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  • vor 11 Jahren
Am Morgen des 4. Augusts 1995 begann die kroatische Armee auf Befehl des damaligen Präsidenten Franjo Tudjman die Operation Sturm. Die Großoffensive richtete sich gegen die Republik Serbische Krajina und deren Hauptstadt Knin. Diese Republik kontrollierte gut ein Drittel des kroatischen Staats. 1991 hatte die mehrheitlich serbisch bewohnte Region sich selbst für unabhängig erklärt.

Die internationale Gemeinschaft erkannte diesen selbsternannten Staat nicht an, in dem der nichtserbische Bevölkerungsanteil in den Jahren seiner Existenz wegen ethnischer Säuberungen und Vertreibungen dramatisch sank. Lediglich das Serbien Slobodan Milosevics stellte sich hinter die Republik.

Nun benötigte die kroatische Armee gerade mal vier Tage, um die Kontrolle über das Gebiet zu erlangen. Eine rasante Offensive, die den Weg für das Ende des Kroatienkriegs bereitete.

In der kroatischen Hauptstadt Zagreb wurde Tudjman gefeiert, der Sieg wurde als Befreiung gesehen, man hatte Milosevics Traum ein

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