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EU verzeichnet 332.000 Asylanträge – so wenige wie seit fünf Jahren nicht mehr

Die EU-Asylagentur führt den Rückgang auf den politischen Wandel in Syrien zurück. Zudem arbeite die EU enger mit Herkunfts- und Transitländern zusammen.

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Transkript
00:02Die Zahl der Asylanträge in der Europäischen Union ist im ersten Halbjahr auf ein Fünfjahres-Tief
00:07gesunken. Das geht aus neuen Daten der Europäischen Agentur für Asyl hervor. Insgesamt wurden in der
00:14EU, Schweiz und Norwegen im ersten Halbjahr 2026 etwa 332.000 Anträge auf internationalen Schutz
00:21gestellt. Das entspricht einem Rückgang von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und
00:27setzt einen seit 2024 anhaltenden Abwärtstrend fort. Die Asylagentur der EU führte den Rückgang
00:34auf den politischen Wandel in Syrien zurück. Ein weiterer Faktor sei die Zusammenarbeit der EU mit
00:39Herkunfts- und Transitländern. So hat die EU beispielsweise Abkommen mit Tunesien und
00:44Mauritanien unterzeichnet, in deren Rahmen finanzielle Hilfe im Austausch für Grenzkontrollen gewährt
00:49wird. So sollen irreguläre Migrationsströme eingedämmt werden. Die Länder, in denen die
00:55meisten Asylanträge eingingen, waren Frankreich, dicht gefolgt von Italien, Spanien und Deutschland.
01:01Griechenland verzeichnete seinerseits die meisten Anträge pro Kopf, nämlich einen Antrag pro rund
01:06400 Einwohner. Die Herkunftsländer mit der höchsten Anerkennungsquote waren Mali, Haiti und
01:12Afghanistan. Die meisten Antragsteller kamen aus Afghanistan, Venezuela und Bangladesch.
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