00:08Hallo Leute, heute zeige ich euch zwei Schachstudien vom internationalen Meister der Schachkomposition Jehuda Hoch,
00:21der in Israel wohnt, aber in Rumänien geboren wurde, 1946. Die erste Schachstudie ist 1986 publiziert worden, hat einen dritten
00:42Preis bekommen, die zweite einen zweiten Preis.
00:45Die erste Schachstudie ist interessant für Schachspieler, um die Spielstärke zu verbessern, indem das Endspielwissen vertieft wird.
01:00Die zweite Schachstudie ist typisch komponiert worden eines Stils, das man gern macht, nämlich den König in eine Ecke einsperren
01:14und dadurch entstehen simple Bad-Ideen.
01:20Jehuda Hoch hat aber trotzdem das unterhaltsam gemacht. Die erste Schachstudie, wie gesagt, ist relevant für den Schachspieler.
01:33Die erste Schachstudie hat sieben Steine und man zählt es deshalb zu den Miniaturen.
01:44Weiß hat einen König auf H4, das ist A1 übrigens, Bauer auf H6, Löff auf H5, Bauer F4.
01:56Das ist schon die weiße Stellung. Weiß hat also vier Steine.
02:01Schwarz hat einen König auf E7, Turm auf E4 und einen Spring auf E2.
02:12Weiß soll hier nur Remis halten.
02:16Man sieht sofort als Schachspieler, der Bauer auf H6 ist weit fortgeschritten, außerhalb des Quadrats vom König.
02:26Der König versperrt den Turm, außerdem das Feld E8, außerdem ist es mit dem Läufer A5 auch noch gedeckt.
02:33Also ist H7 der erste Zug.
02:37Und Schwarz spielt jetzt Sprenger mal F4, Rufzeichen.
02:42Auf Turm F4, dann geht einfach König E5.
02:52Und es ist sofort Remis, nämlich der Spring ist angegriffen mit dem Läufer und es droht H8, Dame.
03:01Es hält aber genauso auch König K3 Remis oder auch Läufer G4 Remis.
03:06Deshalb ist der beste Zug, spring einmal F4.
03:12Jetzt wäre H8, Dame natürlich schlecht, wenn der Doppelschach springen G6 Schach und bei Doppelschach muss der König ziehen und
03:20dann fällt die Dame und Schwarz gewinnt.
03:23Weiß soll ja nur Remis halten.
03:26Weiß und Zucker Remis.
03:29Deshalb besser König G6.
03:35Wenn jetzt springen G6 Schach, dann kann man einfach König E5 spielen zum Beispiel und es ist komplett Remis, weil
03:44der Springer angegriffen ist von der Turm.
03:48Auf Turm E4 Schach kommt König E5 und das kann man immer gewinnen, kann man immer gewinnen als Schwarzer.
03:57Deshalb, deshalb Schwarz spielt Springer mal H5 Schach.
04:07Weiß hält Remis.
04:10Weiß hat jetzt nur einen Bauern.
04:15Als Schachspieler wird man natürlich sofort sehen, dass König mal H5 Turm E2 oder Turm E1 gewinnt,
04:24weil auf H8, Dame einfach Turm E8 geht.
04:30Aber was ist nach König H6?
04:37Nun wäre Turm E7 und Turm E1 und Turm E1, König H8 Remis.
04:52Schwarz steht so weit weg und kann nicht König E6 spielen und es ist Remis.
04:59Aber Schwarz kann gewinnen.
05:01Ich stelle noch mal die Stellung zurück.
05:10Also nach A7, Springer mal F4, König E4, Springer mal H5, äh, König mal H5.
05:21Schlecht wird Turm E1 und noch König H6, gewinnt das einzige Zug, König F7.
05:32Das verhindert das Feld, König E7.
05:35Und nach H8, Dame kommt einfach Turm E1, aber nach Springer, Schach, kommt König F6.
05:43Genau, König H7, Turm H1, Schach, König E8 und Turm E1 und es gewinnt sehr schnell, nämlich nach.
06:05Ich bin F7, und Turm E7 spielen und es gewinnt.
06:19Aber, jetzt gehe ich zurück zur Ausgustelle nochmal.
06:39H7, Springer mal F4, König E4, Springer mal H5, gewinnt also König mal F5 in Turm E1.
06:51Beispiels, König E5 und kann so Remis halten.
06:55Dann, Turm E5, Schach, muss weiß, König A6 spielen.
07:01Nicht König E6, weil das wird matt in 5 Zügen, mit Springer 4, Schach, Schach, Schach.
07:11Wenn er hier fährt, ist hier matt.
