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  • vor 2 Tagen

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Musik
Transkript
00:00Musik
00:37Musik
01:01Musik
01:01In dem Moment, wo in der Halle das Licht ausgeht.
01:06Musik
01:08Jetzt fängt es an zu knistern, an zu grodeln, dann hörst du ein Gequieke, ein Gekreische, so eine wahnsinnige Vorfreude,
01:16dass dir fast die Luft weg bleibt.
01:18Musik
01:19Musik
01:41Ich bin da so wie ein Pferd, wo man jetzt gleich die Klappe losmacht und das losrenkt.
01:46Das ist eine unwahrscheinliche Anspannung und dann stehe ich dann da so hinter diesem Vorhang und dann fängt die Musik
01:53an und ich höre das von draußen so knistern und das ist unwahrscheinlich intensiv.
02:01Musik
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02:10Musik
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02:45diese vorbereitung einer tour das kann man mit ein zwei worten gar nicht erklären sie ist sie
02:50ist hyperintensiv was wir zusammentragen in der in der gesamtheit an ideen und das hinterher auch
02:58versuchen zu realisieren das ist wenn du das auch mal zusammenfügst das fängt ja da an dass der hansi
03:06die scheinwerfer besorgt die hallen aus so die bestuhlungspläne macht passt das alles nicht das
03:12wird alles im vorfeld abgeklärt und die ganze logistik wird danach abgestimmt
03:25mit wievichs man unterwegs ist mit wievipersonal man unterwegs ist
03:33spür deine haut deinen sanften blick
03:41also naja jetzt jetzt müssen wir mal zum thema kommen und zwar chemnitz ist das erste konzert ein
03:49bernbus brauchen wir den schwarzen weil da sind wir doch elf personen wir müssen zwei sattelschlepper
03:56haben schon mal plus ein lkw kommt noch ein lkw für zeppelin dazu ich habe mit andrea darüber
04:07gesprochen wir sind beide der meiner müsste so minimum sechs meter zeppelin sein in der länge
04:11dann natürlich beschriftet weil das kommt ja gut wenn während des einlasses der durch die alle kreist
04:18wir haben jetzt selbst die folien gestaltet wie wie sieht der lkw aus wie ist das tour plakat also
04:32das ist ja ohne ende ja wie man auch die kumann auch die was steht auf der eintrittskarte ja jeden
04:38mit allen die fotos sind wir für verantwortlich für beiden die ganze gesamte typografie haben wir
04:44beiden und da hat man ja noch sonst noch gar nichts gemacht da ist ja eigentlich noch gar nichts
04:48das wäre eine ellenlange liste die die uns jetzt gar nicht so einfällt das kann man auch wirklich mit
04:53ein zwei sätzen gar nicht so beschreiben welche hallen spielen wir wann spielen wir die musiker
04:57aussuchen und uns überlegen welche titel ja aber denkt auch dann dass wir alles in eigener regie machen
05:02so eine aufgabe kann man nur machen wenn man mit herzblut dabei ist
05:18ansonsten ist der erfolg nicht da ja tschüss georg
05:24ja mit dem ventilator geht in ordnung wir bekommen ventilator mit drei meter 80 durchmesser
05:30ne der geht dann ja der geht ja über die decke hinaus wo dann richtig wie wir drüber sprachen wo
05:37denn der nebel ganz genau und dann wird der nebel durchgeblasen dann dreht er sich dann ist es
05:42ein ganz ganz mystisches bild und jeder wird sagen wenn er das sieht hey die sind bekloppt aber sie wollen
05:51das dann auch nachmachen ja so wird sein zum hubschrauber zwischen ja und erde ja ja super
06:06im grunde genommen haben wir ein bisschen glück gehabt dass dass wir diese idee hatten mit dem titel
06:12zwischen himmel und erde das gefühl war ja bei mir ich will irgendwas verrücktes machen zwischen himmel
06:19und erde das gibt einem so viel freiheit einmal das leben über das leben zu erzählen andererseits
06:26aber auch wirklich dieses physikalische zwischen himmel und erde
06:36das ist ja glaube ich auch der hintergedanke wenn andere fragen ja wie spinnen die warum müssen die
06:41mit dem hubschrauber ankommen weil es war alles zusammengefügt auf den titel des albums
06:46ich bin ja auch zum ersten mal mit einem hubschrauber geflogen es ist wirklich so ein bisschen das gefühl von
07:10schwerelosigkeit von freiheit ich bin frei und nicht so niemand kann mich aufhalten du fliegst und hast unter
07:16deinen füßen diesen glasboden von dem hubschrauber und und alles sieht so friedlich aus unten und dann ein paar
07:22von meinen fans sind ja dann auch mal mit geflogen und haben gesagt das war toll
07:27wonach du dich auch sehnst in dieser nacht ich fühl wie du
07:48das album das da heißt zwischen himmel und erde gab uns ein absolutes alibi genau diese sachen
07:55alle so in szene zu setzen zu gestalten
08:03die guten ideen oder die besseren ideen entstehen ja nicht im intellekt wenn du wenn du deinen kopf auf
08:10den schreibtisch stürzt und denkst was machst du jetzt gute ideen können passieren wenn du im
