das ist mein streit
ich geh jetzt immer den gleichen pfad,
aber ich fühle,
ist das alles nicht mein empfang.
ich bin nur der, der den zug begann,
dem die gaben, nicht galten.
bis die kamen, die seliger sind,
lichte, stille gestalten.
sehnsuchtgeweiht,
durch alle tage schweifen.
dann, stark und breit,
mit tausend wurzelstreifen,
tief in das leben greifen
und durch das leid,
weit aus dem leben reifen,
weit aus der zeit.
rainer maria rilke
Tractatus de modis
Offen wie der Himmel, weit wie das "Meer" weniger "NIE"
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