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  • vor 1 Jahr

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Kurzfilme
Transkript
00:00Deine Eltern sind noch in den USA, sie müssen so lange da warten bis sie Tamaras Leichnam freigeben.
00:15Steht dein Angebot noch?
00:16Welches Angebot?
00:17Na das mit dem Spaziergang. Ich will nachher unbedingt noch zu Vincent, aber vorher hab ich noch ein bisschen Zeit.
00:23Ich hab leider gar keine Zeit. Entschuldige mich bitte.
00:31Wolltest du nicht reingehen?
00:33Ich will grad mit niemandem reden, außer mit dir.
00:49Ich kann dir gar nicht sagen, wie unfassbar glücklich ich gerade bin.
01:00Was war das denn? Vincent und ich? Es war so real. Meine Gefühle so echt, aber nach allem, was er für mich getan hat,
01:29logisch, dass ich an ihn denke. Er hat für mich sein Leben aufs Spiel gesetzt. Ich würde alles für ihn tun. Aber liebe ich ihn wirklich?
02:00So, bitteschön. Das wäre dann Ihr Platz, Herr Müller. Manuel?
02:05Nein.
02:06Danke. So, wir kümmern uns dann um alles Übrige.
02:10Vielen Dank, Herr Schwarzwald.
02:11Sehr gerne.
02:19Sind wir nicht zu alt für solche Spielchen?
02:21Was für Spielchen? Ich hab keine Lust spazieren zu gehen und leider viel zu tun.
02:26Das mit dem Spaziergang, das war deine Idee.
02:29Markus, ich wollte dich ablenken. Du hast dir solche Sorgen um Vincent gemacht, aber jetzt geht's ihm ja zum Glück wieder besser.
02:37Das Verfahren gegen mich ist eingestellt worden. Ich habe mit diesem Schlafmittel bei Christoph nichts zu tun. Du hast sogar gesagt, dass du mir wieder glaubst.
02:46Ich glaub dir auch.
02:47Ja, aber dann verstehe ich nicht.
02:49Da gibt es überhaupt nichts zu verstehen. Das mit uns beiden, das geht einfach nicht. Akzeptiere das bitte endlich.
03:00Ja, alles klar.
03:03Das waren Tamara's 10 Euro.
03:06Das habe ich erst vor ein paar Jahren erfahren.
03:10Meine Schulkameraden haben mich immer ausgelacht, weil ich mir nie was vom Kiosk geholt habe.
03:15Meine Eltern hatten nicht viel Geld, weißt du.
03:18Ich habe immer nur ein paar Euro.
03:21Ich habe immer nur ein paar Euro.
03:24Ich habe immer nur ein paar Euro.
03:27Ich habe immer nur ein paar Euro.
03:30Meine Eltern hatten nicht viel Geld, weißt du.
03:33Sie hat das Geld auf die Straße gelegt, damit du es findest.
03:37Und mich überredet, es mitzunehmen und zu behalten, weil wir den Besitzer eh nicht finden und ich mir was vom Kiosk kaufen sollte.
03:48Es waren ihre ganzen Ersparnisse.
03:54Sie hat mich immer beschützt und jetzt ist sie...
03:59Ich glaube, dass du mich...
04:02Ich tu mir so leid.
04:07Ist ja schon okay.
04:10Ich müsste jetzt langsam los. Kann ich dich allein lassen?
04:14Ja, ist total okay. Ich bin auch ziemlich erschöpft. Ich würde gleich mal versuchen zu schlafen.
04:20Okay. Du meldest dich, wenn du das brauchst.
04:23Die Zombies sind ja auch gleich da.
04:26Du sag mal, wenn du das wirklich ernst gemeint hast mit der Hilfe bei der Beerdigung.
04:32Ich wäre dir so dankbar. Hättest du morgen überhaupt Zeit?
04:36Die Zeit nehme ich mir.
04:38Danke. Und jetzt geh zu deinem Theo und grüß ihn ganz lieb von mir, ja?
04:43Ich hoffe, du kommst ein bisschen zur Ruhe.
04:56Kamara, hi! Sorry, dass ich dich jetzt erst zurückrufe. Ich hatte Besuch.
05:01Ja, es ist alles super. Es läuft besser als gedacht. Wie ist es bei dir?
05:09Vincent.
05:12Ich bin so froh und erleichtert, dass es dir gut geht.
05:16Ich bin auch froh, dass es dir gut geht.
05:19Ich bin auch froh, dass es dir gut geht.
05:22Ich bin so froh und erleichtert, dass es dir wieder besser geht.
05:28Ich hatte ganz viel Angst um dich.
05:31Als ich vorhin aufgewacht bin, da war Anna da.
05:37Ich glaube, sie hat stundenlang hier gesessen.
05:43Mensch.
05:46Vielleicht gibt es ja doch noch eine Chance für Anna und dich.
05:49Anna ist die Frau meines Lebens.
05:58Ihr habt aber wirklich eine lange Vorgeschichte. Es ist so viel passiert.
06:03Das darfst du nicht vergessen, Vincent.
06:06Ja.
06:08Ich bekomme meine Eifersucht auf Philipp in den Griff.
06:11Okay.
06:12Okay.
06:16Ich würde mir wirklich sehr wünschen, dass ihr miteinander glücklich werdet.
06:21Aber damit das gelingen kann, müsst ihr eure Vergangenheit hinter euch lassen.
06:30Und ihr müsst ganz neu anfangen.
06:36Wie läuft es denn mit Katja?
06:39Wie läuft es mit Katja?
06:42Manchmal sind wir uns wieder ganz nah und dann spüre ich ganz deutlich ihre Gefühle für mich.
06:47Und dann schiebt sie mich wieder weg.
06:50Als ob ich mir das alles nur einbilden würde.
06:55Hat sie dir vielleicht die Sache mit dem Gemälde von Anton Hagen noch nicht verziehen?
