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Kategorie

📺
TV
Transkript
00:00:05Musik
00:00:55Man schreibt das Jahr 1875.
00:00:58Russland ist von Korruption und Willkür ausgehöhlt.
00:01:02Ein Riesenreich, das auf tönernen Füßen steht.
00:01:04Aber darüber hat sich Michael Strogow nie Gedanken gemacht.
00:01:07Er ist Sibirier, Bauernsohn, und hat es bis zum Rittmeister im Moskauer Kurierkur des Zaren gebracht.
00:01:14Ein unwahrscheinlicher Aufstieg, wenn man bedenkt, dass die Leibeigenschaft der Bauern erst vor 14 Jahren abgeschafft wurde.
00:01:20Härte gegen sich selbst, blinder Soldatengehorsam und kritiklose Ergebenheit gegenüber dem Zarenhaus
00:01:26und natürlich der Ehrgeiz Karriere zu machen, bestimmen sein Dasein.
00:01:32In Moskau feiert man Feste, während sich am anderen Ende des gewaltigen Vielfälterreichs die Tartaren erheben,
00:01:38um ein unabhängiges Sibirien zu schaffen.
00:01:41Die Rebellen kappen die Telegrafenleitungen.
00:01:43Die Verbindungen mit Moskau sind unterbrochen.
00:01:47Rittmeister Strogow erhält den Befehl des Zaren, sich durch 6000 Kilometer Feindgebiet nach Irkutsk durchzuschlagen.
00:01:53Er soll Großherzog Dimitri, dem Bruder des Zaren und unerfahrenen Gouverneur dieser sibirischen Provinz,
00:01:59geheime Anweisungen überbringen.
00:02:01Eine fast aussichtslose Mission.
00:02:05Um die Agenten und Spitzel der Rebellen zu täuschen, reißt der Kurier als Privatperson unter falschen Namen und gibt sich
00:02:12als Tuchhändler aus.
00:02:13Es ist ihm untersagt, sich russischen Amts- und Militärpersonen erkennen zu geben, sodass er von keiner Seite Hilfe zu
00:02:19erlachten hat.
00:02:23Unterwegs lernt er Nadia Fedor kennen, die Tochter eines nach Sibirien verbannten Wissenschaftlers,
00:02:28die ebenfalls nach Irkutsk will, um ihren Vater zu sehen.
00:02:31Strogow gewinnt ihr Vertrauen.
00:02:33Sie lässt sich darauf ein, mit falschem Pass als seine Ehefrau zu reisen und so, ahnungslos, zu seiner Tarnung beizutragen.
00:02:42Zur gleichen Zeit gelingt es dem tartarischen Stammesfürsten Ivan Ogarev, einem halbrußen und degradierten Oberst der Zarenarmee,
00:02:48aus seiner politischen Haft in der Zitadelle Tver zu entfliehen.
00:02:52Auch er macht sich auf den Weg nach Osten, um seinen politischen Traum zu verwirklichen.
00:02:56Eine moderne Republik Sibirien.
00:03:00Sollte es ihm tatsächlich gelingen, die hinter ihm stehenden 14 Stämme mit den Kriegern des mächtigen Emirs von Bukhara,
00:03:05Feofar Khan, zu vereinigen, die bereits weite Teile der Ostprovinzen unter ihre Gewalt gebracht haben,
00:03:11so könnte das für den Zaren den Verlust Sibiriens bedeuten.
00:03:15Ogarevs Flucht ist von langer Hand vorbereitet worden.
00:03:19Sangarre, Angehörige einer mit den Tartaren sympathisierenden Zigeunersippe, hat die Gefängnisbeamten bestochen.
00:03:25Sangarre ist Ogarev eng verbunden und warnt ihn vor einer Gefahr, die seinen Plänen und ihm selbst von einem mir
00:03:31unbekannten Mann aus dem Kreis um den Zaren droht.
00:03:34Eine dunkle Ahnung, ein Blick in sein zukünftiges Geschick, den Ogarev nicht ernst nimmt.
00:03:43Seit zwei Tagen befindet sich der Geheimkurier mit seiner Begleiterin jenseits des Urals auf sibirischem Boden.
00:03:48Hier beginnt der Einflussbereich der Tartaren.
00:03:51Hier beginnt die unmittelbare Gefahr.
00:03:56Obwohl eine gewisse Vertrautheit, vielleicht sogar Zuneigung zwischen ihm und Nadja entstanden ist,
00:04:01werden ihre Beziehungen immer wieder durch seinen Geheimauftrag belastet.
00:04:04Er darf ja nicht sagen, wer er ist.
00:04:06Er darf ja nicht sagen, wer er ist.
00:04:36Pferde und beeil dich. Ich will für Dunkelheit übern Pass sein.
00:04:39Tut mir leid, Gospodin, wir haben keine Pferde mehr.
00:04:41Das letzte Gespann habe ich gestern Abend abgegeben.
00:04:44Alles haut ab aus der Gegend.
00:04:46Hast du denn ein bisschen Hafer für die armen Gäule?
00:04:48So viel Sie wollen.
00:04:49Aber ich werde sie erst mal ausspannen.
00:04:51Ein bisschen Ruhe können die ganz gut gebrauchen.
00:04:53Sonst machen die vor der nächsten Relaisstation...
00:04:54Ausspannen geht nicht, ich hab's eilig.
00:04:56Ah.
00:04:58Mir soll es recht sein.
00:05:00Wenn ihr es so eilig habt, zur Hölle zu fahren, bitte.
00:05:10Und wenn die Rebellen unseren Kurier längst kassiert haben, General?
00:05:13Eine Rebellion würde ich das nicht nennen.
00:05:16Selbstverständlich gibt es kleine örtliche Aufstände,
00:05:18aber das ist in einem so großen Gebiet nur natürlich.
00:05:20Dahinter steckt kein System, keine Organisation.
00:05:23Tut mir leid, General Kieshoff,
00:05:24aber ich kann das beim besten Willen nicht für natürlich halten.
00:05:27Solange Großherzog Dimitri dort ist,
00:05:29kann es nicht zu einer prekären Situation kommen.
00:05:31Das sagen Sie.
00:05:32Mir erlauben Sie bitte, eine andere Meinung zu haben.
00:05:34Mein lieber Bruder hatte wenig Gelegenheit,
00:05:36taktische Erfahrungen zu sammeln.
00:05:38Ich muss bezweifeln, dass er fähig ist,
00:05:39uns dort wirkungsvoll zu vertreten.
00:05:41Wir hatten schon bessere Gouverneure.
00:05:43Die Instruktionen, die Sie Strogoff für seine Hoheit
00:05:45den Großherzog mitgegeben haben,
00:05:47sollten vollauf genügen.
00:05:49Wir haben keinen Anlass zur Befürchtung, Majestät.
00:05:52Bis jetzt nicht.
00:05:54Aber wer weiß, was morgen ist.
00:05:56Ich glaube nicht, dass sich aus den Unruhen
00:05:57etwas Ernsthaftes entwickelt.
00:06:00Meines Erachtens nach sind Raubzüge und Plünderungen
00:06:02die einzigen Interessen dieser Tartaren.
00:06:09Seht euch das an.
00:06:11Seht's euch genau an.
00:06:12Das sind die berühmten Kosaken,
00:06:13denen niemand gewachsen sein soll.
00:06:15Na, was ist nun von Ihnen übrig geblieben?
00:06:18Machen wir uns nichts vor.
00:06:19Dieser Kosakentrupp ist nur eine kleine Vorhut.
00:06:21Was immer Sie warnen, Taizis,
00:06:24wir haben Sie besiegt.
00:06:26Wir haben die ersten Kosaken,
00:06:28denen wir begegnet sind, vernichtet.
00:06:30Die Elite-Truppe des Zaren.
00:06:32Wir haben Allah auf unserer Seite.
00:06:35Hoffentlich weiß Allah das schon, Feofar.
00:06:45Man muss glauben können.
00:06:47Auch an sich selbst, Taizis,
00:06:49noch vor dem nächsten Vollmond
00:06:50wird das Reich unserer Väter wieder bestehen.
00:06:52Theofarkan,
00:06:54Ivan Ogarev ist aus der Zitadelle von Tver
00:06:56ausgebrochen und unterwegs nach Sibirien.
00:07:00Wir werden ihn brauchen können.
00:07:02Er hat das Vertrauen der sibirischen Tartaren.
00:07:05Das heißt, dass 14 Stämme hinter Ogarev stehen.
00:07:08Aufsitzen!
00:07:09Machen wir, dass wir hier wegkommen.
00:07:11Wir haben Besseres zu tun, als hier rumzustehen.
