00:02Monsieur Schafrater
00:05Bonjour Monsieur Schafrater
00:06Nie hat mich jemand so bewegt wie sie.
00:11Bist du dort einsam?
00:13Ich habe tausende Freunde in Paris.
00:15Ich bin nicht einsam.
00:19Doch, wozu hast du sonst so viele Freunde?
00:25Fritz, du hast fünf Tage geschlafen.
00:29Ich spielte fünf Tage nicht Klavier.
00:32Sie leiden an Tuberkulose.
00:35Wenn Sie an Ihrem Lebenswandel nichts ändern,
00:37muss ich Sie auf dem Friedhof Perlachais besuchen.
00:39Nicht, dass ich am Ende ein Phantom bin.
00:43Wer ist das Weibsbild da drinnen?
00:46Georges Saint, grandiose Schriftstellerin.
00:48Sie bevorzugten doch, dass man Ihnen Ihre Ruhe ließ.
00:52Hör doch auf mich zu bemitleiden.
00:55Ich soll doch nur spielen.
00:57Zu welchem Preis?
01:01In deinen Armen zu sterben, das wünsche ich mir.
01:06Ich kann nicht leben, wenn ich nicht spielen kann.
01:09Die Linke spielt konstant.
01:11Die Rechte, die erzählt.
01:14Und wie ich so spiele, da war es so, als würde ich laufen.
01:17Und lache.
01:18Und husten muss ich nicht.
01:21Mag sein eines Tages, so in 100 Jahren, dass die Menschen es hören und es auch begreifen.
01:27Nun spreche die Musik für sich.
01:33Wissen Sie, man hört von einigen, dass sie bald sterben werden.
01:36Einige sagen auch, List sei begabter als ich.
01:38Du musst nicht alles glauben, was man dir erzählt, Karl.
01:40Aber das ist alles.
01:42Das stimmt.
01:43Vielen Dank.
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