Der Krieg steht vor der Türe, der Tod ist im Topf. Eigentlich wollte ich mich heute gänzlich in die Buße begeben und betend vor den HERRN treten; doch ich will Sie/ Euch mit in das Thema hineinnehmen... Prediger: Henning Westrup
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00:00Lieber Bruder, liebe Schwestern im Herrn Jesus Christus,
00:04eigentlich hatte ich heute ganz sicher nicht vor, vor die Kamera zu treten oder irgendeine Predigt zu halten,
00:10denn die Zeit ist reif, der Krieg steht vor der Tür, der Tod ist im Topf.
00:14Eigentlich wollte ich heute den ganzen Tag über eigentlich nur Buße tun,
00:18vor meinen Herrn treten mit all meinen Sünden, Nöten und Sorgen.
00:21Und daraus ist es denn nun doch mal eine Predigt geworden,
00:24weil ich euch in meine Buße einfach mit reinnehmen möchte.
00:27Es ist die Frage, bin ich bereit, bin ich wirklich bereit, vor den Herrn zu treten,
00:33wenn jetzt der Krieg losbrüllt über Deutschland und Europa?
00:37Denn so spricht der Herr, ich bin heilig, seid auch ihr heilig.
00:43Ja, da stellt sich doch die Frage, bin ich wirklich heilig?
00:47Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so fromm sind, wird da so fröhlich gesungen zum Karneval,
00:52aber lass uns doch mal prüfen, wie es sich dann wirklich mit uns und unserer Frömmigkeit verhält vor dem Herrn.
00:58Schauen wir in den Spiegel der Heiligen Schrift und da lesen wir in Lukas Evangelium Kapitel 10,
01:03da fragt ein Schriftgelehrter den Herrn Jesus Christus,
01:06Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?
01:10Die Antwort, du sollst Gott, deinen Herrn, lieben, von deiner ganzen Seele,
01:14von deinem ganzen Herzen, mit allen Kräften und mit deinem ganzen Gemüt.
01:18Und du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.
01:23Jesus sagte, tue das, so wirst du leben.
01:27Daraufhin fragt der Schriftgelehrter, Meister, was oder wer ist denn mein Nächster?
01:32Daraufhin erzählt der Herr diese Episode.
01:36Auf dem Wege nach Jericho fiel ein Mensch unter die Räuber.
01:39Die schlugen und raubten ihn aus.
01:41Dann flohen sie und ließen den Manger tot liegen.
01:43Da fand ihn dann ein Priester, der half ihm aber nicht und ging stattdessen weiter.
01:50Danach kam ein anderer Geistlicher, der ging auch vorbei, auch ohne zu helfen.
01:55Danach kam ein Samaritaner.
01:58Samariter waren von der damaligen Kirche, also Schriftgelehrten und Pharisäern, völlig geoutet und verachtet.
02:05Aber genau dieser Verachtete kümmerte sich um den Verletzten, versorgte ihn, besorgte ihm ein Hotelzimmer und bat den Wirt, sich um den Verletzten zu kümmern und gab dem Hotelier sogar einen Vorschuss für seine Kosten.
02:21Und nun fragt Jesus den Schriftgelehrten, was meinst du, wer von den dreien war hier der Nächste?
02:30Der Gelehrte antwortete richtig.
02:33Der Barmherzige tat, was der Wille Gottes war.
02:39Der war der Richtige.
02:40Warum war er der Richtige?
02:42Weil er den Willen Gottes tat.
02:44Er sprach da nicht drüber, er fabulierte nicht drüber, er fantasierte nicht drüber mit irgendwelchen hübschen, wohlklingenden Predigten und Auslegungen.
02:51Nein, er tat das, was Gott wollte.
02:53Das ist der große Unterschied.
02:56Die beiden anderen Kirchenleute bezeichnet Martin Luther so.
03:00Solche Scheinkristen meinen, dass Gott schließlich froh sein sollte, dass sie ihm überhaupt dienten.
03:06Deswegen brauchten sie den Menschen nicht mehr dienen, auch schon gar nicht in ihren Nöten.
03:10Aber weiter, wo hat Gott Wallfahrten befohlen?
03:15Wo hat Gott den Bau von großen Tempeln und Bethäusern befohlen oder irgendwelche frommen Übungen?
03:20Wo denn?
03:22Überhaupt sollen wir Christen Gott nicht erstlich in Kirche und Dom suchen,
03:28sondern wir Christen sollen Gott zuallererst suchen im eigenen Haus, in der eigenen Familie,
03:35bei unserer eigenen Frau, bei unseren eigenen Kindern, dann bei den Großeltern, Anverwandten und bei den Nachbarn.
03:42Also schlichtweg sollen wir Gott bei allen suchen, allen Menschen, die irgend in irgendwelchen Nöten stecken.