00:07:21Also, wir werden die Saal,
00:07:22aber wir kommen mit einfach nur einen Tartikum.
00:07:30Wir holen Sie durch Sanfte,
00:07:32Wenn wir, wir mit Lawrence haben,
00:07:33was es expectantindeniy mit einem EA گeren Likeicano
00:07:33Und damit haben wir sie in einerien mariINE Niinati-Kart
00:07:38Wir gehen jetzt mal.
00:07:42Was glaubst du diese Ruf?
00:07:43Wir gehen jetzt mal cleans.
00:07:43Vierhe Daite.
00:07:44D aun Deadlaubeid,
00:07:45aber es ist halt Feuer,
00:07:50Zangaris schickt uns. Ich bringe den Oberst, Oberst Ogarev.
00:07:57Wir haben Sie erwartet. Wir warten schon eine Woche auf Sie.
00:08:02Sie sind kein Tratar?
00:08:03Nein, aber Sie können sich trotzdem auf mich verlassen.
00:08:06Ich bin der Schulmeister hier im Dorf.
00:08:09Ich weiß, dass in Russland vieles nicht in Ordnung ist, wenn ich den Kindern hier auch nur das ABC beibringe.
00:08:14Ich bin nicht der Einzige, der davon überzeugt ist, dass jedes Volk selbst über sein Geschick entscheiden sollte.
00:08:18Ja, bitte da rein, Herr Oberst.
00:08:21Wo ist der Wagen?
00:08:22In der Remise. Wir können sofort losfahren.
00:08:25Gut.
00:08:39Ich sage Ihnen, Herr Oberst, der Koloss steht auf tönenden Füßen.
00:08:42Den Fettwands Russland hat die Korruption von innen ausgehöhlt.
00:08:45Deswegen hat Feofar Khan auch seine Kämpfe gegen die Kosaken so leicht gewonnen.
00:08:53Hoffentlich ist ihm das nicht in den Kopf gestiegen.
00:08:56Haben Sie genaue Informationen?
00:08:59Feofar Khan soll sich mit seinen Stämmen jetzt bei Semipalatinsk befinden.
00:09:03Und unsere Stämme?
00:09:04Haben sich in der Umgebung von Omsk zusammengezogen und warten auf Ihre Ankunft, Herr Oberst.
00:09:09Unsere Leute brauchen Sie.
00:09:11Eins gefällt mir nicht so ganz.
00:09:14Dieser Feofar Khan hat's etwas zu eilig.
00:09:18Eilig haben wir's alle.
00:09:22Leben Sie wohl.
00:09:24Ich werde Sie nicht vergessen, mein Freund.
00:09:52Ich werde Sie nicht vergessen, mein Freund.
00:10:11Ich werde Sie nicht vergessen, mein Freund.
00:10:12Ich werde Sie nicht vergessen, mein Freund.
00:10:13Such sehr viel dijo!
00:10:25Ich werde Sie nicht vergessen.
00:10:30Noch weit?
00:10:33Ziemlich.
00:10:55Gut geschlafen?
00:10:56Ich wollte gar nicht schlafen.
00:10:58Ich hoffe, es hat Ihnen gut getan.
00:11:01Wie weit sind wir denn schon?
00:11:02In der Nähe von Tuluginsk.
00:11:04Die Relaisstation kann nicht mehr weit sein.
00:11:07Hoffentlich haben die frische Pferde.
00:11:09Keine Ahnung. Hoffen wir es.
00:11:12Und wenn nicht, was dann?
00:11:14Dann fahren wir mit denen weiter.
00:11:17Los!
00:11:22Da! Die Relaisstation da vorne!
00:11:24Hö! Lauf!
00:11:51Hey! Hey, hallo!
00:11:56Niemand da?
00:11:59Wahrscheinlich schlafen die noch alle.
00:12:01Ja. Warten Sie auf mich. Ich werde mal nachsehen.
00:12:31Besser Sie bleiben draußen.
00:12:33Warum denn?
00:12:36Kommen Sie. Wir fahren weiter.
00:12:38Ich bin doch kein Kind mehr. Ich will wissen, was da los ist.
00:12:45Bitte?
00:12:47Wenn Sie es so wollen.
00:12:57Die armen Menschen, das ist ja furchtbar.
00:13:03Waren das Tartan?
00:13:06möglich.
00:13:08Kommen Sie.
00:13:09Aber wir können doch nicht einfach weiterfahren.
00:13:13Wir müssen.
00:13:14Je schneller, desto besser.
00:13:16Ich begreife nicht, was für ein Mensch Sie sind.
00:13:19Einfach weiterfahren, ohne Sie zu beerdigen.
00:13:21Ich finde das ungeheuerlich.
00:13:23Ich kann es mir leider nicht leisten, meine Zeit mit Sentimentalitäten zu vertrödeln.
00:13:27Diesen armen Kerlen können wir ja doch nicht mehr helfen.
00:13:30Feigling.
00:13:31Angst, hm?
00:13:33Sie wollen sich drücken, weil Sie meinen, es wären immer noch Tartan in der Nähe.
00:13:46Fahren Sie ruhig weiter, wenn Sie wollen.
00:13:49Ich werde auch ohne Sie fertig.
00:13:56Also bitte.
00:13:58Ganz wie Sie wollen.
00:14:01Ruhen Sie sich inzwischen ein bisschen aus.
00:14:07So, ich bin fertig.
00:14:08Wir können weiterfahren.
00:14:10Glauben Sie wirklich, dass die Tartan noch in der Nähe sind?
00:14:13Es wundert mich, dass Sie überhaupt mit mir reden.
00:14:16Mit einem Feigling.
00:14:19Mein Vater hat früher immer gesagt, dass die Verantwortlichen in der Regierung und den Ministerien
00:14:24nur noch an ihr eigenes Fortkommen denken und nicht mehr ans Reich.
00:14:26Und dass Sie gar nicht mehr in der Lage sind, das Land zu regieren.
00:14:28Ich bin kein Verantwortlicher, falls Sie das meinen.
00:14:31Gott segne Euch und stimme Euch barmherzig gegenüber einem armen Bettelmönch, der auf dieser Erde nur von den Almosen seiner
00:14:36christlichen Brüder lebt.
00:14:45Der Dank des Heiligen Chrysostomos ist Dir gewiss.
00:14:48Sagen Sie, Väterchen, haben Sie hier in der Gegend Tartan gesehen?
00:14:53Der Herr hat gesagt, kümmere du dich um dein Haus und erlaube dem Nachbarn sich in Frieden um das eine
00:14:58zu kümmern.
00:14:59Zieh nochmal deinen Beutel, mein Sohn, und zeige dich barmherzig, denn den freudigen Geber hat Gott lieb.
00:15:05Nur eine kleine Spende.
00:15:16Lass es dich nicht räuen, du tust es für das Wohl deiner Segen.
00:15:21Unsere Pferde!
00:15:22Dreckskappen!
00:15:23Kommen Sie!
00:15:26Auch der Schwindler ist ein Geschöpf Gottes, das unter seiner Obhut steht.
00:15:30Und wer viel fehlt, dem wird viel vergeben.
00:15:33Es wird mir viel Mühsal erspart bleiben durch Eure beiden prächtigen Tiere.
00:15:37Beallt euch meine Kinder!
00:16:01Lass Dir im Namen des Heiligen Chrysostomos standen.
00:16:04Du hast mich aus einer warft verwerflichen Gesellschaft befreit.
00:16:06Ihr habt doch die Relaisstation überfallen und geplündert.
00:16:08Das geschah für Gott und für den erhabenen Zaren.
00:16:10Der Postmeister hat mit den Tataren sympathisiert.
00:16:13Und was habt ihr mit den Pferden gemacht?
00:16:14Wo habt ihr sie hingeschafft?
00:16:16Ich brauche sofort zwei Pferde.
00:16:18Und Eure Pferde, was ist mit denen?
00:16:19Ihr könnt meine nehmen, lasst ihr mir Eure?
00:16:22Ich will zwei frische Pferde.
00:16:23Und wenn das nicht gleich geschieht, schicke ich die zum Teufel.
00:16:26Du kannst alles haben, was du willst, aber lästere bitte Gott nicht vor meinen frommen Ohren.
00:16:34Tür!
00:16:38Ich bin erstaunt.
00:16:40Das ist ja am heiß da, für mich schießen.
00:16:42Hören Sie doch damit auf.
00:16:43Wenn es mich noch gibt, dann habe ich das doch nur Ihnen zu verdanken.
00:16:48Oder?
00:16:50Ich kann vielleicht nicht immer die richtigen Worte finden, aber ich wollte mich immerhin bedanken.
