00:00Berlin, wenige Tage vor der Bundestagswahl.
00:04Die CDU hält eine ihrer letzten Wahlkampfveranstaltungen ab.
00:08Für die Partei steht einiges auf dem Spiel.
00:10Zuletzt verloren die Christdemokraten in Umfragen wieder ein paar Prozentpunkte.
00:15Auf 28 Prozent Zustimmung kommen die Unionsparteien derzeit.
00:20Kanzlerkandidat Friedrich Merz spricht aus, was viele jetzt bewegt.
00:24Stichwort Regierungsbildung.
00:26Dann werden wir möglicherweise einen Partner brauchen.
00:29Ich hoffe, dass es einer ist und nicht zwei.
00:32Vielleicht haben wir zwei zur Auswahl und brauchen nur einen.
00:35Das wäre die strategisch beste Ausgangslage.
00:38Aber ich möchte, dass wir am 23. am übernächsten Sonntag, überübermorgen, überübermorgen so stark sind,
00:48dass es einen klaren Regierungsauftrag für uns gibt und dass der Abstand zu jedem anderen so groß ist,
00:55dass klar ist, wer in dieser Bundesregierung führt.
00:59Auch wenn Merz die Umfragen anführt, eine wirkliche Aufwärtsdynamik im Wahlkampf konnte der 69-Jährige nicht auslösen.
01:07Seine Anhänger hoffen dennoch auf eine politische Wende.
01:11In der jetzigen Situation ist eigentlich die CDU die einzige politische Kraft in der Mitte, die noch die Bedeutung hat.
01:21Und angesichts der Probleme, die wir in Deutschland und in Europa und weltweit haben, brauchen wir eben eine politische Kraft,
01:30die auch eine starke Bundesregierung trägt.
01:32Friedrich Merz steht für einen klassischen CDU-Kurs.
01:36Also wie er einfach klassisch ist, wie er eben war vor Frau Merkel.
01:41Frau Merkel hat ja viele Kurskorrekturen vorgenommen und ich finde es gut, dass er mehr dorthin geht,
01:45also wo die CDU eben tatsächlich war.
01:48Also ein gewisses wirtschaftsliberales Profil, rechtsstaatliches Profil,
01:52klares Bekenntnis natürlich auch zu den zu den Bündnisstrukturen etc.
01:57Und natürlich vor allen Dingen ein ganz klares marktwirtschaftliches Profil, das ist auch entscheidend.
02:02Während sich rund 70 Prozent der Wählerinnen und Wähler bereits festgelegt haben,
02:07wen sie am Sonntag wählen wollen, sind 30 Prozent noch unentschieden.
02:15Mehr Informationen auf www.bundestag.de
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