- 8 months ago
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00:00I believe very close to the plant's healing.
00:08And I want to move quickly.
00:11Yeah, I'm afraid that so quickly could not be able to do that.
00:15Then, I'm afraid, I have to write the practice again.
00:21I'm sorry, I'd like to leave it.
00:25I believe there is someone else to come.
00:35That was Dr. Schiller.
00:36She could not reach me.
00:38What?
00:39What did she do?
00:41The result of the NIP-Test is there.
00:43I want that kind of all.
00:45So or so.
00:47If our child would be like Charlie,
00:49that would be a nice idea, right?
00:53Yeah.
00:54That's what I think.
00:55...
00:57...
01:05...
01:11...
01:17From the first kiss in the morning
01:25Till the last one late at night
01:31Just one day without you
01:39I could throw my heart away
01:42Can't you hear I'm asking you to stay
01:46Through the rainbow colored night
01:53Stay, why don't you stay
02:00Stay, why don't you stay
02:08Stay, stay
02:12We're so close to you
02:18Gar nichts
02:26Die Aufnahme bricht ab, bevor irgendjemand zu sehen ist
02:30Der Akku ist wohl leer
02:35Das gibt's doch alles nicht
02:36Das ist meine Schuld
02:42Ich hab vergessen, dass bei neuen Geräten ja der Akku nie ganz aufgeladen ist
02:46Tut mir leid
02:53Hey
02:55Im Enden wissen wir jetzt, dass wir den Kurt geknackt haben
03:00Ja
03:02Die Frage ist nur, was so wertvolles in diesem Beutel ist
03:07Und wo der Inhalt jetzt ist
03:08Es war doch sicher kein Zufall, dass deine Mutter uns genau aus der Richtung entgegenkommt
03:13Aber wir können ihr nichts nachweisen
03:15Ich muss rausfinden, was da vergraben war
03:18Damit kriegen wir sie in den Knast
03:20Wie würdest du das machen?
03:25Ich muss ihr Vertrauen zurückgewinnen
03:27Henry, du hast dich gerade komplett mit deiner Mutter überworfen
03:30Ich muss mich mit ihr versöhnen
03:32Ob ich will oder nicht, ich muss
03:36Ich hab heute den ganzen Tag nur Pech
03:49Wieso das denn?
03:50Heute früh hab ich zwei T-Shirts wieder ausziehen müssen, weil da kleine Löcher vorne drin waren
03:54Erstes dritte war lockfrei
03:55Das ist ja unglaublich
03:57Aber jetzt überleg mal, zwei T-Shirts hintereinander
04:00Hab ich erwähnt, dass die Löcher hatten?
04:01Ja, du bist wahrscheinlich durch einen schrecklichen Fluch belegt
04:06Dirk, das sind nur Motten
04:07Das sind eben keine Motten, ich hab doch nachgeschaut
04:10Was regst du dich denn jetzt immer so auf? Das kenn ich doch gar nicht von dir
04:14Ja, hier
04:15Und Fanny, die glaubt ja auch noch an so einen Zauber, ne?
04:19Aber du nicht
04:19Natürlich nicht
04:21Natürlich dich
04:23Ja, aber Fanny hat's ja irgendwie Glück gebracht
04:25Ich mein, der Pfeil, der hat mich getroffen
04:26Hier hinten war's, ne?
04:27Vielleicht hat die Figur auch den gegenteiligen Effekt
04:29Können wir auch so?
04:30Was machst du denn da?
04:31Au!
04:32Au!
04:32Wieso putzt du mit kochend heißem Wasser?
04:35Das Fett deswegen
04:36Das wird schon wieder
04:41Siehst du, das ist genau das, was ich meine
04:43Garstige kleine Figur
04:45So, danke
04:50So ein Sandwich am Nachmittag
04:55Vertreibt Kummer und Sorgen
04:58Okay, das fremt sich gar nicht
04:59Ja, das ist mir egal
05:00Das sieht super lecker aus
05:02Und macht bestimmt satt
05:02Und dann müssen wir zwei essen
05:04Ja, das ist eine hervorragende Ausrede
05:07Mh, lecker
05:10Aber ich könnte ein bisschen mehr Pfiff gebrauchen, oder?
05:16Ja, sprich die Sterneköchin
05:18Wenn ich mir vorstelle, dass dieses kleine Wesen irgendwann in der Küche rumläuft und sie auseinander nimmt
05:26Was?
05:28Meine arme Küche
05:29Wie macht sich eigentlich Charlene bei ihrem Praktikum?
05:36Die hat in den letzten Tagen solche Fortschritte gemacht
05:39Sie ist wirklich toll
05:40Und sie hat ihre Routine und ihre Rituale
05:44Zum Beispiel telefoniert sie dreimal am Tag mit ihren Eltern
05:47Immer zur gleichen Uhrzeit
05:49Sie ist fleißig und engagiert
05:53Und sie hat immer gute Laune
05:55Ach, das freut mich
05:57Hey!
05:59Na, wie läuft's in Nürnberg?
06:01Wie geht's deinen Eltern?
06:03Alles okay
06:04Du, vielleicht brauchen wir Hilfe mit den Sandwiches
06:10Deine Soße war irgendwie viel besser
06:11Später
06:15Hey, ist alles in Ordnung?
06:19Okay, das klang jetzt nicht nach guter Laune
06:21Vielleicht hat sie Stress mit ihren Eltern
06:24Moment
06:34Henry
06:50Darf ich reinkommen?
06:52Ja, natürlich, bitte
06:54Das war echt nicht okay
07:08Das mit Dr. Rudloff
07:12Und auch, dass du dich schon wieder nicht an unsere Abmachung gehalten hast
07:15Das war ein Fehler, Hass
07:19Es tut mir leid
07:22Es wird nicht mehr vorkommen
07:25Ich hab aber auch zu krass reagiert
07:29Ich war einfach wütend und
07:35Das, was ich gesagt habe
07:38Ich hab das nicht so gemeint
07:45Du bist meine Mutter und du bist für mich natürlich auch nicht gestorben
07:53Es tut mir leid
08:01Mir auch
08:04Danke, dass du das sagst
08:14Entschuldige
08:26Ist schon okay
08:27Wenn du wüsstest, wie glücklich du mich machst
08:41Du weißt gar nicht, wie das ist, Pech zu haben
08:53Hast du einen Laden online, daheim läuft
08:55Hallo
08:55Dr. Rudloff, Sie kommen wie gerufen
08:57Ja, ich dachte, ich gönne mir mal ein Stück Kuchen
08:59Ja, das bekommen Sie gleich, aber könnten Sie vielleicht mal hier drauf schauen
09:03Hi, was haben wir denn da?