00:16:58Ich habe heute einen Menschen getötet.
00:17:00Das werde ich mir nie verzeihen.
00:17:02Es war trotzdem.
00:17:04Meisterhaft.
00:17:04Wollen Sie denn nicht endlich damit aufhören?
00:17:08Hör!
00:17:12Nein, Sie sind kein Pferde.
00:17:13Dann nehmen Sie.
00:17:14Ich glaube, Sie brauchen ihn.
00:17:15Mehr als ich.
00:17:28Hör!
00:17:30Hör!
00:17:40Hör!
00:17:41Die Straße nach Elm.
00:17:43In der Stunde haben wir es geschafft.
00:17:47Schauen Sie, da vorne fährt ein Baden.
00:17:48Ja, das gefällt mir gar nicht, dass der vor uns ist.
00:17:51Wenn wir überhaupt noch eine Chance haben, in Ichim frische Pferde zu finden,
00:17:55dann nur, wenn wir sie uns nicht vor der Nase von dem wegschnappen lassen.
00:17:58Hör!
00:18:05Hör!
00:18:06Lauf!
00:18:08Lauf!
00:18:10Hör!
00:18:12Lauf!
00:18:13Lauf!
00:18:18Lauf!
00:18:23Lauf!
00:18:24Lauf!
00:18:25Lauf!
00:18:26Lauf!
00:18:37Lauf!
00:18:38Lauf!
00:18:40Lauf!
00:18:42Lauf!
00:18:43Lauf!
00:18:44Lauf!
00:18:45Lauf!
00:18:45Lauf!
00:18:46Lauf!
00:18:48Lauf!
00:18:48Lauf!
00:18:48Hau her!
00:18:51Hier!
00:18:53Hier!
00:18:54Auf!
00:18:57Auf!
00:18:59Ich kann ihn!
00:19:17Tut mir leid, meine Herrschaften, aber sie verschwenden hier nur ihre Zeit.
00:19:20Ich habe weder Pferde, noch Wagen, noch sonst was zum Fahren.
00:19:22Auch keine Lebensmittel. Ich habe überhaupt nichts mehr.
00:19:25Es ist Krieg.
00:19:29Ich hoffe, Sie werden satt.
00:19:31Ein warmes Essen kann ich Ihnen leider nicht geben.
00:19:33Morgen werde ich hier zusperren und verschwinden.
00:19:36Ach, immer Kopf hoch.
00:19:37Alles regnet sich wieder ein.
00:19:50Bist du der Posthalter?
00:19:52Ja, das bin ich.
00:19:53Ich will zwar frische Gäule haben.
00:19:54Ich bedauere, Gospodin, er sei ein Viertelstündchen zu spät gekommen.
00:19:57Das letzte Gespann hat der Herr da gekriegt.
00:19:59Du bekommst den doppelten Preis.
00:20:01Ich weiß nicht, ob der Herr damit einverstanden ist.
00:20:03Machen Sie es mit ihm selbst ab.
00:20:11Hatten wir nicht vorhin schon mal Schwierigkeiten?
00:20:14Wenn Sie es so nennen wollen.
00:20:18Ich bitte Sie mir, Ihr Gespann abzutreten.
00:20:22Das würde ich sehr gerne.
00:20:25Aber ich habe es eilig, furchtbar eilig sogar.
00:20:27Tut mir sehr leid.
00:20:29Meinen Sie nicht, dass wir uns einigen sollten?
00:20:33Sie bestimmen natürlich den Preis.
00:20:43Die Pferde sind unverkäuflich.
00:20:46Wie wäre es mit 1000 Rubel?
00:20:53Ganz hübsches Sümmchen.
00:20:54Wie können Sie auch preiswerter von Ihnen haben?
00:20:58Jetzt reicht es aber.
00:20:59Das Gespann ist unverkäuflich.
00:21:00Wie Sie wollen.
00:21:02Es geht auch anders.
00:21:09Ich bedauere aber, Sie haben sich sehr, sehr ausgesucht.
00:21:12Und jetzt die Pferde vor unseren Wagen.
00:21:16Hier.
00:21:16Los.
00:21:25Der Kerl ist weg, was?
00:21:28Tut mir leid, aber es war nicht mein Fehler.
00:21:30Wenn Sie auf ihn gehört und ihm die Pferdchen verkauft hätten, hätten Sie jetzt 1000 Rubelchen in der Tasche und
00:21:34jeder hätte seinen Profit gehabt.
00:21:35Ich weiß da nämlich noch ein paar erstklassige Pferde in der Nachbarschaft, die gibt es natürlich nicht umsonst, aber sagen
00:21:40Sie selbst, was gibt es denn heute noch umsonst?
00:21:43Die sehen uns an.
00:21:44Aber unter 1000 wird da kaum was zu machen sein.
00:21:46Ja, ich hab's begreift.
00:21:47Wir haben Krieg.
00:21:48Kommen Sie.
00:21:49Kommen Sie, Nadja.
00:21:50Wir müssen weiter.
00:21:52Sehen Sie mal da drüben.
00:22:04Das sind unsere Leute, die helfen mir weiter. Ich brauch dich jetzt nicht mehr.
00:22:15Ich danke dir, mein Alter. Bring mir Sangara nach Omsk.
00:22:27Sergei, ich muss Ihnen etwas sagen. In der Herberge habe ich etwas begriffen. Ich werde Sie nie mehr mit Fragen
00:22:34belästigen.
00:22:39Wir können überall Tatan stecken. Trotzdem müssen wir uns irgendwie durchschwindeln.
00:22:46Ist es denn bis Omsk noch weit?
00:22:50Erst müssen wir mal über den Ertisch.
00:22:58Wir haben lange auf dich warten müssen.
00:23:01Das ist mein Sohn Jaco.
00:23:02Jaco?
00:23:03Ja.
00:23:03Jaco.
00:23:05Das schwachsen, kleiner Mann.
00:23:06Das schwachsen.
00:23:09Und diese Burschen, woher kommen die?
00:23:11Von Baichaschi. Sie gehören zu den Kasachstimmen.
00:23:14Rafik.
00:23:15Wie steht's, Rafik?
00:23:16Gut.
00:23:17Und was macht der alte Kurzbeck?
00:23:19Er hält sich immer noch gerade im Sattel, der alte Bursche. Fein.
00:23:23Und wenn wir uns durch nichts davon abbringen lassen, haben wir morgen Abend Omsk in der Tasche.
00:23:28Wieso bist du da so sicher?
00:23:29Das lernt man auf der Militärakademie.
00:23:32Feofar Khan sagt, alles wäre Unsinn, was von den Russen kommt.
00:23:34Nicht alles.
00:23:36Es lässt sich auch vom Gegner vieles lernen.
00:23:38Wie weit ist Feofar gekommen?
00:23:40Er rückt vom Süden her auf Koliwan zurück.
00:23:42Auf Koliwan?
00:23:43Erst überstürzt er seinen Vormarsch, dann bummelt er herum.
00:23:46Ich habe euch erklärt, wie wir vorgehen müssen.
00:23:48Unser Erfolg hängt davon ab.
00:24:03Ich habe euch gehört, wie wir vorgehen müssen.
00:24:25Hier, halten Sie mal.
00:24:31Die Fähre ist in Ordnung.
00:24:34Omsk, liegt das da drüben?
00:24:37Ja.
00:24:39Liegt ein paar Wärts hinter den Bäumen.
00:24:45Wo stecken denn die Fährleute?
00:24:56Hallo?
00:25:01Hallo, ist da wer?
00:25:26Hm.
00:25:50Oh, my God.
00:26:31Untertitelung. BR 2018
00:26:46Untertitelung. BR 2018
00:27:13Untertitelung. BR 2018
00:27:18Untertitelung. BR 2018
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00:27:58Untertitelung. BR 2018
00:28:13Untertitelung. BR 2018
00:28:22Selke!
00:28:24Selke!
00:28:26Selke!
00:28:50Selke!
00:29:16Sieht fast so aus, als ob der Teufel sich nicht haben will.
00:29:22Verdammtes Glück gehabt, Sönchen!
00:29:29Was ist denn passiert?
00:29:32Keine Angst, ich bin bestimmt nicht der heilige Petrus.
00:29:35Wer sind Sie? Wo bin ich hier?
00:29:38Keiner tut Ihnen was.
00:29:40Was war denn los?
00:29:41Nichts. Was soll passieren, wenn man schläft?
00:29:43Sie haben zwei Tage und zwei Nächte geschlafen wie ein Toter.
00:29:46Zwei Tage? Oh Gott.
