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  • vor 7 Wochen
Nepal: Behörden bestatten Hunderte unidentifizierte Flutopfer vorläufig und ernten Kritik

Provisorische Bestattungen von Hunderten Flutopfern haben im Land für Kritik gesorgt. Bürger werfen den Behörden vor, hinduistische Rituale zu missachten und die Lage falsch zu handhaben.

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Transkript
00:00Hunderte bislang nicht identifizierte Opfer der verheerenden Überschwemmungen in Nepal wurden am Montag in provisorischen Gräbern beigesetzt.
00:08Eine Tsunami-artige Flutwelle hatte ganze Dörfer weggerissen und mindestens 900 Menschen getötet.
00:14Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch deutlich steigen könnte.
00:18Mehr als 4000 Menschen werden weiterhin vermisst.
00:21Die Nachricht von den Massenbestattungen sorgte teilweise für Empörung.
00:24Viele werfen der Regierung vor, hinduistische Bestattungsriken zu missachten.
00:28Die Behörden betonen jedoch, dass die Beisetzungen nur vorübergehend seien.
00:33Damit solle verhindert werden, dass von den im Freien liegenden Leichen eine Gesundheitsgefahr ausgeht.
00:38Anwohner und lokale Politiker berichten, dass bei vielen der Leichen wegen der hohen Luftfeuchtigkeit und der drückenden Hitze bereits die
00:44Verwesung begonnen habe.
00:45Viele Opfer wurden hunderte Kilometer flussabwärts gespült, bevor ihre Leichen geborgen wurden.
00:50Vor der vorübergehenden Beisetzung sollen DNA-Proben von allen nicht identifizierten Toten genommen werden.
00:55Sobald ihre Identität geklärt ist, sollen die Leichen wieder ausgegraben werden und nach traditionellen hinduistischen Riten bestattet werden.

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