00:00Internet per Satellit – damit können Nutzer überall auf der Welt schnelle Internetverbindungen
00:12herstellen, selbst in Gebieten, die sonst keine Netzabdeckung haben.
00:15Dafür sind drei Geräte nötig.
00:171.
00:18Eine Bodenstation, die mit dem Internet verbunden ist.
00:212.
00:22Ein Satellit.
00:233.
00:24Ein Empfangsgerät, das auf den Satelliten ausgerichtet ist.
00:27Bei jeder Suche im Internet nimmt die Satellitenschüssel Kontakt mit dem Satelliten auf, der die Signale
00:32wiederum an eine mit dem Internet verbundene Empfangsstation sendet.
00:36Liegen die Suchergebnisse vor, gehen die Daten den umgekehrten Weg zum Nutzer zurück.
00:42Herkömmliche Internet-Satelliten befinden sich in einer Umlaufbahn in mehr als 35.000
00:47Kilometern Höhe.
00:48Die Daten legen also einen weiten Weg zurück, was zu Verzögerungen führt.
00:52Neuere Systeme arbeiten in einer Höhe von etwa 600 Kilometern.
00:57Damit entstehen nur minimale Verzögerungen, was eine Verwendung im Verkehrsbereich, für
01:01das Militär oder bei Videospielen möglich macht.
01:04Um weltweit auf das Internet zugreifen zu können, müssen zahlreiche Satelliten in eine
01:09niedrige Umlaufbahn gebracht werden.
01:12Das geschieht derzeit durch private und staatliche Anbieter.
01:16Starlink, eine Tochter von SpaceX, hat bereits tausende Satelliten in eine Erdumlaufbahn
01:21gebracht.
01:22Amazon arbeitet an einem ähnlichen System.
01:24Länder wie China oder Großbritannien bauen ihre eigenen Netzwerke auf.
01:29Die EU will ebenfalls nachziehen.
01:32Grundsätzlich sind Satelliten aber anfälliger als Erdkabel.
01:36Außerdem beklagen Astronomen die zunehmende visuelle Verschmutzung ihres Blickfeldes.
01:41Die NASA befürchtet, dass es künftig noch zu viel mehr Kollisionen kommen könnte.
01:54Untertitel der Amara.org-Community
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