00:00Zwei große Waldbrände wüten in Zentral- und Nordostspanien, breiten sich über tausende Hektar aus und haben zur Evakuierung hunderter
00:08Menschen geführt.
00:11Ungarns Präsident hat jetzt doch den Gesetz, das seine eigene Amtsenthebung vorsieht, zugestimmt.
00:20Jens Spahn, der Vorsitzende der CDU-CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, ist zurückgetreten.
00:26Der plötzliche Schritt erfolgte nach wachsendem Druck aufgrund seiner Entscheidung, mit seinem Mann ein Kind durch eine Leihmutter in den
00:33USA auf die Welt zu bringen.
00:35Spahn dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und erklärte, sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen und Vater zu werden,
00:42sei mit seinem politischen Amt nicht vereinbar.
00:45Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die er politisch anderen Menschen in Deutschland nicht zugestehen wollte.
00:53Bundeskanzler Merz will die Nachfolge offenbar noch vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause klären.
01:01Zwei große Waldbrände wüten weiterhin in Zentral- und Nordostspanien.
01:08Der Brand in der Nähe von La Mierla, etwa 100 Kilometer von Madrid entfernt, hat fast 13.000 Hektar verwüstet.
01:1516 Dörfer mussten evakuiert werden.
01:18Die Feuerwehr versucht, den südlichen Rand des Brandes einzudämmen und die umliegenden Ortschaften zu schützen.
01:25Nach Angaben der regionalen Behörden haben starke Winde die Flammen angefacht,
01:29die sich mit einer Geschwindigkeit von mehr als 60 Metern pro Minute ausbreiten.
01:35Die spanischen Behörden untersuchen derzeit, ob das Feuer bei landwirtschaftlichen Arbeiten mit einem Mähdrescher entstanden ist.
01:42Unterdessen hat ein weiterer Waldbrand in der Nähe von Ores in der Provinz Zaragoza mehr als 15.400 Hektar verwüstet.
01:50Rund 450 Einsatzkräfte sind im Einsatz.
01:53Dort hat sich die Lage laut Behördenangaben inzwischen entspannt.
01:58In Spanien sind seit Jahresbeginn bereits rund 70.000 Hektar Land den Flammen zum Opfer gefallen.
02:04Fast dreimal so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
02:08Die Behörden registrierten 18 große Waldbrände.
02:16Ungarns Präsident Tamás Szujok hat nun doch der Verfassungsänderung zugestimmt, die seine eigene Amtszeit beendet.
02:23In einem auf Social Media veröffentlichten Video erklärte das Staatsoberhaupt,
02:29dass er über keine verfassungsrechtlichen Mittel verfüge, um diese Änderung anzufechten.
02:35Doch Szujok kritisierte die vom Parlament in Budapest mehrheitlich beschlossenen Änderungen scharf.
02:42Diese schränkten das Wahlrecht ein.
02:45Er erfülle seine Verpflichtung gemäß dem Grundgesetz,
02:48nachdem er seine rechtlichen Möglichkeiten und sein Gewissen gründlich abgewogen habe.
02:53Seine Unterschrift sei das endgültige Siegel seiner Pflichten als Präsident der Republik.
02:59Der Jurist Tamás Szujok war ein Kandidat der Partei Fidesz von Viktor Orban.
03:05Am Tag nach dem Inkrafttreten der Verfassungsänderung, voraussichtlich am Dienstag, endet Szujoks Amtszeit.
03:12Die Nationalversammlung wird innerhalb von 30 Tagen einen neuen Präsidenten wählen.
03:18Bis dahin übernimmt die Parlamentspräsidentin Agnes Forsthofer die Aufgaben des Staatsoberhaupts.
03:27Die Wirtschaft der Europäischen Union soll bis 2040 ein Elektrifizierungsziel von 46 Prozent im Verkehr, in der Industrie und bei
03:37Gebäuden erreichen.
03:39Damit würden die Kosten für importierte fossile Brennstoffe um 260 Milliarden Euro pro Jahr gesenkt, wie die EU-Kommission mitteilte.
03:48Zum Aktionsplan gehören Reformen bei den Entgelten für Energienetzbetreiber, bei der Besteuerung sowie bei der Energieeffizienz von Gebäuden.
03:59Die schnellen Reformen sollen helfen, den Ausfall von Öl und Gas durch den Konflikt in der Straße von Hormuz auszugleichen.
04:07Brüssel hat erkannt, dass Strom in einigen EU-Ländern nach wie vor stärker besteuert wird als Gas.
04:13Dies schwächt die Anreize für Haushalte und Unternehmen, auf saubere Technologien wie Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge umzusteigen.
04:22Die Kommission schlägt einen Rechtsgrundsatz vor, der die Mitgliedstaaten verpflichtet, sicherzustellen, dass Strom nicht stärker besteuert wird als Gas.
04:31Doch die nationalen Regierungen können die Struktur ihrer Steuersysteme frei wählen.
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