00:00Björn Höcke sorgt für heftige Diskussionen. Im Podcast der Schweizer Weltwoche zieht der AfD-Politiker eine klare Grenze zwischen Ost
00:07- und Westdeutschen.
00:08Seine Aussage, im Westen leben deutsch sprechende Amerikaner, im Osten dagegen deutsch sprechende Deutsche.
00:17Nur im Osten seien die Menschen noch echte Deutsche. Damit spricht Höcke Millionen Westdeutschen ihr Deutschsein faktisch ab.
00:25Besonders bemerkenswert, Höcke selbst wurde in Nordrhein-Westfalen geboren.
00:30Nach seiner eigenen Logik würde er also zu den deutsch sprechenden Amerikanern gehören, die er kritisiert.
00:37Im Gespräch begründet Höcke seine These mit der Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg.
00:42Westdeutschland habe sich kulturell stark an den USA orientiert, eine Ersatzidentität sei entstanden.
00:49Ostdeutsche hätten sich dagegen das wahre Deutschsein bewahrt.
00:52Sogar die DDR lobt Höcke überraschend als Staat mit eigener deutscher Identität, trotz ihrer bekannten politischen Verfehlungen und Unterdrückung.
01:01Im weiteren Verlauf zeichnet Höcke ein düsteres Bild.
01:05Deutschland stehe vor dem Untergang, werde von den USA gesteuert und habe keine eigene Elite mehr.
01:12Der Verfassungsschutz sieht in Höckes Aussagen einen klaren Widerspruch zum Grundgesetz.
01:17Kritische Nachfragen im Podcast? Fehlanzeige.
01:24Untertitelung im Auftrag des ZDF für funk, 2017
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