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Strompreise sind nicht zu jeder Uhrzeit gleich. Wer seinen Verbrauch auf günstige Stunden verlagert, kann Geld sparen. Eine aktuelle Studie zeigt das Einsparpotenzial.
Transkript
00:00Beim Strom zählt nicht nur, wie viel ein Haushalt verbraucht, sondern zunehmend auch wann.
00:05Denn zu manchen Zeiten kann Strom deutlich günstiger sein als zu anderen.
00:10Philipp Thon, CEO von E.ON Energie Deutschland, erklärt, woran das liegt.
00:15Dadurch, dass wir immer mehr Erneuerbare im Netz haben, entsteht eine große Volatilität der Energiemengen im Netz.
00:22Und wenn es viel Sonne gibt und wenn wir genug Wind haben, kommen sehr viele Erneuerbare im Netz.
00:29Da ist genug Energie da, da sind die Preise auch günstiger.
00:32Diese Zeiten, zu denen Strom günstiger ist, lassen sich mit dem entsprechenden Tarif ideal für Waschmaschine, Geschirrspüler oder auch das
00:41Laden des E-Autos an der Wallbox nutzen.
00:44Stromkosten können somit gesenkt werden.
00:46Wie groß das Potenzial sein könnte, zeigt der aktuelle Flexibilitäts-Check von E.ON und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft.
00:54Die Berechnung ergab, dass jährlich insgesamt bis zu 1,65 Milliarden Euro eingespart werden könnten, wenn alle Menschen in Deutschland
01:04flexible Geräte optimal nutzen würden.
01:07Besonders gut flexibel einsetzen lassen sich laut Studie Heimspeicher, Elektroautos und Wärmepumpen.
01:14Aber auch, wann beispielsweise die Waschmaschine läuft, lässt sich einfach in Zeiträume legen, in denen der Strom günstig ist.
01:22Ein wichtiger Baustein für diese Stromtarife ist ein intelligentes Messsystem, ein sogenannter Smart Meter.
01:30Wer sich für solch einen Tarif interessiert, prüft am besten vorab, welche steuerbaren Energielösungen im Haushalt vorhanden oder geplant sind
01:38und wie viel Strom sich dadurch tatsächlich zeitlich verlagern lässt.
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