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Deutschland steht vor der ersten großen Hitzewelle des Jahres. Bis zu 38 Grad, Tropennächte und eine massive Wärmebelastung setzen den Menschen zu. Meteorologen warnen bereits vor der nächsten Gefahr: Superzellen, Orkanböen und sogar Tornados.

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#news #wetter #sommer #2026 #deutsch

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Transkript
00:00Deutschland steht vor einer Wetterlage, die es in sich hat.
00:04Erst rollt eine massive Hitzewelle über das Land,
00:07dann drohen heftige Unwetter mit Superzellen und sogar Tornados.
00:11Schon ab Donnerstag steigen die Temperaturen vielerorts auf über 30 Grad.
00:16Im Südwesten sind am Freitag Spitzenwerte bis zu 38 Grad möglich.
00:22Verantwortlich dafür ist das Hochdruckgebiet Gorgias,
00:25das heiße und feuchte Luftmassen aus Nordwestafrika nach Mitteleuropa bringt.
00:31Besonders südlich einer Linie zwischen Münsterland und Berlin werden verbreitet,
00:36Werte von 30 Grad und mehr erwartet.
00:39Doch mit der Hitze steigt auch die Gefahr schwerer Gewitter.
00:42Ab Freitagnachmittag wird es brenzlig.
00:45Im Nordwesten ziehen ab etwa 15 Uhr schwere Gewitter auf.
00:50Besonders gefährdet sind Regionen zwischen Köln und Hamburg
00:53sowie an der niederländischen Grenze.
00:55Hier können sich Superzellen bilden,
00:58die gefährlichsten Gewitterformen, die in Deutschland auftreten.
01:01Innerhalb kurzer Zeit sind massive Niederschläge von bis zu 60 Litern pro Quadratmeter möglich,
01:08begleitet von großem Hagel- und Orkanböen mit bis zu 120 Stundenkilometern.
01:14Auch Tornados sind laut Meteorologen nicht ausgeschlossen.
01:18Die Bedingungen sind nahezu tropisch,
01:20mit extrem hoher Gewitterenergie und enormer Feuchtigkeit.
01:24Auch im Süden Deutschlands steigt das Gewitterrisiko,
01:28vor allem in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.
01:32Hier drohen vor allem heftiger Starkregen und Hagelschlag.
01:36In den Ballungsräumen West- und Südwestdeutschlands müssen sich die Menschen zudem auf Tropennächte einstellen.
01:43Die Temperaturen sinken kaum unter 20 Grad, was erholsamen Schlaf erschwert.
01:48Am Samstag verlagert sich der Schwerpunkt der Unwetter nach Osten.
01:52Wer das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft draußen verfolgen möchte,
01:56sollte die aktuellen Wetterwarnungen im Blick behalten.
01:59Der deutsche Wetterdienst räht, körperliche Anstrengungen zu vermeiden,
02:03viel zu trinken und Wohnräume kühl zu halten.
02:07Besonders ältere Menschen sind gefährdet.
02:10Erst ab Sonntag könnte sich die Lage im Norden etwas entspannen.
02:17Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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