07:00Ja, aber selbst wenn sie es mir verziehen hat, ich habe sie belogen.
07:04Ich habe ihr was vorgemacht.
07:07Sie kann mir nicht mehr vertrauen.
07:09Vielleicht hält sie mich deshalb auf Abstand.
07:14Vincent, was soll ich denn noch machen?
07:16So, immer weiter. Wetter geradeaus.
07:19Vorsicht, Vorsicht.
07:22Keine Angst.
07:24Weiterlegen.
07:26So.
07:28So.
07:30So.
07:32So.
07:34So.
07:36So.
07:38So.
07:40So.
07:42So.
07:44So.
07:46Und jetzt ein bisschen links und ganz kurz stehen bleiben.
07:50Wie lange dauert es noch?
07:52Wir sind gleich so weit.
07:54Ja, das hast du vorhin auch gesagt.
07:57Warum sind wir überhaupt in Tölz?
08:00Ich habe wirklich nicht so viel Zeit.
08:03Wir haben total verschlafen und ich muss zurück zur Arbeit.
08:12Willkommen in Lois.
08:16Du hast mir ja schon viel erzählt, aber dass es so schön geworden ist.
08:22Hast du eine Bruchbrote erwartet?
08:25Louis, ein wunderschönes Restaurant mit einem wunderschönen Namen.
08:36Ich muss leider los.
08:38Ja, und ich muss das Hauptgericht noch probekochen.
08:41Mir für morgen ist ganz wichtig, dass du das Gericht noch probierst.
08:43Ja, und ich muss das Hauptgericht noch probekochen.
08:46Mir für morgen ist ganz besonders ausgedacht.
08:48Und was kochst du?
08:50Ja, du kommst morgen zur Eröffnung, dann erfährst du's.
08:52Es ist Fusion Küche oder vielleicht vegan?
08:55Komm, gib mir einen Hinweis.
08:57Das ist die Brandschutzbehörde.
09:07Verdammt.
09:09Was ist los?
09:10Ja, die wollten heute Vormittag kommen für die Abnahme der Küche.
09:13Und jetzt haben die das verschoben.
09:15Auf wann?
09:17Das steht da nicht.
09:19Ich meine, wenn die die Abnahme nicht machen, dann kann ich morgen die Eröffnung vergessen.
09:21Ruf da an und erklär ihnen die Situation.
09:24Das können sie ja eigentlich nicht machen.
09:26Behörden können alles.
09:28Ich muss die ganz dringend anrufen.
09:30Mal gucken, wenn die nicht irgendwas ändern können, dann sieht's ganz schlecht aus.
09:34Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schrecklich das sein muss, seine Schwester zu verlieren.
09:38Ich mir auch nicht.
09:41Ich glaube, es tut ihr gut, dass ich jetzt für sie da bin.
09:44Ja, unbedingt. Sie braucht dich jetzt.
09:46Wie geht's dir denn?
09:49Du machst schon einen relativ fitten Eindruck.
09:51Relativ also, ja.
09:53Mir geht's gut.
09:56Ich meine, Vincent hat mir ein neues Leben geschenkt.
09:59Ich hab gehört, ihm geht's besser.
10:00Zum Glück. Er ist über dem Berg.
10:03Ich freue mich wahnsinnig, dass mit den inneren Blutungen, wenn ihm deswegen irgendetwas passiert wäre, dann hätte ich mir das nie verziehen.
10:10Aber es ist alles gut gelaufen. Ihr beide werdet jetzt wieder gesund und ein normales Leben führen. Ein schönes.
10:17Ich hab von ihm geträumt.
10:20Und?
10:22Und wir haben uns geküsst.
10:25Lale, es war nur ein Traum.
10:27Träume zeigen uns oft die Wahrheit, die wir selber nicht sehen können.
10:32Ich hab mir Sorgen um Vincent gemacht und hab permanent an ihn gedacht und war ihm einfach so unglaublich dankbar.
10:38Und deswegen hab ich ihn wahrscheinlich im Traum geküsst.
10:41Oder du hast ihn geküsst, weil du ihn liebst. Könnte ja sein.
10:44Immer noch Team Vincent, ja?
10:47Ja. Nein. Anna, ich bin total neutral. Siehst du das nicht?
10:50Weißt du, bei mir im Kopf herrscht einfach Chaos. Ich weiß nicht, was ich tun soll.
10:54Weißt du, bei mir im Kopf herrscht einfach Chaos. Ich weiß nicht, was ich empfinde oder was nicht und für wen und ob überhaupt.
11:03Es war nur ein Traum.
11:05Okay.
11:08Ich muss leider los. Ich helfe Stella bei den Vorbereitungen für das Begräbnis.
11:12Sag ihr alles Liebe von mir, ja?
11:14Mach ich.
11:18Du sagst mir, wenn du was brauchst.
11:21Mach ich.
11:25Was darf ich Ihnen bringen?
11:28Ach, bringen Sie mir doch gerne einen grünen Tee.
11:31Sehr gerne.
11:33Danke, Sabrina.
11:35Guten Morgen, Herr Direktor.
11:37Morgen, Sabrina.
11:40Guten Morgen.
11:42Morgen.
11:44Entschuldige. Ich wollte dich nicht stören, aber ich brauche deine Hilfe.
11:51Ist was passiert?
11:52Nein, nein, nein, keine Sorge. Es geht um Anton Hagens Gemälde.
11:56Ach so.
11:58Eine Journalistin hat sich gemeldet von dem Kunstmagazin, das wir mal angeschrieben hatten.
12:03Das ist ja super. Genau das hatten wir uns gewünscht.
12:06Die perfekte Chance auf eine gute PR für den Fürstenhof.
12:10Und wie kann ich dir dabei helfen?
12:12Die Journalistin reist heute mit einer Kollegin an.
