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  • vor 2 Jahren

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Kurzfilme
Transkript
00:00Freut mich, dass es dir auf La Gomera gefällt, das ist schön.
00:04Anna, du klingst irgendwie komisch. Ist alles okay?
00:07Ja, klar. Ich bin nur gerade auf dem Sprung. Kann ich dich später zurückrufen?
00:12Ja, natürlich. Meld dich einfach, wenn es dir passt, okay?
00:15Mach ich. Außerdem hast du mir immer gesagt, ich soll meinem Herzen folgen,
00:20wenn ich eine schwierige Entscheidung treffen musste.
00:23Gar nicht so einfach, seinen eigenen Regeln zu folgen, gell?
00:25Ich weiß. In der Theorie.
00:28Aber ich fühle mich doch schon wieder besser.
00:31Das sind die Schmerzmittel. Anna, wir müssen operieren, um deine Niere zu retten.
00:39Hast du das gewusst?
00:41Na, hoffentlich nicht.
00:43Nein.
00:45Lass uns doch keinen Grund zum Feiern entgehen.
00:47Gar nicht, wenn es um die Liebe geht.
00:49Wir haben auch noch ein Geschenk für dich.
00:51Wie, noch eins?
00:53Nachdem wir angestoßen haben, würde ich Sie ins Restaurant bitten.
00:57Die Geschäftsführung lädt Sie auf ein romantisches Fünf-Gänge-Menü ein.
01:02Oh, ja, vielen, vielen Dank.
01:05Ja, sehr, sehr gerne.
01:07Ja, da kann ich auch nur sagen, vielen herzlichen Dank.
01:10Also, diese Überraschung ist jetzt das Sahnehäubchen, oder?
01:15Also, auf unser Sonnenlichters ein Fünf-Gänge-Menü.
01:18Also, auf unser Sonnenlichters ein Vorbild für uns alle und in allen Lebenslagen.
01:24Zum Wohl.
01:26Danke schön.
01:34Wir sehen uns dann morgen.
01:36Bis morgen.
01:41Hallo.
01:43Guten Tag.
01:45War das gerade die Visite?
01:47Sowas ähnliches.
01:49Das war Dr. Weber.
01:52Sie wird mich operieren.
01:56Operieren?
01:59Heißt das ...
02:01Meine doofe Hufeisenlehre hält nicht von selbst.
02:05Morgen ist es soweit.
02:09Morgen schon.
02:12Und jetzt hat sie mir gerade erklärt, was getan wird.
02:14Und nicht über die Risiken aufgeklärt und so weiter.
02:17Macht ihr keine Sorgen, okay?
02:19Sie macht das sicher nicht zum ersten Mal.
02:21Ich meine, sie ist Ärztin, kurze Narkose, zack, fertig.
02:23Eben, denke ich auch.
02:26Das kann ich sicher alleine machen.
02:28Es gibt bestimmt ein Online-Tutorial.
02:30Du, das ist blöd, weil ...
02:32Jetzt habe ich Dr. Weber die OP schon versprochen.
02:36Sehr schade.
02:38Aber hey, das nächste Mal, wenn ich vom Pferd falle, darfst du ran.
02:42Danke.
02:45Habt keine Angst, ja?
02:48Ich lasse mich doch von so einer blöden, gerissenen Niere nicht ...
02:52Sowieso nicht.
02:54Soll ich dir heute Abend Gesellschaft leisten?
02:57Das ist lieb, aber ...
03:00Die geben mir später ein Schlafmittel, damit ich ausgeruht bin für den Eingriff.
03:04Okay.
03:06Dann willst du sicher auch kein verehrer Gedränge hier haben.
03:10Philipp und Vincent wissen nichts von der OP.
03:14Wenn du nicht willst, dass sie innerhalb 5 Minuten hier auf der Bettkante sitzen ...
03:18Ja, sollte ich sie wahrscheinlich anrufen, du hast recht.
03:22Du kommst ja ja schnell wieder raus.
03:26Eben.
03:30Schmecken Sie die feine Pfirsichnudel?
03:32Sie haben recht, der ist fantastisch.
03:39Dann genießen Sie Ihren Wein.
03:41Dankeschön.
03:42Sehr gerne.
03:44Ah, so wie du lächelst, scheint die Überraschung geglückt zu sein.
03:48Ich habe gerade die Sonnenwichlers gesehen, sie sind sehr glücklich.
03:51Und wie. Die waren sehr gerührt und genießen jetzt ihr Menü.
03:55Hättest du eine Minute für mich, ich würde gern kurz mit dir reden.
03:58Ja, natürlich, komm.
04:01Also, Sommeliere und Hausdame und das Weingut ...
04:07Das wird alles ein bisschen viel.
04:08Ehrlich gesagt, mache ich lieber einen Job gut als zwei nur mittelmäßig.
04:12Die Hausdame ist ja nur als Interimslösung gedacht.
04:16Habt ihr denn schon jemanden in Aussicht jetzt?
04:18Bisher nicht, aber wir sind dran.
04:20Aber Sommeliere, ich glaube kaum, dass ich da auch nur ansatzweise einen gleichwertigen Ersatz finden kann.
04:27Keine Sorge, was das angeht, bleibe ich euch erhalten, versprochen.
04:31Aber das Housekeeping, das geht einfach nicht mehr.
04:34Ich enttäusche dich da wirklich nur ungern.
04:36Ja.
04:38Ich bin dir sehr dankbar, dass du überhaupt eingesprungen bist.
04:42Die ganze Hotelleitung auch.
04:44Die ganze Hotelleitung?
04:46Also, Christoph Saalfeld hat eine sehr komische Art, das zu zeigen.
04:50Benimmt er sich dir gegenüber immer noch so unmöglich?
04:53Mhm.
04:55Ich knöpfe mir nochmals vor.
04:57Ich vermute nur, das ist vergebene Liebesmühe.
04:59Wie hältst du es eigentlich mit ihm aus?
05:01Ach, durch all die Damen und Herausforderungen haben wir uns irgendwie zusammengerauft.
05:09Aber, dass er so nachtragend sein kann.
05:14Ja, du würdest mir auf jeden Fall einen großen Gefallen tun, wenn du ihm sowieso sprichst, dass du ihm gleich sagst, dass ich Rost bin aus dem Housekeeping.
05:22Mach ich natürlich.
05:24Trotzdem dein letztes Wort?
05:27Alles lasse ich mir auch nicht gefallen.