09:04Mein Mann ist praktisch völlig außer Gefecht gesetzt
09:07Wir brauchen Ihre professionelle Expertise
09:09Sie sehen es ja
09:11Äh
09:11Schon rot, ne?
09:13Ja, rosa
09:13Dunkelrosa
09:14Kann man ein bisschen Brandseil betraut machen?
09:17Hat er sofort erkannt
09:19Komplexer Brüte
09:20Dann nimmt der kochend heißes Wasser zum Putzen
09:23Und dann steckt er seine Hände da rein
09:25Das hat er gemacht
09:25Um einen Glücksbringer zu retten, der mir nur Pech gebracht hat
09:29Wollen Sie ihn haben?
09:32Ich brauch kein Pech
09:32Nein, hier, äh, der, na
09:34Fanny
09:35Fanny, ja
09:36Der hat er nur Glück gebracht, wirklich
09:37Vor einem Unfall bewahrt
09:39Und die hat sogar eine Tombola gewonnen
09:40Die Tombola?
09:41Zehnder Platz
09:42Da gibt's nicht zufällig 70.000 Euro zu gewinnen?
09:44Nichts hat sie gekriegt
09:45So viel Geld brauchen Sie?
09:46Naja, Arzt
09:4770.000 gibt's ja nicht, aber
09:49Aber da gibt's so'n, so'n, so'n
09:51Rrrrm
09:52Rrrrm?
09:536 Liter Diesel-SUV
09:55Weil 70.000 locker wird, schätze ich
09:57Glaub schon
09:58Okay
09:59Scherben kannst nichts
10:00Ja, ja, langsam
10:02Was macht man hier?
10:03Mhm
10:04Christoph.
10:29Wie geht's dir?
10:34Besser.
10:40Danke nochmal für deinen Zuspruch.
10:45Gerne.
10:48Übrigens, Henry ist vorhin auf mich zugekommen.
10:53Wirklich?
10:55Ja.
10:57Es war noch ziemlich sauer, aber wir haben uns ausgesprochen.
11:01Ihr habt euch versöhnt.
11:05Naja, er hat die Tür einen kleinen Spalt geöffnet.
11:09Ich, äh...
11:14Ich werde alles dransetzen, dass er sie nie wieder zumacht.
11:21Gib ihm Zeit.
11:25Zeig ihm...
11:29...dass du ihn verstanden hast.
11:32Ja.
11:34Ich will ihn nicht verlieren.
11:36Das wär das Schlimmste.
11:38Ich will ihn nicht verlieren.
11:43Das wär das Schlimmste.
11:51Natürlich hab ich Sie verstanden, Herr Haas.
11:53Ja, ich schick Ihnen gleich jemanden rauf.
11:55Ich brauch ein Nackenstützkissen.
11:58Eine zusätzliche Dauerndecke.
12:00Ja, Entschuldigung, das hab ich jetzt nicht verstanden.
12:03Moment, ich bin gleich für Sie da.
12:05Ja.
12:07Jetzt bin ich wieder da, ja?
12:09Ja, das hab ich schon verstanden.
12:11Die Minibar auffüllen, vor allem die Smacks und die Schokolade.
12:15Ja, das wird nicht lang dauern.
12:17Ja, von wegen, wird nicht lang dauern.
12:19Äh...
12:21Entschuldigung, Herr Haas, den letzten Satz hab ich jetzt nicht verstanden.
12:24Zeitnah.
12:26Ja, selbstverständlich.
12:28Ich bin sofort bei Ihnen.
12:29Das wäre schön.
12:31Ja.
12:32Wir machen es jetzt einfach so, Herr Haas, wie wir vereinbart haben.
12:35Ich schick Ihnen jemanden aufs Zimmer und dann wird das gemacht.
12:38Ja?
12:39Danke, auf Wiederhören.
12:41Ein ganz geile Moment noch.
12:42Ja, servus, ich bin's.
12:47Äh, ja, ich hätte eine Bitte.
12:49Der Herr Kutscher braucht ein Nackenstützkissen und eine weitere Daunendecke aufs Zimmer.
12:54Ja?
12:55Okay, dankeschön, auf Wiederhören.
12:57Ist Ihnen ein paar Minuten auf Ihrem Zimmer.
12:59Danke.
13:01Dann schönen Abend.
13:02Den wünsch ich Ihnen auch.
13:06Manche Gäste...
13:08Gleich haben Sie es ja geschafft.
13:09Ich freue mich schon endlich zu Hause zu sein.
13:11Mit einer heißen Tasse Tee.
13:12Und ich erst.
13:13Äh, in fünf Minuten bin ich fertig.
13:15Ah, naja, komm ich ja gerade richtig.
13:17Herr Saalfeld.
13:18Wie wär's mit einem Feierabend-Kognäckchen, Alphons?
13:20Ja, anders mal gern, Herr Saalfeld.
13:22Aber heute bin ich doch ziemlich mit.
13:24Ach komm, Sie werden wieder munter.
13:26Muss ja nicht ein bisschen die Puppen dauern.
13:28Alphons, geben Sie sich einen Ruck, haben wir schon lange nicht mehr gemacht.
13:32Ja gut, also auf einen Kognäck kommt's nicht überredet.
13:36Das ist ein Born.
13:37Ja gut, dann geh ich schon mal.
13:41Viel Spaß.
13:51Ich hab Heimweh.
13:57Ich hab Heimweh.
13:59Ich hab Heimweh.
14:00Ich hab Heimweh.
14:02Ich hab Mama und Papa.
14:04Ich hab Zuhause.