00:29:48Na ja, ist ja auch kein Wunder.
00:29:49So wie es Sie erwischt hat, ist es eher ein Wunder,
00:29:52dass Sie wieder aufgewacht sind.
00:29:53Ihr Hinterkopf hat ausgesehen, als hätten Sie was mit dem Hammer draufgekriegt.
00:29:57Keine Kopäke hätte ich für Ihr Leben gegeben,
00:29:59als Sie da so am Ufer vor mir gelegen sind.
00:30:02Den Bauch nach oben wie ein krepierter Fisch.
00:30:04Ich wollte Sie schon einbuddeln.
00:30:07Sagen Sie, ist das alles?
00:30:10Nein, nicht ganz.
00:30:13Wenn Sie die junge blonde Frau auf der Fähre meinen, dann habe ich sie gesehen.
00:30:17Die Tartaren haben Sie mitgeschleppt, in Richtung Omsk.
00:30:33Da haben wir es. Und wie kommen wir über den Fluss?
00:30:35Keine Ahnung. Und ich will auch gar nicht wissen, wohin sich die Fährleute verkrümelt haben.
00:30:39Von mir aus können Sie machen, was Sie wollen. Ich gehe hier um.
00:30:44So weit zu kommen und dann umzukehren, das wäre doch blödsinnig.
00:30:46Was wollen Sie machen? Rüberschwimmen?
00:30:48Wir finden schon was, um rüber zu kommen.
00:30:50Gehen wir nun um, oder zahlen Sie mich aus? Ich will hier nicht anwachsen.
00:30:53Fahren Sie nur zurück, mein Freund. Wir bleiben hier.
00:31:00Ja, das haben wir ausgemacht. Zählen Sie nach.
00:31:03Was sind so ein paar Papierfetzen, wenn die Tartaren mich erwischen?
00:31:07Kleines Tristpflaster für die Witwe.
00:31:13Die besseren Sachen passieren natürlich am anderen Ufer drüben.
00:31:15Wer?
00:31:15Ich habe den Eindruck, die Tartaren greifen bereits Omsk an.
00:31:19Ich habe unsere Wette gewonnen, Jolly Bay.
00:31:21Ich würde erstmal abwarten, wie es kommt.
00:31:37Das Feuer vorverlegen und die Stadtbefestigung angreifen.
00:31:40Wenn Sie auf den neuen Fiskont betrachten.
00:31:40Mann, Mann, Mann, Mann!
00:31:42Mann!
00:31:42Mann!
00:31:53Mann!
00:31:55Mann!
00:31:56Mann!
00:31:56Mann!
00:31:58Mann!
00:31:59Mann!
00:32:00Mann!
00:32:06Mann!
00:32:22Ja, stimmt schon. Sie haben die Stadt genommen wie nichts, haben alles überrannt.
00:32:26Nur die Zitadelle leistet noch Widerstand.
00:32:28Machen Sie keinen Unsinn, ich lasse Sie hier nicht weg.
00:32:30Seien Sie doch vernünftig und ließen Sie sich wieder hin.
00:32:32Ich bin vollkommen in Ordnung. Ich muss nur mal in die Luft.
00:32:35Was soll ich nur mit Ihnen machen? Ich kann Sie doch nicht anbinden.
00:32:40Weit kämen Sie bestimmt nicht. Sie sind ja noch ganz wackelig auf den Beinen.
00:32:45Denken Sie doch mal nach. Was wollen Sie allein und in dem Zustand ausrichten, wenn diese junge Frau wirklich von
00:32:49den Tatanen verschleppt worden ist?
00:32:54Können Sie mir ein Pferd beschaffen?
00:32:56Ein Pferd? Ich glaube, Sie machen Witze.
00:33:00Ich muss nach Omsk. Vielleicht können Sie mir dabei helfen.
00:33:05Wenn Sie unbedingt wollen, werde ich Sie hinbringen. Aber nur bis vor die Stadt. Dann mache ich kehrt.
00:33:11Das reicht schon.
00:33:13Wie kommen Sie weiter? Sie kennen sich doch nicht aus.
00:33:22Doch. Ich bin da geboren.
00:33:33Ja.
00:33:39Ich bin da, ich bin da!
00:33:41Ich bin da.
00:33:42Ich bin da.
00:33:43Ich bin da.
00:33:47Ich bin da.
00:33:59Wissen Sie, wer der Mann war?
00:34:00Ob ich das weiß, dieser Satansbaden ist Ogareff, war mal zaristischer Offizier.
00:34:04Der Bursche kommandiert diese Tartarenboot.
00:34:07Vorsicht, Vorsicht, da ist Robloff.
00:34:09Hey du, wohin willst du?
00:34:12Ich fahr jetzt nach Hause.
00:34:14Ich, ich hab hier Heu abgeliefert.
00:34:16Mach das, du verschwindest.
00:34:17Solange wir die Zitadelle noch nicht haben, ist es verboten, in die Stadt zu kommen, sie zu verlassen oder sich
00:34:21herumzutreiben.
00:34:22Los, hohr ab.
00:34:32Dieser Robloff ist doch ein Polizist von uns.
00:34:34Sie sind doch jung, mein Freund.
00:34:36Wer wagt es schon, dem Mächtigen die Stirn zu bieten?
00:34:38Ganz bestimmt nicht ein Typ für Robloff.
00:34:40Das ist der geborene Polizeibittel.
00:34:42So einem ist es egal, für welchen Herrn er prügelt.
00:34:45Ich hab einen alten Freund hier auf dem Lande.
00:34:47Der hat seit 15 Jahren keinen Fuß mehr in die Stadt gesetzt.
00:34:50Der weiß, was er von den Leuten zu halten hat.
00:34:53Der hält sich lieber raus aus dem Schlamassel.
00:34:56Moment mal.
00:35:00Nadja.
00:35:03Entschuldigen Sie bitte.
00:35:05Ich hab gedacht, Sie wären...
00:35:09Ich hab Sie verwechselt.
00:35:15Michael!
00:35:17Mein lieber guter Junge!
00:35:19Warst du schon zu Hause?
00:35:22Ich hätte nie gedacht, dass du jetzt kommen würdest.
00:35:28Tut mir leid.
00:35:29Aber Sie irren sich.
00:35:32Was ist denn mit dir los?
00:35:34Was hast du, mein Junge?
00:35:38Wer sind Sie?
00:35:40Wie kannst du sowas fragen?
00:35:43Kann ein Sohn seine Mutter vergessen?
00:35:49Sie irren sich.
00:35:52Vielleicht sehe ich Ihrem Sohn etwas ähnlich.
00:35:57Michael!
00:36:05Michael!
00:36:06Ist das denn wirklich dein Sohn?
00:36:10Ja, ganz sicher.
00:36:12Ich kenn doch mein Kind.
00:36:13Jetzt gibt's viele, die nicht erkannt werden wollen.
00:36:16Du solltest dir das nochmal gut überlegen.
00:36:18Hey, sieh da.
00:36:19Sie sind doch diese Marfa Strogoff.
00:36:21Bin ich.
00:36:22Und Sie meinen, dass dieser Mann wirklich Ihr Sohn gewesen ist?
00:36:27Nein, ich muss mich...
00:36:28Hey, warte mal, Mütterchen.
00:36:30Der Name Strogoff steht bei uns in den Fahndungslisten.
00:36:33Ihr Sohn ist Offizier im Moskauer Kurierkur des Zahn.
00:36:36Nein, das ist er nicht.
00:36:37Entschuldigen Sie, ich muss weiter.
00:36:39Es war nicht, mein Junge.
00:36:40Ich hab's...
00:36:40So geht das nicht.
00:36:41Jetzt kommen Sie erstmal hübsch mit, dann werden wir schon weitersehen.
00:36:45Lassen Sie mich.
00:36:47Lassen Sie mich los!
00:36:48Nehmen Sie Ihre Finger weg!
00:36:49Sie haben keine Geschichten.
00:36:50Sie sind doch nichts.
00:36:59Hallo?
00:37:05Michael Strogoff?
00:37:11Ich kenn' keinen Michael Strogoff.
00:37:14Ich bin Hauptmann Galavin.
00:37:18Hören Sie mir bitte jetzt mal gut zu.
00:37:21Als General Korsakov sich in die Zitadelle zurückgezogen hat, hat er mir und allen Kameraden den Befehl gegeben, in der
00:37:26Stadt unterzutauchen und in Omsk den Widerstand zu organisieren.
00:37:31Ich war vorhin da drüben auf dem Platz und hab mit angesehen, wie Sie von Ihrer Mutter erkannt worden sind.
