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  • vor 11 Jahren
Der inhaftierte Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, hat seine Anhänger in einer zum kurdischen Neujahrsfest Newroz in Diyarbakir verlesenen Botschaft zum Frieden mit der türkischen Regierung aufgerufen. Er sagte, es sei an der Zeit, die “grausame” Geschichte zu beenden. Er forderte die PKK dazu auf, einen Kongress einzuberufen, um die Niederlegung der Waffen zu beschließen.

In Diyarbakir gingen Tausende Menschen auf die Straße, um ihre Unterstützung für die Botschaft Öcalans zu zeigen. Öcalan verbüßt auf der Gefängnisinsel Imrali im Marmarameer eine lebenslange Haftstrafe. Ein Todesurteil gegen ihn war mit der Abschaffung der Todesstrafe 2002 in lebenslange Haft umgewandelt worden.

Auch ein Mann auf der Straße in Diyarbakir unterstützt Öcalans Botschaft. Er sagt: “Wir wollen Frieden. Wir haben gar keine andere Wahl. Gewalt bringt doch nichts. Keiner will Krieg.” Der Konflikt zwischen der türkischen Regierung und der PKK währt seit 30 Jahren. Dabei

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