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Transkript
00:00Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen. AfD und BSW erzielen große Gewinne.
00:11Serbiens Präsident Aleksander Vucic bestreitet enge Beziehungen zu Wladimir Putin.
00:30Die AfD erzielt die stärkste Partei in Thüringen, folgt der Christendemokraten, die Mitte-Recht-Partei.
00:36In Sachsen führt die CDU, folgt die Far-Richter-Alternative für Deutschland.
00:42Die neue Far-Linke-Allianz, die dieses Jahr erst gestaltet wurde, hat sich besonders gut in Thüringen und Sachsen ausgeführt.
00:50Das überraschendste Ergebnis der Nacht bis jetzt.
00:53Die Linke hat nicht so schlecht ausgeführt, wie erwartet und hat in Thüringen und Sachsen eine Sitzung erreicht.
01:01Die Parteien der Hauptkoalition, die Sozialdemokraten, die Grünen und die Liberalen, haben auch nicht so schlecht ausgeführt, wie erwartet.
01:09Der Votereinsatz war viel höher als 2019 und es scheint, dass die Voter eine sehr starke Botschaft geschrieben haben.
01:18Österreich will mit Deutschland bei der Abschiebung afghanischer Staatsbürger nach Afghanistan zusammenarbeiten.
01:24Dies kündigte Bundeskanzler Karl Nehammer an.
01:27Nehmer sagte, Österreich unterstütze den deutschen Weg und sei froh in dieser Zeit,
01:32in der wir den deutschen Weg unterstützen werden.
01:35Der deutsche Weg ist ein Weg, den wir alle unterstützen werden.
01:39Der deutsche Weg ist ein Weg, den wir alle unterstützen werden.
01:43Nehmer sagte, Österreich unterstütze den deutschen Weg und sei froh, in dieser Frage Verbündete zu haben.
01:50Deutschland hatte erstmals seit der Machtübernahme der Taliban 2021 am Freitag 28 verurteilte Straftäter nach Afghanistan abgeschoben.
02:00Österreich hat schon früher afghanische Staatsangehörige abgeschoben, aber immer nur in Drittländer.
02:07Österreichs Innenminister Gerhard Karnar nannte die Entscheidung Deutschlands sehr gut.
02:14Im März hatte Karnar Gespräche zur Neubewertung des EU-weiten Abschiebestopps nach Afghanistan und Syrien gefordert.
02:21Dies sei notwendig und dringend.
02:26Das österreichische Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl hat bereits erklärt,
02:29dass Abschiebungen nach Afghanistan aufgrund der veränderten Sicherheitslage im Land von Fall zu Fall zulässig seien.
02:36Serbiens Präsident Alexander Vucic hat enge Beziehungen zu seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin bestritten.
02:50Auf der Sicherheitskonferenz GlobeSec in Prag sagte Vucic,
02:54er habe Putin in den mehr als zwei Jahren seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine weder getroffen noch mit ihm gesprochen.
03:03Serbien und die Türkei sind die einzigen EU-Beitrittskandidaten, die sich geweigert haben, Sanktionen gegen Russland zu verhängen.
03:10Belgrad habe die Invasion aber wiederholt verurteilt, sagte Vucic.
03:15Er habe großartige Gespräche mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geführt,
03:20allerdings sei ein EU-Beitritt vor 2028 unwahrscheinlich.
03:25Serbien ist seit 2012 Beitrittskandidat, hat aber nur geringe Fortschritte in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit und demokratische Reformen gemacht,
03:34die die wichtigsten Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft sind.
03:38Und Belgrad muss auch seine Außenpolitik an die der EU anpassen, wozu auch die Verhängung von Sanktionen gegen Russland gehören.
03:48In Polen soll der Zugang zur Abtreibung für Frauen gelockert werden, die ihre Schwangerschaft aus gesundheitlichen Gründen beenden wollen.
03:58Die polnische Regierung legte neue Leitlinien zur Lockerung der strikten Einschränkungen vor, rund zwei Monate nach einer gescheiterten Abstimmung im Parlament.
04:07Die Vorschläge beinhalten demnach auch eine Gefährdung der psychischen Gesundheit einer Frau als ausreichenden Grund für einen Schwangerschaftsabbruch.
04:16Nach derzeitiger Rechtslage sind Abtreibungen in Polen nur erlaubt, wenn die Schwangerschaft die Folge von Verbrechen ist wie Vergewaltigung oder Inzest oder wenn die Gesundheit oder das Leben der Frau gefährdet ist.
04:28In allen anderen Fällen drohen Ärzten oder Personen, die bei der Durchführung einer Abtreibung helfen, bis zu drei Jahre Haft. Die Frau wird nicht bestraft.
04:47Vor 85 Jahren ist der Zweite Weltkrieg ausgebrochen. Anlässlich des Jahrestags fand auf der Westerplatte in der nordpolnischen Stadt Gdansk eine Gedenkveranstaltung statt.
05:00Der Krieg begann am 1. September 1939. Veteranen, Truppen und Delegationen aus ganz Polen nahmen neben polnischen Politikern an der Veranstaltung teil.