00:37:37Sie sind Drittmeister Strogoff-Kurier des Zahren mit Sonderauftrag, stimmt's?
00:37:41Ich weiß überhaupt nicht, wovon Sie reden.
00:37:44Mein Name ist Sergej Ivanov.
00:37:46Ich bin Kaufmann in der Kutz.
00:37:49Wie Sie wünschen.
00:37:51Ich würde mich an Ihrer Stelle genauso verhalten.
00:37:56Ich möchte Ihnen nur noch sagen, wir sind selbstverständlich jederzeit bereit, Ihnen nützlich zu sein und weiterzuhelfen.
00:38:03Sie sollten die Stadt so schnell wie möglich verlassen.
00:38:06Es wimmelt hier von Spitzeln.
00:38:08Ogarev hat nach der Einnahme von Omsk seine besten Leute auf uns angesetzt.
00:38:11Stroghoff?
00:38:14Drittmeister Stroghoff?
00:38:17Bist du ganz sicher?
00:38:18Sein Name steht in den Fahndungslisten.
00:38:21Habt ihr ihn festgenommen?
00:38:23Nein, wir sind zu spät raufgekommen.
00:38:25Da war er schon weg.
00:38:27Aber seine Mutter haben wir.
00:38:29Wo ist sie?
00:38:30Unten.
00:38:31Soll raufkommen.
00:38:34Komm rauf!
00:38:55Sagen Sie, stimmt das, dass Ihr Sohn in der Stadt ist?
00:38:58Nein, das war nicht mein Sohn.
00:39:11Hören Sie mal, gute Frau.
00:39:14Ich persönlich hab überhaupt nichts gegen Ihren Sohn.
00:39:18Aber er ist als Sonderkurier unterwegs nach Irkutsk.
00:39:21Er darf sein Ziel nicht erreichen und er wird es nicht erreichen.
00:39:25Wenn Sie mir jetzt helfen, ihn aufzuspüren,
00:39:27helfen Sie auch ihm, indem Sie ihm Schlimmeres ersparen.
00:39:29Entschuldigen Sie.
00:39:30Ich weiß überhaupt nicht, wovon Sie reden.
00:39:35Na schön.
00:39:36Sie können es sich ja nochmal überlegen.
00:39:57Ich weiß nicht, dass Sie sich ja noch überlegen.
00:40:21Hier kommt keiner durch, das ist doch einfach verrückt
00:40:23Wir bringen dich irgendwie raus, aber es kann ein paar Tage dauern
00:40:26Na ja, macht mir Spaß
00:40:28Ich muss heute Abend weiter
00:40:29Das ist vollkommen unmöglich
00:40:31Ach was, könnt ihr mir ein Pferd besorgen?
00:40:34Ja
00:40:35Und Pulver auch?
00:40:36Ja, haben wir
00:40:38Hm
00:40:41Da, an diesem Tor ging's vielleicht
00:41:34Hey, hallo!
00:41:38Hören Sie mit dem Blödsinn auf, holen Sie lieber das Gepäck, er bringt uns rüber
00:41:41Fitt sein und fit bleiben ist wichtig, liebe Kollegen, es würde Ihnen nicht schaden, wenn Sie mitmachen
00:41:45Wie man von so einer Obsterei fit werden soll?
00:41:48Ach, Sie setzen Speck an, mein guter Junge, Sie müssen sich mehr Bewegung verschaffen
00:41:53Bewegung!
00:42:00Guten Morgen, mein Freund
00:42:01Morgen
00:42:02Ob Sie wohl die Freundlichkeit hätten, uns überzusetzen?
00:42:05Ich will Ihnen mal was sagen, wenn ich Sie wäre, würde ich lieber hierbleiben, auf der Seite vom Fluss, da
00:42:09ist nämlich viel ruhiger
00:42:11Sehr freundlich, vielen Dank, aber wir sitzen ja schon seit zwei Tagen an der Seite des Flusses fest
00:42:15Trotzdem sollten Sie nicht darüber gehen, die Tartan haben Omsk erobert, das ganze Gebiet drüben wimmelt nur so von den
00:42:20Kerlen
00:42:20Deshalb wollen wir ja rüber, wir sind Journalisten
00:42:23Denken Sie vielleicht, dass die sich was draus machen, was sie sind, glauben Sie mir, es ist besser, Sie lassen
00:42:27sich da drüben nicht blicken
00:42:29Es ist ein Mann, letzte Nacht gewaltsam aus Omsk ausgebrochen, für die Tartan steckt jeder Fremde mit dem unter einer
00:42:34Decke und wenn die misstrauisch werden, sind die nicht kleinlich
00:42:37Achtung, legt an, Feuer!
00:42:47Was weißt du von Strogoff?
00:42:49Offen gesagt eine ganze Menge
00:42:52Ich habe ihn gut gekannt
00:42:54Dann erzähl
00:42:56Wir haben zur Miete in dem Haus direkt neben den Strogoffs gewohnt
00:43:00Unser Haus war nur mit Stroh gedeckt
00:43:02Wir waren in Omsk auch nicht so geachtet wie die
00:43:06Als Kind habe ich ihn nur von Weitem gesehen
00:43:09Ich habe ihn beobachtet und wie wir alle bewundert
00:43:12Seine Kraft und seine Überlegenheit
00:43:16Sein Stolz, die Fähigkeit sich überall Achtung zu verschaffen
00:43:18Weißt du, ob er dich kennt?
00:43:19Er hat mich bestimmt längst vergessen
00:43:21Ich war für ihn nicht besonders interessant
00:43:24Aber in einem hat er sich immer geirrt
00:43:26Ich habe immer mehr im Kopf gehabt als er
00:43:29Würdest du ihn wiedererkennen?
00:43:32Wiedererkennen?
00:43:32Den würde ich unter Millionen von Menschen rausfinden
00:43:35Ja
00:43:37So einen vergisst man nicht
00:43:39Noch in der Hölle würde ich ihn wiedererkennen
00:43:43Unterwegs wird alles durchsucht
00:43:45Dörfer, Häuser, Gehöfte
00:43:47Er kann nur irgendwo auf dem Weg nach Erkutsk sein
00:43:50Wer weiß, wie er aussieht
00:43:51Kommt mir also nicht mit Paul in Ausreden
00:43:53Ich hoffe, ihr habt kapiert
00:43:54Und jetzt ab mit euch
00:43:55Los!
00:43:57Ich will ihn leben
00:44:02Ich will ihn wiedererkennen
00:44:05Ich will ihn wiedererkennen
00:44:12Ich will ihn wiedererkennen
00:44:18Ich will ihn wiedererkennen
00:44:20Ich will ihn wiedererkennen
00:44:22Ich will ihn wiedererkennen
00:44:26Ich will ihn wiedererkennen
00:44:27Ich will ihn wiedererkennen
00:44:31Das war's.
00:44:59Was für Leute sind das?
00:45:01Das sind zwei Ausländer.
00:45:02Kurz vor der Stadtgrenze haben wir sie aufgelesen.
00:45:05Ich habe verfügt, dass die Stadt weder betreten noch verlassen wird.
00:45:08Aber die beiden interessieren dich bestimmt.
00:45:10Es sind zwei Berichterstatter.
00:45:11Ein Engländer und ein Franzose.
00:45:23Ich bin Oberst O'Gareff.
00:45:27Ich heiße Sie im Hoheitsgebiet der Neuen Republik Sibirien.
00:45:30Herzlich willkommen.
00:45:32Was schraffiert ist, sind die Gebiete,
00:45:34die unsere Truppen von der zaristischen Herrschaft bereits befreit haben
00:45:37und die sich der Verwaltung und dem Gesetz der Neuen Republik freiwillig unterstellt haben.
00:45:41Wir denken an ein modernes Gemeinwesen,
00:45:43keinesfalls an einen Aufguss der alten zaristischen Willkürherrschaft.
00:45:46Ich habe vorhin bei unserem Spaziergang den Eindruck gehabt,
00:45:48dass auf der Zitadelle noch die kaiserliche Flagge weht.
00:45:51Monsieur Jolivet,
00:45:53diese Zitadelle hat nicht die geringste militärische Bedeutung.
00:45:56Das dürfen Sie mir glauben.
00:45:57Wir nehmen sie uns, wenn es so weit ist.
00:45:59Warten Sie nur ab.
00:46:00Die Befreiung des ehemaligen Tartarangebietes
00:46:03und der hier ansässigen Stämme sind das Gebot der Stunde.
00:46:08Nicht das Streichen eines Stückchen Flaggentuchs, mein verehrter Herr.
00:46:11Ich begreife, dass Sie Realist sind, Herr Oberst.