14:05Oh ja.
14:06Setz dich her.
14:11Deshalb kannst du nicht schlafen?
14:12Ich bin nicht traurig.
14:13Ich bin gleich nicht schlafen.
14:14Vielleicht machen wir erst mal einen Tee.
14:18Den Gute-Nacht-Tee?
14:20Den Gute-Nacht-Tee.
14:22Den Gute-Nacht-Tee.
14:24Und dann trinken wir den.
14:26Dann legen wir uns wieder hin und machen die Augen zu.
14:29Und morgen überlegen wir uns, was wir gegen dein Heimweh tun können.
14:31Mhm.
14:32Du kannst dich schon mal auf die Couch legen.
14:34Ach so, früher im Ferienlager, da hatte ich auch manchmal Heimweh.
14:52Und was hast du dann gemacht?
14:55Naja, ich hab mich hingelegt und die Augen zugemacht.
15:00Und hab an meine Eltern gedacht.
15:03Und dann hab ich mir vorgestellt, dass meine Eltern auch an mich denken.
15:08Und dann hab ich mir vorgestellt, wie wir miteinander reden.
15:12Und dann bin ich auch ganz schnell eingeschlafen.
15:16Und am nächsten Tag sah die Welt schon wieder ganz anders aus.
15:21Ich glaub, wir brauchen gar keinen Tee mehr.
15:34Gute Nacht.
15:41Das ist jetzt wirklich mal ein feiner Schlummer-Trunk.
15:44Ja.
15:46Und ich möchte wirklich keinen Cognac mehr?
15:49Nein, danke, Herr Salve.
15:51Wie gesagt, ein Glas und dann ...
15:53Naja, ist ja wirklich nett, dass Sie mir noch Gesellschaft leisten.
15:58In der Wohnung ist es momentan sehr still.
16:03Ja, Katja ist ja meistens bei Herrn Ritter.
16:06Und der Schwarzwach macht einen Ausflug mit seiner Ex.
16:13Ist ja gut, wenn die jungen Leute aktiv sind.
16:15Wandern, Reisen.
16:17Man kann ja nicht immer nur arbeiten.
16:19Hören Sie mir eigentlich zu, Alphons?
16:23Natürlich. Reisen, wandern.
16:27Früher bin ich auch viel gereist, aber momentan.
16:32Gibt's denn eigentlich noch ein Ziel, das Sie unbedingt sehen möchten?
16:36Ja.
16:37Sindusha.
16:38Das ist eine Karibik-Insel.
16:40Wegen der Zwillingsvulkane.
16:42Grand Piton und Petit Piton gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe.
16:49Ein Aufstieg wäre vielleicht für mich etwas zu gewagt in meinem Alter, aber ...
16:56Nicht wahr, Alphons?
16:57Ja, ja.
16:58Immerhin im Alter.
17:03Aber einmal vor diesen Naturwundern zu stehen, hätte schon was.
17:27Das ist ja noch ein Schluck Kaffee.
17:28Ja, ja, bestimmt.
17:29Ich hab grad den letzten.
17:30Hm.
17:31Nicht viel nach.
17:32Haben Sie so schlecht geschlafen letzte Nacht?
17:33Schon kurz.
17:34Mein Mann ist erst spät in der Nacht zurückgekommen.
17:35Ist grad so viel zu tun?
17:36Na ja.
17:37Und ich hab das Gefühl, unsere Gäste werden immer komplizierter.
17:40Also unser ehemaliger Gäste.
17:42Herr Saalfeld?
17:43Ja.
17:44Herr Saalfeld?
17:45Ja.
17:46Der braucht auch ab und zu ein bisschen Gesellschaft.
17:48Ja.
17:49Es ist auch kein Wunder, nachdem er jetzt fast nichts mehr zu sagen hat hier im Fürstenhof.
17:55Und in der Küche ist auch viel zu tun.
17:57Oh ja.
17:58Aber ...
17:59Das ist ja eigentlich normal.
18:00Nur jetzt fehlt uns ne Beiköchin.
18:01Und die Greta muss ich schon wegen der Schwangerschaft.
18:02Na ja.
18:03Na danke.
18:04Aber im Moment ist es einfach wirklich ein bisschen viel.
18:05Vielleicht sollten Sie beide einfach mal Urlaub machen.
18:06Außer sein.
18:07Mach mal.
18:08Mach mal.
18:09Mach mal.
18:10Mach mal.
18:11Mach mal.
18:12Mach mal.
18:13Mach mal.
18:14Mach mal.
18:15Mach mal.
18:16Mach mal.
18:17Mach mal.
18:18Mach mal.
18:19Mach mal.
18:20Mach mal.
18:21Mach mal.
18:22Mach mal.
18:23Mach mal.
18:24Mach mal.
18:25Mach mal.
18:26Mach mal.
18:27Mach mal.
18:28Mach mal.
18:29Mach mal.
18:30In zwei Monaten.
18:31Sie sind wirklich ein eingespieltes Team, Sie beide.
18:35Ja.
18:36Ja.
18:37Das sind wir glaube ich wirklich.
18:39Und bei Ihnen?
18:40Spielt sich auch langsam alles ein?
18:42So in der Praxis, im Krankenhaus?
18:44Ich fühle mich wohl.
18:45Danke.
18:46Michael hat mir angeboten, die Praxis zu kaufen.
18:50Was?
18:51Der Niederbühel verkauft seine Praxis.
18:55Das hätte ich nicht erwartet.
18:58Warum denn?
18:59Äh.
19:00Äh.
19:01Weißt du was?
19:02Das fragen wir ihn selbst.
19:03Ja, ja.
19:04Also, missverstehen Sie das bitte nicht, Doktor Rudloff.
19:07Wir freuen uns, wenn Sie sein Nachfolger werden.
19:10Natürlich.
19:11Danke.
19:12Ich muss mal schauen, das muss alles gut überlegt und gerechnet sein.
19:16Ja.
19:17Ja, aber wenn es eine Win-Win-Situation ist, also wir würden uns wirklich sehr für Sie freuen.
19:22Ja.
19:23Danke.
19:24Das ist lieb.
19:25Hm.