05:30Anna, wenn ich irgendwas für dich tun kann.
05:33Du erinnerst dich an den Anfang unseres Gesprächs?
05:37Ja. Keine Sorge, ich besuche dich nicht im Krankenhaus. Ich weiß, du brauchst Abstand.
05:42Ja.
05:44Aber, ich darf dir doch wenigstens Glück wünschen für die OP, oder?
05:49Das ist erlaubt. Wobei, ich hoffe, die Ärztin kriegt das auch ohne Glück hin.
05:54Mhm, das will ich aber auch hoffen.
05:56Okay, dann schlaf gut.
05:59Sollte klappen. Ich bin schon halb sediert mit Schlafmitteln. Ich melde mich.
06:04Halt die Ohren steif.
06:27Die Sonnenwichlers. Wir sind so glücklich.
06:31Ein ganz tolles Paar, ja.
06:33Ach, Herr Brandes. Hallo.
06:36Hallo.
06:38Ja, so lange sind die zusammen und die sind immer noch so verliebt.
06:43Paar excellence.
06:45So verbunden und so verwachsen.
06:48Ja, das ist wirklich ein Traum.
06:51Das könnte aber auch zum Albtraum werden.
06:53Warum würdest du das sagen?
06:55Wenn es in einer Beziehung gar keine Überraschungen mehr gibt,
06:59dann ist alles so vorhersehbar.
07:01Ja, aber wenn ich nach Hause komme, dann habe ich eine Partnerin,
07:05in der ich vertraue, in die ich liebe und in der ich ehrlich sein kann.
07:09Wie schön ist das denn?
07:11Meinst du?
07:13Ja, schon.
07:15Hast du keine Geheimnisse vor mir?
07:16Mach ich.
07:18Ja. Okay.
07:20Kürzung.
07:23Grüßt du mir die Palmen?
07:25Mach ich.
07:30Mein Schatz, du brauchst ganz schön lange für deine Antwort.
07:34Da gibt es keine Antwort, weil ich keine Geheimnisse vor dir habe.
07:38Das ist aber langweilig.
07:39Das findest du langweilig?
07:41Schon.
07:44Brauchst du da ein bisschen mehr Aufregung im Alltag?
07:47Genauso wie du.
07:51Habe ich dich jetzt auf eine Idee gebracht?
07:53Untertitel von Stephanie Geiges
08:24Valentina, du bist wirklich unverbesserlich.
08:27Du, ich muss aufhören.
08:29Ja, das wünsche ich dir auch. Bis bald.
08:31So spät noch ein geschäftliches Treffen? Was ist denn los?
08:34Ich habe zwei Anliegen.
08:36Erstens, vertrage dich bitte endlich mit Katja.
08:39Und zweitens?
08:41Christoph, wir sind ein Familienunternehmen.
08:43Privat ist Geschäft und Geschäft ist Privat.
08:46Ja, dann kann sie froh sein, dass sie ihre Jobs noch hat.
08:49Wir können froh sein, dass wir sie als Sommeliere noch haben,
08:51sonst hört sie auf.
08:53Tatsächlich?
08:55Ja, gut.
08:57Wenn sie trotz hervorragender Arbeit und Doppelbelastung
09:00ständig von dir angegriffen wird, kein Wunder.
09:03Wir brauchen also dringend eine neue qualifizierte Hausdame.
09:06Das ist mir klar.
09:08Ja, dann kümmere dich bitte darum. Mit Nachdruck.
09:11War das dein zweites Anliegen?
09:15Katja, mach nur ehrlich zur Polizei.
09:18Kannst du das nicht einfach vergessen und ihr endlich verzeihen?
09:21Kannst du dich nicht einfach mal aus Sachen raushalten,
09:24die dich nichts angehen?
09:26Christoph, diese Sache geht mich sehr wohl etwas an.
09:28Dazu ist alles gesagt, Werner. Und jetzt entschuldige mich bitte.
09:31Alexandra erwartet mich.
09:48Wunderhübschen Abend.
09:51Ist sie noch frei?
09:53Und was sieht es denn aus?
09:55Peter Hoffmann.
09:57Peggy McFlower.
09:59Peggy, Peggy, Peggy.
10:01Was machen wir denn jetzt?
10:03Ich weiß es nicht.
10:05Ich weiß es nicht.
10:07Ich weiß es nicht.
10:09Ich weiß es nicht.
10:11Ich weiß es nicht.
10:13Ich weiß es nicht.
10:15Ich weiß es nicht.
10:17Was macht denn eine Peggy in Söderkottweilers in der Gegend?
10:20Ich schaue mich etwas um.
10:22Um nachdem?
10:24Ob ich vielleicht etwas Interessantes sehe.
10:28Und schon fündig geworden?
10:31Vielleicht.
10:33Oh, die Klees.
10:35Ach, die Peggy.
10:37Zwei süße Weidenschollen. Wir machen es wie immer.
10:39Sofort.
10:42Ich habe hier auch schon ein Grundstück am See gefunden.
10:45Und Sie?
10:47Das, was jeder Mann in meinem Alter sucht.
10:50Und das ist?
10:52Ruhe.
10:54Wovor?
10:56Ach, diese ewigen, diese ewigen Frauengeschichten.
10:59Und dann setzen Sie sich zu mir an den Tisch.
11:02Da sind Sie aber mutig.
11:05Mein Gott, tut das gut, mal nicht erkannt zu werden.
11:08Das würde mir jetzt in Mailand oder in Paris ganz anders gehen.
11:11Was sind Sie denn?
11:13Erik, bist du monst...
11:14Herr Hoffmann, sind Sie monst?
11:16Ja, offensichtlich.
11:19Ich habe früher auch gemodelt.
11:21Und Sie könnten es bestimmt heute noch.
11:23Ja, aber die Branche.
11:25Alle wollten mir immer nur an die Wäsche.
11:29Nee, und dann habe ich...
11:31Ich habe mich dann auf meine andere Stärke besonnen.
11:34Sehr sympathisch.
11:36Finanzwelt.
11:38Alle kennen mich.
11:40In Mönchengladbach und Düren.
11:41In Düren?
11:43Dann ging es aber um das ganz schnelle Geld.
11:46Die erste Million war sehr beschwerlich.
11:49Ja, kenne ich.
11:51War bei mir auch eine ganz lustige Geschichte.
11:54In Westloh.
11:56Aber...
11:58alle wollten dann immer nur an mein Geld.