00:46:15Aber es gibt manchmal Symbole, die schwerer, seine ganze Armee zu besiegen sind.
00:46:19Ich würde mich nicht von ihm beirren lassen, keinesfalls.
00:46:22Er verwechselt die Zitadelle mit seiner Bastille zu Hause.
00:46:24Ich habe vorhin Ihren Tartaren beim Exerzieren zugesehen.
00:46:27Das funktioniert ja wie bei deinem Hohesgauz.
00:46:30Mit der Truppe ist was anzufangen.
00:46:32Herr Oberst, hat Feofar sich mit Ihren Plänen abgefunden?
00:46:37Jeder, der uns hilft, für die Freiheit unseres Volkes zu kämpfen,
00:46:39hat das Recht, das auf seine Art zu tun. Auch Feofar Kahn.
00:46:43Nun, ich habe Sie das nur gefragt, weil ich mir nicht vorstellen kann,
00:46:46wie sich Ihre modernen republikanischen Vorstellungen
00:46:48mit den mittelalterlichen Feofar Kahns vereinbaren lassen.
00:46:51Unsere vordringlichste Aufgabe ist, die Armeen des Zaren zu schlagen.
00:46:55Entschuldigen Sie mich bitte.
00:46:57Unsere Kundschaften sind zurückgekommen.
00:46:58Ich möchte gerne wissen, ob Sie was Neues für mich haben.
00:47:00Dürfen wir Sie begleiten, Herr Oberst?
00:47:02Natürlich, wenn Sie es interessiert.
00:47:03Ich mache mir lieber inzwischen ein paar Notizen zur militärischen Lage,
00:47:05wenn Sie es gestatten.
00:47:07Ich bitte darum, wir haben nichts zu verbergen, absolut nichts.
00:47:09Ich wäre Ihnen sogar sehr dankbar, wenn die westlichen Nationen
00:47:12von dem, was hier vorgeht, erfahren.
00:47:18Ich habe da noch eine Frage, eine Bitte vielmehr.
00:47:20Ich würde meine Reise gerne in Richtung Feofars Armee fortsetzen.
00:47:24Können Sie mir dafür einen Passierschein geben?
00:47:27Ich möchte sehr stark bezweifeln, dass Feofar Kahn
00:47:29ein guter und hilfsbereiter Gesprächspartner für Sie ist.
00:47:34Ihren Passierschein können Sie selbstverständlich von mir bekommen.
00:47:48Bitte sehr, Mr. Blount.
00:47:49Mit diesem Dokument hier kommen Sie überall durch.
00:47:51Ergeben Sie ein Dank, Herr Oberst.
00:47:52Unsere allergnädigste Majestät Victoria wird durch meine Zeitung erfahren,
00:47:56wie hilfsbereit und höflich Sie einen britischen Staatsbürger empfangen haben.
00:48:00Ich wäre Ihnen außerdem dankbar, wenn Sie Ihre Zeitung wissen lassen,
00:48:03unsere Republik wünscht, mit dem britischen Empire gute Beziehungen zu unterhalten.
00:48:06Sie soll es erfahren, Herr Oberst, Sie soll es erfahren.
00:48:09Gute Reise, Mr. Blount.
00:48:12Ich hätte, wenn Sie gestatten, noch eine kleine Frage.
00:48:14Bitte fragen Sie.
00:48:16Sagen Sie, wer war eigentlich diese verrückte Bursche,
00:48:18der in der vergangenen Nacht das Stadttor gesprengt hat?
00:48:21Ich habe keine blasse Ahnung, Mr. Blount. Entschuldigen Sie mich.
00:49:03Ah, Sie einer ran.
00:49:05Oberst Dugareff scheint mit Passierscheinen großzügig zu sein.
00:49:08Danke.
00:49:10Na?
00:49:12Kerle, die türmen und dabei Stadttore in die Luft sprengen, liefern ganz hübsche Schlagzeilen.
00:49:17Haben Sie denn etwas der Rübe rausbekommen?
00:49:19Ich glaube, es war dieser Kurier, der nach Irkutsk unterwegs ist.
00:49:23Damit wissen wir immer noch nicht, wer das ist.
00:49:25Auf alle Fälle eine brauchbare Figur.
00:49:27Wer sprengt heutzutage noch Stadttore in die Luft?
00:49:29Nach Irkutsk müssen wir da lang?
00:49:31Ja, anzunehmen.
00:49:34Schluck Wodka?
00:49:43Vor dem Essen nicht.
00:49:52Es bestimmt in die Richtung.
00:49:56Der Weg da geht nach Konz.
00:49:57Du reitest erstmal dahin.
00:49:58Wo treffen wir uns dann?
00:50:01In Schibinsk.
00:50:02Ha, ha, ha!
00:50:05Folgen!
00:50:06Weiter jetzt!
00:50:11Spannende Musik
00:50:17Spannende Musik
00:50:40Das war's für heute.
00:51:15Das war's für heute.
00:51:19Und wen holen sich diese verdammten Luder zuerst, die Fremden?
00:51:22Wenn's nur das ist, damit werd ich schon fertig.
00:51:26Ach, halten Sie's ruhig für Unsinn, was ich sage.
00:51:28Ich hab schon andere so Reden hören.
00:51:29Und dann waren die plötzlich verschwunden.
00:51:33So, was bin ich schuldig?
00:51:35Zwölf Kopiten. Da ist das Futter für ihr Pferd mit dabei.
00:51:37Gut.
00:51:40Zehn, elf, zwölf.
00:51:43Und das für dich.
00:51:44Mach's gut.
00:51:48Und das für dich.
00:52:28Ist bei dir heute ein Fremder gewesen?
00:52:30Ich war nicht immer in der Schankstube.
00:52:32Ich hab nicht alle gesehen, die hier waren.
00:52:34Viele waren's aber nicht.
00:52:35Der Mann, den wir suchen, ist ein Freund von den beiden Herren.
00:52:38Sie wollen wissen, wo er hin ist.
00:52:40Sie müssen ihm etwas ausrichten.
00:52:41Ich hab nicht genau aufgepasst, aber da war einer.
00:52:43Aha.
00:52:43Ja, vor ungefähr einer Stunde, da ist ein Mann hier gewesen,
00:52:47der hat ziemlich eilig gehabt.
00:52:48Er ist gleich wieder weiter.
00:52:49Vor einer Stunde?
00:52:49Ja, oder vor eineinhalb, aber höchstens.
00:52:51Dann kann er noch nicht weit sein.
00:52:52Los, ab.
00:53:01Ja, oder vor einerinhalb, oder vor einerinhalb, oder vor einerinhalb,
00:53:16oder vor einerinhalb, oder vor einerinhalb, oder vor einerinhalb,
00:53:18oder vor einerinhalb, oder vor einerinhalb, oder vor einerinhalb,
00:53:22oder vor einerinhalb, oder vor einerinhalb, oder vor einerinhalb,
00:53:22oder vor einerinhalb, oder vor einerinhalb, oder vor einerinhalb,
00:53:29Hey!
00:54:11Passa, Peter. Passa.
00:54:30Danke. Haben Sie vielen Dank. Und jetzt muss ich weiter.
00:54:34Der Herr sei mit dir.
00:54:37Gibt es hier keine Männer?
00:54:39Doch, aber die sind alle im Moor, beim Rohrschneiden. Die müssen bald zurück sein.
00:54:44Wenn Sie so lange hierbleiben, können Sie in den Weg durchs Moor zeigen.
00:54:47Es ist für euch und für mich besser, wenn ich mich nicht hier aufhalte.
00:54:49Warum?
00:54:50Die Tartan sind hinter mir her. Sie können nicht mehr weit sein.
00:54:55Kommen Sie, dann bringe ich Sie.
00:54:56Ich zeige Ihnen, wie Sie am besten durchs Schiff kommen. Kommen Sie schon.
00:54:59Den Weg kennen nur wir. Da sucht Sie keiner.
00:55:14Jetzt geradeaus und immer auf dem Weg bleiben.
00:55:16Sie dürfen ihn auf keinen Fall verlassen. Das Moor ist tückisch.
00:55:19Selbst für jemanden, der es gut kennt.
00:55:22Danke. Ich werde aufpassen.
00:55:24Viel Glück.
00:55:33Das Moor ist...
00:55:40Gute.
00:55:41Das Moor ist fertig.
00:55:42Großer.
00:55:47Das Moor ist ziemlich ruhig.
00:55:48H propia.
00:55:48Dann laufen wir hier.
00:55:51Aufpassen.
00:55:51Hier ist es nicht so.
00:55:51Das Moor ist.
00:55:54Denn hier ist alles.