12:15Du könntest dich um sie kümmern und einen kurzen Vortrag über Hagen halten.
12:23Einen Vortrag?
12:25Also, ich bin ja jetzt keine Kunstexpertin.
12:28Ja, aber du weißt doch alles über ihn.
12:30Ja, ich habe mich viel mit seinem Leben und seiner Kunst auseinandergesetzt.
12:34Aber wenn da jetzt irgendwelche Detailfragen zeichentechnisch kommen...
12:37Ach, du sprichst mir einer solchen Leidenschaft über Hagens Kunst.
12:41Das werden sie spüren und sich anstecken lassen.
12:43Es ist die Chance für den Fürstenhof.
12:47Und du bist doch auch Familie.
12:49Willst du mich jetzt verhängen lassen?
12:51Das grenzt ja hier an emotionale Erpressung.
12:54Ja, du sprichst über das Gemälde, über Hagens Kunst,
12:59zeigst ihnen die Orte, wo er sich seine Inspiration holte.
13:02Und den Rest, ja, den Rest macht doch seinen Charme.
13:06Aus der Nummer komme ich doch eh nicht mehr raus, oder?
13:09Nein.
13:11Ja, klar, natürlich, ich weiß, dass Sie feste Termine haben.
13:15Aber ich hatte ja einen festen Termin.
13:18Ich meine, was soll ich denn machen?
13:20Wenn Sie heute nicht vorbeikommen, dann kann ich die Eröffnung vergessen morgen.
13:23Ja, ich verstehe das, aber Sie müssen irgendwas tun.
13:27Ich weiß gar nicht, was...
13:29Morgen früh, es wäre aber...
13:31Okay, morgen früh, wunderbar.
13:34Dann kommen Sie morgen früh vorbei.
13:36Sie sind natürlich auch herzlich eingeladen.
13:38Okay, vielen Dank, bis morgen.
13:40Die Abnahme dauert nicht so lang.
13:42Und dann hast du die Küche morgen zur Verfügung.
13:44Ja, schon, aber ich wollte das Menü eigentlich noch probekochen.
13:47Daran habe ich nicht gedacht.
13:49Ach, das ist egal, ich springe einfach ins kalte Wasser.
13:53Oder du kochst das Menü in einer anderen Kücheprobe.
13:57Das ist lieb, aber eure WG-Küche ist jetzt auch nicht viel größer als meine.
14:01Die ist einfach eindeutig zu klein.
14:03Die Küche vom Fürstenhof aber nicht.
14:07Echt jetzt?
14:09Das wäre natürlich perfekt.
14:11Aber was sagen deine Chefs dazu?
14:13Die sind bestimmt nicht damit einverstanden, oder?
14:15Kümmer du dich um die Zutaten, ich kümmere mich um meine Chefs.
14:34Vielleicht hat Lale recht.
14:35Der Traum hat mir meine wahren Gefühle für Vincent gezeigt.
14:39Aber sind die wirklich stark genug?
14:43Ich muss hundertprozentig sicher sein, dass ich ihn liebe.
14:46Sonst werde ich ihn nur verletzen.
14:53Ja?
14:57Darf ich?
15:00Komm rein.
15:02Ich bin auch gleich wieder weg.
15:04Ich möchte mich bei dir entschuldigen.
15:07Ich hätte verstehen müssen, dass du dir um Vincent große Sorgen machst.
15:13Ich war bei ihm auf der Intensivstation. Dank Michael.
15:19Ich habe gehört, es geht ihm schon besser.
15:22Ja.
15:24Aber ich bin mir nicht sicher.
15:26Ich bin mir sicher.
15:28Ich bin mir sicher.
15:30Ich bin mir sicher.
15:31Ich habe gehört, es geht ihm schon wieder besser.
15:34Ja, das Antibiotikum hat angeschlagen.
15:37Das freut mich, wirklich.
15:40Ich hoffe, dass er ganz schnell wieder fit wird.
15:43Das wird er.
15:49Und zwischen uns, ist da alles okay?
15:58Kannst du meine Entschuldigung annehmen?
16:02Entschuldigung angenommen, ja.
16:09Kann ich sonst noch irgendwas für dich tun?
16:12Ich habe gerade noch frei, aber wir könnten spazieren gehen.
16:15Danke, aber meine Mutter kommt gleich.
16:24Ach ja, Apollo geht es richtig gut. Er ist...
16:28Fit.
16:29Ja, fit.
16:31Schön, das freut mich.
16:52Ich weiß nicht, wie ich das alles angehen soll. Ich habe überhaupt keine Ahnung von Beerdigung.
16:56Wir machen das zusammen. Ich habe schon eine Liste.
16:59Ui. Hi, Stella.
17:01Tut mir echt total leid. Also, wenn ich irgendwas tun kann...
17:05Setz dich doch zu uns.
17:07Nee, ich habe es eilig. Ich muss sofort arbeiten. Ich hole mir noch was zum Mitnehmen.
17:10Okay.
17:12Also, am besten nehmen wir Kontakt zu einem Beerdigungsinstitut in Köln auf.
17:17Deine Eltern leben ja in Köln, oder?
17:19Hast du mit ihnen schon besprochen, ob es eine Erd- oder Ohnbestattung werden soll?
17:23Sie überlassen mir die Entscheidung.
17:25Okay. Was ist mit der Überführung aus den USA?
17:29Keine Ahnung.
17:31Vielleicht können wir deine Eltern anrufen. Die können das vor Ort klären.
17:34Weißt du, meine Eltern sind total überfordert. Sie wollen, dass ich mich um alles alleine kümmere.
17:39Und wenn ich nur daran denke, an Friedhof und Beerdigung...
17:42Ich habe es mit totaler Angst davor.
17:48Wie wäre es mit einem Waldfriedhof? Gibt es einen in Köln?
17:51Ich weiß nicht.
17:53Das finden wir raus.