19:26Ja.
19:31Michael.
19:32Hey, ich bin's nur.
19:33Alles gut.
19:34Was ist denn?
19:36Diese Spuk endlich am Ende.
19:38Bald.
19:39Wir finden bald was und dann sind wir meine Mutter los.
19:42Glaubst du wirklich?
19:44Ja.
19:45Maxi, wir schaffen das.
19:47Okay?
19:48Entschuldigung.
19:57Schlechte Nachrichten?
19:59Meine Mutter will unseren Neuanfang mit einem ganz besonderen Essen feiern.
20:03Aber, das heißt, sie hat dir dein Versöhnungsangebot abgenommen?
20:07Das hat sie ganz sicher.
20:09Das ist doch super.
20:10Ja, aber jetzt muss ich ihr den ganzen Abend den versöhnlichen Sohn vorspielen.
20:16Sie ist positiv.
20:23Jetzt sitzt du im längeren Hebel.
20:26Deine Mutter ist in der Defensive und freut sich, dass du dich mit ihr versöhnt hast.
20:31Hm?
20:32Ja.
20:33Hm.
20:38Und wer weiß, vielleicht findest du ja was über die Tasche raus.
20:43Hm.
20:49Drei Lose hätte ich gerne.
20:50Vielen Dank.
20:51Viel Glück.
20:52Dankeschön.
20:55So.
20:56Eins.
20:58Dieses und dieses.
21:02Dankeschön.
21:05So.
21:06Du bringst mir jetzt bitte Glück.
21:08Segelkreuzfahrt.
21:09Nicht Geländewagen.
21:10Geländewagen.
21:11Geländewagen.
21:12Gut.
21:13Guten Tag.
21:14Okay.
21:16Hast du Lose gekauft?
21:18Ja, wenn es hier im Ort einmal eine Tombola gibt.
21:22Ein bisschen Spaß muss sein.
21:23Absolut.
21:26Und du spekulierst doch bestimmt auf den Geländewagen, oder?
21:29Damit liegst du gar nicht mehr so falsch.
21:30Ach, Männer.
21:35Und direkt eine Niete.
21:41Mal schauen.
21:45Welche Überraschung.
21:46Niete.
21:47Eins habe ich noch.
21:48Das ist jetzt der Geländewagen.
21:49Das spüre ich.
21:50Ganz sicher.
21:51Ich auch.
21:52Das hoffe ich doch.
21:54Ehrlich gesagt habe ich ja noch nie was gewonnen.
21:56Ja.
21:57Ja.
21:58Ja.
21:59Ja.
22:00Du hast einfach eine Kreuzfahrt gewonnen.
22:01Ja.
22:02Ja.
22:03Mit Glückwunsch.
22:04Eigentlich wollte ich den Geländewagen.
22:05Ja, ist auch ein sehr blöder Preis, so eine Kreuzfahrt.
22:18Äh, Entschuldigung.
22:19Ja.
22:20Ich glaube, ich habe gerade eine Segelkreuzfahrt gewonnen.
22:22Wirklich?
22:23Wirklich.
22:24Dann Glückwunsch.
22:25Dankeschön.
22:26Dankeschön.
22:30Vielen Dank.
22:35Hallo Hildegard.
22:36Hallo Katja.
22:37Ich habe hier einen Spezialauftrag von Frau Wagner für ein besonderes Essen mit ihrem Sohn.
22:41Aha.
22:42Lass mal sehen.
22:43Erbsen mit Kartoffelpüree.
22:44Was?
22:45Spaghetti mit Tomatensauce, Fischstäbchen mit Remouladensauce und Pfannkuchen mit Blaubeerkompott und Schlagsahne.
22:58Ich glaub's ja nicht.
23:00Ich vermute ja, das sind die Gerichte, die Ihr Sohn schon als Kind gerne mochte.
23:04Ach so.
23:05Wann soll denn das Essen sein?
23:06Heute Mittag.
23:07Wie bitte?
23:08Das geht überhaupt nicht.
23:11Unser Personal arbeitet am Anschlag.
23:14Uns ist eine Küchin ausgefallen.
23:16Das wird Frau Wagner als Ausrede nicht gelten lassen.
23:19Also Katja, ja, ein oder zwei Sachen vielleicht schaffen wir noch.
23:24Aber das Ganze?
23:25Nee.
23:26Das Essen ist ihr wirklich sehr wichtig und ehrlich gesagt hat sie mir ziemlich unmissverständlich klargemacht,
23:31dass sie alle ihre Wünsche gerne erfüllt hätte.
23:34Weißt du, was ich mir in dieser Situation am meisten wünsche?
23:39Eine größere Küchenmannschaft?
23:41Nee.
23:42Urlaub.
23:43Und zwar weit, weit weg.
23:45Weg.
24:07Danke, dass du gekommen bist.
24:10Ja, wir müssen uns ja noch um die Blumendeko kümmern.
24:13Ich finde es auch nicht schön, dass wir diese Hochzeit weiter planen müssen.
24:18Konntet ihr denn jetzt was rausfinden?
24:21Ja.
24:22Schon.
24:23Aber...
24:24Ja, nein, noch nichts Belastendes.
24:29Wie lange soll das Ganze denn noch so weitergehen?
24:32Wir sind dran.
24:33Vertraue mir.
24:34Bitte.
24:35Henry, ich will nicht zum Schein heiraten müssen.
24:38Ich weiß, wir machen so schnell wie möglich.
24:41Der ist ja schon das Brautpaar.
24:44Hallo.
24:45Ja, wir konnten es kaum erwarten.
24:47Liebe muss so schön sein, wenn man den Richtigen gefunden hat.
24:51Hm.
24:52Hm.
24:53Wenn es passt, dann passt es.
24:55Mhm.
24:56Äh, was, was hast du denn so im Angebot für uns?
24:59Ja.
25:00Ich habe ein paar Ideen.
25:01Ähm, Nenz.
25:02Zum Beispiel hätte ich hier das Arrangement mit den Pfingstrosen.
25:10Sehr zart und romantisch.
25:12Schön.
25:13Perfekt für ein verliebtes Paar wie euch.