08:15bayerischen hof durch die drehtür gehst und bist in der mitte der drehtür und dann gibt es auf einmal
08:18klick bei dem kopf
08:33eine tour zu gestalten sind ideenschöpfung bis manchmal bis zum ersticken
08:44es ging ja auch schon bei der bühne an die am die am anfang in in ein samtiges rot getaucht
08:49wurde
08:50und eine große freitreppe darstellte wo man im grunde genommen nur noch dass das
08:55fernsehballett rechts und links vermissen wollte und also dinge die wo wir dann gesagt haben wir
09:00wollen ein bisschen mehr was böses haben was kernigeres haben
09:08in der verrücktheit liegt ja auch sehr viel kreativität
09:12das fängt auch mit dem catwalk schon an dass wir dann auch sagen nee wir wollen nicht in eine normale
09:19länge wir wollen dass er dass der laufsteg dreimal so lang ist das sind details wo andere sagen würde
09:25das ist doch jetzt egal hauptsache die musikstand ist nicht oder mit dem flügel der so jeden tag von
09:32einer in die andere stadt bewegt wurde und das hat alles so funktioniert brennende fässer
09:37irgendwie feuer und plötzlich alles konnte in irgendeiner form umgesetzt werden
09:45ich glaube was aber was auch noch ganz wichtig war war die lichtgestaltung ja das ist nicht
09:50irgendwie jetzt so kassbolle theater oder kirmes mäßig wund war sondern dass wir immer versucht
09:56haben titel spezifisch die mystik aufrecht zu erhalten hier diese ganzen geschichten die
10:02gestalterisch da sehr sehr viel dazu beigetragen haben sehr wichtig sind alles
10:10baue ich doch mit kopf es war natürlich auch im kampf nicht du weißt ja anfänglich dieses licht und
10:15dass wir oben war das war nicht so wirklich schön und authentisch und andreberg spezifisch wenn
10:22nicht dein mikrofon ja ja wunderbar ja alle es geht um das licht andrea hat mit ihr darüber
10:36gesprochen im detail liegt der erfolg also es könnte an ein zwei stellen wissen intimer sein
10:49das sind so ein paar dinge die zwischen andrea und mir seit jahren so funktionieren aber sie
10:58funktionieren deswegen weil wir nicht für all das was uns auf uns zukommt eine tür aufmachen müssen
11:05um zu gucken was sich dahinter verbirgt sondern wir können mittlerweile oben rein gucken und das meine
11:10ich wirklich ganz von innen heraus und ich möchte auch nicht uns jetzt da wer weiß wie darstellen
11:15als diejenigen die alles überlegen tun wir nicht aber als produzent muss brauchst du darfst du oder
11:22sollst du nicht alles wissen was richtig ist fast alles was falsch ist und das ist das ist meine
11:28grundsätzliche philosophie im licht bis jetzt gelaufen ist gefällt mir sehr gut toll richtig schön aber doch
11:38zum schluss stand es wirklich so wie wir es haben wollten
12:03also in chemnitz war ich nicht besonders angespannt weil wir hatten drei vier tage fast am stück
12:09geprobt und es saß eigentlich alles
12:28ja okay das wäre erst mal gut
12:46ich habe auch nicht nicht einmal angst gehabt weil ich dafür habe ich auch die gewisse routine
12:51dass ich mir sage es ist auch nicht schlimm wenn ich mal mich verhasple oder wenn die moderation nicht
12:56so ganz stimmt da komme ich immer raus wenn ich ein hänger habe habe ich mir die ausgemacht dann
13:01sage ich herzlichen glückwunsch das weiß ich nicht mehr weiter wenn ich das auch noch vergesst
13:29herzlichen glückwunsch
13:31Herzlichen Glückwunsch!
13:33Ja, einspielen!
13:37Ich habe viele Sorgen gelernt.
13:40Macht das gut.
13:41Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass man da ruhig bleibt.
13:45Ich kann alles. Die sind nur sehr nervös.
13:48Ich kann alles. Ich habe alles gelernt.
13:50Ich habe alles gelernt.
13:53Das ist jetzt ernst.
13:55Toi, toi, toi!
13:59Ich wusste, um 20 Uhr in Chemnitz knallt es und ich gehe raus.
14:04Und ich bin wie auf einem Teppich, wo ich mich einfach wohlfühlen kann.
14:10Guten Abend, Felix!
14:16Ich soll der Teufel wohl gehen und ich brauch dich nicht.
14:24Ich soll der Teufel wohl auch wenn ich dich nicht vermisse.
14:50Wo ich richtig nervös war oder Muffen hatte, war natürlich Berlin, weil ich wusste, es wird mitgeschnitten.
14:58Das ist mir drissegal, ob das 1000 sind oder 13.000, ich spüre die Energie und ich laufe los und
15:03es ist egal, was passiert.
15:04Aber ich wusste, da sitzen welche im Ü-Wagen und die haben jedes Wort von dir nachher in der Konserve.
15:10Wenn du dich versinkst oder wenn du dich verhaspelst, dann kannst du es nicht wieder gut machen.
15:45Die Streicher, die Streicher ist die Stage Left, die 5 macht ab und zu die Gitarre, die Stage Right steht.
15:50Ihr habt ja auch einen Return, ich sag's ja auch an. Der eine halt, sag ich mal, eine Halb-Totale,
15:54der andere halt nicht was Closees.
16:01Ego! Stopp!
16:05Darf ich dir kurz was sagen?
16:07Nein, nein, ganz kurz. Da hinten, da sind unsere sogenannten beiden Führungen.
