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Ein experimenteller mRNA-Impfstoff weckt selbst therapieresistente Tumoren aus ihrem Versteck und macht sie für das Immunsystem angreifbar. Die zufällige Entdeckung der Forscher könnte Millionen Krebspatienten neue Hoffnung geben.

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#news #health #cancer #krebs

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Transkript
00:00Ein überraschender Durchbruch in der Krebsforschung sorgt aktuell für große Hoffnung.
00:10Wissenschaftler der University of Florida haben zufällig einen mRNA-Impfstoff entdeckt,
00:15der selbst gegen besonders resistente Tumoren wirkt. Ursprünglich war dieser Impfstoff gar
00:20nicht zur Krebsbekämpfung gedacht, doch im Labor zeigte er außergewöhnlich starke Immunreaktionen.
00:25Besonders effektiv ist die Kombination mit sogenannten Checkpoint-Hämmern, Medikamenten,
00:29die das Immunsystem von seinen natürlichen Bremsen befreien. Diese Doppelstrategie ermöglichte es,
00:35selbst Tumoren zu bekämpfen, die auf bisherige Therapien kaum angesprochen haben. Der Impfstoff
00:40nutzt winzige Fettpartikel, um seine Botschaft in den Körper zu bringen und das Immunsystem in
00:45höchste Alarmbereitschaft zu versetzen. Dadurch werden auch Krebszellen sichtbar, die sich sonst
00:50erfolgreich verstecken. In Tierversuchen zeigte sich ein Dominoeffekt. Immunzellen, die durch die
00:56Behandlung aktiviert wurden, konnten auch andere, normalerweise therapieresistente Tumoren bekämpfen.
01:02Dieses Phänomen nennt sich Epitope Spreading. Das Immunsystem lernt, immer mehr Merkmale von
01:07Krebszellen zu erkennen. Die Behandlung verlief bei Hunden mit aggressiven Hirntumoren ohne
01:12schwerwiegende Nebenwirkungen. Nun stehen klinische Studien am Menschen bevor. Die Forscher hoffen,
01:19dass diese universellen Impfstoffe künftig gegen viele Krebsarten eingesetzt werden können.
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