25:15Ja, sehr, sehr romantisch.
25:17Ey, Clarissa, Liebling, was, was ist denn los?
25:24Es ist einfach alles gerade ein bisschen überwältigend.
25:28Entschuldigung.
25:29Das, das macht doch gar nichts.
25:30Das, das geht mir genauso.
25:32Dann gefällt Ihnen das Gesteck?
25:34Ist wirklich wunderschön, ja.
25:36Ja, ein wunderschöner Tag werden.
25:38Ja.
25:39Da freut sich jemand auf die Hochzeit.
25:42Ja.
25:43Ja, das, äh, tun wir, wirklich.
25:46Also, dass ich mal Fischstäbchen in dieser Küche zubereite.
25:57Wir hätten ja auch welche aus der Tiefkültruhe nehmen können.
26:01Nur über meine Leiche.
26:04Ach, wenn mir doch die Charlie jetzt zur Hand gehen könnte.
26:09Ja, ich glaube, sie braucht noch einen Moment.
26:13Ach, Heimweh und Liebeskummer.
26:16Dagegen kann man nichts machen.
26:18Nicht mal das Telefongespräch mit ihren Eltern hat was gebracht.
26:23Hm.
26:24Sie war danach immer noch total geknickt.
26:26Obwohl sie doch sonst immer so fröhlich ist.
26:28Ja.
26:29Hm.
26:30Ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann.
26:32Ich glaube, die waren noch nicht so oft von ihren Eltern getrennt.
26:37Ich bin mir sicher, dass ihr das Praktikum total gut gefällt und dass sie sich eigentlich
26:41hier wohlfühlt.
26:42Aber Nürnberg ist natürlich schon weit weg.
26:45Hm.
26:46Hm.
26:47Hm.
26:48Hm.
26:49Hm.
26:50Ja, klar.
26:51Ich glaube, ich habe doch eine Idee, wie ich Charlie helfen kann.
26:56Auf unseren Neuanfang.
27:17Ja.
27:18Unser Streit steckt uns beide noch ziemlich in den Knochen, hm?
27:33Ich dachte mir, für unseren Neuanfang wäre es vielleicht ganz gut, wenn wir unsere Geschäfte,
27:42also alle unsere Unternehmungen ein bisschen gleichmäßiger aufteilen.
27:48Schatz, lass uns jetzt bitte nicht über die Geschäfte reden.
27:52Die Vorspeise ist heute eine ganz besondere, sagen wir, außergewöhnliche Koalition unserer
27:59Küche.
28:00Viel Spaß.
28:01Wie schön.
28:03Weißt du, ich dachte, ein wenig Nostalgie zwischen Mutter und Sohn.
28:09Ja.
28:10Schöne Idee von dir.
28:13Freut mich.
28:14Na, greif zu.
28:15Ja.
28:16Aber nicht den Mund, nicht den Mund hast du immer gesagt.
28:18Genau.
28:19Den lachenden Mund hast du immer zuletzt gegessen.
28:21Sieht so auch nicht schlecht aus eigentlich, oder?
28:24Du bist so ein Kindskoch.
28:26Ja.
28:27Das ist immer noch geblieben und das ist schön.
28:29Ja.
28:30So.
28:31Jetzt hat er nichts mehr zu lachen.
28:34Jetzt hat er nichts mehr zu lachen.
28:36Ich gebe zu, dass dein Entschluss mich schon etwas auf dem falschen Fuß erwischt hat.
28:43Brauchst du noch Bedenkzeit?
28:45Nein, nein, nein.
28:46Ich will die Praxis sehr gerne übernehmen.
28:48Wie gesagt, ich fühle mich hier wirklich wohl, auch in der Klinik.
28:51Diesen Eindruck hatte ich auch.
28:53Es ist nur leider so, mein finanzieller Spielraum ist nicht so groß.
28:59Ja, aber die Bank gewährte sicher einen Kredit.
29:04Die Praxis läuft sehr gut und bei dem Ärztemangel gehen sie gar kein Risiko ein.
29:08Und du auch nicht.
29:09Ich leider schon.
29:11Ich habe schon drei Kredite.
29:13Zwei für das Haus, in dem meine Ex-Frau mit den Kindern wohnt.
29:17Einen, weil ich als junger Mann so dumm war, mir ein teures Boot andrehen zu lassen.
29:21Und verkauft das Boot?
29:23Das ist leider nicht mehr so viel wert.
29:27Gut, ich verstehe. Die Bank will dir keinen Kredit mehr gewähren.
29:32Deswegen wollte ich dich fragen, ob du mir vielleicht Aufschub gewährst.
29:37Vielleicht fällt mir noch was ein.
29:39Ja, nicht, das kann ich machen.
29:42Aber vielleicht noch ein, zwei Wochen.
29:45Ein, zwei Wochen sind super. Das ist super großzügig, danke.
29:53Schmeckt's dir nicht?
29:58Die sind halt längst nicht so gut wie deine.
30:03Lieb, dass du das sagst.
30:07Ja.
30:08Sag mal, was hast du eigentlich gestern mit Maxi Safer gesprochen?
30:13Ähm, es ging um eine Gesellschaft.
30:18Im, im Rosenzimmer, genau.
30:20Verstehe.
30:21Ja.
30:22Es geht mich sowieso nichts mehr an. Ich misch mich da nicht ein.
30:26Aber dass ich dir und Larissa den letzten Schubser gegeben habe, das war doch richtig, oder?
30:31Ja.
30:32Schatz, ihr passt so gut zusammen.
30:39Henry.
30:41Du bist doch glücklich mit ihr, oder?
30:46Ja, natürlich.
30:48Marissa ist eine, eine wirklich, äh, eine tolle Frau.
30:54Ja.
30:55Ich wusste, dass du das einsehen wirst.
30:58Gut, ähm, entschuldige mich bitte, ich, äh, hab noch was zu tun.
31:03So plötzlich?
31:04Ja, ist leider ganz dringend.
31:06Wir, wir reden später, ja?
31:08Und danke für das schöne Essen.
31:11Aber Henry, die Nachspeise.