16:12Wenn du da reingucken willst, da siehst du dann, das ist diese Kamera, die da unten steht, geht ein bisschen
16:17höher, da habe ich dich oder vor dir ist eine Kamera, die sowieso da ist.
16:22Ich gehe auf die Bühne raus und ich wehre mich dagegen, dass wir jetzt heute eine Videoaufzeichnung machen.
16:27Ich wehre mich dagegen, dass ich mir besondere Sachen merken soll, wo ich in welche Kamera gucke, weil ich sage,
16:33da sitzen 16.000 Menschen und die wollen heute Andrea Berg sehen.
16:37Und für die mache ich die Show. Und alles andere muss darum herum passieren.
16:44Das sehe ich überhaupt nicht ein, weil ich arbeite, ich mache die Musik und die Show für die Menschen.
16:50Wenn dann einer sagt, so und dann kommt der Kameramann, dann guckst du in die Kamera, dann sage ich ja,
16:53wenn es funktioniert, ja, wenn nicht, dann nein.
16:57Weil ich denke, das Wichtigste ist das Erlebnis für die Menschen, was wir schaffen wollen.
17:02Ich habe ja gesagt, nur wenn sie will, nur wenn du einen Cue setzen willst in die Kamera, dann habe
17:06ich das, okay?
17:07Aber ansonsten ganz normal bewegen, ja?
17:09Ja, gut.
17:11Gut.
17:12Okay, dann fangen wir gleich an, ja?
17:14Du willst jetzt zehn Titel machen?
17:15Zehn, also zehn idealerweise, ja?
17:18Na gut, dann können wir den Soundcheck gleich einbauen.
17:20Dann sind wir auf der sicheren Seite.
17:22Ja, genau.
17:23Ja, schön.
17:24Geht los.
17:27Jetzt.
17:35Es war meine Show, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass jeder für sich das hundertprozentig gut machen wollte.
17:41Kleiner Blick.
17:44Kleiner Blick, Andrea.
17:46Kleiner Blick noch.
17:48Müssen wir das nochmal machen.
17:51Es war ja unser Baby und bei uns ist es selbstverständlich, dass wir Tag und Nacht arbeiten, bis es fertig
17:55ist.
17:56Aber wir haben ein Team gehabt, wo du nicht einmal das Gefühl hattest, dass irgendjemand sagt, ah, jetzt ist es
18:01aber mal langsam gut.
18:04Schätzelein, komm jetzt, mach schnell.
18:08Okay.
18:08Jetzt.
18:14Kannst du mal was sagen? Wir haben den Sound nicht. Der Sound kommt nicht durch. Kannst du mal was sagen?
18:21Können wir mal ganz kurz einmal jedes Instrument einmal durchgehen?
18:25Ach so.
18:26Gitarre bitte. Einmal Gitarre.
18:29Gitarre.
18:31Andere Gitarre.
18:32Viele von den Musikern, die wir jetzt mitgenommen haben, waren auch schon bei unserer letzten Deutschland-Tournee ja dabei.
18:37Und das schleift sich irgendwie so ein.
18:39Da ist niemand, der irgendwie überkandidelt ist oder Starrallüren hat, sondern es sind einfach alles ganz geniale Musiker, die wirklich
18:47einfach Spaß daran haben.
18:49Und das sehe ich. Jedes Mal drehe ich mich gerne um und schaue die mir an, was die da auf
18:53der Bühne machen.
18:54Und das ist einfach schön.
18:55Piano.
18:56Wann?
19:01Was für mich auch ein schöner Eindruck war, als wir zum ersten Mal am zweiten Tag, die hatten schon einen
19:09Tag vorher geprobt, zu der Bandprobe in den Proberaum kamen.
19:37Und da habe ich für mich direkt gespürt, das sind die richtigen Jungs.
19:42Wie, ihr seid auch da. Ihr wart ja nicht verpflichtet.
19:46Ich bin doch schön.
19:48Ich bin doch schön.
19:50Ah, Andrea.
19:51Ich freue mich, Herr Dirk.
19:53Danke.
19:53Ich freue mich.
19:54Hallo.
20:03Aber als ich dann auch das erste Mal die Umsetzung gehört habe von einem neuen Titel von uns,
20:11die das, mein Lied, unser Lied gespielt haben.
20:14Das ist schon toll.
20:15Wie du weißt, habe ich ja auch Livemusik gemacht über 20 Jahre.
20:20Und für mich ist dann außerdem immer noch so ein bisschen Wehmut mit dabei.
20:25Einfach dieses Livegeschehen, wenn du dann die Band in den Proberäumen dann wieder siehst oder im Proberaum,
20:31dann werden auch Erinnerungen wach.
20:33So ein Tag singt, wenn man liebt und vor Zeit.
20:50Und ich hatte auch den gleichen Eindruck wie du.
21:07Hey, das wird eine tolle Tour.
21:10Ja, wir wollen da wirklich richtig musikalisch bluten, weil zu drehen ist der Massimo drauf.
21:15Sie können im Moment die ganze Welt rausheben.
21:19Jeder bringt sich selber ein, seine Persönlichkeit.
21:22Und irgendwie ist es aber ein unwahrscheinlich schönes Miteinander.
21:33Ich bin auch der Meinung, dass ein gutes Team maßgeblich an einem Erfolg insgesamt beteiligt ist.
21:59Wir haben sicherlich den einen oder anderen auch angesteckt.