12:01Und ach.
12:03Ich hätte ja nicht nur Ihr Geld gewollt.
12:07Haben Sie überhaupt welches?
12:08Finden Sie es raus?
12:39Hey.
12:41Hast du einen Moment für mich?
12:43Ja, komm rein.
12:45Danke.
12:50Was ist wegen Anna?
12:53Kannst du mir vielleicht sagen, wie es ihr wirklich geht?
12:56Sie hat mehr Angst, als sie zugibt.
12:59Aber sie hält sich körperlich.
13:01Okay.
13:03Und weißt du, mehr als ich?
13:05Ja.
13:06Okay.
13:08Und weißt du mehr darüber, wie schwer ihre Verletzung wirklich ist?
13:11Nee.
13:13Puh.
13:15Ich habe gerade mit ihr telefoniert.
13:17Sie hat gesagt, sie will nicht, dass ich sie besuche.
13:19Aber ich überlege gerade doch vorbeizufahren,
13:21damit sie nicht so alleine ist.
13:23Das bringt nichts, Vincent.
13:25Sie hat Schlaftabletten bekommen und schläft.
13:27Dann ist Anna also die Einzige,
13:29die heute Nacht durchschläft wahrscheinlich.
13:33Sollen wir was trinken gehen?
13:37Und was ist mit dem Wäscheberg?
13:39Ja, ein Grund mehr abzuhauen.
13:41Okay.
13:48Danke.
14:07Maxi?
14:11Ich hatte gerade Lust auf was Süßes.
14:13Es ist seit jeher mein exklusives Recht,
14:16hier nachts naschen zu dürfen.
14:18Zum Glück.
14:24Ist genug für alle da.
14:26Ja?
14:28Was haben wir denn da Schönes?
14:30Irgendwas mit Mango und Mandel.
14:34Mandel?
14:36Mango, Mandel.
14:38Karamell.
14:40Mmh, Popkarbone.
14:42Stimmt.
14:44Auf jeden Fall sehr lecker.
14:47Wie geht es dir denn so?
14:49Gut.
14:51Endspurt.
14:53Ich bin gerade in den Vorbereitungen für die Studie,
14:55für meine Doktorarbeit.
14:57Mir fehlt nur noch das passende Klinikum.
14:59Ja, da gibt es ja einige Krankenhäuser.
15:01Ja, ich habe da ein ganz Spezielles im Visier.
15:04In einem kleineren Ort.
15:06Aha.
15:09Wo?
15:11Verrate ich dir.
15:13Aber nur, wenn du mir versprichst,
15:15dass du meiner Mama nichts davon erzählst,
15:17bis ich grünes Licht bekomme.
15:19Ah, hier.
15:21Wo kommst du denn jetzt da drauf?
15:23Kleiner Vitamin-B-Tipp.
15:25Wenn du dich an Dr. Niederbühl,
15:27er ist uns durch seine Praxis hier eng verbunden.
15:30Schon passiert.
15:32Ich habe mich natürlich längst schlau gemacht.
15:34Dr. Niederbühl spricht morgen mit der Klinikleitung
15:36und gibt mir dann Bescheid.
15:38Ja, drück dir die Daumen.
15:40Danke.
15:42Da hast du dir doch glatt ein zweites verdient.
15:45Aber nur, wenn du eins mit isst.
15:47Ich will ja nicht alleine dick werden.
15:49Na gut, aber nur dir zuliebe.
15:55Essen wir erst mal das Erste auf
15:57und dann wenden wir uns dem Zweiten denn zu.
15:59Gute Idee.
16:05Vicki, Vicki, wir müssen jetzt so leise sein,
16:07sonst denkt Frau Schmidt von gegenüber,
16:09hier wird eingebrochen.
16:11Ach Peti, dann ist das gar nicht deine Wohnung.
16:13Keine Ahnung, wer hier lebt.
16:16Au.
16:18Ja, da passiert es dann.
16:20Vielleicht doch besser Licht anmachen.
16:22Und vielleicht sollten wir die Straßenschuhe ausziehen.
16:26Die sind doch so schmutzig.
16:28Da soll es Leute geben, die sowas stört.
16:30Dir stört das gar nicht?
16:32Weißt du, das war meine zweite Ex-Frau,
16:34die hat immer gesagt,
16:36Peti, du bist für jeden Schmutz zu haben.
16:38Woher wohl das Schlafzimmer?
16:40Probieren wir es doch mal hier.
17:05Dr. Niederbühl?
17:07Guten Morgen.
17:09Hallo, Frau Neubach. Passt es gerade?
17:11Ja, natürlich.
17:13Gut, also, ich habe vorhin
17:15mit den Verantwortlichen gesprochen.
17:17Sie haben gesagt,
17:19wir müssen das Schlafzimmer ausziehen.
17:21Ja.
17:23Wir müssen das Schlafzimmer ausziehen.
17:25Wir müssen das Schlafzimmer ausziehen.
17:27Wir müssen das Schlafzimmer ausziehen.
17:29Wir müssen das Schlafzimmer ausziehen.
17:31Wir müssen das Schlafzimmer ausziehen.
17:32Also, ich habe vorhin mit den Verantwortlichen
17:34in der Klinik über Ihre geplante Studie gesprochen.
17:36Und?
17:38Die Leitung hat gesagt, dass...
17:40Dr. Niederbühl?
17:42Hallo.
17:44Nein, nein, nein, nein, nein.
17:51Das ist richtig zersagend.
17:56Ah, was?
17:58Entschuldigung. Guten Morgen.
18:00Guten Morgen.
18:02Der Akku hat mich gerade im Stich gelassen
18:04und ich muss ganz dringend Dr. Niederbühl zurückrufen.
18:06Ah.
18:08Sie haben nicht zufällig seine Nummer?
18:10Zufällig schon.
18:12Ist schon gewählt.
18:14Vielen Dank. Sie sind meine Rettung.
18:16Guten Morgen.
18:18Niederbühl?
18:20Ja, hallo. Ich bin es wieder.
18:22Frau Neubach?
18:24Ah, ja. Anderes Telefon. Tut mir leid.
18:26Der Akku...
18:28Kann passieren.
18:30Wo waren wir?
18:32Ach so, ja.
18:34Sie hat sehr großes Interesse an Ihrer Studie.
18:36Yes!
18:38Entschuldigung.
18:40Alles gut.
