00:00Donald Trump sorgt erneut für Diskussionen. Diesmal wegen seines Umgangs mit verwundeten US-Soldaten.
00:06Am Dienstag besuchte der Präsident das Walter-Reed-Militärkrankenhaus, sprach dort mit Soldaten und medizinischem Personal.
00:14Doch laut Berichten von CBS News ignorierte er dabei gezielt die 14 schwer verletzten Soldaten des Iran-Krieges, die aktuell
00:22in der Einrichtung behandelt werden.
00:25Familienangehörige und Militärvertreter bestätigen, Trump suchte keinen Kontakt zu diesen Verwundeten.
00:32Das Weiße Haus schweigt zu den Vorwürfen.
00:35Auf Nachfragen, ob Trump die Verletzten der Operation Epic Fury besucht habe, verweigerten Sprecher jede Auskunft.
00:42Eine Erklärung für das Fernbleiben des Präsidenten gibt es nicht.
00:46Besonders betroffen ist Sergeant Corey Hicks.
00:49Er wurde im März bei einem Angriff auf einen Armeeposten in Kuwait schwer verletzt.
00:55Nierenverletzung, Verlust der Milz, Schädelhirntrauma.
00:59Sechs seiner Kameraden starben.
01:01Mehr als 20 wurden verletzt.
01:03Hicks spricht offen über die psychischen Folgen und die unsichtbaren Wunden, die bleiben.
01:08Auffällig ist, dass nur einen Tag vor dem Krankenhausbesuch Trump bei einer Zeremonie auf dem Nationalfriedhof Arlington die im Iran
01:16-Krieg gefallenen Soldaten ehrte.
01:18Er sprach von wunderbaren Seelen und großartigen Menschen.
01:22Doch für die Überlebenden, die Verwundeten, blieb es beim Schweigen.
01:28Es ist nicht das erste Mal, dass Trump wegen seines Umgangs mit Kriegsverletzten kritisiert wird.
01:33Bereits 2020 spielte er die Folgen eines iranischen Raketenangriffs herunter, sprach von Kopfschmerzen statt Hirnverletzungen.
01:41Dutzenden Soldaten wurde damals die Auszeichnung Purple Heart verweigert.
01:46Seit Beginn des Iran-Krieges wurden laut Verteidigungsministerium 409 US-Soldaten verwundet.
01:53Die Tradition, dass Präsidenten Verwundete besuchen, hat Trump diesmal offenbar gebrochen.
01:58Die Diskussionen um Respekt und Anerkennung für die Opfer des Krieges gehen weiter.
Kommentare