17:55Äh, gibt es hier einen in der Nier?
17:58Einen sehr schönen sogar.
18:01Lale, würdest du mich begleiten? Weil ich würde schon gerne vorher sehen, wie es da so ist.
18:07Und alleine traue ich mich nicht.
18:09Ja, klar. Ich habe schon alle Termine auf den Nachmittag verschoben.
18:12Ach, danke.
18:14Ich meine, ich weiß nicht, wie ich es ohne dich überhaupt irgendwas schaffen sollte.
18:18Danke.
18:19Hallo?
18:26Ist heute keiner da, oder was? Ich muss da...
18:29Nimm doch nichts.
18:31Echt?
18:33Danke.
18:50Es sind nur Stichpunkte. Hagens künstlerischer Werdegang, seine bevorzugten...
18:55Ja, wie sich der Mahlziel mit dem Fortschreiten seiner psychischen Erkrankung verändert hat.
19:00Ja, die Anmerkungen aus dem Tagebuch seines Sohnes.
19:03Danke.
19:05Ah, Herr Sonnenbichler hat mir gerade erzählt, dass wir zwei Journalistinnen von einem Kunstmagazin erwarten.
19:10Ja, darüber haben wir uns gerade unterhalten.
19:12Das ist ja wunderbar. Ich meine, ein guter Artikel, das ist doch eine wunderbare PR-Film.
19:15Ich kann die beiden Damen gerne in Empfang nehmen und so ein bisschen was über Anton Hagen erzählen.
19:19Ja, wie sie selbst versucht haben, das Hotel zu verkaufen und abreißen zu lassen, damit Sie an das Gemälde kommen.
19:25Ich werde den Vortrag über Anton Hagen halten.
19:28Sehr gut, ich kann dich gerne dabei unterstützen.
19:30Danke, ich habe das im Griff.
19:33Katja, ich helfe wirklich gerne. Positive PR ist ja auch in meinem Interesse.
19:37Ja, ja, aber der Vortrag ist so gut wie fertig.
19:39Ja, aber es ist ja auch so.
19:40Es ist für alles gesorgt. Komm, Katja, wir gehen.
19:59Herr Rhein?
20:02Störe ich?
20:04Hä?
20:06Ich bin der Herr Rhein.
20:08Hä? Ich bin seit drei Minuten hier. Woher weißt du, dass ich hier bin?
20:13Ja, ich habe Connections.
20:15Ah ja.
20:17Wie geht es dir denn heute?
20:20Viel besser. Jetzt, wo das Fieber weg ist. Und jetzt, wo du hier bist.
20:26Du hast mir echt einen Riesenschrecken eingejagt.
20:32Anna, setz dich.
20:34In ein paar Tagen sind wir hier raus.
20:38Dann gehen wir Apollo besuchen. Und wir spielen Darts mit Lale und Tiro.
20:42Ja, aber du rufst dich bitte erst mal aus und wirst gesund, ja?
20:46Kein Risiko eingehen, versprich mir das.
20:48Ehrenwort.
20:57Ach, heute ist 20 Uhr, das Abschiedskonzert von Bernd Barrow.
21:00Hab ich völlig vergessen.
21:02Ach, da hattest du dir doch vor ein paar Wochen schon eine Karte gekauft, oder?
21:06Ja. Er ist einfach einer der besten Gitarristen für mich, die es gibt.
21:11Und es wäre die letzte Möglichkeit gewesen, ihn zu sehen.
21:14Oh Mann, das tut mir leid.
21:16Passt schon.
21:19Vielleicht kannst du mir was vorspielen?
21:23Glaub mir, das wirst du nicht hören.
21:24Ich guck mal, vielleicht gibt's eine Live-Übertragung.
21:30Ähm, ich hab ganz vergessen. Michael wollte noch, dass ich zum Blutdruckmessen komme.
21:35Ich komm aber später wieder vorbei, ja?
21:37Okay. Ich bin hier.
21:55So, kommst du jetzt bitte herein.
22:03Hier haben wir das Werk.
22:06Sie sind sehr stolz, so einen Schatz in Ihrem Besitz zu haben.
22:09Absolut. Für unser Hotel ist das ein Riesengewinn.
22:13Und für mich persönlich auch.
22:15Ich bin sehr froh, dass ich so einen Schatz in meinem Besitz bekommen habe.
22:18Ich bin sehr froh, dass ich so einen Schatz in Ihrem Besitz bekommen habe.
22:20Absolut. Für unser Hotel ist das ein Riesengewinn.
22:23Und für mich persönlich auch. Ich bewundere Anton Hagens Werk schon lange.
22:27Und dass er sein letztes Bild ausgerechnet hier erschaffen hat, macht es noch mal zu etwas ganz Besonderem.
22:33Absolut.
22:35Ja, und jetzt hoffe ich, dass ich Ihnen in meinem kleinen Vortrag noch etwas Neues über Anton Hagen erzählen kann.
22:40Sie kennen den Künstler ja weitaus besser als ich.
22:43Das bleibt abzuwarten. Wir freuen uns über jede neue Information.
22:46Na gut. Nehmen Sie doch bitte Platz.
22:49Gerne.
22:55Also, Sie haben ja bereits mitbekommen, dass der Künstler seine letzten Jahre hier in der Gegend verbracht hat.
23:01Wir haben jetzt die Tagebücher seines Sohnes ausfindig gemacht.
23:05Darin schildert er sehr detailliert den Tagesablauf seines Vaters.
23:08Steht da auch etwas über Hagens psychische Erkrankung?
23:12Ja.
23:13Hallo?
23:15Ach, da sind Sie ja. Entschuldigen Sie bitte die Störung.
23:18Ich wollte Sie doch gerne persönlich begrüßen.
23:21Hallo. Markus Schwarzbach, Miteigentümer am Fürstenhof.