31:13Also, deine Kekse versüßen mir wirklich jede Pause, und wenn sie noch so kurz ist.
31:34Weißt du, was ich mir jetzt am meisten wünsche?
31:37Hm.
31:38Eine Pause.
31:39Oh.
31:40Und zwar eine ganz lange.
31:41Oh, mei, du glaubst nicht, was die Wagner und ihr Sohn uns heute wieder für Sonderwünsche
31:47aufgetragen haben.
31:48Hm.
31:49Aber auch dieser Tag geht vorbei, mein Schatz.
31:52Hm.
31:53Und heute Abend, da legst du die Beine hoch, und ich mach uns was Feines zum Essen.
31:57Na, du bist da selber so geschafft.
31:59Na ja, dann lassen wir uns was kommen.
32:01Die Hauptsache ist doch, dass wir beides uns gemeinsam gehen können.
32:04Ja.
32:05Entschuldigung.
32:06Ah, hallo.
32:07Herr Doktor.
32:08Hallo, ich hab Sie beide gerade heimlich belauscht.
32:09Ja.
32:10Ich hätte da vielleicht ein Angebot für Sie.
32:12Ein Angebot?
32:13Mhm.
32:14Aber nur unter einer Bedingung, Sie dürfen nicht Nein sagen.
32:16Ha, ha, ha.
32:18So, dann haben wir ja überhaupt keine Wahl.
32:21Nö, haben Sie auch nicht, zumindest nicht dann, wenn Sie ein Angebot wollen.
32:24Also, jetzt sagen schon.
32:26Hab ich Ihr Wort.
32:27Sie können mir auch vertrauen.
32:29Ach.
32:30Also gut.
32:31Okay, ich habe heute eine Segelkreuzfahrt gewonnen.
32:35Bei der Tombola.
32:36Was?
32:37Eine in der Hauptreise.
32:38Hm.
32:39Ich wollte lieber den Geländewagen, aber es hat nur für die Reise gereicht.
32:41Das gibt's ja alles.
32:42Sind Sie ein Glückspilz.
32:44Und diese Reise, die schenke ich Ihnen.
32:47Was?
32:48Was?
32:49Ja.
32:50Das...
32:51Das können wir nicht annehmen.
32:53Doch, das können Sie.
32:54Sie müssen sogar.
32:55Sie haben es mir ja schon zugesagt.
32:56Ich habe Ihr Wort.
32:57Nein.
32:58Als kleines Dankeschön dafür, dass Sie mich so lieb aufgenommen haben.
33:01Ach, aber...
33:02Ich komme hier doch gerade sowieso nicht weg.
33:03Und Sie beide haben sich das mehr als verdient.
33:05Ist auch wirklich nichts Großes.
33:08Nur so eine kleine Segelkreuzfahrt durch die Karibik.
33:11Hi.
33:12Karib.
33:13Karibik.
33:14Karib.
33:15Ahoi.
33:16Ah.
33:17Ah.
33:18Ah.
33:19Ah.
33:20Ah.
33:21Ah.
33:22Ah.
33:23Ah.
33:24Ah.
33:29Ich halte das nicht mehr aus.
33:30Was ist denn passiert?
33:31Ich kann nicht mehr.
33:32Ich kann meiner Mutter nichts mehr vorspielen.
33:34Ich ertrage ihre Nähe kaum.
33:35Ich will sie nie wieder sehen.
33:36Sie macht mich komplett wahnsinnig wachsen.
33:38Es ist doch bald alles vorbei.
33:40Sie treibt mich in eine Ehe, die ich nicht haben will.
33:43Und sie schafft es, dass ich die Liebe meines Lebens verleugne.
33:45Wie...
33:46Was muss man denn für ein Mensch sein, um seinen eigenen Sohn zu zwingen,
33:49ein Leben zu führen, das er gar nicht haben will?
33:54Ich...
33:55Ich weiß, das ist wirklich schrecklich.
33:57Jetzt tut's hier so, als könnten wir uns einfach wieder versöhnen.
34:03Was?
34:04Ich würde einfach nur mit dir zusammen sein.
34:08Ich liebe dich so sehr.
34:10Hey.
34:11Ich würde dich auch.
34:12Hey.
34:16Hey.
34:20Ich lass es nicht zu, dass sich nochmal jemand zwischen uns stellt.
34:22Okay?
34:29Wie kaputt muss jemand sein, seinen Sohn so für seine eigenen Zwecke zu missbrauchen?
34:33Sie hat doch ihr Gegenkontakt zur Realität verloren.
34:34Ja, das Ganze laut sagen.
34:35Ich hab nur Angst, dass sie jetzt misstrauisch geworden ist, weil ich so abrupt abgehauen bin.
34:46Hey, sie frisst sie doch gerade aus der Hand.
34:48Ich bin mir sicher, sie glaubte jede Ausrede.
34:51Hm.
34:52Hm.
34:53Alles in Ordnung?
34:54Offenbar muss ich dir immer begegnen, wenn's anfängt.
34:57Psst.
34:58Psst.
34:59Psst.
35:00Psst.
35:01Psst.
35:02Psst.
35:03Psst.
35:04Psst.
35:05Psst.
35:06Psst.
35:07Psst.
35:08Psst.
35:09Psst.
35:10Psst.
35:11Psst.
35:12Psst.
35:13Psst.
35:14Psst.
35:15Psst.
35:16Psst.
35:17Psst.
35:18Psst.
35:19Psst.
35:20Psst.
35:21Psst.
35:22Psst.
35:23Psst.
35:24Psst.
35:25Psst.
35:26Psst.
35:27Psst.
35:28Psst.
35:29Psst.
35:30I'm still stressed with your son.
35:41If it's just stressful...
35:47If you ask the family, I'm a good listener.
35:54Gilt für Zuhörer auf sowas wie eine Schweigepflicht.
36:11Charlie, die Tomatensauce darf nur leicht köcheln, ja? Du darfst sie nicht aus den Augen lassen.
36:16Ach, und in der Zwischenzeit könntest du den Kopfsalat waschen und schneiden.
36:22Hey, hast du immer noch Heimweh? Komm mal mit.