22:04Oder infiziert, dass sie wirklich auf einmal so mitgezogen wurden von diesen Emotionen, von dieser Kraft.
22:12Und dass sie sich einfach davon haben auch gerne mitziehen lassen.
22:15Und plötzlich war das so ein unwahrscheinliches, professionelles Zusammengehören.
22:36Das war doch so niedlich, als wir geprobt haben.
22:39Da war doch dieser riesige Laufsteg und dann ganz weit weg, links und rechts die Tribünen.
22:44Und da vorne war dann ja alles frei.
22:45Nee. Und als die Streicherinnen dann, die ja neu im Team waren, dann auf die Bühne kamen,
22:50sagte doch die Michaela, sag mal, und hier kommen da überall noch Stühle hin?
22:54Ja.
22:54Und da habe ich gesagt, nee, da sind die Stehblätter.
22:57Ja, ja, ja.
22:57Und dann kommen die ja erst am Ende vom ersten Teil auf die Bühne.
23:01Und als die dann rauskam, ich die angeguckt und hast du wirklich so ein Staunen in den Gesichtern gesehen.
23:05Ja, ja.
23:06Die haben wirklich gedacht, boah.
23:08Ja, und genauso haben sie das ja dann nachher auch gesagt.
23:11Und das ist einfach, da war ich natürlich dann auch schon ein bisschen stolz und dachte mir, ja.
23:14Also ich war auch sehr, sehr glücklich, auch in der Entscheidung, die wir dann getroffen hatten,
23:21eben halt Wochen vorher mit einem Quartett, Streichquartett zu arbeiten.
23:33Diese Mädels, die musikalisch so sensibel sind und waren und so einen guten Job gemacht haben
23:40und es war so eine Ästhetik auch, ganz abgesehen von dem Sound, den sie wirklich auf der Bühne erzeugen.
23:57Gerade ist das neue Album von Andrea Berg erschienen, welches heißt Zwischen Himmel und Erde
24:01und alle Signale stehen mal wieder auf Erfolg.
24:22Das Verrückte ist ja, dass man immer sagt, boah, eines Tages mache ich mal das
24:25und dann schaffe ich vielleicht noch das, alles, wovon man geträumt hat.
24:28Und dann kommt plötzlich jemand und sagt, 16.000 Leute in der O2 World, wo ich sage, boah, ich?
24:37Das ist aber der Johannes.
24:42Was? Restlos aus?
24:44Ja, restlos.
24:45Ja, willst du mir jetzt Angst machen, oder wie?
24:49Okay, wir kommen ja auch jetzt sofort nach vorne.
24:58Ich fahre auch immer wieder gerne, wenn ich zur Halle fahre, an diesen Parkplätzen vorbei und gucke mir das an.
25:04Letztens bin ich noch mit einem Hubschrauber geflogen und habe mir das von oben wirklich angeschaut.
25:09Man muss sich das wirklich anschauen, diese riesigen Flächen von Autos und dann diese Menschenmassen da unten.
25:15Also es ist schon etwas, was ich immer noch nicht begreifen kann, aber es ist irre.
25:19Also es ist schon etwas, was ich immer noch nicht begreifen kann, aber es ist schon etwas, was ich immer
25:47noch nicht begreifen kann.
25:48Hansi, wie viele Minuten noch?
25:51So, 40.
25:5340, okay, das ist gut.
25:55Ich wollte nochmal eben hochgehen.
25:57Ja.
25:58In die Loge, gehst du mit?
25:59Ja, ich geh mit.
26:06Ist alles gut?
26:07Ja.
26:33Welche Nummer?
26:34209.
27:02Das ist aber geil, lass uns mal gucken.
27:06Ach so, ja, hier kommen wir noch.
27:07Das ist doch geil, oder?
27:13Aber guck mal, wie schön mit dem Zeppelin.
27:16Ja, ja, habe ich schon. Ich habe den ja auch schon fotografiert.
27:51Die O2 Arena ist, ich glaube, Deutschlands größte Halle.
27:55Also, wenn man das sieht und das Gefühl, nicht nur 40, 50-Jährige, auch 12, 13-Jährige, Kinder, Jugendliche.
28:01Und man will einmal in dieser wunderbaren Arena, wollte man eben Andrea sehen.
28:05Und sie hat wirklich den Fans alles gegeben. Es war großartig.
28:12Komm mal.
28:13Oh, viel Spaß.
28:21Toi, toi, toi.
28:33Wenn ich auf Tournee bin, bin ich ja immer zu Hause.
28:36Da ist die Martina, die mich schminkt.
28:38Gar nicht so viel Zeit mit mir hier.
28:41Aber wir brauchen eine.
28:42Da ist noch genau 20 Minuten.
28:51Man könnte die jetzt belauschen, wenn du ein Mädchen.
29:07Okay, aber wir sind gekoppelt.
29:09Okay, aber wir sind gekoppelt.
29:10Fliegt ganz hoch bis ans Licht.
29:15Räume nur dort hier.
29:19Ein warmer Regen streichert, weil ich aus mir bin.
29:26Ja, klar.
29:30Kein Sprung.
29:31Doch, gibt Struktur.
29:36Steht das in der Höhe?
29:38Jetzt sag mal Bescheid, das hast du gar nicht auskommen.
29:41Sagt dir Bescheid.
29:42Es ist ein Unfall passiert.
29:44Da ist mein Onkel Pitti, der dann ans Pult geht.