23:24Lisa Böhm.
23:25Hallo.
23:26Meine Kollegin Roberta Reit.
23:27Freut mich sehr.
23:28Angenehm.
23:30Ja, wunderbares Werk, oder?
23:33Sie müssen wissen, ich bin nämlich gewissermaßen der Wiederentdecker.
23:38Aber verrückt, oder? Jahrhundertelang verborgen hinter einer Wand.
23:43Sie, ich bin ein riesiger Fan von Anton Hagen. Wäre es okay, wenn ich bleibe?
23:48Ja, bitte gerne.
23:49Selbstverständlich.
23:51Ja, dann bitte erzähl doch weiter. Ich bin...
23:53Huchsmäuschen stehen.
23:56Also?
23:58Wir haben nämlich unsere Leidenschaft für den Künstler gemeinsam entdeckt und, kann man sagen, kultiviert.
24:04Zurück zu Ihrer Frage.
24:06Die psychische Erkrankung des Künstlers lässt sich aus den Tagebuchaufzeichnungen eindeutig herauslesen.
24:11Ah ja, okay.
24:14Danke.
24:16Ach, es war so romantisch. Der perfekte Abend.
24:18Das freut mich.
24:20Michael und ich hatten das wirklich nötig. Wir sind beide mal so beschäftigt und dann hier...
24:26Hey, wenn du bald entlassen wirst, dann machen wir zwei einen richtig schönen Mädelsabend, okay?
24:33Also Dr. Weber hat sich zwar noch nicht festgelegt, aber es sollte eigentlich nicht mehr lange dauern.
24:39Und wie geht's Vincent? Ich hab gehört, er ist wieder auf der Normalstation.
24:43Ja, zum Glück. Es geht ihm besser.
24:46Und ich würde ihm gern irgendwas Gutes tun. Etwas, was ihn glücklich macht.
24:51Hast du dir schon was überlegt?
24:54Ja, der Gitarrist Bernd Barrow gibt heute Abend sein Abschiedskonzert und Vincent ist ein Riesenfan.
25:02Okay, aber auch im Rollstuhl ist doch so ein Konzert...
25:04Nee, nee, nee. Ich will nicht Vincent zum Konzert bringen, sondern eher das Konzert zu Vincent.
25:09Anna, ich weiß, dass du ihm sehr dankbar bist, aber nur, weil du viel geerbt hast...
25:15Ich will Bernd Barrow nicht engagieren, sondern ihn eher überreden, indem ich ihm Vincents Geschichte erzähle.
25:20Ah, okay, ja, vielleicht. Ist dieser Barrow nicht bekannt für sein soziales Engagement?
25:26Und ich hab recherchiert und die Konzertveranstalter versucht anzurufen und seinen Abschiedskonzert.
25:31Die Konzertveranstalter versucht anzurufen und seinen Agenten, aber leider niemanden erreicht.
25:37Ich glaub, das ist ein bisschen schwierig.
25:39Ich hab außerdem auf seiner Fanpage gelesen, dass er im Fürstenhof untergekommen ist, aber da kann ich ja leider nicht hin.
25:48Okay, also du willst, dass ich ihn überrede.
25:52Ich hab außerdem gelesen, dass er Apfelstrudel liebt.
25:56Na gut, Auftrag angenommen, aber ohne Garantie.
26:02Ja, ich freu mich auch. Ja, Sie sind also Koch.
26:07Er ist ein wunderbarer Koch.
26:09Ja, nicht so ungut, aber wir suchen keinen. Oder wollen Sie uns etwa verlassen?
26:16Auf gar keinen Fall, aber es könnte ja passieren, dass ich krank werde oder mein Urlaub brauche.
26:22Und da wäre es ja nicht schlecht, wenn wir eine würdige Vertretung hätten.
26:26Ja, wäre nicht schlecht.
26:27Louis hat eine ausgezeichnete Reputation, viel Erfahrung, die besten Zeugnisse und Frau Sonnenbichler schätzt ihn auch sehr.
26:34Ich koche leidenschaftlich gern.
26:36Leidenschaft ist wichtig, aber gut schmecken muss es auch noch.
26:40Wie wäre es denn, wenn Louis heute testweise in unserer Küche kocht?
26:45Sie probieren und urteilen, ob er als Vertretung in Frage kommt.
26:48Ja, das ist ein sinnvoller Vorschlag.
26:51Mal sehen, ob Sie mich auch so überzeugen wie Frau Bichler.
26:57Herr Hackemann.
26:59Vielen Dank, Herr Seifelt und bis heute Abend beim Probeessen.
27:02Vielen Dank, bis heute Abend.
27:09Klassisch für die Kunst im 18. Jahrhundert hat auch Hagen im bucolischen Stil gemalt.
27:14Diese ländliche Idylle, die ist ihm wirklich gut gelungen.
27:17Ja, das finde ich auch.
27:19Gerade diese Utopie eines harmonischen, naturverbundenen Lebens in idyllischer Landschaft scheint ihm hier besonders wichtig zu sein.
27:25Na ja, Utopie.
27:29Also wenn ich mir das Gemälde so ansehe, da hat es doch ganz viel Aktuelles, Konkretes.
27:37Sehen Sie doch zum Beispiel mal die beiden Hauptprotagonisten.
27:41Die scheinen sich ja auf den ersten Blick in einem verliebten Tanz umeinander zu drehen.
27:45Aber auf der zweiten Ebene da drunter, da geht es doch um was ganz anderes.
27:50Hier geht es doch um das Mysterium Frau.
27:53Sehen Sie doch mal die abweisende Haltung der Tänzerin, den Blick abgewendet von ihrem Verehrer.
27:59Er dagegen, ganz naiv, schwelgt im Moment, verzehrt sich nach ihrer Liebe.
28:05Vielleicht weiß der Tänzer einfach nicht, wie es um die Gefühle der Dame steht.
