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  • vor 2 Jahren
Beim Nato-Gipfel in Washington ist Ex-Präsident Donald Trump zwar nicht dabei, aber trotzdem allgegenwärtig. An einigen der geplanten Gipfelbeschlüsse lässt sich ablesen, wie sich die Allianz für einen möglichen Sieg Trumps bei den Präsidentschaftswahlen im November wappnet.

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Transkript
00:00Auch wenn Ex-Präsident Donald Trump am NATO-Gipfel in Washington nicht teilnimmt, ist er dennoch
00:06allgegenwärtig.
00:08Das transatlantische Verteidigungsbündnis wappnet sich bereits für den Fall, dass Trump
00:13im November wiedergewählt wird.
00:15Folgende Gipfelbeschlüsse sind geplant.
00:17Auch unter einem Präsidenten Trump sollen Hilfen für die Ukraine weiterhin gewährleistet
00:25werden.
00:26Deshalb wollen die Europäer mehr Verantwortung von den USA übernehmen.
00:30In Wiesbaden will die NATO von einem neuen Hauptquartier aus ihre Waffenlieferungen an
00:35die Ukraine sowie die Ausbildung ukrainischer Soldaten in Europa koordinieren.
00:40Seit längerem fordern US-Präsidenten von ihren NATO-Partnern, dass sie mehr in ihre
00:48eigene Verteidigung investieren müssen.
00:5023 von 32 Mitgliedsstaaten haben sich dem gefügt und geben nun mindestens zwei Prozent
00:57ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung aus.
01:00Sollte Trump Präsident werden, könnte die Zielmarke rasch auf drei Prozent erhöht werden.
01:06Die Ukraine wird noch länger darauf warten müssen, eine Beitrittseinladung für die
01:13NATO zu erhalten.
01:15Hauptgrund ist die Furcht der USA und Deutschlands vor einer Konfrontation mit Russland.
01:20Trump gilt als Gegner einer Aufnahme der Ukraine und will einen Deal mit Russlands
01:25Präsident Wladimir Putin schließen, um den Krieg zu beenden.
01:28Die Staats- und Regierungschefs wollen der Ukraine auf dem Gipfel Militärhilfen im Umfang
01:37von 40 Milliarden Euro zusagen.
01:39Anders als von NATO-Generalsekretär Jens Doltenberg vorgeschlagen, sind sie zunächst
01:44auf ein Jahr befristet.
01:46Beim Gipfel in Litauen vor einem Jahr hatten die NATO-Länder die von der Volksrepublik
01:53China erklärten Ziele und ihre Politik des Zwangs kritisiert, sich jedoch offen für
01:58eine konstruktive Zusammenarbeit gezeigt.
02:01Auf Druck der USA wird in Washington ein härterer Ton erwartet.
02:16Untertitel der Amara.org-Community
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