00:00Abermals ein Justiztriumph für Donald Trump.
00:04Drei Wochen nach seinem Wahlsieg sind die beiden Strafverfahren auf Bundesebene
00:09gegen den designierten US-Präsidenten eingestellt worden.
00:13Sonderermittler Jack Smith erklärt zur Begründung,
00:16dies entspreche der üblichen Praxis des Justizministeriums,
00:20amtierende Präsidenten nicht strafrechtlich zu verfolgen.
00:25Der Rechtspopulist Trump tritt am 20. Januar seine zweite Amtszeit an.
00:30Gegen ihn wurde wegen Wahlmanipulation und mutmaßlich illegaler Lagerung
00:35von Geheimdokumenten in seinem Privatanwesen ermittelt.
00:39Grundsätzlich bestätigte es die Möglichkeit,
00:42nach dem Ende von Trumps zweiter Amtszeit
00:44den Fall wegen Wahlmanipulation wieder aufzugreifen.
00:48In dem Verfahren ging es um Trumps Versuche,
00:51durch unbelegte Betrugsvorwürfe
00:53seine Wahlniederlage gegen Joe Biden zu kippen
00:56und um seine Rolle bei der Erstürmung des Kapitals durch seine radikalen Anhänger.
01:01Die Regierung habe ihre Position hinsichtlich der Begründung
01:05für das Strafverfahren nicht geändert,
01:07erläutert der vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Smith.
01:11Aber die Umstände hätten sich geändert.
01:14Mit seinem Comeback als US-Präsident
01:17wird Trump nun diesen beiden Verfahren auf Bundesebene
01:20sowie auch einem dritten Strafverfahren im Bundesstaat Georgia entgehen,
01:24in dem es ebenfalls um Versuche der Wahlmanipulation geht.
01:28In einem vierten Verfahren gegen Trump,
01:31dem New Yorker Schweigegeldprozess,
01:33wurde die Verkündung des Strafmaßes am vergangenen Freitag
01:36auf unbestimmte Zeit verschoben.
01:39Trump war bereits schuldig gesprochen worden,
01:41eine Schweigegeldzahlung an die frühere Pornodarstellerin Stormy Daniels
01:46per Fälschung von Geschäftsdokumenten vertuscht zu haben.
01:49Der Rechtspopulist bestreitet alle Vorwürfe grundsätzlich
01:53und hat immer wieder erklärt,
01:55seine politischen Gegner hätten die Justiz als Waffe gegen ihn missbraucht.
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