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Nachrichten des Tages | 9. Juni 2026 - Abendausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 9. Juni 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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News
Transkript
00:00Mindestens 14 Menschen wurden am Montag bei israelischen Angriffen auf den Südlibanon getötet.
00:06Das teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit.
00:10Obwohl der Iran mit Gegenschlägen gedroht hatte, setzt Israel seine Angriffsserie im Libanon fort.
00:16Die Angriffe trafen unter anderem die Orte Marouane und Tyros.
00:21Zuvor hatten Israel und der Iran erklärt, sie hätten eine Runde von Vergeltungsschlägen beendet.
00:26Am Wochenende hat Israel Beirut getroffen, Teheran schlug zurück, nur wenige Tage nach der Einigung auf ein Waffenstillstandsabkommen.
00:35Laut einem Vertreter des libanesischen Kulturministeriums wurde auch eine UNESCO-Welterbestätte in Tyros durch israelische Bomben beschädigt.
00:44Unterdessen erklärte die vom Iran unterstützte Hezbollah, sie habe israelische Truppen im Libanon ins Visier genommen, gab jedoch keine Angriffe
00:53auf israelisches Gebiet zu.
00:54Der Iran hat gewarnt, dass er die Angriffe wieder aufnehmen werde, sollte Israel weiterhin den Libanon angreifen.
01:02Doch israelische Politiker betonten am Montag, sie ließen sich davon nicht einschüchtern.
01:11Europa muss eine gemeinsame Industriestrategie entwickeln, bevor die EU nicht mehr in der Lage ist, mit den globalen Supermächten zu
01:19konkurrieren.
01:20Das sagt der ehemalige italienische Ministerpräsident Enrico Letta auf Euronews.
01:32Im Jahr 2024 veröffentlichte Letta einen Bericht dazu, wie der Binnenmarkt vollendet werden könne, mit dem Ziel, Europa wettbewerbsfähiger zu
01:42machen.
01:42Der Bericht empfahl die Schaffung einer Energieunion, gemeinsame digitale Dienste, EU-weite Kapitalmärkte sowie die Förderung von Forschung und Innovation.
01:54Letta sagte, Europa scheine endlich die Dringlichkeit der Lage zu erkennen.
02:20Die Europäische Kommission hat kürzlich die neue Strategie One Europe, One Market ins Leben gerufen,
02:26um die europäische Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
02:30Zu den vorgeschlagenen Reformen gehören die Schaffung einer gemeinsamen Industriestrategie und Vereinfachung bei Unternehmensgründungen in Europa.
02:39Sich rasch entwickelnde und immer komplexere Drogenmärkte bergen neue Risiken.
02:45Das ist die aktuelle Warnung der Europäischen Drogenagentur.
02:49Der Jahresbericht, der auf Daten aus 27 EU-Mitgliedstaaten sowie der Türkei und Norwegen basiert,
02:56zeigt sich besorgt über die Verfügbarkeit der Drogen, aber auch über deren Vielfalt und Wirksamkeit.
03:02Neben Fentanyl gibt es neue synthetische Opioide, vor denen die Agentur warnt.
03:08Neue synthetische Opioide sind sehr hohe potenzielle Substanz.
03:12Um Ihnen einen Kontext zu geben, ist ein Gramm genug, um mehrere Tausende Lethal-Dosen zu machen.
03:19Es gibt also einen sehr niedrigen Margin zwischen der Verwendung und der Überdose in dieser Situation.
03:26Sie können schnell auf dem Markt auf dem Markt erfolgen.
03:29Die Situation kann eskalieren und cause severe Hörungen, including Drogen.
03:33Cannabis ist nach wie vor die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Europa.
03:3924,9 Millionen gaben an, es im letzten Jahr konsumiert zu haben.
03:44Obwohl dieser Markt fest etabliert sei, entwickle er sich ständig weiter.
03:49Eine von den Anforderungen des Cannabis selbst wäre die Diversität von neuen Markten.
03:56Das kann natürlich immer passieren.
03:57Und die erhöhte Erdung der hohe Kraftstoffe im europäischen Markt.
04:02In some resin forms, for example, we are seeing a purity of up to 33%.
04:08And of course, the higher the THC component in the drug, the more likely hood it is with longer term
04:15use to cause psychosis.