05:11Fast sechs Millionen Polen starben im Zweiten Weltkrieg, der insgesamt mehr als 50 Millionen Menschen das Leben kostete.
05:19Polens derzeitige pro-europäische Regierung unter Ministerpräsident Donald Tusk hat dort schon aufgefordert, finanzielle Entschädigungen für die Verluste zu leisten, die das Land durch die Nazitruppen erlitten hat.
05:30Polnischen Medien zufolge laufen derzeit Gespräche zwischen den beiden Ländern über eine finanzielle Entschädigung für die noch lebenden Opfer.
05:38In seiner Rede bei der Zeremonie sagte Tusk, die Lehren aus dem Weltkrieg seien nicht abstrakt und zog parallel zum aktuellen Krieg in der benachbarten Ukraine.
05:52Die griechischen Behörden haben Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen angekündigt, die unter der Umweltkatastrophe in der Hafenstadt Wolos leiden.
06:01Wegen Sauerstoffmangels sind mehrere Tonnen Süßwasserfische verendet und ins Meer gelangt. Die Stadt hat den Notstand ausgerufen.
06:10Unternehmen, die Verluste erlitten haben, bekommen Subventionen und müssen vorübergehend keine Steuern und Versicherungen zahlen.
06:18Die Handelskammer der Stadt will eine Schadensersatzklage anstrengen. Die kommerziellen Aktivitäten in dem Touristenort sind seit dem Vorfall am Dienstag um rund 80 Prozent zurückgegangen.
06:31Die toten Süßwasserfische waren aus einem See mit sinkendem Wasserstand durch Flüsse Richtung Meer gelangt.
06:38Experten zufolge wurde an der Mündung des Flusses, der nach Wolos führt, kein Netz angebracht und die Fische starben, als sie mit dem Meerwasser in Berührung kamen.
06:48Ein Erdbeben der Stärke 5,3 hat am Freitagmorgen die portugiesische Hauptstadt Lissabon erschüttert. Es gab weder Verletzte noch Sachschäden, doch alles hätte auch anders verlaufen können.
07:05Das Epizentrum lag im rund 60 Kilometer entfernten Ort Sinisch. Das Beben war das zehntgrößte des Landes seit dem 16. Jahrhundert. Geologen wollen daraus nun ihre Analysen ziehen.
07:35Die Regierung wertete das Erdbeben als Test für die Reaktionsfähigkeit der Behörden. Doch Experten sehen es als ernste Warnung angesichts der Bevölkerungsdichte in der Metropole Lissabon und des dort fehlenden Erdbebenschutzes in den Gebäuden.
08:05Erdbeben können nicht vorhergesagt werden, doch es gibt eine Gewissheit, es wird wieder passieren. Dann muss das Land bereit sein, eine mögliche Katastrophe zu verhindern.
08:22Die Pariser öffentlichen Verkehrsmittel sind für einen Rollstuhlfahrer wie Franck May eine ganz eigene Herausforderung. Die Stadt hat versprochen, die Barrierefreiheit pünktlich zu den Paralympischen Spielen zu verbessern. Trotzdem können sich Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität nach wie vor kaum eigenständig fortbewegen. Angefangen mit dem RER, der Pariser S-Bahn. Zwei Linien wurden als vollständig barrierefrei beworben. Die Realität sieht jedoch anders aus.
08:49Damit Franck überhaupt einsteigen kann, muss er auf einen Mitarbeiter warten, der eine spezielle Rampe aufbaut.
09:13Kaputte Aufzüge, unvorsichtige Passagiere. Die Reise ist anstrengend für Franck.
09:19Ich habe physische und psychologische Anstrengungen. Physisch, weil wir Kilometer durch die Straßen fahren. Und psychologisch, weil man auf jeden Fall aufpassen muss.
09:36Die uralte Pariser Metro ist eines der schlimmsten Verkehrsmittel. Nur eine Metrolinie ist vollständig barrierefrei. Aber selbst dort muss Franck immer auf Hindernisse achten.
09:47Sein Favorit ist die Straßenbahn.
10:03Die Verbesserung der Barrierefreiheit war eines der Hauptversprechen von Olympia 2024. Den Spielen für alle.
10:16Ich glaube, dass es eine Willenschaft gibt, etwas zu tun. Aber machen wir das gut? Was wir tun müssen, ist, die Menschen zu berichten.
10:28Am Ende seiner Reise stößt Franck auf Probleme mit dem Bus, der ebenfalls als 100% barrierefrei beworben wird. Wegen Olympia werden mehrere Buslinien umgeleitet.
10:38Aber nicht an allen Bushaltestellen gibt es eine Rampe. Und wenn doch, muss Franck um Hilfe bitten, um hochgeschoben zu werden.
10:47Ein Mensch ohne körperliche Einschränkungen braucht für diese Strecke anderthalb Stunden. Für Franck dauerte sie mehr als drei Stunden.
10:54Die Stadt sieht ein, dass sie mehr für die Barrierefreiheit tun muss.
11:16Aktivisten wie Franck hoffen, dass diese Spiele Impulsgeber sein können und mehr Menschen für die zwölf Millionen Menschen mit Behinderung in Frankreich sensibilisiert werden.
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