18:42Also, nach dem positiven ersten Feedback würde ich Sie bitten,
18:45mir dann die Mappe zu Ihrer Studie zu überlassen,
18:47von der Sie gesprochen haben.
18:49Natürlich. Ich bringe sie Ihnen heute noch vorbei.
18:52Wunderbar. Bis später dann.
18:57Es klingt ja wirklich nach sehr guten Nachrichten.
18:59Ja, ich...
19:00Ich glaube, ich habe gutes Licht für die Studie,
19:02für meine Doktorarbeit bekommen.
19:04Ja, gratuliere.
19:06Was wollen Sie denn erforschen?
19:08Die Auswirkungen von Sport und Ernährung auf Bluthochdruck
19:12und den Einfluss der verschiedenen Atemtechniken auf den Parasympathikus.
19:15Klingt sehr interessant.
19:17Ja. Möchten Sie vielleicht mitmachen? Als Probandin?
19:20Ich glaube nicht, dass Sie mich gebrauchen können.
19:23Soweit ich weiß, ist mein Blutdruck in Ordnung.
19:26Ja, aber dann wären Sie wie gemacht für die gesunde Kontrollgruppe.
19:29Sie erinnern mich sehr an meine Tochter Vroni.
19:33Sie war Ihnen unglaublich ähnlich.
19:36War?
19:38Sie ist verstorben.
19:42Wie schrecklich.
19:44Es tut mir leid.
19:46Danke.
19:50Ich hole mir eben noch einen Kaffee
19:52und dann muss ich meiner Mama von den guten Neuigkeiten erzählen.
19:55Sie wird sich sicher sehr freuen.
19:57Das will ich doch hoffen.
19:59Bis später.
20:01Bis später.
20:10Augen zu!
20:12Okay.
20:25Wow, der ist ja richtig schön.
20:27Ich wusste, dass er da steht.
20:29Du bist einfach die Beste, Mama.
20:31Dankeschön.
20:43Katja Seifeld nochmal.
20:45Ich mache mir Sorgen wegen den Weinstöcken bei der Kälte.
20:48Vielleicht könnten Sie mich kurz zurückrufen, wenn Sie das hier abhören.
20:51Danke sehr.
20:53Gefunden!
20:55Ich habe mich doch gar nicht versteckt.
20:57Ich muss dir was erzählen.
20:59Also, dass ich hier bin, das hat zwei Gründe.
21:03Aha.
21:05Zum einen natürlich, um dich zu besuchen.
21:07Und der richtige?
21:09Mami, du bist natürlich der richtige Grund.
21:11Und wer oder was ist da der geheimnisvolle Zweite?
21:14Das Kränkenhaus in Tölz.
21:16Weil?
21:18Weil ich da vermutlich, wahrscheinlich, also ziemlich sicher,
21:22die Studie für meine Doktorarbeit machen kann.
21:25Ja, ich wollte es dir noch nicht sagen, weil ich nicht wusste, ob es klappt,
21:29aber jetzt sieht es ganz so aus.
21:31Aber du wolltest doch nach Berlin.
21:33Ja. In Australien habe ich wohl einen Faible für das Ländliche entwickelt.
21:37Okay, aber dein Doktorvater, der ist doch auch in Berlin.
21:40Dem ist es egal, wo ich die Studie mache.
21:43Ich verstehe, aber jetzt, also Pilheim, Berlin, das ist schon ein gewaltiger Unterschied.
21:48Die Landschaft hier ist jetzt auch nicht gerade Australien.
21:51Also, hier gibt es keine Koalas?
21:54Nein, hier gibt es keine Koalas.
21:57Oh nein, ich finde es einfach so schön hier.
22:00Es ist richtig idyllisch und ich habe es schon als Kind immer so geliebt.
22:04Ja, schon, aber jetzt bist du ja groß.
22:07Ich will dich nur warnen.
22:09Mami, ich dachte, du freust dich, wenn ich ein bisschen hier bleibe.
22:12Ja, klar, aber ich kann es ehrlich gesagt noch gar nicht glauben.
22:16Kannst du aber.
22:19Aber das Ding, du, eine größere Freude hättest du mir gar nicht machen können.
22:28Es ist völlig normal, dass ich nervös bin.
22:31Aber bestimmt geht alles gut.
22:34Und wenn nicht?
22:38Durch Wilma habe ich gerade erst gemerkt, wie kostbar die Zeit ist.
22:42Jeder Tag, jede Stunde.
22:43Und jeder Mensch, den man liebt.
22:45Wie schnell man einander verlieren kann.
22:48Für immer.
22:51Vielleicht hätte ich Mama doch die Wahrheit sagen sollen.
22:55Nein, dann hätte sie ihren Urlaub abgebrochen und könnte hier ja doch nichts tun.
23:00Schluss mit diesen dunklen Gedanken.
23:03Es ist eine OP unter Tausenden, alleine heute, überall auf der Welt.
23:06Ja?
23:08Anna.
23:10Ich wollte dir nur schnell guten Morgen sagen.
23:13Guten Morgen.
23:15Und, wie geht's dir?
23:17Soweit gut.
23:19Ich bin startklar, es kann also losgehen.
23:21Sehr gut.
23:23Du wirst auch gleich geholt und in den OP gebracht.
23:25Dr. Weber hat dich ja gestern schon über alles aufgeklärt, oder?
23:28Wobei, vielleicht hätte ich mir besser die Ohren geschlossen.
23:31Nein, sie ist eine sehr, sehr kompetente Ärztin.
23:34Und ihr ganzes Team, du bist wirklich in allerbesten Händen.
23:39Und nach der Operation, rufst du möglichst schnell deine Mutter an?
23:46Da werde ich mir was anhören dürfen.
23:48Aber ja, klar, mache ich.
23:50Hatte ich eh vor, sobald alles vorbei ist.
23:52Ja.
23:54Ich hoffe, dass es dir gut geht.
23:56Ja.
23:57Aber ja, klar, mache ich.
23:59Hatte ich eh vor, sobald alles vorbei ist.
24:21Die Weinempfehlung zum Mittagsmenü ist der 89er Bordeaux und der Spätburgunder.
24:25Alles klar.
24:27Ah, hallo Frau Schwarzbach.
24:29Für die Gesellschaft im Gestützhotel ist soweit alles vorbereitet?
24:32Ja, da ist alles wunderschön dekoriert, alles eingedeckt, habe ich gerade schon abgenommen.
24:36Und das Personal ist auch instruiert.
24:38Schön.