28:10Ja, genau, genau, das Unverständnis steht ihm ins Gesicht geschrieben.
28:15Er fragt sich doch, wohin führt der Tanz?
28:19Und das wirft natürlich wieder ganz andere Fragen auf.
28:22Liegt das jetzt am bucolischen Stil oder ist die Stimmung der Szenerie tatsächlich so düster, wie sie scheint?
28:28In der Kunst ist ja vieles nicht so, wie es scheint.
28:32Ja, aber das ist doch auf Dauer eher zernörbend als aufregend.
28:38Der Betrachter wird sich doch auf irgendwas verlassen können.
28:41Was glauben Sie denn, wohin dieser vermeintliche Liebestanz der beiden führen wird?
28:46Ach, nun, ich denke, vielleicht tanzen die beiden auch einfach nur miteinander.
28:52Nein, nein, hier geht es doch um viel mehr. So einfach ist das nicht.
28:56Also, für mich ist diese Szene ganz klar.
28:59Die Tänzerin wendet sich ab, weil sie endlich nach vorne blicken möchte.
29:03Das ist sozusagen die Schnittstelle zwischen ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft.
29:06Wirklich?
29:08Wirklich.
29:12Nun.
29:16Die Kunst, ja, die lässt ja wirklich Interpretationen in viele Richtungen offen.
29:23Aber danke, danke für deine Einschätzung.
29:29Ja, gut.
29:30Wenn ich dann jetzt hier nicht mehr gebraucht werde,
29:36dann wünsche ich Ihnen noch eine wunderbare Zeit hier bei uns am Fürstenhof.
29:40Danke sehr.
29:50Gut, also, wo war ich stehen geblieben?
29:53Wo war ich stehen geblieben?
29:55Wo war ich stehen geblieben?
29:57Gut, also, wo war ich stehen geblieben?
30:18Du hattest recht, der ist wirklich schön.
30:21Ja, der in der Nähe von Köln soll auch schön sein.
30:24Ja, das wird Tamara gefallen.
30:28Sie hat die Natur so geliebt.
30:32Ich vermisse sie so.
30:40Das Wasser hat sie auch geliebt.
30:44Schwimmen, surfen, tauchen.
30:47Ist es okay für dich, wenn wir einen Moment hierbleiben?
30:50Klar.
30:51Es ist nur ein bisschen kalt.
30:53Ach so.
30:55Ich habe auch heißen Tee dabei und was zu essen.
31:03Hattest du ein Picknick geplant?
31:05Nein, ich dachte nur, wenn wir durch den kalten Wald laufen,
31:10ich will doch nicht, dass du dich meine Finger kältest.
31:12Außerdem, als wir heute Morgen im Café waren,
31:16habe ich doch auch gar kein Bissen runterbekommen.
31:19Sorry, das war blöd von mir.
31:21Schon okay.
31:31Frischkäse mit Datteltomate.
31:33Danke.
31:42Ja, ja, Herr Barus sitzt zwar gerade beim Frühstück,
32:07aber einfach so ansprechen, das geht nicht.
32:09Okay, das heißt, wenn ich jetzt zufällig ins Restaurant gehen würde,
32:13dann könnte ich ihn zufällig dort treffen?
32:16Ja, möglicherweise, was aber leider nicht unbedingt bedeutet,
32:20dass er sich auch mit Ihnen unterhalten würde.
32:22Ich kann sehr charmant sein.
32:24Daran besteht kein Zweifel.
32:26Aber Bernd Baru ist ein, naja, sagen wir mal, ein bisschen komplizierter Gast.
32:32Gerade wenn ein Konzert ansteht, dann will er mit niemandem reden.
32:35Und man darf ihn auch nicht ansprechen wegen der Konzentration.
32:40Ich würde es also rein hypothetisch trotzdem versuchen.
32:44Anna braucht meine Hilfe, sie will unbedingt Vincent überraschen.
32:47Hey, Nicole. Wie geht's?
32:49Philipp, Entschuldigung, ich muss was erledigen.
32:54Was ist denn mit ihr los?
32:57Sie haben es ja gehört, sie muss irgendwas erledigen.
33:01Ich habe nur mitbekommen, dass es um eine Überraschung geht.
33:03Vielleicht könnte ich da ja irgendwie behilflich sein.
33:06Ja, aber ich kann es Ihnen leider nicht sagen,
33:09weil ich selber nicht genau weiß, worum es geht.
33:13Okay, kein Problem.
33:16Ja.
33:23Auri, könntest du mir kurz Majoran und Estragon aus dem Gewächshaus holen?
33:27Na klar.
33:29Das da kann weg, ich brauche ganz schnell Pastis.
33:31Na los, worauf warten Sie?
33:33Ich kann das machen, sobald sie meine Kräuter geholt hat.
33:36Deine Kräuter können warten, ich muss jetzt flambieren.
33:39Meine Kräuter warten aber nicht gerne,
33:41weil es die Kräuter für die Chefküche in dieser Küche sind
33:44und sich deshalb sehr wichtig fühlen.
33:46Ach, und mein Pastis fühlt sich noch wichtiger,
33:48weil der Chef der Chefköchin das flambierte Gericht gleich probieren wird.
33:52Hat da vielleicht jemand vergessen, dass er Gast in dieser Küche ist?
33:58Ah, es tut mir leid.
34:01Ich habe mich im Ton vergriffen.
34:03Ja, bei uns in der Küche gibt es einfach selten Widerworte.
34:06Dann wird es Zeit, dass du ein anständiges Arbeitsklima kennenlernst.
34:10Bei mir in der Küche gehen wir alle freundlich miteinander um.
34:14Jawohl, Chef.
34:16Oh nein.
34:18Annalena, holst du bitte eine Flasche Pastis?
34:21Mach ich.
34:28Hey, was machst du denn hier?