29:46Da ist der Sandro, mit dem ich schon über 10 Jahre zusammen bin,
29:50der die Technik macht.
29:51Da ist der Hansi, der mir jeden Wunsch von den Augen abliest.
29:54Und so ist es einfach im Grunde genommen,
29:56wenn Sanzi so dieser harte Kern kurz vorher noch mal zusammen ist,
29:59man gibt sich so die Hand und sagt, toi, toi, toi.
30:02Es ist einfach toll.
30:17Ja, ich bin ganz hoch.
30:22Ich bin ganz hoch.
30:24Vielen Dank.
30:55Ja, in Berlin war es natürlich schon extrem. Da war ja dann auch diese Geschichte, dass wir ganz am Anfang
31:00auch ein technisches Problem hatten und ich dann die ganze Zeit dachte, um Gottes Willen, was mache ich jetzt?
31:06Ich weiß ja, mein Gedanke war auch direkt, so wie ich Andrea kenne, meistert ihr das. Da geht ihr durch,
31:11professionell, wie man sie gewohnt ist.
31:13Na, aber hör mal, ich hatte vorhin überhaupt kein, ich habe mich nicht gehört, ich habe nichts gehört.
31:17Und dann habe ich zum Sandro geguckt, der Sandro nach vorne und es war für mich aber wie Weltuntergang, ja.
31:23Ja, ich weiß.
31:24Ich stehe da oben und höre nichts. Ich wollte schon sagen, komm, wir machen das nochmal, aber das ging ja
31:28dann nicht mehr.
31:28Aber wir brauchen es für die DVD.
31:30Ah, ich habe eine Idee. Wir müssen einen Weg finden, dass wir das als Bonus spielen.
31:49Als Bonus.
31:50Die Reihenfolge bleibt bestehen.
31:50Die Reihenfolge bleibt bestehen, wir schieben den da rein.
31:52Irgendein Titel wird neu eingeschoben jetzt hier.
31:55Davon weiß ich nicht.
31:56Davon weiß du nichts?
31:58Ja, mach Paradies Astral.
31:59Okay.
32:00Könntest du das so weitergeben?
32:02Dem Alex das auch sagen und bitte das auch.
32:04Alle, das müssen wir alle wissen.
32:07Ja, Thomas.
32:10Ach du Scheiße.
32:11Wo sind meine Cues?
32:13Wer macht das denn?
32:14Sollen wir sie mit Alex klären?
32:16Genau.
32:16Und das hat Büro auch alles.
32:18Büro genau die gleiche Nummer.
32:20Nee, Büro nicht.
32:21Nein, nein, nein, nein.
32:21Um Gottes willen.
32:22Roland, guck, nicht nervös werden.
32:24Am Anfang wird es dunkler sein, weil ohne Büro und so weiter gearbeitet wird.
32:28Okay, Titel 2 ist die erste Nummer normal.
32:31Thomas, den Titel brauche ich.
32:32Da, wo ein Engel die Erde berührt.
32:34Einfach da reingeschoben.
32:35Das Paradies kommt viel zu weit und dann da, wo ein Engel die Erde berührt.
32:38Einfach 1 zu 1 rein.
32:39Was? Die 1 kommt jetzt am Anfang oder was?
32:41Was wir vorhin hatten oder was?
32:42Das Schöne war aber, dass wir das nach der Pause dann auffangen konnten.
32:48Okay, gut. Und Andrea?
32:49Ich gehe mich umziehen.
32:51Ich hab's.
32:53Ich bin rausgegangen und habe gesagt, also Freunde, irgendwie hat einer einen Stecker rausgezogen
32:56und wir müssen das nochmal machen.
32:58Aber ich weiß nicht.
33:01Sommer?
33:06Echt?
33:07Habt ihr Zeit?
33:09Geil. Ja, komm.
33:16Letztendlich haben alle das Gefühl gehabt, sie müssen mich jetzt retten.
33:19Und das war dann auch wieder so eine Energie, wo ich dann dachte, eigentlich kann mir gar nichts passieren.
33:24Es ist so intensiv und so schön gewesen, gerade dass das da passiert ist.
33:28Da, wo ein Engel die Erde berührt, da, wo der Himmel uns allein gehört.
33:43Der Mond küsst die Nacht, am Sternenstab, der Mann.
33:52Nie war ich so verliebt wie ein Paradies.
34:05Der Mond küsst die Nacht, am Sternenstab, der Mann.
34:21Wo man sich dann erinnert, wo man sagt, wo die Menschen auch nach Jahren noch sagen,
34:24wir waren dabei damals bei der Aufzeichnung für die DVD, als wir das nochmal machen mussten.
34:30Das sind so Dinge, wo man sich dann gerade so gerne dran erinnert.
34:45Ich möchte eigentlich Menschen glücklich machen.
34:49Und das ist toll.
34:50Und das ist auch ganz, ganz breit gefächert.
34:53Manche Menschen können mit meinen Balladen unwahrscheinlich viel anfangen.
34:57Es gibt Menschen, die auf Partys gehen.
35:00Es gibt Menschen, die Kontakt suchen.
35:02Die stehen auf dem Titel, du hast mich tausendmal belogen.
35:05Oder Gefühle haben Schweigepflicht.
35:07Oder wenn du mich willst, dann küss mich doch.
35:09Und das ist einfach schön.
35:10Es ist auch schön, dass man nicht definiert wird auf einen Titel.
35:14Das nicht Andrea Berg ist, du hast mich tausendmal belogen.