24:40Ihre Tochter ist so eine liebenswürdige junge Frau.
24:44Danke sehr.
24:46Sie können wirklich sehr stolz auf Sie sein.
24:48Das bin ich auch.
24:50Und jetzt freue ich mich, dass sie auch ein bisschen länger bleibt.
24:53Ach, wegen dieser Studie?
24:55Sie wissen davon.
24:57Sie hat bereits versucht, mich als Probantin einzuspannen, ja?
25:01Das sieht ihr wieder ähnlich.
25:03Wer da nicht bei drei auf dem Baum ist, wird sofort für ihre Zwecke rekrutiert.
25:06Aber sie macht das auf so eine fröhliche, charmante Art.
25:10Sie ist ein echter Sonnenschein.
25:12Meine Vroni war auch so.
25:18Für Eltern gibt es wohl nichts Schlimmeres, was einem passieren kann.
25:23Es gibt keinen Tag, an dem sie mir nicht fehlt.
25:25Aber irgendwann muss man das akzeptieren.
25:34Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf, genießen Sie jeden Moment mit Ihrer Tochter.
25:42Das mache ich.
25:56Ja, hallo, Maxi Neubach hier.
25:59Sagen Sie, dürfte ich bei Ihnen gleich unten was ausdrucken?
26:03Super, vielen Dank. Bis gleich.
26:11Was ist denn das für ein Chaos hier?
26:14Keine Sorge, das sieht nur so aus. Aber es hat alles seine Ordnung.
26:18Zufällig sind Sie nicht alleine hier.
26:20Ja, ich weiß.
26:22Außerdem sind Sie hier Gast.
26:24Tut mir leid, in 20 Minuten löse ich mich in Luft auf. Versprochen.
26:28Ich gebe Ihnen eine.
26:30Ich muss nur noch diese fünf Seiten hier ausbessern, unten ausdrucken und dann alles einordnen.
26:35Interessiert mich, was Sie müssen.
26:37Rhetorische Frage nehme ich an.
26:41In 20 Minuten ist hier Klartisch. Versprochen.
26:45Sofort.
26:47Sofort. Wenn ich fertig bin.
26:54Das nervt mich, ey. Die Baufirma, die ich angefragt habe, meldet sich nicht zurück.
26:59Und die neue Architektin kann ich auch nicht erreichen.
27:02Ein Fertigstall ist vermutlich nicht gerade ganz oben auf der Prioritätenliste.
27:06Wir hätten es uns komplett sparen können, hier überhaupt noch mal herzufahren.
27:10Ja.
27:12Ich glaube, das ist ein guter Weg.
27:14Ja.
27:16Ich glaube, das ist ein guter Weg.
27:18Ja.
27:20Ja.
27:21Ja.
27:23Ich habe einfach mal die Baustoffanbieter nach Preisen sortiert.
27:26Ist insgesamt ziemlich teuer alles.
27:29Ja, aber Geld ist Annas geringstes Problem.
27:32Ja gut. Aber sie muss ihre Kohle ja jetzt nicht zum Fenster rauswerfen.
27:36Ja, das stimmt.
27:41Immer noch nichts von Lale?
27:43Nichts.
27:45Die OP müsste doch inzwischen vorbei sein.
27:48Wissen wir nicht.
27:52Okay, dann schreib ihr bitte noch mal und frag sie.
27:55Ich habe ihr vor einer Viertelstunde geschrieben.
27:57Ja und? Sie hat die Nachricht noch gar nicht gelesen.
28:01Vielleicht gab es Komplikationen.
28:04Reine Spekulation, Philipp.
28:06Vielleicht ist Lale auch noch nicht mal in der Klinik angekommen.
28:09Aber ich dachte, sie wartet da und hält uns auf dem Laufenden bezüglich an.
28:12Ja, das stimmt.
28:14Hey, es wird schon alles gut sein.
28:16Reine Spekulation.
28:22Das ist schon komisch, oder?
28:25Was?
28:27Na, wir.
28:30Ja, das ist komisch.
28:36Du, Philipp.
28:40Rechnest du dir noch Chancen aus bei Anna?
28:46Ja.
28:47Auch wenn die nach dem Vertrauensverlust wohl gering sind.
28:53Bei dir sieht es aber auch nicht besser aus.
28:56Danke, dass du es erwähnst.
29:02Du liebst sie also auch noch?
29:05Was ist das hier eigentlich für ein Gespräch?
29:07Ein offenes.
29:09Du hast angefangen.
29:11Also.
29:12Ja.
29:22Fahren wir in die Klinik.
29:37Hast du dich schon ein bisschen eingerichtet?
29:39Ja, ich bin schon ein bisschen eingerichtet.
29:40Hast du dich schon ein bisschen eingerichtet?
29:42Ja, viele habe ich ja nicht dabei.
29:44Aber wo sind meine Sachen hin?
29:49Die ganzen Unterlagen für die Klinik, alles weg.
29:52Lagen die hier auf dem Tisch?
29:54Ja.
29:56Also, die Zimmermädchen würden das nicht einfach wegräumen.
29:59Moment.
30:01Was suchen wir denn?
30:03Einfache, lose Blätter?
30:05Ja, DIN A4.
30:07Und eine Mappe und Ordner.
30:08Hier ist auch nichts.
30:11War außer dir noch jemand hier?
30:14Maxi? Warst du die ganze Zeit alleine hier?
30:19Christoph Saalfeld.
30:21Und hat er irgendwas gesagt?
30:23Ja, er wollte, dass ich den Tisch sofort freiräume.
30:26Und ich habe ihm gesagt, das mache ich in 20 Minuten.
30:28Aber das hat ihm nicht gepasst.
30:32Aber der wird doch nicht einfach meine Sachen weggeschmissen haben.
30:35Leider traue ich dem im Moment alles zu.
30:37Aber ich muss die Mappe heute noch Dr. Niedl will abgeben.
30:40Wie soll ich das denn jetzt machen?
30:45Egal, ich druck das einfach alles nochmal aus.
30:47Ich habe es ja Gott sei Dank am Laptop.
30:49Nein, warte.
30:51Ich frage eben, wo deine Sachen sind.
30:53Nein, nein, Mama, lass das.
30:55Der ist den Streit nicht wert.
30:57Doch, mir reicht es.
30:59Endgültig.
31:01Einmal der Golden Martini für Sie.
31:04Und ein bisschen was zu naschen.
31:06Ich bedanke mich.
31:08Peggy McFlowers.