00:56:12Hey du, komm mal hier.
00:56:21Na los, mach schon.
00:56:32Wo habt ihr ihn?
00:56:34Wen?
00:56:37Keine Geschichten.
00:56:39Rückt ihn raus und niemand verliert ein Wort darüber.
00:56:43Hier im Dorf war keiner und wir haben auch keinen gesehen.
00:56:49Wo bist du gewesen?
00:56:51Ich hab meinem Mann das Essen gebracht. Er ist im Moor beim Rohrschneiden.
00:56:58Ich seh dir an, dass du lügst.
00:57:01Du weißt, wo er steckt.
00:57:05Es ist besser, wenn du gleich damit rausrückst.
00:57:07Ich hätte nie geglaubt, dass es solche Saukerle wie dich gibt.
00:57:10Wird nicht frech, sonst stopfen wir dir's Maul, verdammte Huhrer.
00:57:13Möcht mal wissen, was ihr euch einbildet.
00:57:15So ein stures Gesinde.
00:57:17Ihr schuftet seit Generationen und zu was habt ihr's gebracht?
00:57:20Zu dem Mist!
00:57:21Ihr lebt wie die Sklaven und im Grunde seid ihr's auch.
00:57:23Ihr seid immer noch was gebracht.
00:57:24Stumpfsinnige Leibeigener, die man wie Schweine verhölkert.
00:57:54Stumpfsinnige Leibeigener, die man wie Schweine verhölkt.
00:58:24Stumpfsinnige Leibeigener, die man wie Schweine verhölkt.
00:58:34Stumpf.
00:58:36Stumpf.
00:58:39Listen!
00:58:43Los geht's!
00:58:45Los geht's!
00:59:12Das ist schuss.
00:59:44Hey, bleib auf dich und rühr dich nicht.
00:59:47Ja, hol dich raus.
00:59:58Häng dich dran.
01:00:04Gut.
01:00:07Hast du es?
01:00:08Ja.
01:00:10Halt dich fest.
01:00:21Gib mir die Hand.
01:00:26Mein Pferd müssen wir rausholen.
01:00:28Steck da hinten im Sumpf.
01:00:29Erst müssen wir dich mal raushalten.
01:00:30So.
01:00:46Humple nicht so rum.
01:00:53Da drüben brennt's.
01:00:54Das ist bei uns im Dorf.
01:00:57Da, da, da...
01:01:06Da, da, da...
01:01:11Da, da, da.
01:01:28Los, Maschinen hier rum, komm!
01:01:46Sascha, was ist denn passiert?
01:01:48Mama, die haben sie mitgenommen.
01:01:50Wer?
01:01:51Die Tataren, die haben alle mitgenommen, alle!
01:01:55Verstehst du, warum die hier so gehaust haben?
01:01:56So schwer ist das nicht. Die waren hinter mir her.
01:02:00Die haben gedacht, dass ihr mir geholfen habt.
01:02:03Aber die Schweine können bestimmt noch nicht weit sein.
01:02:07Hier in den Sümpfen seid ihr im Vorteil.
01:02:10Ihr kennt die Gegend.
01:02:26Da?
01:02:27Ja, da lang.
01:02:42Wir haben sie ausgemacht.
01:02:44Die sind nur eine knappe Werst von hier entfernt und marschieren ziemlich langsam.
01:02:47Sie halten sich oben auf dem Damm.
01:02:49Kommen wir da an sie ran?
01:02:50Ja, ja, wir müssen quer durchs Schuf.
01:02:52Aber ich kenne da einen Pfad.
01:02:53Gut.
01:02:54Dann wollen wir mal.
01:02:58Gut.
01:02:58Ja, genau, das ist doch wohl eine erste Cange glowing.
01:03:22Aber ich muss das Wasser� dafür in die Stadt kommen.
01:03:40Richtig so langsam, Kinder!
01:03:52Da sind sie!
01:03:54Runde!
01:03:56Sind die anderen in ihrem Platz?
01:03:58Ja!
01:03:58Ja!
01:03:59Ja!
01:04:00Ja!
01:04:11Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
01:04:31Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
01:05:09Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
01:05:27Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
01:06:05Halt ab!
01:06:09Look!
01:06:11Look!
01:06:11It's lost!
01:06:12Look!
01:06:13Look!
01:06:21Ah!
01:06:29Ah!
01:06:31Ah!
01:06:33Yeah!
01:06:34Ja!
01:07:04Ja!
01:07:06Ja!
01:07:09Ja!
01:07:13Ja!
01:07:16Ja!
01:07:19Ja!
01:07:19Es ist nur eine Weiswunder.
01:07:20Komm her!
01:07:21Ja!
01:07:45Ja!
01:07:50Es wird so.
01:07:52Komm her!
01:08:13Ok.
01:08:14Komm her!
01:08:24Hey!
01:08:28Mama!
01:08:33Wie Sie?
01:08:34Wir lassen die Maury!
01:08:35Oh, oh, oh.
01:09:03Oh, oh, oh.
01:09:35Alles Gute. Wir werden auch nicht hierbleiben können.
01:09:37Vielleicht treffen wir uns irgendwo mal wieder.
01:09:39Ja, die Welt ist da.
01:09:41Haltet die Ohren steigend und lasst euch nicht unterkriegen.
01:09:44Lebt wohl.
01:09:46Hier noch was für unterwegs.
01:09:47Ja, danke.
01:09:49Macht's gut, ihr Leute. Und allen Dankeschön.
01:09:51Hey, pass gut auf dich auf.
01:09:52Ja, danke.
01:09:56Lausd.
01:09:58Haltet die Ohren.
01:10:00Ich glaube, ich glaube, wir sind hier.
01:10:27Die Totanen.
01:10:30Keine Angst.
01:10:31Die haben wir erledigt.
01:10:36So.
01:10:39Ich hole Wasser.
01:11:00Sind Sie aus dem Dorf?
01:11:07Wer sind Sie? Ich habe Sie noch nie gesehen.
01:11:10Können Sie auch nicht. Ich bin nicht von hier.
01:11:13Ist mehr oder weniger ein Zufall, dass ich mich hier in der Gegend rumtreibe.
01:11:20Genug. Vielen Dank für Ihre Hilfe.
01:11:22Was ist denn los mit Ihnen?
01:11:24Ich war unterwegs, wollte meinen Onkel in Konzbesow unterstehen.
01:11:30Diese verdammten Tartaren vor mir und sagen, sie suchen einen Mann.
01:11:33Einen Reiter.
01:11:34Sie haben gedacht, er wäre in dem Dorf, wo mein Onkel wohnt.
01:11:37Und weil Sie den Kerl nicht gefunden haben, haben Sie einfach die Frauen weggeschleppt.
01:11:41Sie haben mich verprügelt, aber ich konnte zum Glück abbauen.
01:11:44Es war zum Kotzen.
01:11:45Und dann habe ich mich verirrt.
01:11:47Wenn Sie jetzt nicht gekommen wären, wäre ich übel dran gewesen.
01:11:51Wo kommen Sie denn her? Wo sind Sie zu Hause?
01:11:54Schibinsk.
01:11:58Wo kommen Sie her?
01:11:59Schibinsk. Warum denn?
01:12:01Ich will in Schibinsk über den Fluss setzen.
01:12:05Ist das noch möglich?
01:12:06Nein.
01:12:07Warum nicht?
01:12:09Es gibt keine Fähre mehr. Schon lange nicht mehr.
01:12:13Ich werde doch wohl irgendwo einen Kahn finden.
01:12:17Wenn Sie dann jemanden kennen, dann wird das gar nicht so einfach sein.
01:12:21Ich danke Ihnen.
01:12:23Geht mir schon wieder viel besser.
01:12:27Sind Sie der Mann, hinter dem Sie her sind?
01:12:30Die Tartaren?
01:12:32Wie kommen Sie denn darauf?
01:12:34Er soll mir egal sein.
01:12:35Mich geht's nichts an.
01:12:37Aber wenn Sie wollen, dann helfe ich Ihnen gerne über den Fluss rüber.
01:12:41Egal, wer Sie sind.
01:12:43Ich kenne mich aus.
01:12:45Ich treibe schon irgendwo einen Kahn auf.
01:12:50Nehmen Sie das andere Pferd.
01:12:52Wir haben noch einen weiten Weg.
01:12:54Das sage ich nicht nein.
01:12:58Ich bin Dimitri Ulyakin.
01:13:02Sergej Ivanov.
01:13:13Da drüben liegt schon Chibinsk.
01:13:48Ich glaube nicht, dass uns durch die Lappen gegangen ist.