03:49Das tue, tue das, was du jedermann Gutes tun kannst.
03:55Und hilf jedermann freundschaftlich in aller Liebe, Dienst und Freundschaft.
04:01Das lerne aus dem Dienst des verachteten Samariters.
04:07Denn solches folgt zwangsläufig überall da, wo das Wort Gottes tatsächlich nicht nur mit dem Maul,
04:15sondern mit dem Herzen geliebt und geachtet wird.
04:19Wo solches aber nicht geschieht, da sind es falsche Christen, wie der Priester, der Levit und die anderen.
04:28Das sind Scheinheilige, das sind Teufelschristen, Teufelsheilige, sagt Luther.
04:34Doch gerade der verachtete Samaritaner, den seine eigene Kirche überhaupt nicht annehmen will,
04:41der, der ist es, der den Willen Gottes tut und nimmt sich der Not des anderen von ganzem Herzen an.
04:49Aber leider, der größte Teil und der größte Haufen der heutigen Kirchen und Gemeinden will solches nicht tun.
04:57Man lässt sich lieber hinter dicken Kirchenmauern, Marmorböden und goldenen Türklinken mit dem Evangelium mästen,
05:04anstatt zu tun, was es fordert, nämlich Liebe üben.
05:09Und dann, dann erweckt unser lieber Herr und Heiland arme, elende und verachtete Leute,
05:16die den Verlorenen das Evangelium predigen und die Armen versorgen, wie es sich gehört.
05:22Das tun solche dann tatsächlich auch heute, auch heute, das kann ich unterschreiben,
05:30unter Einsatz von Leib und Leben.
05:34Und wenn ihnen dann Haus, Hof oder Auto und Anhänger angezündet wird,
05:41dann schert sich nicht einer von den Scheinheiligen und Sektierern um diese armen Brüder.
05:48Nicht einer. Das kann ich unterschreiben, liebe Leute.
05:53Wenn Gott aber auf solche Verachtung antwortet und lässt geschehen,
05:58Krieg, Götzenrelion, Mord und Totschlag, Teuerung, Hitzerellen, Unwetter und viele andere Plagen,
06:05dann wundern sich solche Selbstgerechten.
06:07Und gemeinsam, in Ökumene könnte man fast sagen, mit den Gottlosen schwurbeln sie dann von Klimakatastrophen
06:15und ähnlichen Modeerscheinungen und stellen damit Gottes Wort final gänzlich in Frage.
06:22Viel lieber sollte man noch fragen, woher kommt denn solch ein Hochmut und woher kommt denn solch eine Gottesverachtung,
06:29dass man einfach nicht tun will, was Gott von uns fordert.
06:31Der Apostel Johannes sagt das im ersten Brief, Kapitel 3, Vers 13 folgende.
06:37Verwundert euch nicht, meine lieben Brüder, ob euch die Welt hasst.
06:44Wir wissen, dass wir aus dem Tode in das Leben gekommen sind, denn wir lieben die Brüder.
06:53Wer den Bruder nicht lieb hat, der bleibt im Tode.
06:581. Johannes 3, Vers 13 folgende.
07:00Ihr Lieben, die Liebe Gottes ist doch in uns ausgegossen, in der Wiedergeburt, oder?
07:08Wer aber den Bruder verachtet und ihm in seinen Nöten nicht hilft, noch nicht mal nachfragt,
07:13noch nicht mal sein Beileid zum Ausdruck bringt, der hat eben nicht solche Liebe.
07:20Der hat gar keine Liebe.
07:21Der ist noch nicht wiedergeboren.
07:24Darum, darüber lasst uns doch reden.
07:29Darüber sinne doch nach, mein lieber Bruder.
07:32Wir haben heute Sonntag.
07:34Der Krieg steht vor der Tür.
07:36Der Tod ist im Topf.
07:37Ist die Frage, habe ich wirklich göttliche Liebe und Hingabe?
07:42Wie stehe ich vor dem Herrn?
07:44Bin ich wirklich von Neuem geboren?
07:46Lebe ich wirklich in der Heiligung?
07:50Liebe ich wirklich Gott über alles und meinen Bruder wie mich selbst?
07:56Bin ich ein Missionar oder bin ich ein Missionsfeld?
07:59Prüfe sich an jeder selbst, anhand der Heiligen Schrift.
08:04Meine Lieben, der Krieg steht vor der Tür, wie wir es seit 80 Jahren nicht erlebt haben.
08:11Jetzt ist es brandaktuell.
08:12Der Tod ist im Topf.
08:15Wie stehst du, wie stehe ich vor dem Herrn?
08:17Die Stunde des Gerichtes ist nah herbeigekommen.
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