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  • vor 10 Minuten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Bist du nervös?
00:02Nee, ich frage mich ja jetzt, was du mich fragen willst.
00:05Du erzählst einfach, woran du dich erinnerst, würde ich vorschlagen.
00:07Naja, das ist ja nicht viel.
00:10Diese Geschichte fängt mit meiner Mutter und einem merkwürdigen Gespräch an.
00:14Dabei ging es um eine Art Ferienheim, in dem sie als kleines Mädchen war.
00:20Die Krankenkasse bot das an für die Kinder, die in die Schule kamen, zur Kräftigung und so weiter.
00:25Die Vorstellung war ja, das ist eine Kur, Erholungskur.
00:30Das sind ja positiv besetzte Begriffe. Das muss gut sein.
00:35Es gab einen Satz, der quasi über allem schwebt.
00:39Wenn du nicht gehorchst, wenn du nicht artig bist, kommst du nie wieder nach Hause.
00:49Zwei Reihen aufstellen, losmarschieren, nicht rödeln, zack, zack, zack.
00:54Es war üblich, unruhige Kinder am Mittagsschlaf zu fixieren.
00:58Deine ganze Person wird einfach zunichte gemacht.
01:00Wenn man nicht gegessen hat, dann sind die hinter einem stehen geblieben.
01:04Sie hat wirklich meinen Mund aufgehalten wie eine Stopfgans und mit einem Daumen das Brot da reingedrückt.
01:12Erste Hinweise auf Medikamententestungen finden wir im Jahr 1947.
01:17Konkret können mehrere Versuchsreien mit Bayer-Präparaten gelegt werden.
01:23Ich erinnere mich an Spritzen, die ich bekam.
01:28Es war Protactyl, es war Impleton, es waren Psychopharmaka, die zur Sedierung der Kinder eingesetzt wurden.
01:35Ich tue heute immer noch nicht schlafen, weil ich immer Angst habe, dass jemand reinkommt und mir Gewalt antun.
01:41Ich habe keine Farbe in Erinnerung.
01:43Das ging in dem Fall um sexuellen Missfaden.
01:46Wie kann man sich eher um Verbalanz zusammenarbeiten?
01:56Wie kann es also sein, dass darüber Jahrzehnte nicht gesprochen wurde, dass das Jahrzehnte totgeschwiegen wurde?
02:07Wie kann man sichchilde
02:08Seinen
02:08Fürid
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