31:10Peter Hoffnung.
31:12Das war ein feines Spiel gestern.
31:14Das hat Spaß gemacht.
31:16Ja, das könnten wir heute wieder machen.
31:18Heute gleich wieder?
31:20Mir hat es gefallen.
31:23Ich könnte mal so einen Bauerlöwen oder so spielen.
31:26Oh, nein, komm.
31:28Wieso?
31:30Ich möchte schon ein bisschen mehr Mühe geben.
31:33Ja, hier Rockstar oder was?
31:35Dann bist du mein Gucki.
31:37Nein, ich bin die Schöne und du bist das Biest.
31:40Nein, ich will aber nicht.
31:42Dann machen wir Kleopatra und Cäsar.
31:44Klingt verlockend.
31:46Oder?
31:48Wobei, ich finde es ja viel schöner,
31:50wenn wir uns wieder diese fiktiven Namen geben
31:52und Lebensläufer ausdenken und so Schicksalsschläge
31:54und sowas alles in der Hand.
31:56Ja, und das besprechen wir dann auch in aller Ruhe
31:58in der Mittagspause.
32:01Schicksalsschläge?
32:03Hallo, was kann ich denn für dich tun?
32:05Ach du, mir ist doch gar nicht wohl.
32:09Wo sind Maxis Unterlagen?
32:12Haben Sie jetzt beschlossen,
32:14jegliche Manieren über Bord zu werfen?
32:16Hier wird immer noch angeklopft.
32:19Wo sind die Sachen meiner Tochter?
32:21Sie lagen auf dem Tisch und sie sind weg.
32:24Ah, und da verdächtigen Sie jetzt sofort mich.
32:27Haben Sie schon Kommissar Meiser informiert
32:28und gefragt, ob eine Zelle frei ist?
32:30Wie alt sind Sie eigentlich?
32:32Fünf?
32:34Ihre Tochter muss sich einen anderen Ort
32:36als unser Wohnzimmer für ihr Durcheinander aussuchen.
32:38Dieses Durcheinander sind wichtige Studienunterlagen,
32:40die sie heute noch einreichen muss.
32:42Im Übrigen finde ich es ziemlich unverschämt,
32:44wie selbstverständlich Sie sich ausbreitet.
32:47Hören Sie mir eigentlich zu?
32:49Sie übergeben mich da auch
32:51und nisten Ihren Nachwuchs einfach bei uns ein.
32:53Werner hat das angeboten.
32:55Also, wo sind die Sachen hin?
32:57Das müssen Sie Peter fragen.
32:59Er sollte sie aus der Wohnung schaffen.
33:01Und Sie wollen mir was über Manieren erzählen
33:04und wie man sich zu verhalten hat
33:06und missachten Maxis Eigentum,
33:08indem Sie ein Paar schon ihre Sachen
33:10aus der Wohnung bringen lassen.
33:12Sie handeln einfach nur großkotzig und selbstgerecht.
33:14Und das alles nur,
33:16weil Sie mir die Schuld an Ihrer U-Haft geben?
33:18Sie sind wirklich unglaublich.
33:20Sie wissen schon,
33:22dass ich Sie wegen dieser Beleidigung feuern kann?
33:24Nicht nötig.
33:26Ich möchte ohnehin nicht mehr für Sie arbeiten.
33:29Weder als Hausdame noch als Sommeliere.
33:31Darf ich das als Kündigung verstehen?
33:34Dürfen Sie.
33:36Reichen Sie sie schnellstmöglich schriftlich nach
33:39und berücksichtigen Sie die Kündigungsfrist.
33:54Und ich bedanke mich auch noch mal ganz herzlich
33:57für diese schöne Karte.
33:59Ja.
34:01Ja, und dann wünsche ich weiterhin
34:04so eine schöne, interessante Reise.
34:06Und liebe Grüße an die Vorschiffe.
34:08Von mir auch.
34:10Vom Alfons übrigens auch.
34:12Ja, und dann wünsche ich weiterhin
34:14so eine schöne, interessante Reise.
34:16Und liebe Grüße an die Vorschiffe.
34:18Von mir auch.
34:20Vom Alfons übrigens auch.
34:21Vom Alfons übrigens auch.
34:23Ja, das richte ich natürlich aus.
34:25Also, ciao Vorrichter, bis zum nächsten Mal.
34:31Künders, beide Frauen lassen herzlich grüßen.
34:36Wo sind Sie denn gerade?
34:38Na du, die schippern gerade mit der Fähre
34:40von Gibraltar nach Marokko.
34:43Also, das klingt jetzt fast schon ein bisschen abenteuerlich, oder?
34:46Tja, wer hätte das gedacht?
34:48Ja.
34:49Da könnte man ja fast neidisch werden.
34:52Nein.
34:54Nein, neidisch eigentlich nicht.
34:56Okay, die beiden haben schöne Tage,
34:58aber wir hatten gestern einen wunderschönen Tag.
35:02Ja, das stimmt natürlich.
35:05So viele schöne Überraschungen.
35:07Erst deine.
35:09Dann die vom Senior.
35:11Ja, und dann noch das schöne Essen im Restaurant.
35:13Ja, und dann noch das schöne Essen im Restaurant.
35:15Also, ich finde schon toll von Greta,
35:16was sie sich für uns alles hat einfallen lassen.
35:18Ja, absolut.
35:20Und dass sie zu all den Fine Dining und Ski-Ski-Gängen
35:22als zweiten Gang einen Schweinsbraten serviert,
35:24das ist einfach ...
35:26Also, ich glaube, der war nur für dich.
35:29War der eigentlich genauso gut wie meiner?
35:31Vorsicht, was du jetzt sagst.
35:34Der war sehr gut,
35:36aber nicht hingegert.
35:40Ach, mein Alfons.
35:43Ich hatte ganz vergessen,
35:44wie schön unsere Beziehung sein kann.
35:48Aber jetzt weißt du es wieder.
35:50Hm.
35:52Krise vergessen.
35:54Krise vergessen.
36:02Sag mal, du hast dann noch als Sommeliere gekündigt?
36:05Das hast du doch wohl nicht ernst gemeint.
36:07Wie sonst?
36:09Naja, manchmal sagt man etwas aus dem Moment heraus,
36:11und dann sagt man,
36:12und dann sagt man etwas aus dem Moment heraus.
36:14Und meint es trotzdem vollkommen ernst.
36:16Du hattest versprochen, zu bleiben.