34:30Ich dachte, du kümmerst dich um zwei wichtige Gäste.
34:33Ja, die sind gerade beim Essen.
34:36Hoffentlich nehmen sie mir diese Aktion nicht übel.
34:39Was für eine Aktion?
34:41Markus hat mir bei dem Vortrag einfach dazwischen gefunkt.
34:44Moment, was für einen Vortrag? Wieso?
34:46Er hat mich vor den Journalistinnen völlig bloßgestellt.
34:49Ich kann wirklich nur hoffen,
34:51dass die überhaupt nicht verstanden haben, worum es eigentlich ging.
34:54Ich dachte, er versteht euch wieder.
34:57Was weiß denn ich?
34:58Es ging um Anton Hagen.
35:00Markus hat mich provoziert,
35:02und es hat sich dann irgendwie hochgeschaukelt.
35:05Auf jeden Fall habe ich ihm vor den Journalistinnen dann versteckt klargemacht,
35:08dass das mit uns keine Zukunft hat.
35:10Was?
35:13Dabei liebst du ihn doch,
35:15und jetzt hast du ihn meinetwegen angelogen.
35:18Es ist jetzt so, wie es ist.
35:22Aber eigentlich seid ihr jetzt quitt.
35:25Also ich meine,
35:26ihr habt euch beide einmal angelogen.
35:28Red doch keinen Unsinn.
35:30Als hätte das was damit zu tun.
35:34Mama, ich will doch nur, dass du glücklich bist,
35:37und das ist jetzt alles meine Schuld.
35:39Ich will einfach nicht mehr drüber reden.
35:42Genieß deine Pause.
35:51Und?
35:52Willst du mich quälen?
35:55Ist das deine Rache? Für wohin?
35:59Meine ehrliche Meinung?
36:01Ja, sag schon.
36:03Ist so viel passiert?
36:06Hervorragend, Sie.
36:08Schmeckt fantastisch.
36:10Du kannst ja ihn aber auch auf die Folter spannen.
36:12Ich freu mich, dass es dir schmeckt.
36:14Der arme Herr Seilfeld.
36:16Wenn er das probiert und ich ihm dann beibringen muss,
36:18dass du hier doch keine Vertretung mehr hast,
36:19Jetzt wartet erst mal die Eröffnung ab.
36:21Wer weiß, vielleicht habe ich ganz bald ganz viel Zeit.
36:23Im Restaurant wird ein Riesenerfolg.
36:26Das habe ich auch dir zu verdanken.
36:28Du bist einfach ...
36:35Was ist denn hier los?
36:38Kocht ihr etwa die Leidenschaft?
36:50Ja, bitte.
36:56So.
36:58Juwelier Schneider lässt schön grüßen
37:00und hofft, dass das Geschenk gut ankommt.
37:03Ja, ich hatte so viel um die Ohren.
37:05Ich bin nicht dazu gekommen, es selbst abzuholen.
37:07Kein Problem.
37:09Führe das Geschenk mal her.
37:11Ja, bitte.
37:13Ja, danke.
37:15So.
37:16Ich bin nicht dazu gekommen, es selbst abzuholen.
37:18Kein Problem.
37:20Für Frau Schwarzbach
37:22sagen wir für die zukünftige Frau Seilfeld.
37:24Ui.
37:26Sie haben bestimmt was Schönes ausgesucht
37:28und sie wird sich sehr freuen.
37:30Das ist der Plan.
37:32Ach, äh,
37:34Frau Johannsen fällt in den nächsten Tagen aus
37:36wegen eines Todesfalls in der Familie.
37:38Mhm.
37:40Äh ...
37:42Wie ist denn die Lage mittlerweile?
37:46Also, ich hab Ihren Rat befolgt
37:48und war nett zu ihr
37:50und hab sogar einen Fehler auf mich genommen,
37:52den sie begangen hat.
37:54Und das hat nicht funktioniert?
37:56Ja, doch.
37:58Wir sind ja jetzt Freunde.
38:00Aber Stella ist so fertig
38:02wegen dem Tod ihrer Schwester
38:04und Lale steht ihr natürlich zur Seite.
38:06Das kann ich ja auch verstehen.
38:07Aber?
38:11Ich weiß auch nicht.
38:13Als ich vorhin vom Juwelier kam,
38:15saßen die beiden am See
38:17und haben Picknick gemacht
38:19und Stella hat so gelächelt,
38:21so glücklich gelächelt.
38:23Und Sie glauben,
38:25sie spielt ihrer Freundin die Trauer nur vor?
38:27Ich weiß nicht,
38:29irgendwas stimmt da schon wieder nicht.
38:31Ich meine, ihre Eltern
38:33kümmern sich nicht mal um die Beerdigung
38:35der eigenen Tochter,
38:37und heute Morgen im Liebling,
38:39da hat sie so zufrieden geschaut,
38:41so schaut keiner,
38:43der gerade trauert.
38:45Wäre es nicht möglich,
38:47dass sie uns allen was vormacht?
38:50Na, Sie lagen ja schon mal richtig
38:52mit Ihrem Verdacht.
38:54Ja, schon,
38:56aber das ist doch eine ganz andere Nummer.
38:58Ich meine, den Tod der eigenen Schwester vortäuschen,
39:00wer macht sowas?
39:02Tom Dammann
39:04hat seinen eigenen Tod vorgetäuscht
39:05um mich aus dem Weg zu räumen.
39:10Es gibt nichts, was es nicht gibt.
39:17Selbstverständlich verfügen wir
39:19über die Räumlichkeiten für Ihre Konferenz.
39:21Ja.
39:23So machen wir das.
39:25Auf Wiederhören.
39:32Mal wieder, Anna.
39:34Ich glaube, das war's.
39:36Hat sie das so gesagt?
39:40Wir hatten gestern eine
39:42Meinungsverschiedenheit.