04:18Bei den Kokain-Funden wurde ein Rückgang verzeichnet.
04:23Dennoch steckt die Kokainsucht hinter einem Drittel der Menschen, die sich in Europa in eine Drogenbehandlung begeben.
04:31Die Europäische Drogenagentur fordert die Mitgliedstaaten auf, in Überwachung und Vorsorge zu investieren und sowohl beim Angebot als auch bei
04:40der Nachfrage zu handeln.
04:47Die Europäische Union hat zusätzliche 5 Millionen Euro bereitgestellt, um die Eindämmung des jüngsten Ebola-Ausbruchs im Osten der Demokratischen
04:57Republik Kongo zu unterstützen.
04:59Die Ebola-Epidemie breitet sich in Zentralafrika weiter aus.
05:04Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO wurden fast 500 Fälle bestätigt.
05:10Während ihres Besuchs in der Region erklärte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Hadjah Labib, das Engagement der Europäischen Union.
05:19Dès l'apparition de l'Epidemie, nous nous sommes mobilisés, nous étions très rapidement sur le terrain pour renforcer l
05:26'aide.
05:26Et cet engagement continue aujourd'hui.
05:29Je ne viens pas les mains vides, je viens avec 5 millions supplémentaires pour créer des centres régionaux de diagnostic
05:35dans les provinces qui sont les plus touchés.
05:38Mit den neuen Mitteln werden die Testkapazitäten in den Gebieten gestärkt, in denen sich das Virus ausbreitet, damit die Gesundheitsbehörden
05:47Infizierte schneller isolieren können.
05:50In der Demokratischen Republik Kongo sind zuletzt mindestens 82 Menschen an Ebola verstorben.
05:56Einige Experten meinen, die Epidemie könnte sich zu einer der Größten entwickeln, wenn nicht genug getan werde.
06:04Kommissarin Labib sagte, dass bereits bei ihrem Besuch vor Ort Anfang des Jahres Warnzeichen erkennbar waren.
06:13Irland verkauft Aluminiumoxid an Russland und steht dafür in der Kritik.
06:18Es wird befürchtet, dass Irland so indirekt den russischen Angriffskrieg in der Ukraine mitfinanziert.
06:24Aluminiumoxid wird zur Herstellung von Aluminium benötigt.
06:28Das Metall wird sowohl in Waffen als auch Munition verwendet und als weißes Pulver verkauft.
06:33Der Verkauf an Moskau soll auch Thema des Staatsbesuches der EU-Außenbeauftragten Kaya Callas sein.
06:40Sie will in Dublin mit dem irischen Premier Michael Martin darüber sprechen.
06:44Wir sollten auch mehr kreativ sein, wie wir diese Krieg stoppen können.
06:49Denn wenn es ein Gefühl gibt, dass wir noch einige von uns mit Russland benötigen,
06:57und es ist auch wenn es es einfacher ist, diese Krieg zu finanzieren, dann wird diese Krieg nie stoppen.
07:04Das Organized Crime and Corruption Reporting Project veröffentlichte im März eine Untersuchung über die Geschäftsbeziehungen
07:10zwischen Organish Alumina, Europas größter Aluminiumoxid-Raffinerie und der russischen Wirtschaft.
07:17Das Unternehmen beharrt darauf, dass seine Aktivitäten völlig legal sind.
07:21Aluminiumoxid sei von den Beschränkungen im Rahmen der EU-Sanktionen ausgenommen.
07:26Die Exporte nach Russland haben im vergangenen Jahr etwa 45 Prozent ihres Gesamtumsatzes ausgemacht.
07:32Für das Jahr 2026 rechnet die Firma mit einem ähnlich hohen Anteil.
07:37Die irische Regierung hat eine Untersuchung zu den Vorwürfen eingeleitet.
07:44Frankreich und seine Verbündeten haben nach Angaben von Präsident Emmanuel Macron
07:48am Wochenende einen sanktionierten russischen Öltanke im Atlantischen Ozean festgesetzt.
07:52Der Zugriff auf hoher See erfolgte, nachdem der russische Kapitän der Targo sich geweigert hatte,
07:57Anweisungen der Marine zu befolgen, woraufhin französische Streitkräfte die Kontrolle über das Schiff übernahmen.