35:17Und Party und Grölen.
35:20Sondern, dass es wirklich auch Menschen gibt, die auch das zwischen den Zeilen verstehen,
35:24was ich zu sagen habe.
35:27Die im Grunde genommen erkennen, was ich sagen will.
35:31Nämlich, dass unsere Zeit begrenzt ist und dass wir ordentlich umgehen müssen mit der Zeit,
35:34mit den Menschen und vor allen Dingen mit der Liebe.
35:40Wenn jetzt so ein neues Album rauskommt, wie bei Zwischen Himmel und Erde,
35:44wenn das auf den Markt kommt, wie die Menschen heiß drauf sind,
35:47die nehmen sich die Zeit an diesem Tag.
35:49Sie wissen, da kommt das neue Album von Andrea Berg.
35:52Das steht bei denen im Kalender, wie der Zahnarzttermin.
35:54Dann müssen sie sofort loslaufen und das kaufen.
36:05Das ist das, wo ich denke, es ist irre.
36:11Ich weiß noch, dass ich mit Eugen in einem ganz kleinen Studio am Pult saß
36:14und der sagt, stell dir mal vor, wenn hier jetzt eines Tages mal so eine goldene Schallplatte hängt.
36:23Zunächst wollen wir uns mal ganz herzlich bedanken für dieses großartige Konzert heute.
36:28Internationaler Standard, möchte ich mal sagen, weshalb ich hier stehe, ist das neue Album,
36:33was sofort wieder auf Platz 1 gegangen ist.
36:36Und wir wollen einfach die Gelegenheit nutzen, das heute auch zu dokumentieren,
36:39lieber Andrea, und dir zum x-ten Mal einen Award überreichen.
36:45Liebe Andrea, bitte.
36:46Und jetzt gleich bei der Dürfen.
36:50Was bedeutet eine Künstlerin wie Andrea Berg für Sie als Plattenfirma?
36:54Für uns ist es eine große Freude, natürlich mit so einer erfolgreichen Künstlerin zusammenzuarbeiten.
37:00Andrea Berg ist unglaublich erfolgreich.
37:02Sie hat goldene Stimmgabeln gewonnen, en masse Echos gewonnen.
37:07Und sie hat vor allen Dingen, und das ist einmalig, einen Chartrekord aufgestellt.
37:10Ihr Best-of aus dem Jahr 2001 ist länger in den Charts als jedes Album,
37:14was jemals in Deutschland veröffentlicht wurde.
37:16Und ist damit erfolgreicher als die Beatles und Pink Floyd.
37:21Die hat sich auf die Plätze verwiesen, das ist einmalig.
37:43Ich fühle mich nicht als Star.
37:45Das ist das Einzige, was an meinem Beruf nicht so schön ist.
37:48Dass man, je mehr man an Popularität gewinnt, umso mehr verliert man an Freiheit.
37:56Und das ist das Einzige, was ich nicht so richtig bin.
38:00Also ich mag auch mal bekloppt sein, und ich mag auch mal unsichtbar sein.
38:06Und das fällt mir immer zunehmend schwerer.
38:10Es ist mir ganz wichtig, dass ich mir meine Privatsphäre erhalte.
38:13Weil ich in der Vergangenheit auch festgestellt habe, je schlechter es dir geht,
38:18oder je schlimmer es gerade jetzt bei dir privat zugeht,
38:22umso mehr stützen sich diese Heilfische da drauf.
38:24Und wenn das erste Mal dein Kind aus dem Kindergarten kommt
38:27und dir eine Geschichte aus deinem Leben erzählt,
38:30die dem Kind natürlich auch sehr weh tut,
38:32dann ist das was, wo ich sage, da hört irgendwo der Beruf auf.
38:35Und mein Kind hat damit überhaupt gar nichts zu tun.
38:37Mein Kind kann nichts für meinen Beruf.
38:42Eugen, dir möchte ich auch noch mal gratulieren
38:43für das großartige Handwerk und deine ganze Kreativität,
38:47die du da reingelegst hast.
38:52Lieber Eugen.
38:53Er ist eigentlich der Mann, der wirklich mit Andrea das Projekt vorantreibt.
38:59Für ihn ist Andrea das Tollste, was er je gemacht hat.
39:02Und das stimmt auch. Er kann stolz drauf sein.
39:07Und Andrea regte an, von der gesamten Crew ein Foto zu machen.
39:12Ich will, dass das so groß ist wie so ein Suchbild,
39:15dass man das nachher vielleicht auch so mehrmals ausklappt
39:17und dass man dann lange Zeit sich das anguckt und sagt,
39:20ach guck mal, ach guck mal und so.
39:22Und das ist am besten zu realisieren auf irgendeinem Flughafen.
39:27Da bist du natürlich in einem Flughafen, wo wir alles machen können.
39:29Weil sowas ist natürlich nicht mit einer Stunde getan.
39:33Aber lass uns jetzt erst mal aufzählen, was alles draufkommt.
39:37Die beiden Trucks sowieso, Nightliner,
39:39alles was wir an Fahrmöglichkeiten zur Verfügung haben.
39:42Und dann, um wunderschön.
39:45Musik
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40:27Mit Eugen Römer hat Andrea Berg einen Produzenten, der Songs schreibt, der eben auch produziert
40:33und der auch sich um alles andere große Gedanken macht, die Live-Shows konzipiert, die Tourneen konzipiert
40:39und bis ins Detail arbeitet, schaut, dass alles genau stimmt.
