00:02Es sollte eine nette Heimspiel-Saison-Abschlussparty werden, aber am Ende hagelte es gleich zweimal
00:08Pfiffe für den 1. FC Köln und vor allem auch Trainer René Wagner. Der hatte sich vor dem
00:12Spiel ein bisschen aus dem Fenster gelehnt, gesagt, ja, so nach dem Motto, morgen würde
00:16man dann mehr wissen über seine Zukunft, aber eine 1 zu 3 Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim
00:21später sah das alles schon ganz anders aus. Nein, das wird noch ein bisschen Zeit benötigen,
00:26hat dann Thomas Kessler gesagt, der Sportgeschäftsführer, und damit sein Trainer auch ein bisschen
00:31kommunikationsmäßig eingefangen, kann man schon so sagen. Vielleicht könnte man auch sagen,
00:35ein bisschen gebremst, denn die Zukunft von Wagner ist noch offen und vielleicht nach
00:39dieser Niederlage hier im letzten Heimspiel eben offener denn je. Da wollte man sich nochmal
00:42gut verkaufen, persönlich verabschieden, auch weil hier eben drei verdiente Spieler verabschiedet
00:47wurden, Dominik Heinz, Florian Kainz und Luca Kilian, aber die Partystimmung, ja, die musste
00:53man sich ein bisschen erzwingen, weil es dann doch eben ein bisschen schwer im Magen lag
00:57mit dieser Heidenheim-Niederlage. Und jetzt stellt sich die Frage, wie geht es denn eigentlich
01:00weiter mit Wagner? Das wird ein bisschen Zeit brauchen, vielleicht wird es dann auch
01:03nochmal darauf ankommen, wie man sich im letzten Saisonspiel verkauft. Da wartet mit dem FC Bayern
01:08ein denkbar unangenehmer Gegner, der sich die Meistersause in der prall gefüllten Allianz-Arena
01:13sicherlich nicht versauen lassen wird. Und schon gar nicht Harry Kane, der womöglich die Kicker-Torjäger-Kanone
01:20bekommt und dann auch darauf wartet, dem 1. FC Köln noch ein paar Tore einzuschenken.
01:25Womöglich die entscheidenden Tore, die dafür sorgen könnten, dass sich Thomas Kessler nochmal
01:29ganz genau überlegt mit René Wagner und der Zukunft beim 1. FC Köln.
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