08:03Die Staatsanwaltschaft Brest leitete formelle strafrechtliche Ermittlungen ein.
08:08Hintergrund sind das Versäumnis des Schiffs, seine Nationalität nachzuweisen,
08:12das Fehlen einer Flagge sowie Nichtbefolgung von Anweisungen.
08:15Der Kreml reagierte durch Sprecher Mitri Peskov, der die Festsetzung als illegal bezeichnete und sie mit Piraterie verglich.
08:22Präsident Emmanuel Macron verurteilte das Vorgehen scharf und erklärte, es sei inakzeptabel,
08:26dass Schiffe internationale Sanktionen umgingen, sie recht verletzten
08:30und den seit mehr als vier Jahren gegen die Ukraine geführten Krieg finanzierten.
08:34Es ist bereits das vierte Mal seit September, dass Frankreich Schiffe entert,
08:38die mutmaßlich zur nicht verifizierten russischen Schattenflotte gehören.
08:42Zu den früheren Einsätzen zählten die Festsetzung der Burakai wegen eines mutmaßlichen Drohnen-Luftraumverstoßes in Dänemark
08:49sowie das Ändern der Äthera in der Nordsee und der Dünar im Mittelmeer.
08:55Seebehörden betonen, dass mittlerweile fast 600 Schiffe EU-Sanktionen unterliegen,
08:59weil sie sogenannte Flaggenwechseltaktiken nutzen.
09:05In Lyon und in ganz Frankreich herrschen Trauer und Empörung.
09:09Tausende versammelten sich vor Gerichtsgebäuden, um Gerechtigkeit für Lianer zu fordern.
09:14Das elfjährige Mädchen wurde im Südwesten Frankreichs ermordet.
09:19Der Tatverdächtige Jérôme Barilla war bereits wegen Sexualverbrechen angezeigt worden,
09:24aber Justiz und Polizei reagierten zu langsam.
09:28Juristisch belangt wurde er nicht.
09:37Am Montag fanden in ganz Frankreich mehr als 150 Kundgebungen statt.
09:42Nach Ansicht der Demonstranten hat das System versagt, Kinder zu schützen.
09:46Sie fordern Gerechtigkeit für Lianer und Reformen.
09:49Stop, das suffit, wir haben den Ballen, die Justiz laxiert.
09:53Ich habe sehr Angst für meine kleine Füße und meine kleine Füße auch.
09:57Es ist auch so.
09:58Es muss sich die Bevölkerung aufzüllen und die Bevölkerung sagen, dass wir in Ordnung haben.
10:02Es muss sich die Justiz aufzüllen und die Regierung fassen etwas.
10:06Oh, es ist die Justiz französisch!
10:08Lass! Lass! Lass!
10:09Es muss sich die Töten aufzüllen und es muss sich die Justiz verändern.
10:13Es muss sich nicht aufzüllen, weil wir das nicht akzeptieren können.
10:16These rallies are demanding answers.
10:19How could a man, reported multiple times for sexual violence, remain free until a child was killed?
10:26And what must change so that it never happens again?
10:31Denis Loctier, Euronews, Lyon.
10:36Ein Erdbeben der Stärke 7,8 hat den Süden der Philippinen erschüttert.
10:41Durch einstürzende Gebäude und Erdrutsche kamen Dutzende Menschen ums Leben.
10:46Mehr als 450 wurden nach Angaben der Behörden verletzt.
10:50Das Epizentrum des Bebens lag im Meer vor der Insel Mindanao und löste auch einen Tsunami aus.
10:57Es war das stärkste Erdbeben, das die Philippinen in diesem Jahr heimgesucht hat.
11:07In der Stadt General Santos suchten Rettungskräfte in einem eingestürzten Supermarkt nach Überlebenden.
11:14Die Hafenstadt mit 700.000 Einwohnern war mit am stärksten von der Katastrophe betroffen.
11:21Auch wegen starker Nachbeben und der extremen Hitze gestalteten sich die Bergungsarbeiten schwierig.
11:27Teile der Provinz Sarangani waren nur per Helikopter erreichbar.
11:32Die Patienten mehrerer Krankenhäuser wurden im Freien behandelt.
11:36Augenzeugen berichteten, dass Menschen in ihren Häusern, die von Erdrutschen mitgerissen wurden, ums Leben kamen.
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