40:43Und diese Kombination ist sicherlich ein ganz, ganz wesentlicher Grund für diesen außergewöhnlichen Erfolg.
40:50Ich habe einen Plan vorbereitet. Johannes, hier. Hier ist der Plan. Learjet, der Plan ist hier.
40:57Der muss die Freiheit haben, weißt du?
40:58Und wenn wir das stehen haben, dann müssen wir eventuell nochmal mit den Trax ein bisschen jonglieren
41:04und dann haben wir es im Grunde genommen.
41:07Wie viel Zeit haben wir überhaupt?
41:08Nicht so viel mehr. 15 Uhr.
41:19Ein Fotoshooting ist natürlich, wie wir das gemacht haben, war nicht eine kleine Sache,
41:24sondern da hängen ja so viele Sachen dran. Das sieht eher schön aus, wenn man die LKWs da sieht,
41:31wenn man die Busse da sieht, wenn man den Helikopter da sieht. Fahrer müssen organisiert werden.
41:37Wie lange müsst ihr denn jetzt? Wie lange müsst ihr noch?
41:39Die Truckfahrer, Busfahrer müssen alle die Ruhezeiten einhalten.
41:44Die fahren ja nach jeder Show immer gleich weiter.
41:47Und so waren wir am Tag davor in Berlin.
41:50Von da aus nach Magdeburg ist nicht so weit, aber wenn wir dann um 11 Uhr ein Fotoshooting da ansetzen,
41:55dann ist das schon so ein Magenblöcken.
41:58Johannes, der lasst den Truck nochmal ein ganzes Stück weiter.
42:03Ja.
42:04Und dann können wir den rüberschieben.
42:07So, zack, zack, den Jet weiterschieben.
42:10Nee, jetzt erst den Truck.
42:11Ja, das mache ich jetzt schon, aber wir müssen jetzt nachsachen.
42:13Ja, gut.
42:15Ja, gut.
42:21Oder wir machen eine andere Konstellation.
42:26Alles klar, wir machen mal schauen.
42:30Im gleichen Winkel.
42:31Der im gleichen Winkel.
42:34Das ist doch, das ist doch eins der ganze Jahre.
42:36Ach so, das ist ja.
42:38Ja, sehr schön.
42:46Diese bildliche Darstellung auch mit dem Truck, mit dem Nightliner, der Hubschrauber, der Learjet und vieles andere mehr, war für
42:54mich einfach gegnern.
42:55Wird nicht einfach klasse.
42:57Es macht riesen Spaß.
42:57Die Streicherin vor dem Hubschrauber, fast so irreal wie eine Fotomontage.
43:03Das ist toll.
43:15Aber ansonsten waren wir eine Crew mit 55 Leuten.
43:34Okay, danke schön.
43:48Ich muss hier raus, als nicht mehr Angst, ohne deine Liebe, eben ohne dich.
44:04Oberhausen ist natürlich meine Heimat.
44:07Im Grunde genommen, da ich aus dem Rheinland komme und Oberhausen immer so die größte Halle war, die man sich
44:13da damals als kleines Mädchen auch vorstellen konnte.
44:22Ich halte heute einfach die Schnauze, da freuen sich eh alle, bis heute Abend.
44:27Also ich habe, toi toi toi, noch nie ein Konzert abgesagt, noch nie.
44:31Ich habe es immer irgendwie geschafft.
44:33Ich habe mal völlig erkältet, total heise ein Konzert gespielt in der Ruhr und bin wirklich auf die Bühne, kriegte
44:38keinen Ton raus.
44:40Aber jetzt stell dir mal vor, du machst dann da Vollplayback und singst und alles ist locken klar.
44:44Und in dem Moment, wo du zwischen den Titeln was erzählst, hast du so eine Krechtsstimme.
44:47Na ja, komm, es sei alles, es ist schon gut. Wir gurgeln da mit diesem Zeug.
44:53Es ist hart in dem Moment.
44:56Und dann singe ich heute Abend, wie eine Nacht, die alle. Pass mal auf, das geht.
45:01Damals war auch Eugen mit dabei und dann habe ich gesagt, du, ich mache es einfach.
45:05Da warten 5.000, 6.000 Leute. Also müssen wir jetzt irgendwie sehen, dass wir es hinkriegen.
45:09Und das war eines der schönsten Konzerte.
45:11Weil plötzlich hast du wieder alle so in einem Boot gehabt und alle haben mitgesungen.
45:15Ich brauchte mich überhaupt gar nicht, meine Stimme war natürlich danach total weg.
45:20Aber irgendwie war das so schön, wie du diese Liebe gespürt hast.
45:42Ich mache das ja jetzt auch schon ein paar Jahre.
45:44Und die Fans, wobei ich dieses Wort Fan, das hat für mich so was Fanatisches, nicht so gerne mag.
45:52Aber deswegen sage ich auch gerne Freunde, weil irgendwo ist das so eine Familie.
45:56Ich kenne unwahrscheinlich viele Menschen. Ich kenne die Geschichten.
46:00Ich kenne manchmal auch die Schicksale von diesen Menschen.
46:04Und deswegen liebe ich einfach auch diese Begegnung.
46:06Ja, grüß Gott.
