00:05Letzter Spieltag, der Tag der Abschiede. Lasse Andersson seit 2020 in Berlin,
00:11Dejan Milo Sablev sogar noch ein Jahr länger und Lukas Herburger, drei der Meisterschaftshelden
00:17des vergangenen Jahres, werden die Füchse verlassen. Es war ein sportlich bedeutungsloses
00:22Spiel, weil Flensburg zuletzt zweimal verloren hatte. Deswegen war schon klar,
00:26dass Berlin zweiter, Flensburg dritter wird und die SG kam offensiv überragend rein,
00:32unter anderem Niklas Kirke-Löcke top drauf. Es waren 13 Tore in den ersten 14 Minuten,
00:38die Berliner fanden dann aber auch ihren Flow und es wurde in Teilen die große Lasse Andersson
00:44Abschiedsshow. Richtung Ende der ersten Hälfte dreht Matthias Kitzel immer mehr auf,
00:50das ist sage und schreibe schon sein zehntes Tor nach gut 20 Minuten Spielzeit zur Halbzeit
00:56stand er auf 13. HBL Torrekord für ein Spiel im Blick. Na ja, so zum Teil. Er guckte schon auf,
01:04dass sein Nebenmann brilliert. Unglaubliche 22 Tore der Füchse. Zwei vor zur Pause.
01:15Immer wieder kam Flensburg aber dann zurück. Ein insgesamt ausgeglichenes Spiel. Simon Püttlick
01:21übernahm vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte absolute Zaubertore. Elf Stück waren es für ihn
01:27insgesamt. Geht er 20, 27 oder vielleicht doch schon diesen Sommer nach Berlin? Das ist die große Frage.
01:33Flensburg machte auf jeden Fall verbal bisher nicht die Tür auf. Lasse Andersson macht dann in seinem
01:41Abschiedsspiel aus der HBL sein 900. HBL Tor. Immer wieder Flensburger Ballverluste. Die hatten sie in der
01:49ersten Halbzeit gar nicht gehabt. Die merken sich dann ein Stück weit. Deswegen ging die SG immer so ein
01:55Stück weit hinterher. Auch wenn sie in der ersten Halbzeit schon mal mit fünf Toren geführt hatten. Man hatte so
02:00das Gefühl,
02:01die Berliner werden sich mit einem Sieg verabschieden. Johannes Goller ja auch das letzte Mal für die
02:06Mannschaft von Alice Pajovic auf der Platte. Für Goller geht es ja zurück in die Heimat nach Melsungen.
02:17Dejan Milošavlev, der zeigte sich noch mal so richtig. Er hat im Schnitt in seinen über 200
02:23Pflichtspielen für die Berliner über zehn Paraden pro Spiel gezeigt. Auch er war ein ganz entscheidender
02:30Faktor für die vielen Titel, die die Füchse im letzten Jahr gewonnen haben. Kevin Möller
02:35verabschiedet sich mit neun Paraden aus der Bundesliga. Mit diesem einen Fehlpass Gitzels Rekordjagd. Sie ging immer
02:43weiter. Er hatte nicht mehr ganz den Flow der ersten Halbzeit. Es war schnell klar. Die 21 Tore von
02:49Stefan Schröder damals für den ASV. Die würde er nicht knacken können. Aber er schrieb HBL Geschichte mit seinem
02:5718. Tor. Persönlicher Karriere-Bestwert. Nur drei Spieler haben jemals in der
03:03HBL mehr Tore in einem Spiel erzielt. Der große Abschied von Laza Abbassov. Absolut gelungen für die Füchse.
03:16Ich glaube, für mich hat es so viele Jahre hier ohne Emotion zu haben, weil ich liebe diese
03:23Vereine, die Leute auf der Mannschaft und so. Klar habe ich heute viel Emotion gekocht, aber ich freue mich
03:31Es ist auch sehr viel über die Stimmung heute und das war, was heute geklappt hat, als wir jetzt das
03:36Team hier außen gewonnen haben.
03:37Ja, gespannt.
03:39Die Füchse verlieren drei Ausnahmespieler, vor allem aber auch drei Ausnahmekarakter.
03:43Der Überspieler bleibt 317 Tore.
03:47Matthias Gitzel, Torschützenkönig, alle Treffer aus dem Feld.
03:51Das ist eine unfassbare Marke.
04:01Bei Dein.
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