36:32So kenne ich dich ja gar nicht. Du bist doch sonst so fröhlich und engagiert. Der Sonnenschein in unserer Küche.
36:43Ich dachte, die Arbeit lenkt dich ein bisschen von deinem Heimweh ab.
36:50Hi.
36:52Ich hatte heute Morgen eine Idee. Ich habe einen Freund von mir angerufen.
36:58Er hat ein Restaurant in Nürnberg. Und du könntest dort dein Praktikum fortsetzen.
37:02In Nürnberg?
37:04Ja, es ist keine Sterneküche wie hier, aber es ist ein sehr feines italienisches Restaurant.
37:09Du könntest bei deinen Eltern wohnen und würdest dein Praktikum nicht verlieren.
37:13Da muss ich ja kein Heimweh mehr haben. Und du bist nicht sauer?
37:18Nein. Klar, ich hätte mich gefreut, wenn du dein Praktikum hier beendet hättest, aber wenn du das lieber in Nürnberg machen willst, dann kann ich das verstehen.
37:28Ja.
37:29Überlegst du es dir?
37:30Ja.
37:31Es ist deine Entscheidung.
37:33Es hat mich schon sehr viel Energie gekostet, bis ich Henry und Larissa so weit hatte.
37:42Warum willst du die beiden unbedingt verheiraten?
37:47Weil die...
37:52Ich habe schon genug gesagt.
37:58Sag.
37:59Sag.
38:00Die beiden waren doch auch einverstanden und sehr verliebt ineinander.
38:17Und dann kommt plötzlich diese kleine Saalfeld und macht alles kaputt.
38:24Maxi Saalfeld wird ihn sicherlich nicht ohne seine Zustimmung zurückgehobert haben.
38:33Sie wiegelt ihn gegen mich auf.
38:38Sie ist eine Schlange.
38:42Sie vergiftet ihn.
38:45Sie muss weg.
38:49Weg?
38:54Willst du sie umbringen?
38:59Nein, natürlich nicht.
39:04Sophia.
39:05Wenn du Maxi Saalfeld verschwinden lassen würdest, egal wie, du würdest deinen Sohn verlieren.
39:21Für immer.
39:23Wenn du das nicht willst, dann kannst du nichts machen.
39:36Außer das einzig Richtige.
39:38Ja, also mit An- und Abreise wären es genau zehn Tage.
40:06Wirklich.
40:08Das ist ja großartig.
40:10Danke, Herr Siddow.
40:12Wir wissen das wirklich zu schätzen.
40:14Ja, danke nochmal.
40:15Wiederhören.
40:16Herr Saalfeld war es gar nicht für Sie tun.
40:19Herr Halpfung, Sie sind ja wieder voller Energie.
40:21Das war aber gestern ganz anders.
40:23Ja, gestern hatte ich eine Doppelschicht und heute machen wir Urlaub.
40:27Ah, schön.
40:28Auf der Santa Maria Royal.
40:31Dem Segelkreuz, Watschiff.
40:34Sie kennen das?
40:35Wir haben die Reise ja geschenkt bekommen vom Dr. Rutloff.
40:39Der hat sie in der Tombola gewonnen und hat aber keine Zeit.
40:42Wie scheint sie denn echter Glückspilz?
40:44Wohin soll die Reise gehen?
40:46In die östliche Karibik.
40:48Karibischer Donnerwetter nochmal.
40:51Soll ich etwa das hinduschen?
40:54Doch, genau da machen wir auch einen Stopp.
40:57Ja, das gibt's doch gar nicht.
40:58Da haben wir doch gestern noch drüber geredet.
41:00Grand Piton, Petit Piton.
41:02Ja, zufällig gibt's wirklich, das ist unglaublich.
41:05Aber ich schick Ihnen jede Menge Fotos.
41:08Brauchen Sie nicht, ich schließ mich an.
41:09Ja.
41:10Wenn das keine Fügung ist, das kann man sich noch gar nicht besser ausmalen.
41:16Vielleicht sind ja nicht nur Sie ein Glückspilz.
41:19Vielleicht gibt's noch eine freie Kabine.
41:22Schau gleich mal nach.
41:23Das meinen Sie jetzt nicht, Ernst, Herr Solfeld, oder?
41:26Doch, doch, doch.
41:27Meine Wahlfonds, da bin ich ganz optimistisch.
41:30Stornierung gibt's meistens in der letzten Minute.
41:33Aha.
41:35Ich werde den Fürstenhof nie vergessen.
41:38Und euch schon gar nicht.
41:40Das wollen wir aber auch hoffen.
41:42Komm, uns bald mal besuchen, ja?
41:43Dann kochst nämlich du für uns.
41:45Das mache ich, versprochen.
41:47Ha, habt ihr alle gehört, oder?
41:49Sonst kommen wir nämlich zu dir nach Nürnberg.
41:51Ja, vielen Dank für alles.
41:52Ich hab so viel von euch gelernt.
41:55Wir haben ganz viel von dir gelernt.
41:56Ja, und wir wünschen dir für die Nürnberger Küche auch so viel Spaß.
42:00Dein neuer Chef ist richtig cool.
42:02Ja, das wird bestimmt auf jeden Fall viel besser als hier.
42:04Mhm.
42:05Geht's dir noch ganz gut?
42:07Ja, allerdings.
42:09Ihr seid toll.
42:11Euer Baby hat Glück.
42:13So, und wir haben auch noch was für dich.
42:16Schau mal.
42:17Peter?
42:19Darf ich?
42:20Ja.
42:21Oh, die steht dir ja richtig gut.
42:26Die ist ja toll.
42:28Ja, toll.
42:29So, ich hab's gleich.
42:34Ich wünsch dir alles Gute, Charlie.
42:36Danke.
42:37Ach, wir werden dich so vermissen.
42:39Ich euch auch.
42:40Danke für alles.
42:41Hm.
42:42Dann...
42:43Okay, jetzt müssen wir ganz schnell los.
42:45Ja, nennen Sie das mal.
42:46Tschüss.
42:47Ciao.
42:48Ciao, Charlie.
42:49Ciao, Charlie.
42:51Tschüss.
42:52Tschüss.
