00:00Nur noch Millionen statt Milliarden. Die Deutsche Bahn hat im abgelaufenen
00:05Geschäftsjahr weiterhin hohe Verluste gemacht, mit 333 Millionen Euro, jedoch deutlich weniger
00:12als im Vorjahr. Maßgeblich dafür waren Ausgleichszahlungen des Bundes für
00:17Instandhaltungsmaßnahmen in der Infrastruktur. 2023 hatte der operative Verlust noch 2,18
00:26Euro betragen. Der Staatskonzern erklärt, die wirtschaftliche Entwicklung des DB-Konzerns
00:32wurde 2024 v.a. durch den schlechten Zustand der Infrastruktur geprägt. Zudem hätten sich
00:39auch die streikster Lokführer und insbesondere im Schienengüterverkehr die schwache Konjunktur
00:44negativ ausgewirkt. Bei der Pünktlichkeit im Fernverkehr verschlechterte sich die Quote
00:51und lag bei nur noch 62,5%. Dadurch sank die Zahl der Fahrgäste und auch der Umsatz,
00:57der operative Verlust lag mit 96 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr.
01:04Besser lief es bei der DB Regio, die einen Gewinn sowie ein Umsatzplus verbuchte. Grund
01:10dafür ist nach Angaben der Bahn auch das Deutschland-Ticket. Besonders tief in den
01:16roten Zahlen steckt weiterhin die Güterverkehrstochter DB Cargo, deren operativer
01:21Verlust von 357 Millionen Euro höher ist als der Gesamtverlust der Bahn. Das Unternehmen
01:29weist hier v.a. auf die konjunkturelle Lage, weshalb weniger Güter transportiert werden mussten.
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