36:18Ich weiß.
36:20Aber ...
36:22es geht einfach nicht mehr.
36:24Ich will nicht mehr für Christoph Saalfeld arbeiten.
36:26Du arbeitest nicht vorrangig für ihn,
36:28sondern für das Restaurant.
36:30Ja, aber er ist und bleibt trotzdem mein Chef,
36:32und ehrlich gesagt,
36:34ich will auch nicht mehr mit ihm zusammen wohnen.
36:36Oh, das lässt sich leicht ändern.
36:38In meinem Mietshaus wird demnächst eine Wohnung frei,
36:40da kannst du sofort einziehen.
36:42Das ist lieb gemeint,
36:44aber ...
36:46nein, für mich wird es Zeit,
36:48die Zelte hier abzubrechen.
36:50Ach, du willst zum Ammersee?
36:52Mhm.
36:54Das ist Weingut.
36:56Das ist einfach mein eigenes Reich,
36:58und ich habe so viel investiert dafür.
37:00Daran hängt mein Herz,
37:02und nicht an einem Job am Fürstenhof.
37:04Tut mir leid.
37:06Ich mache dir keine Vorwürfe, sicher nicht,
37:08aber ...
37:09Ich wäre schon sehr traurig, wenn du gehst.
37:12Aber der Ammersee ist doch nur einen Katzensprung entfernt.
37:15Und deine Tochter?
37:17Ich sollte das Geheimnis wohl bewahren,
37:19aber unter diesen Umständen?
37:21Sie hat hier wohl Pläne.
37:23Maxi hat mich eingeweiht.
37:25Oh, dann ist es ja gut.
37:27Also, es bleibt natürlich letztendlich Ihre Entscheidung,
37:30aber ich würde mich schon freuen,
37:32wenn sie mitkommt und dann pendelt.
37:34Na ja.
37:36Noch wohnst du hier?
37:37Schauen wir mal.
37:41Oh, das ist Peter.
37:43Da muss ich kurz hingehen.
37:45Christoph Saalfeld hat ihm die Unterlagen von Maxi
37:47aus der Wohnung räumen lassen.
37:51Peter?
37:53Ja, danke für den schnellen Rückruf.
37:55Sie waren doch vorhin bei uns in der Wohnung.
38:00Anna?
38:02Hey, Anna.
38:04Anna?
38:06Anna?
38:10Da bist du ja wieder.
38:15Und ihr seid keine Engel?
38:17Mit Flügeln, Haar von Duster?
38:20Nee, er vielleicht.
38:22Wie geht's dir?
38:26Weiß ich nicht.
38:29Frau Dr. Weber ist gerade gegangen,
38:32aber sie kommt dann wieder, um ausführlich mit dir zu sprechen.
38:35Aber so viel kann ich bereits verraten,
38:37wie Kollegen meinten, es war keine einfache Operation,
38:41aber sie war wahrscheinlich erfolgreich.
38:44Wahrscheinlich?
38:46Ja, das kann man erst in ein paar Tagen sagen.
38:48Wie fühlst du dich?
38:52Hauptsache, es ist überstanden.
38:55Ja, der Teil schon.
38:57Draußen warten Vincent und Philipp auf dich.
39:01Ich hatte ihnen gesagt, nein.
39:03Ja, und genau das sage ich auch, nein.
39:06Es ist einfach noch zu früh für so viel Besuch, ja?
39:08Okay.
39:10Die müssen warten.
39:14Ich bin vor einem Brot mit aufgestellt.
39:16Kenner.
39:18Den Pagen darfst du da keinen Vorwurf machen.
39:20Der hat nur Christoph Seidfelds Anweisungen gefolgt.
39:22Der Typ übertrifft echt alle schlechten Erwartungen.
39:25Deswegen macht das mit mir hier auch einfach keinen Sinn mehr.
39:28Nein, Mama, das ist alles meine Schuld.
39:31Ach, Quatsch.
39:33Unsere Streitigkeiten haben lange vor deiner Ankunft angefangen.
39:36Ja, ja, aber gekündigt hast du es jetzt.
39:38Das hat aber auch mit dem Weingut zu tun.
39:42Fährst du jetzt gleich hin?
39:44Ja.
39:46Ich mache mir Sorgen bei der Kälte wegen den Reben.
39:48Mein Verwalter hat immer noch nicht zurückgerufen.
39:51Nicht gerade beruhigend?
39:53Nee.
39:55Mama, ich würde super gern mitkommen, aber ich ...
39:58Wir holen das nach.
39:59Es ist ja nicht so weit.
40:01Okay.
40:03Aber wenn ich da hinziehe, kommst du mit.
40:05Versprochen.
40:08Gut, jetzt muss ich mich aber echt um meine Mappe kümmern.
40:11Gute Fahrt.
40:13Mach das. Tschüss.
40:15Hey, na, Greta.
40:17Du hast gekündigt?
40:19Was ist passiert?
40:21Ist es wegen Christoph Seidfeld?
40:23Auch.
40:26Warum gehen immer die Guten?
40:27Vielleicht, weil sie die bösen Chefs nicht aushalten?
40:31Weißt du, ich erkenne mich gerade auch selbst nicht wieder.
40:35Ich bin aggressiv und werde die ganze Zeit laut.
40:38So will ich nicht sein.
40:40Das ist schade.
40:43Ich habe wirklich gerne mit dir zusammengearbeitet.
40:46Ich auch mit dir.
40:48Aber mit der Kündigungsfrist haben wir ja auch noch ein bisschen zusammen.
40:51Fährst du direkt an Ammersee?
40:53Ja, das Weingut hat jetzt oberste Priorität.
40:54Ich düse mal los.
40:56Tschüss.
40:58Tschau, tschau.
41:21Natürlich, Herr Seidfeld.
41:23Ja, gratuliere.
41:25Da hast du ganze Arbeit geleistet.
41:28Dank dir haben wir mit Katja eine hervorragende Sommeliere verloren.
41:32Sie hat von sich aus gekündigt.
41:34Ja, weil du nicht über deinen Schatten springen kannst.
41:36Ich habe nichts getan, was ihr Verhalten rechtfertigen würde.
41:39Ach komm, stell dich in die Tümmer als du bist
41:41und mach sie die Unterlage wegzunehmen.
41:43Für wen hältst du dich eigentlich?
41:45Für einen Anteilseigner, der gefragt werden möchte,
41:47wenn jemand in die Wohnung einzieht.