42:53Tschüss.
42:54Tschüss.
42:55Tschüss.
42:56Tschüss.
42:57Tschüss.
42:58Tschüss.
42:59Tschüss.
43:00Na, was gibt's?
43:20Oder steh ich gerade?
43:22Nein, nein, nein.
43:24Überhaupt nicht.
43:25Ich seh mir gerade die Route meiner Karibekreise an.
43:29Ah, you are in the Caribbean?
43:31Yes, I could spot on a cabin on the Santa Maria Royal.
43:36This Segel-Kreuzfahrt?
43:38Yes, exactly.
43:39Come on, set yourself up.
43:41I hope I can't leave you 10 days alone with Frau Wagner.
43:45I'm going to feel you already on the Zahn.
43:48Do you do that?
43:49Not that you're not going out of the hand, until I come back.
43:53Everything, what I say to Wagner and do, is just in tact.
43:57Yes, that would you say maybe umgekehrt.
44:00Wagner, I know what I do.
44:05Is there anything new, anything,
44:07what helps you fight against you?
44:10No, not yet.
44:14The Frau wäscht Geld in our Casino,
44:16and who knows, what else is.
44:18And we, we just treten on the ground.
44:23I spoke with your son,
44:25and it seems to be on the line of his mother.
44:28Christoph, have you spoken to your son?
44:31No, no, no.
44:34She speaks actually not about him.
44:36Aha.
44:37Servus.
44:38Ah, hallo mein Schatz.
44:52Du, ich habe vorhin mit Niederböe gesprochen.
44:54Mhm.
44:55Und der hat mir gesagt, dass er nur seine Praxis aufgibt,
44:59aber in Bichleheim bleibt.
45:01Wenigstens das.
45:02Danke.
45:03Und dann soll ich dir noch schöne Grüße sagen von Herrn Kugler.
45:06Wer ist denn der Herr Kugler?
45:08Ach, der von der Bank.
45:09Richtig.
45:10Wieso?
45:11Ha, ich habe ihn angerufen.
45:14Wegen Dr. Rutloff.
45:16Der braucht doch unbedingt einen Kredit für seine Praxis.
45:19Ja, und was sagt er?
45:20Die werden sich treffen demnächst.
45:22Ach, dann sieht er eine Chance.
45:24Hoffentlich, also schon.
45:26Das wäre doch großartig, oder?
45:28Ja.
45:29Weißt du, ich fand das von dem Rutloff so lieb,
45:32dass der uns seine Reise geschickt hat.
45:34Und da wollte ich mich einfach mal revanchieren.
45:37Ja, ja.
45:38Äh, klar.
45:39Und einen Kredit braucht er jetzt wirklich dringender
45:41als eine Karibik-Kreuzfahrt.
45:43Mei, Alphons, das wird so schön.
45:46Jetzt muss ich dir mal was zeigen.
45:48Ja, bestimmt.
45:49Aber es gibt halt auch ein kleines Problem.
45:50Ich habe nämlich hier schon...
45:52Zwar, es ist...
45:53Hier, hier, guck, bitte.
45:55Diese ganzen Ausflüge hier.
45:57Mhm.
45:58Alle, die hier angezeigt sind,
46:00die können wir von dem Schiff aus alle machen.
46:02Ja, dann haben wir praktisch die Qual der Wahl.
46:05Und hier ist noch mal extra.
46:07Ein romantisches Dinner auf dem Beiboot
46:12bei Sonnenuntergang für zwei Personen.
46:15Mhm.
46:16Ach, das ist doch wie Flitterwochen.
46:19Alphons, nur wir zwei.
46:23Ja, also, nur wir zwei wird's wohl eher nicht.
46:29Äh...
46:30Wieso?
46:31Der Senior hat sich eingeladen.
46:34Hä?
46:35Der Senior.
46:37Er hat sich einfach dazu gebucht.
46:40Er fährt mit uns in Urlaub.
46:42Hey!
47:00Was machst du hier?
47:01Du bist nicht sehr erfreut, mich zu sehen?
47:03Äh...
47:04Nein, äh...
47:05Nein, ich wollte nur...
47:07Ich weiß, dass du mit Maxi Saalfeld wieder zusammen bist.
47:13Bitte leugne es nicht.
47:18Ich weiß auch, dass du einen tiefen Widerwillen mir gegenüber empfindest.
47:25Ich seh's in deinen Augen auch jetzt.
47:29Lass uns diese Farce beenden.
47:31Ich habe mich verrannt.
47:36Mit der Hochzeit, mit dem Druck, den ich auf dich ausgeübt habe.
47:41Dabei habe ich das Wichtigste vergessen.
47:46Das Wichtigste bist du.
47:50Du bist das Wichtigste in meinem Leben.
47:55Was willst du?
47:56Es muss für dich furchtbar gewesen sein, auf Maxi Saalfeld zu verzichten.
48:03Sie ist das Wichtigste in deinem Leben.
48:08Henry, ich will, dass du glücklich bist.
48:17Deshalb gebe ich dich frei.
48:21Werde glücklich mit Maxi Saalfeld.
48:27Jetzt, wo Henry und ich uns getrennt haben,
48:29würde ich auch gerne beruflich getrennte Wege einschlagen.
48:34Ich hoffe, du verstehst das.
48:39Nein?
48:42Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich das nicht.
48:44Du sagst ihm einfach, der soll hierbleiben,
48:47weil wir unsere Reise allein machen würden.
48:50Ich soll ihm das ins Gesicht sagen?
48:51Ja.
48:52Der hat bestimmt seine Koffer schon gepackt.
48:55Packt das eben wieder aus.
48:57Ich habe gestern Abend noch zig Mäds geschrieben
48:59und genauso viele Telefonate geführt.
49:01Und raten Sie mal Alfons, wofür?
49:03Weil Sie sich's anders überlegt haben?
49:05Damit meine Kabine direkt neben der von Ihnen und Ihrer Frau ist.
49:08So wird die Hildegard sich freuen, wenn sie's hört.
49:09Ich würde dich freuen, wenn es süß wird.
49:10Ich würde dich freuen, wenn es süß wird.
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