00:00Die Bundesregierung will 40 Prozent des deutsch-französischen Rüstungskonzerns KNDS übernehmen.
00:07Mit dem Einstieg soll die europäische Rüstungsproduktion gemeinsam mit dem NATO- und EU-Partner Frankreich gestärkt werden.
00:14Die Beteiligung vertieft den staatlichen Einfluss auf ein Unternehmen, dessen Ausrüstung für Europas Aufrüstung eine zentrale Rolle spielt.
00:22Deutschland und Frankreich erklärten gemeinsam, sie hätten sich auf die künftige Strategie und Unternehmensführung von KNDS verständigt.
00:29Ziel sei eine Beteiligungsstruktur, die beiden Ländern gleiche Anteile sichert.
00:34Berlin bezeichnete die Investition als strategischen Schritt.
00:38Damit solle langfristiger Einfluss auf ein Unternehmen gesichert werden, das für die europäische Sicherheit und Verteidigung als entscheidend gilt.
00:45Der Zeitpunkt steht im Zusammenhang mit dem breiteren Ausbau der Militärausgaben und Produktionskapazitäten in Europa.
00:51Viele Regierungen reagieren damit auf die anhaltende Bedrohung durch Russlands Krieg gegen die Ukraine
00:57und auf wachsende Zweifel an der Verlässlichkeit der USA als Sicherheitsgarant.
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