41:49Ich habe keine Ahnung.
41:50Ich habe keine Ahnung,
41:52warum jemand in die Wohnung einzieht.
41:54Ich habe Maxi das erlaubt.
41:56Ich nicht.
41:58Sie gehört zur Familie, Christoph.
42:00Und da berufe ich keine Sitzung ein,
42:02um Ihren Einzug auf die Tagesordnung setzen zu lassen.
42:04Katja Saalfeld hätte mich durchaus fragen können.
42:07Wärte sowieso nein gesagt.
42:09Weil sie ihre Tochter ist.
42:11Ja, ist genauso dreist wie ihre Mutter.
42:13Du hättest mal sehen sollen,
42:15wie rücksichtslos sie sich in der Wohnung ausgebreitet hat.
42:18Maxi kann dann wohnen, solange sie mag.
42:20Das gefällt mir ganz und gar nicht.
42:22Ach, dann zieh du doch eben aus.
42:24Und nebenbei,
42:26viel Erfolg bei der Suche nach einer neuen Hausdame
42:29und einer neuen Sommeliere.
42:45Was meinen Sie?
42:51Also Ziel wäre es herauszufinden,
42:53ob und wie sich die verschiedenen Sportarten
42:56und deren unterschiedliche Atemtechniken
42:58in Kombination mit der angepassten Ernährung
43:00auf den Bluthochdruck der Probanden auswirken.
43:02Wie bereits der Titel besagt, ja.
43:04Und es bereits zweimal im Einführungstext steht.
43:07Ja.
43:10Es könnte helfen,
43:12präzisere Empfehlungen für die Prävention
43:14und auch für die Therapie zu entwickeln.
43:18Schön.
43:21Gut,
43:23Ihre Studie scheint mir
43:25klug aufgebaut.
43:27Und
43:29es verfolgt eine sehr interessante Fragestellung.
43:33Trotzdem bevor ich es
43:35der Geschäftsleitung weiter
43:37leiten werde, möchte ich
43:39sagen, dass ich ein paar
43:41Verbesserungsvorschläge hätte.
43:43Natürlich, gerne.
43:45Wiederholungen streichen.
43:47Also sämtliche Wiederholungen.
43:48Und mir kommt es recht umständlich vor,
43:50dass die Probanden ihre Daten
43:52selbst niederschreiben müssten.
43:54Ich würde natürlich eine Protokollvorlage erstellen
43:56und ausdrucken.
43:58Aber Datenerfassung,
44:00das macht man heutzutage per App.
44:02Per App?
44:04Ja.
44:06Okay.
44:08Also ich,
44:10ich kenne mich ehrlich gesagt nicht so gut aus
44:12mit Programmieren und so.
44:14Aber ich,
44:16ich weiß jetzt auch nicht,
44:18wie ich mich mit jemandem engagieren würde.
44:20Ich müsste mich erst mal erkundigen.
44:22Gut, tun Sie das.
44:35Ach, sehen wir uns doch noch mal.
44:37Ja, hallo.
44:39Na ja, dann
44:41erhol dich gut.
44:43Lass den Stress der letzten Tage von dir abfallen.
44:45Ja, das mache ich.
44:46Ja, und du grüß Yvonne von mir.
44:48Ja, das mache ich.
44:50Ja, gut.
45:17Hallo.
45:31Wie,
45:33schläfst du am helllichten Tag?
45:35Nein.
45:37Ja,
45:39ja,
45:41ja,
45:43ja,
45:44mein Gott.
45:46Na ja,
45:48dann
45:50ich habe dir was Leckeres mitgebracht.
45:52Galaktoburrivur vom Asiaten.
45:55Danke.
45:57Mach es gerne.
45:59Oh,
46:01es ist viel zu kalt.
46:10Katja.
46:12Hey.
46:14Dein Weingut.
46:18Ich war gar nicht da.
46:20Warum?
46:23Mein Vorwalter hat mich gerade zurückgerufen.
46:27Und?
46:33Letzte Nacht,
46:36da war es am Ammersee so kalt,
46:40dass meine Weinstöcke
46:43erfroren sind.
46:45Was?
46:46Das bedeutet...
46:50Alles kaputt.
46:54Ich bin ruiniert.
46:57So ein Date wie heute Nachmittag, ne?
46:59Muss sich der Theo das echt aufschreiben?
47:02Ich mein, sowas vergisst man ja nicht so schnell.
47:04Er vergisst es auch nicht.
47:05Er denkt nur nicht daran.
47:06Ist das nicht das Gleiche?
47:07Sie brauchen Hilfe.
47:08Und ich sehe einfach gerade nicht,
47:10wie Sie das alles alleine stemmen können.
47:12Ein Nierenriss ist eine schwere Verletzung.
47:13Vor allem, wenn man wie Anna sowieso schon nur eine Niere hat.
47:17Das weiß der Tierarzt natürlich besser als die behandelnde Ärztin.
47:20Sie hat mir eigentlich gesagt, dass ich
47:22es dir unter keinen Umständen sagen darf.
47:26Das heißt, ihr macht weiter.
47:27Vielleicht als Franzosin aus dem Pays de l'amour.
47:30Ja, aber mit so Stereotypen, da bin ich immer ein bisschen vorsichtig.
47:34Naja, aber klar, Nicole, die wird sich heute Abend
47:36auf die nächste Runde freuen.
47:37Nicole.
47:39Wieso Nicole in ein Yvonne?
47:41Ich weiß nicht.
47:42Ich weiß nicht.
47:43Ich weiß nicht.
47:44Ich weiß nicht.
47:45Ich weiß nicht.
47:46Ich weiß nicht.
47:47Ich weiß nicht.
47:48Ich weiß nicht.
47:49Ich weiß nicht.
47:50Ich weiß nicht.
47:51Ich weiß nicht.
47:52Ich weiß nicht.
47:53Ich weiß nicht.
47:54Ich weiß nicht.
47:55Ich weiß nicht.
47:56Ich weiß nicht.
47:57Ich weiß nicht.
47:58Ich weiß nicht.
47:59Ich weiß nicht.
48:00Ich weiß nicht.
48:01Ich weiß nicht.
48:02Ich weiß nicht.
48:03Ich weiß nicht.
48:04Ich weiß nicht.
48:05Ich weiß nicht.
48:06Ich weiß nicht.
48:07Ich weiß nicht.
48:08Ich weiß nicht.
48:09Ich weiß nicht.

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