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Hat ein Anruf von US-Präsident Trump bei Fifa-Chef Infantino genügt, um die Rotsperre für US-Torjäger Balogun zu kippen? Innerhalb der Fifa herrscht Empörung, ein Vizepräsident spricht von einer "absoluten Schande" - die UEFA kündigt für heute eine Stellungnahme an.

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#fifa #trump #news

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Transkript
00:00Donald Trump sorgt erneut für Aufregung, diesmal im internationalen Fußball.
00:05Nach einem umstrittenen Telefonat zwischen dem US-Präsidenten und FIFA-Chef Gianni Infantino
00:10wurde die Rotsperre des US-Stürmers Folarin Balagon aufgehoben.
00:15Balagon, der im Achtelfinale gegen Belgien eigentlich gesperrt gewesen wäre, darf nun doch auflaufen.
00:22Der 25-Jährige ist mit drei Treffern der erfolgreichste Torschütze der US-Auswahl bei dieser Weltmeisterschaft.
00:32Hintergrund der Entscheidung ist offenbar politischer Druck aus den USA.
00:37Auch Handelsminister Howard Lutnick war in die Gespräche mit der FIFA eingebunden.
00:42Innerhalb des Weltverbands sorgt der Vorgang für massive Verärgerung.
00:46Ein FIFA-Vizepräsident sprach sogar von einer »absoluten Schande« und bezeichnete die Einmischung als beispiellos in der Geschichte der Weltmeisterschaften.
00:57Die UEFA prüft derzeit eine offizielle Reaktion und steht im engen Austausch mit dem Belgischen Verband.
01:04Für Belgien ist die Entscheidung besonders bitter, denn Balagon könnte nun ausgerechnet im entscheidenden Achtelfinale gegen die »Roten Teufel« spielen.
01:12Die Debatte um politische Einflussnahme überschattet damit das sportliche Geschehen.
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