07:14Wenn er hier fährt, dann ist Schach, Schach und matt.
07:21Oder hier springen sie matt.
07:28Gehen wir nochmal zur Ausgustellung.
07:37H7, Springer mal F4, Springer mal G4, Springer mal H5, König E5, Rufzeichen.
07:44Turm E5 ist deshalb nur König H6.
07:48Und nach Turm E6 darf man natürlich wieder nicht fressen, wenn Turm E1, E2, sondern nur König E5.
07:56Und nach Springer G3, das ist auch die Sorge, ist auch Dame, Turm H5, Springer F5, Turm G5, König F7.
08:18Ich wiederhole kurz.
09:01Jetzt komme ich zur zweiten Schachstudie, die heißt Weiß gewinnt.
09:05Das war ja Weiß-Heltremie.
09:07Diese ist deutlich Partieferner.
09:15Der schwarze steht auf A1, was ja eigentlich mit dem Paragraf A2 und dem König C2,
09:24was in dieser Stellung in einer Kunststudie oder in einem Problemschach vorkommt,
09:30aber eigentlich nie in einer Partie.
09:36Weiß hat dann einen Paragraf B2, D8, E8, B7, A4, E3 und G6.
09:53Wieder hat Weiß vier Steine und schwarz hat diesmal sechs König Springers, zwei und vier Bauern.
10:03Weiß zieht jetzt hier hinauf, also das ist A1, das ist H1.
10:09Weiß am Zug gewinnt.
10:12Wenn einer von den Springer noch B3 kommt, dann ist es matt, deshalb kann man Springer mal B7 versuchen.
10:21Dann geht E2, Springer, C5, E1, Springer.
10:32Der muss natürlich da bleiben, sonst kommt der König aus.
10:35Springer D3, Ablenkung, bringe mal D3, jetzt tut wieder Springer C5, deshalb Springer F4.
10:47Springer C5 geht jetzt nicht wegen Springer E2, nicht wegen dem, weil er nicht mehr ist, sondern Springer E2.
10:52Deshalb der Zug Springer 4 muss nehmen, H3, wieder hat er keine Zeit, dass er auf B3 kommt und er
11:00muss fressen und es ist bad still made.
11:04Das ist die Verführung.
11:06Schwarz darf also den Bauer nicht fressen.
11:09Zur Auskunftstellung.
11:19Deshalb weiß Springer 6, E2, Springer C5, der Springer muss genau da sein, damit er das Feld dann mit der
11:28Matte drohen kann und das Feld D3 überwachen kann.
11:31E1, Springer 1, Kehr, Zug, sonst ist es matt.
11:35Wenn ich C1, ist klar, sonst kommt der König aus.
11:38Springer Schach, ist klar.
11:41Springer F4 ist klar, es droht Springer E2, Schach gleichzeitig, deshalb muss er nehmen, H3 ist klar und B7 bei
11:515.
11:51Schwarz spielt wieder aufs Delmet, aber jetzt kann Weiß gewinnen, indem er Springer F2 spielt, Springer D1 und jetzt lasst
12:01ihn sogar hier raus,
12:03muss das Bad aufheben und spielt Springer D6.
12:08Wenn er jetzt nämlich einzieht und so geht die Apparante weiter, dann kommt Springer C3, Schach und Springer C4.
12:20Hier wunderschönes Mustermatt von Jehuda Hoch, das er einen zweiten Preis bekommen hat.
12:29Jehuda Hoch, einer der besten, zeitgenössischen Schachstudienkomponisten.
12:34Damals noch alles ohne Computer komponiert, Hut ab, heute komponieren alle mit Schach-Engines und die Schachstudienkomponisten sind deshalb deutlich
12:47analytischer,
12:47aber auch deutlich anspruchsvoller, man kann nicht mehr so wie in der alten Zeit komponieren, das würde kaum Erfolg haben.
13:02Ich wiederhole die Stellung, bin ich auf C1.
13:38Das war K8.
14:04Bis hier ist klar, nach A1 dabei kommt Springer C3 schon, König schlägt B2 und Springer
14:09C4 matt.
14:11Was ist, wenn er aber auch König 1 spielt?
14:13Dann ist er auch ganz logisch, Springer C4, Springer A4, wenn er wieder einzieht, ist er
14:23matt in zwei Zügen, deshalb nach König 1 kann ich einfach sparen, einmal B3 schaue und König
14:29D3 und 16 nimmt, nimmt, B4 und weiß gewinnt.
14:40Danke fürs Zusehen.
14:42Danke.
14:43Danke.
14:45Danke.
14:45Danke.
14:46Danke.
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