01:13:50Der steckt bestimmt noch hier irgendwo in der Gegend.
01:13:52Los, weiter!
01:13:54Los!
01:13:56Vorwärts!
01:13:56Beeilt euch!
01:14:02Jetzt sind es nur noch ein paar hundert Meter.
01:14:05Muss schon ein Zufall sein, wenn jemand dahin kommt.
01:14:18Da unten, das ist sie.
01:14:35Hier sind Sie sicher.
01:14:36Hier kommt nie jemand her.
01:14:38Warten Sie hier auf mich, bis ich ein Boot besorgt habe.
01:14:40Es dauert nicht lange.
01:14:42Ich bin bald wieder zurück.
01:14:43Ist doch besser.
01:14:43Ich komme gleich mit.
01:14:44Bitte, wenn Sie wollen.
01:14:45Ich muss ins Dorf.
01:14:46Ich habe gedacht, Sie würden keinen Wert darauf legen, gesehen zu werden.
01:14:49Keine Angst, ich frage nicht warum.
01:14:50Es ist mir egal, warum Sie nicht gesehen werden wollen.
01:14:53Ich nehme lieber Ihr Pferd mit.
01:14:55Warum alle beide?
01:14:56Wenn hier doch jemand auftaucht, können Sie sich verstecken, aber Ihr Pferd nicht.
01:15:02Gefällt mir überhaupt nicht.
01:15:04Ich will nicht sagen, dass ich Sie nicht verstehe.
01:15:07Aber habe ich Ihnen einen Grund gegeben, misstrauisch zu sein?
01:15:11Bis nachher.
01:15:12Hm.
01:15:21Ich will nicht.
01:15:46Das war's.
01:16:21Los, abmarsch!
01:16:23Vorwärts, los, los, los, los!
01:16:43Was ist denn, Chingos?
01:16:44Die Frau da vorne habe ich schon mal irgendwo gesehen.
01:16:48Na klar, jetzt weiß ich auch wo.
01:16:51In Ichim, in dem Gasthof.
01:17:01Das war also Ihr Mann, behaupten Sie?
01:17:04Ja.
01:17:08Wie heißt er?
01:17:10Sergei Ivanov.
01:17:11Hm.
01:17:12Und Rittmaster Strogoff?
01:17:15Das sagt Ihnen wohl nichts, nein?
01:17:19Nein.
01:17:20Was wollen Sie eigentlich damit?
01:17:26Frauen kennen nicht immer die Geheimnisse ihrer Männer, nicht wahr?
01:17:32Vielleicht hat er vergessen, Ihnen zu sagen, dass er ein Geheimkurier ist.
01:17:45Was soll er sein?
01:17:53Was wissen Sie darüber?
01:17:58Nichts?
01:17:59Gar nichts.
01:18:03Sergei Ivanov war vom Beruf Tuchhändler.
01:18:07Ihre Leute haben ihn umgebracht.
01:18:09Das war auf der Fähre am Irrtisch, das wissen Sie doch.
01:18:16Hol die andere, Chingos.
01:18:18Ja.
01:18:21So.
01:18:23Komm rauf.
01:18:36Weißt du, wer die Frau ist?
01:18:37Nein, sie hat es mir nicht gesagt.
01:18:42Und ich habe angenommen, diese Person da ist deine Schwiegertochter und heißt Nadia Strogoff.
01:18:47Aber nein, mein Sohn ist überhaupt nicht verheiratet.
01:18:53Ach, jetzt habe ich genug, führ die Frauen wieder ab.
01:18:56Komm.
01:18:57Was?
01:19:14Sie halten zusammen, die beiden.
01:19:16Kein Wort ist wahr, was Sie gesagt haben.
01:19:20Natürlich lügen Sie.
01:19:22Aber so wichtig, wie du meinst, ist das nicht.
01:19:26Du willst mir nicht glauben, dass dieser Mann für dich eine große Gefahr ist.
01:19:30Ach, weißt du, in Zeiten der Gefahren gewöhnt man sich an die Gefahr.
01:19:34Dieser Strogoff ist für mich nicht unwichtig.
01:19:37Der Mann interessiert mich.
01:19:40Ich glaube, dass er mir weiterhelfen könnte.
01:19:44Was willst du damit sagen?
01:19:46Es ist noch zu früh, darüber zu sprechen.
01:19:49Wagen wir erst mal ab, bis meine Leute den Burschen erwischt haben.
01:19:56Halt!
01:20:08Wir haben ihn.
01:20:11Er ist da hinten in der Hütte.
01:20:14Das ist sein Pferd.
01:20:15Hier.
01:20:24Los, lauf, lauf, lauf!
01:20:26Los!
01:20:27Ha!
01:20:28Ha!
01:20:30Ha!
01:20:31Ha!
01:20:33Ha!
01:20:57Nicht doch, Brüderchen, nicht doch.
01:20:59Kein Grund, mit dem Ding vor mir rumzufuchteln.
01:21:01Wer bist du?
01:21:03Das ist eine Frage, die ich eigentlich dir stellen müsste, aber du hast den Revolver.
01:21:06Suchst du hier?
01:21:08Na, das ist gut. Du fragst mich dauernd Sachen, die ich eigentlich dich fragen müsste.
01:21:12Unter uns, äh, ich komm wegen den Pfeilen hierher.
01:21:16Da ist manchmal was drin.
01:21:18Der liebe Gott hat das Wild ja nicht nur für die Hochwohlgeborenen geschaffen.
01:21:21So ein Leckerbissen steht unserem auch mal zu.
01:21:24Hab ich nicht recht, Gospodin?
01:21:28Bist du aus Tschabinsk?
01:21:30Ja, ich bin aus Tschabinsk.
01:21:32Seit mein Urgroßvater mit einem kräftigen Arschtritt dahin expediert worden ist,
01:21:37besteht unsere ganze Familie aus waschächten Tschabinskern.
01:21:40Und ich wüsste auch nicht, wo ich lieber wäre als in Tschabinsk.
01:21:46Wenn das so ist, dann kennst du doch sicher ein gewissen Dimitri Ulyakin.
01:21:57In Tschabinsk?
01:21:58Ja, er ist ungefähr so groß, ziemlich schlank, hat dunkles gewähltes Haar und ist knapp 30.
01:22:04Ich kenne in diesem verdammten Nest sogar jede Sau, die da mal durchgetrieben worden ist.
01:22:11Einen Dimitri Ulyakin hat's da noch nie gegeben.
01:22:25Das ist ja so großartig.
01:22:29Ja, ich kenne in diesem Feld.
01:22:30Ja, ich kenne in diesem Feld.
01:22:32Ja, ich kenne in diesem Feld.
01:23:07Was gibt's? Was wollt ihr hier?
01:23:09Wo ist der Kerl geblieben, der sich hier versteckt hat?
01:23:11Na hör mal, du kannst ganz schön blöd fragen. Siehst du hier vielleicht jemand? Dann musst du mir mal zeigen.
01:23:20Hier, die Weste, die hat er vorhin noch angehabt. So ein verdammter Dreckskerl.
01:23:25Der ist bestimmt noch nicht weit.
01:23:29Alles auf die Pferde! Los! Nicht so langsam, nicht so langsam!
01:23:45Du, ich hab das Gefühl, dass wir hier schon mal waren.
01:23:48Gib mal die Karte her.
01:23:50Na mach schon.
01:23:56Wollen wir mal sehen, wo wir sind.
01:23:58Viel ist auf dem nicht zu sehen, fürchte ich.
01:24:00Bei dem Maßstab sind wenig Einzelheiten drauf.
01:24:02Die brauchen wir.
01:24:06Wir müssen jetzt hier sein.
01:24:11Und Kollivan ist da, auf der anderen Seite des Flusses.
01:24:13Bei Kollivan müsste unsere Einheit jetzt ungefähr stehen.
01:24:16Hübsch, friedlich, Jungs.
01:24:18Ich brauch nur eins.
01:24:20Weg da!
01:24:21Weg da!
01:24:22Los!
01:24:26Viel Vergnügen.
01:24:27Viel Spaß, ihr beiden.
01:24:28Was ist denn mit dir los?
01:24:31Danke, mein Herr.
01:24:33Wir haben ja die Bescherung.
01:24:44Was war denn das?
01:24:47Oh!
01:24:48Oh!
01:24:50Ist das nicht der verrückteste Krieg, den wir hier erlebt haben?
01:25:31Das ist nicht der verrückteste Krieg, den wir hier erlebt haben.
01:25:50Gehr im Wrad haben, die mir gibt es nicht der verrückteste Krieg.
01:25:54Amen.
01:26:25Amen.
01:26:54Amen.
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