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  • vor 2 Jahren
Bei einem Überraschungsbesuch in der Ukraine ging Bundeskanzler Olaf Scholz auf zwei zentrale Forderungen Kyjiw ein: die Lieferung von Taurus-Langstreckenraketen aus deutscher und schwedischer Produktion und die Beschleunigung eines NATO-Beitritts.

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Transkript
00:00Bei einem Überraschungsbesuch in Kiew am Montag verteidigte Bundeskanzler Scholz seine Weigerung,
00:07der Ukraine Taurus-Langstreckenraketen zu liefern, betonte aber, dass er das Land weiterhin
00:12unterstütze.
00:14Bei einzelnen Waffensystemen haben wir eine bestimmte Einschätzung, ob das richtig ist,
00:20sie zur Verfügung zu stellen oder nicht.
00:21Das hat was mit der Reichweite zu tun und den Notwendigkeiten, die Zielsteuerung zu
00:26kontrollieren.
00:27Und deshalb haben wir gesagt, da nicht.
00:29Aber das mindert unsere Unterstützung nicht, die eben sehr umfassend ist.
00:34Und das ist mir wichtig zu sagen, auch umfassend bleiben wird.
00:38Der Besuch von Scholz ist der erste seit über zwei Jahren und erfolgt wenige Wochen,
00:43nachdem ihn Zelensky wegen eines Telefonats mit Putin kritisiert hatte.
00:47Zelensky sagte, deutsche Luftabwehrsysteme hätten Zehntausende von Menschen in der Ukraine
00:52gerettet.
00:53Er meinte aber auch, dass die Unterstützung erhöht werden sollte.
00:56Während des Besuchs zeigte Zelensky Scholz ein Militärkrankenhaus, wo sie mit verwundeten
01:01Soldaten sprachen.
01:05Er führte Scholz auch durch eine Ausstellung von Drohnenausrüstungen mit dem Inland hergestellten
01:10Drohnen und solchen, die in Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen entwickelt wurden.
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