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Der digitale Ozean-Zwilling: ein Instrument zur nachhaltigen Nutzung der Meere
euronews (auf Deutsch)
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vor 1 Jahr
Der europäische digitale Ozean-Zwilling wird eine Fülle von Meeresdaten frei zugänglich machen und damit Forschern, Politikern, Unternehmen und Bürgern ein Instrument zur nachhaltigen Nutzung des Ozeans an die Hand geben.
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News
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00:00
Artifizierte Intelligenz und andere digitale Technologien
00:05
werden in den kommenden Jahren unser Verständnis der Ozeane revolutionieren.
00:10
Aber das wichtigste Element ist das Datum,
00:13
und es gibt einen ganzen Ozean, den wir zu sammeln und zu prozessieren.
00:17
Wir sind hier in der Adriatischen See,
00:19
mit einigen der vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern,
00:20
die Daten sammeln, die helfen, den digitalen Twin des Ozeans zu bauen.
00:30
Unmittelbar vor der Küste in der Nähe des Castello di Meramare in Triest
00:36
markieren leuchtend gelbe Bojen ein Küstenobservatorium,
00:40
das Teil des italienischen Netzwerkes für ökologische Langzeitforschung ist.
00:44
Seit 1986 nehmen Wissenschaftler dort jeden Monat Wasserproben
00:50
und führen verschiedene Messungen durch.
00:52
So ist eine wissenschaftliche Datenreihe entstanden,
00:55
die die Veränderungen der Küstenumwelt im Laufe der Jahre widerspiegelt.
00:59
Die Wissenschaftler veröffentlichen die gesammelten Daten in Online-Datenbanken
01:23
und stellen sie der maritimen Industrie, wie zum Beispiel der Fischerei, frei zur Verfügung.
01:28
Mit der kostenlosen Applikation Avest App kann man sich Dungen von Meereslebewesen
01:35
wie Quallen, Delfinen, Meeresschildkröten und exotischen Arten wie der Blauen Krabbe melden.
01:58
Das europäische Meeresbeobachtungs- und Datennetzwerk Emotnet sammelt und teilt Daten aus ganz Europa.
02:05
Die manuelle Bearbeitung von Proben, wie das Zählen von Plankton unter dem Mikroskop,
02:10
wird jedoch immer schwieriger.
02:12
Künstliche Intelligenz wird diesen Prozess erheblich beschleunigen
02:16
und die Möglichkeiten von Meeresdatenbanken neu definieren.
02:20
Von der italienischen Adria geht es an die belgische Nordseeküste.
02:26
In der Meerestation Ostende setzen Forscher bereits Digitalkameras und künstliche Intelligenz ein,
02:33
um die Erkennung von Plankton zu beschleunigen.
02:50
Statt monatlicher Proben können Meeresdaten nun rund um die Uhr digital erfasst werden.
02:56
An Bord des belgischen Forschungsschiffs Simon Stevin treffen wir die Wissenschaftler,
03:01
die das mit autonomen Unterwasserplattformen ermöglichen.
03:04
Sie sind mit verschiedenen Sensoren ausgestattet.
03:11
Klaas Denoit leitet das von der EU geförderte Projekt DTU BioFlow,
03:16
das gemeinsame Standards entwickelt, um alle Arten von Daten in die riesigen Datenbanken von morgen einzuspeisen.
03:27
Ein Fernsignal löst eine Boje aus, wodurch wertvolle, akustische Aufzeichnungen an die Oberfläche gelangen.
03:34
Die Forscher sammeln diese Aufnahmen an verschiedenen Orten der belgischen Nordsee.
03:40
Eine praktische Anwendung ist die Überwachung der Anwesenheit von Schweinswalen.
03:44
Meeressäugern, die als Spitzenpredatoren im lokalen Ökosystem eine entscheidende Rolle spielen.
03:54
Die Forschung von Schweinswalen ist eine der wichtigsten Forschungsprojekte der Welt.
03:59
Die Forschung von Schweinswalen ist eine der wichtigsten Forschungsprojekte der Welt.
04:04
Die Geräusche der Tiere sind für den Menschen nicht hörbar.
04:07
Sie werden aber von KI-Algorithmen in den Aufnahmen erkannt,
04:11
sodass die Forscher ihre Bewegung über das ganze Jahr hinweg kartieren können.
04:35
Bald sollen all diese kontinuierlichen Datenströme in einem Projekt zusammenlaufen,
04:40
dem digitalen Zwilling des Ozeans.
04:43
Dessen Kerninfrastruktur, die im Rahmen des von der EU geförderten Projekts EDITO-INFRA entwickelt wurde,
04:49
wurde kürzlich auf einer Veranstaltung in Brüssel vorgestellt.
05:05
Durch die Integration verschiedener Datentypen kann dieses virtuelle Modell
05:09
zu einem leistungsstarken Werkzeug für die Lösung komplexer Probleme werden.
05:14
Simon van Genep von Mercator Ocean International zeigt,
05:18
wie man es im Kampf gegen Plastikverschmutzung einsetzen kann.
05:35
Eine weitere Anwendung kommt aus den Forschungsprojekten der Universität Berlin.
05:39
Die Universität Berlin leistet im Rahmen des Projekts EDITO-INFRA
05:44
die Forschung von Plastikverschmutzungen.
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Die Forschung von Plastikverschmutzungen ist eine der wichtigsten Forschungsprojekte der Welt.
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Die Forschung von Plastikverschmutzungen ist eine der wichtigsten Forschungsprojekte der Welt.
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Die Forschung von Plastikverschmutzungen ist eine der wichtigsten Forschungsprojekte der Welt.
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Die Forschung von Plastikverschmutzungen ist eine der wichtigsten Forschungsprojekte der Welt.
06:01
Eine weitere Anwendung konzentriert sich auf die Suche nach den effektivsten Methoden
06:06
zur Wiederherstellung von Seegrasswiesen.
06:31
Der digitale Zwilling des Ozeans ist ein Wendepunkt für Politiker.
06:35
Denn damit können verschiedene Szenarien der Meeresnutzung modelliert
06:39
und deren Ergebnisse getestet werden, bevor Entscheidungen getroffen werden.
07:01
Von Unterwassersensoren über Satellitenbeobachtung bis hin zu Bürgerberichten.
07:05
All diese Daten werden im digitalen Zwilling zusammengeführt.
07:31
Der europäische digitale Ozeanzwilling wird eine Fülle von Meeresdaten frei zugänglich machen
07:35
und damit Forschern, Politikern, Unternehmen und Bürgern
07:39
ein Instrument zur nachhaltigen Nutzung des Ozeans an die Hand geben.
08:00
Untertitel der Amara.org-Community
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