46:07Weil das das Wichtigste überhaupt für mich ist und das interessanteste, spannendste Abenteuer überhaupt ist ja,
46:12Menschen zu begegnen, Menschen auszufragen, was sie so im Leben machen und was sie so vom Leben erwarten.
46:19Foto.
46:20Kann ich mir was wünschen von euch?
46:23Bei drei ein ganz lautes Toi, Toi, Toi.
46:30Und deswegen versuche ich auch den Menschen da auch so diese Berührungsängste zu nehmen.
46:34Weil es gibt nichts Schlimmeres für mich, als dass ich in so einem Kokon bin, wo sich keiner rantraut irgendwo
46:40auf so einem Sockel,
46:40wo sie alle sagen, ach da oben ist die, Andrea Berg.
46:43Dann wäre das für mich plötzlich uninteressant.
46:57Andrea ist für mich der absolute Sonderfall.
47:00Ich habe sowas in meiner ganzen Karriere noch nie erlebt.
47:02Einen solch authentischen Künstler, einen solch emotional intelligenten Künstler,
47:06da gibt es keine Lücke zwischen dem, was sie sagt und was sie tut.
47:09Es ist wirklich hundertprozentig authentisch, echt.
47:13Sie stehen auf den Konzerten da, wenn da ein Fan zum zweiten, dritten Mal kommen will,
47:16noch ein Autogramm, noch ein Autogramm, dann trinkt sie ein Bier mit den Fans und ist da und ist für
47:20ihn da,
47:21wenn es drei Stunden dauert.
47:22Sie macht das.
47:23Das ist Andrea.
47:25Und so einen Künstler habe ich in meinem Leben noch nie erlebt.
47:28Und wenn ich den Menschen das Gefühl geben kann, dann spürt man auf einmal, wie sie loslassen,
47:33wie sie erzählen können, wie sie dann sagen, Mensch, die ist ja eigentlich ganz normal.
47:37Ja, na klar, was denn da ist?
47:38Die schnelle Fahrt zum Himmel, es gab nie ein Tandang und du fehlst mir so sehr,
47:51wie ich in der Beinach.
48:14Das Schöne an meinem Beruf ist ja, dass man auch immer ein direktes Feedback bekommt,
48:18wenn man Musik macht.
48:20Ich mache meine Musik ja mit unwahrscheinlich großen Emotionen.
48:23Und schon das zu singen ist unwahrscheinlich intensiv.
48:26Aber wenn ich es dann vortragen kann und die Menschen das annehmen, das verstehen,
48:31dann ist das für mich schon ein ganz, ganz großes Geschenk.
48:43Ich gehe wirklich in ein Konzert, ich genieße das dann auch.
48:46Dann habe ich selber eine Gänsehaut, auch wenn ich es selber geschaffen habe.
48:50Dann kriege ich eine Gänsehaut, weil über diese PE, wenn das alles stimmt und du siehst das Publikum
48:55und der Opener setzt ein, es macht mich ja auch stolz.
49:00Also ich kann es total genießen.
49:09Andrea ist sowieso ein unwahrscheinlich zuverlässiger Künstler,
49:14die eine Konsequenz und eine Sicherheit mitbringt, die ihresgleichen sucht.
49:21Mach diese Nacht unendlich für mich.
49:29Also ich genieße es. Heute auf der Bühne habe ich überhaupt keine Angst.
49:33Und heute auf der Bühne bin ich einfach ich.
49:35Und ich kann mich manchmal sogar wirklich zurücklehnen und mir selber sagen,
49:40boah, guck dir das mal an, da unten, tausend Menschen.
49:43Manchmal mache ich das auch bewusst, dass ich sage, so wartet mal, jetzt bleibt mal kurz hier stehen,
49:46weil das will ich jetzt einfach mitnehmen, dieses Gefühl, diesen Augenblick,
49:50den will ich jetzt hier bei mir im Herzen tragen und konservieren für mich.
49:54Und das ist einfach schön, weil wenn man zu angespannt ist, dann gehen die Dinge so an einem vorbei.
50:07Ich kann mich wirklich manchmal auch fallen lassen, auch in die Geschichten, die ich erzähle.
50:12Wirklich ich sein.
50:23Applaus
50:51Du sagst, dass du mich fängst.
50:56Doch wo du bist, darf ich nicht sein.
51:07Wie hast du gesagt, dass es sie gibt?
51:17Glaubst du, dass sie dich liebt wie ich?
51:25Wenn du jetzt gehst, nimm auf deine Liebe mit.
51:32Nein, ich brauch sie nicht, bin ich auch schwach.
51:39Wenn du jetzt gehst, gib mir meinen Traum zurück.
51:46Ich hab Sehnsucht nach dir bei Nacht.
51:55Ich lass es geschehen und doch will sich mein Herz von dir befreien.
52:12Hab ich dich verlohen.
52:18Ich kann es spüren, dass unser Traum zerbrechlich ist.
52:30Wenn du jetzt gehst, wenn du jetzt gehst, nimm auf deine Liebe mit.
52:36Nein, ich brauch sie nicht.
52:39Nein, ich brauch sie nicht, bin ich auch schwach.
52:44Wenn du jetzt gehst.
52:47Wenn du jetzt gehst, nimm auf deine Liebe mit.
53:05Nein, ich brauch sie nicht.
53:07Nein, ich brauch sie nicht, bin ich auch schwach.
53:13Wenn du jetzt gehst, gib mir meinen Traum zurück.
53:18Ich hab Sehnsucht nach dir bei Nacht.
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