:35Konkret geht es um den Bau von rund 3.400 Häusern für israelische Siedler
05:39zwischen einer bestehenden Siedlung im Westjordanland und Jerusalem.
05:43Die Siedlungen gelten nach internationalem Recht als illegal
05:46und sind eines der umstrittensten Themen zwischen Israel und den Palästinensern.
05:56In Belgrad, Novisat und Valjevo ist es zu Auseinandersetzungen
06:00zwischen Jugendlichen und der serbischen Polizei gekommen.
06:05Regierungsgebäude und Parteibüros wurden angegriffen.
06:09Die Randalierer beschädigten auch Autos und Wohnhäuser,
06:12wie die Behörden mithalten.
06:17Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Ausschreitungen unter Kontrolle zu bringen.
06:27Insgesamt wurden 56 Menschen festgenommen.
06:31Ihnen wird Störung der öffentlichen Ordnung sowie Sachbeschädigung vorgeworfen.
06:35Mindestens sechs Polizeibeamte wurden verletzt.
06:37Immer wieder gehen Menschen gegen die Regierung des serbischen Präsidenten Alexander Vucic auf die Straße.
06:47Sie werfen ihm Korruption vor.
06:49Ähnliche Demonstrationen finden in seinen Monaten statt,
06:51ausgelöst durch den Einsturz des Bahnhofsdachs in Novisat.
06:55Jeder hat die historischen Reaktionen auf die Gewalt gesehen, erklärte Vucic auf Instagram.
07:17Er versprach, den entstandenen Schaden zu beheben.
07:25Bei einem Zusammenstoß eines Zuges mit einem Tankwagen im Süden Dänemarks
07:30ist am Freitag mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.
07:3327 Menschen wurden verletzt, fünf davon schwer.
07:38Lokalen Medienberichten zufolge kollidierte der Zug an einem Bahnübergang
07:42in der Kleinstadt Tinglu mit dem Fahrzeug.
07:4695 Menschen sollen sich im Zug befunden haben.
07:49Auch eine Schulklasse ist mit dem Zug gereist.
07:54Die dänische Eisenbahngesellschaft hat den Zugverkehr bis auf Weiteres eingestellt.
08:04Wie in weiten Teilen Europas herrscht auch in Rumänien eine Hitzewelle.
08:09Zu Beginn der Woche wurde wegen der hohen Temperaturen
08:11die Alarmstufe rot ausgerufen.
08:14Die Dürre richtet verheerende Schäden an.
08:16In mehreren Dörfern sind die Brunnen versiegt.
08:34Das ist Realität in vielen Dörfern, vor allem im südwestlichen Rumänien.
08:38Dort sind fast alle Brunnen ausgetrocknet.
08:41Aus den Brunnen am Straßenrand kommt nur noch Schlamm.
09:01Pacis, der ist ост
09:29Es existiert zwar eine Wasserleitung für die Häuser der Gemeinde, aber wegen der Dürre spendet diese nicht genug Wasser für alle Einwohner.
09:41Experten sagen, dass die Hitzewelle und Ausbleiben der Regen die Situation verursacht haben.
09:59Nach Angaben der Europäischen Dürrebeobachtungsstelle, kurz EDO, sind mehr als die Hälfte der Böden in Europa davon betroffen, in Nord-, Ost- und Mitteleuropa.
10:14Experten warnen, dass die Situation so ernst ist wie seit 13 Jahren nicht mehr.
10:18Mehr als die Hälfte der Böden in Rumänien sind von der extremen Trockenheit betroffen.
10:22Am kritischsten ist die Lage jedoch in Serbien, wo fast alle Böden betroffen sind und zwei Drittel des Landes in Alarmbereitschaft sind.
10:31In Deutschland, Frankreich und Großbritannien verschärft sich die Trockenheit derzeit von Woche zu Woche weiter.
10:39Tausende von Einsatzkräften kämpfen gegen Waldbrände in Spanien und Portugal.
10:44Die anhaltende Hitzewelle hat auf der iberischen Halbinsel zu schweren Waldbränden geführt.
10:49In Spanien sind Galicien, León und Cáceres besonders betroffen.
10:55Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die betroffenen Regionen besucht und sich mit den Einsatzkräften getroffen.
11:01Die folgenden Tage sollen entscheidend sein.
11:03Die Waldbrände haben Berichten zufolge bereits über 115.000 Hektar Land verbrannt.
11:08Im benachbarten Portugal kämpften am Wochenende rund 3.200 Feuerwehrleute gegen neun Großbrände.
11:13Das portugiesische Festland wurde seit Juli von zahlreichen Bränden heimgesucht.
11:18Aufgrund der hohen Temperaturen wurde der Alarmzustand ausgerufen.
11:22Die portugiesische Regierung bat um Unterstützung durch das EU-Katastrophenschutzverfahren.
11:29Es wird erwartet, dass zwei Fireboss-Löschflugzeuge eintreffen werden, um die Löscharbeiten zu verstärken.
11:36Wir brauchen die
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