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Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt nach Zugunfall in Spanien wegen möglichen Betrugs

Die Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt in einem weiteren mutmaßlichen Betrugsfall im Zusammenhang mit EU-Mitteln für die Sanierung der Strecke Madrid–Sevilla. Auf dieser hatten sich in diesem Jahr zwei schwere Unfälle ereignet.

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Transkript
00:01Die Europäische Staatsanwaltschaft, die Behörde zur Bekämpfung von Betrug mit EU-Geldern,
00:06hat eine Untersuchung wegen möglichen Betrugs bei der Sanierung der spanischen Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Sevella eingeleitet.
00:14Auf dieser hatte es jüngst den zweiten schweren Unfall gegeben.
00:17Die Behörde hat die Ermittlungen von sich aus eingeleitet.
00:20Es geht um EU-Gelder für Modernisierungen der Sicherheits-, Signal- und Kommunikationssysteme.
00:25Die spanischen Behörden haben mit der Beweissicherung begonnen.
00:28Die EU stellte 2024 111 Millionen Euro für das Projekt bereit.
00:34In diesem Jahr hatte es zwei tödliche Zugkollisionen auf der Strecke gegeben.
00:38Im Januar kamen 46 Menschen in Andalusien ums Leben, Ende Oktober in der Nähe von Urda 69 Menschen.
00:45Verletzte Fahrgäste und Angehörige der Opfer des jüngsten Unfalls können nun bis zum 5. Februar nächsten Jahres Entschädigungsanträge stellen.
00:52Die Hilfe umfasst Zuschüsse für den unmittelbaren Bedarf sowie Vorauszahlungen auf künftige Entschädigungen.
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