39:47Sie hat mir zwar verziehen,
39:49aber sie war sehr abweisend.
39:52Eigentlich wollte sie mich nur loswerden.
39:54Sie ist vielleicht noch ein bisschen sauer,
39:57aber
39:59ich glaube,
40:00wenn sie Ihre Entschuldigung angenommen hat,
40:02heißt das noch lange nicht,
40:04dass sie Ihren Herz nicht hält.
40:06Sie plant eine besondere Überraschung für Vincent.
40:08Ja, weil sie ihm dankbar ist.
40:10Und was machen Sie hier?
40:12Sie blasen Trübsal.
40:14Meinen Sie, das bringt Sie weiter?
40:16Haben Sie sonst noch irgendwelche Weisheiten für mich?
40:18Ja, handeln Sie,
40:20bevor es wirklich zu spät ist.
40:22Sie lieben diese Frau,
40:24also kämpfen Sie um sie.
40:30Sie haben recht.
41:01Hey.
41:03Hey.
41:05Wie geht's dir?
41:08Gut.
41:10So wie vorhin, als du hier warst
41:12und so wie vor zehn Minuten,
41:14als du mir geschrieben hast.
41:16Was?
41:18Schließ die Augen.
41:20Warum?
41:22Vincent, schließ die Augen.
41:24Was hast du vor?
41:26Nicht schummeln.
41:30Wann noch?
41:32Gleich.
41:50Bernd, warum?
41:52Wenn du nicht zum Konzert kannst,
41:54dann kommt das Konzert eben zu dir.
42:00Ich hasse es, Bernd.
42:31Was zum Teufel war das denn bitte vorhin?
42:34Ach, das fragst du mich.
42:36Ja, du hast mich von den Journalistinnen
42:38völlig bloßgestellt.
42:40Ach, die beiden, die sind mir doch völlig egal.
42:42Ach ja?
42:44Und die PR für den Fürstenhof, ist dir die auch egal, oder?
42:46In dem Fall, ja.
42:48Markus, warum kannst du dich nicht einmal raushalten?
42:50Ich hab's einfach satt, wie du mich behandelst.
42:52Ich spüre doch, dass da noch Gefühle sind.
42:55Aber jedes Mal, wenn wir uns annähern,
42:57dann stößt du mich wieder weg.
42:58Das ist nicht wahr.
43:00Doch, aber geht's immer noch um dieses dämliche Gemälde?
43:02Ich dachte, das hättest du mir verziehen.
43:04Hab ich auch.
43:06Katja, ich war für dich da.
43:08Ich hab dich beim Weingut unterstützt.
43:10Ich hab gedacht, ich hätte dir gezeigt,
43:12dass du mir vertrauen kannst.
43:14Worum also geht's?
43:16Was ist denn das Problem?
43:18Ach, so lass dich nicht mit mir reden.
43:20Katja!
43:22Katja!
43:24Was geht?
43:26Ich suche Philipp Brandes.
43:28Ja.
43:30Darf ich Sie nach Ihrem Namen fragen?
43:32Das dürfen Sie nicht.
43:34Falls jemand nach mir fragt.
43:36Ich bin außer Haus.
43:38Ja, äh, Herr Brandes.
43:40Philipp.
43:42Entschuldigen Sie, ich hab gerade keine Zeit.
43:45Nur ganz kurz, bitte.
43:48Kennen wir uns?
43:50Nicht so gut wie wir sonst.
43:52Nicht so gut wie wir sollten.
43:55Du hast noch immer die gleichen Augen wie deine Mutter.
44:06Ja.
44:08Ich bin's, dein Vater.
44:13Out here.
44:22Wuh!
44:24Danke.
44:26Vielen Dank, das war unglaublich.
44:28Das werde ich nie vergessen.
44:30Sehr gerne.
44:32So einen Wunsch konnte ich nicht abschlagen.
44:34Alles Gute für euch und ...
44:36werdet bald wieder gesund.
44:38Danke.
44:40Von mir auch danke, es war wunderschön.
44:48Das geht so.
44:51Du bist unglaublich.
44:54Danke.
44:57Das hast du jetzt schon ein paar Mal gesagt.
45:03Ich liebe dich.
45:06Und ich hab nie aufgehört, dich zu lieben.
45:11Ich will dich nicht unter Druck setzen.
45:14Und ich erwarte nichts von dir.
45:16Aber ich muss ...
45:18Ich muss dich das fragen.
45:22Kannst du dir vorstellen,
45:25dass wir es noch mal miteinander probieren?
45:45Es reicht jetzt.
45:47Du kannst ja nicht einfach so reinplatzen.
45:49Ich hab so satt, dass du ständig vor mir wegrennst.
45:54Wir klären das jetzt.
45:57Du hast ja recht.
46:02So kann es einfach nicht weitergehen.
46:08Ich ...
46:12Es stimmt.
46:15Ich ...
46:19Ich auch.
46:28Ich liebe dich auch.
46:39Wenn es stimmt ...
46:41Was?
46:43Dass Stellas Schwester wirklich tot ist ...
46:46Was?
46:48Stella benimmt sich merkwürdig.
46:50In dem einen Moment heult sie,
46:52und im nächsten ...
46:54Ich hab sie lächeln gesehen.
46:56Dein Menü wird perfekt.
46:58Zumindest der Hauptgang, den ich gestern probieren durfte.
47:00Ja, ich hoffe, die Gäste denken das auch.
47:02Und die Restaurantkritikerin.
47:04Ich vermisse Tamara einfach so.
47:06Tränen sind kein Zeichen von Schwächen.
47:11Es ist nicht der einzige Grund, warum ich geweint habe.
47:14Sie sagt ja immer, ihre Familie sei arm.
47:15Hä, und wie konnten sie sich denn die USA reisen lassen?
47:18Eben, sie hat irgendwas von Erspartem und Erbe erzählt.

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