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  • vor 17 Minuten
Year (Jahr): 2025
Release Date (Veröffentlichungsdatum): 2025-10-30
Duration (Spieldauer): 105 min
Director (Regie): Maria Brendle
Actors (Schauspieler): Marlene Tanczik, Rachel Braunschweig, Maximilian Simonischek
Writers (Drehbuch): Maria Brendle, Robert Buchschwenter, Michèle Minelli
Title (Originaltitel): Friedas Fall
Country (Land): Switzerland
Original language (Original-Sprache): German

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TMDB: 6.6
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1904 in St. Gallen. A child’s body is found, and the shock gets worse because the confession comes from the child’s own mother. Frieda Keller, 25, admits to murdering her five-year-old son. No mystery box. No “someone else did it.” The courtroom case that follows turns into something messier than people expect: not just blame, but what caused it. The film basically asks how a woman is supposed to act when the world around her is stacked like a bad deck. And then it drags the justice system into the light, showing how law and politics can shape who gets called monster and who gets called a victim. It’s historic courtroom drama with opinions, and it doesn’t let you look away.
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1904 in St. Gallen. Eine Kinderleiche, ein Geständnis, das keiner rückgängig machen kann. Frieda Keller, 25, steckt nicht im Nebel. Sie sagt: Ja, ich habe meinen fünfjährigen Sohn getötet. Und dann beginnt der Prozess, der mehr will als nur Fakten sortieren. Es geht plötzlich um die Frage, wie viel von der Täterin “übrig” bleibt, wenn ihr Umfeld, das Patriarchat und das Strafrecht so gnadenlos wie selbstverständlich mitwirken. Der Film macht das ziemlich unbequem: weg vom simplen Täter-Muster, hin zu einem Gerichtssaal als Spiegel einer Gesellschaft, die Frauen schon vor dem Urteil klein macht. Wer harte Geschichtskost mag, die nicht lecker verpackt ist, bleibt dran.

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Kurzfilme
Transkript
00:02ARD Text im Auftrag von Funk
00:02Niemand hätte ich von der Schande erfahren, die auf mir lastet.
00:07Vielleicht versteht irgendjemand,
00:09wie ich zu dem Unmensch geworden bin,
00:12von dem ich heute bin.
00:14Die habe ich mir anders vorgestellt.
00:18Wolf tagnet sich gerne im Schafpäbz.
00:21Das ist eine Mörderin, Erna, eine Mörderin!
00:25Sie wissen nicht, was Frida alles durchgemacht hat.
00:29Was hat sie denn durchgemacht?
00:31Der Mutter, der sein eigenes Kind umbringt?
00:33Was hat das für eine Zukunft gehabt?
00:35Das Leben kann grausamer sein, grausamer als der Tod.
00:38Aber es wäre doch ja nicht so weit gekommen,
00:40wenn ein Kindsvater so unterstützt hätte.
00:43Der Vater hat Frida davon gejagt,
00:45als sie geschwängert wurde.
00:46Geschwängert von wem?
00:48Der Kopf wird rollen.
00:49Dann bist du sicher wieder zusammen in der Kirche.
00:53Es liegt in der Hand von ein paar wenigen Männern,
00:56ob unser Gesetz im Sinne von Gerechtigkeit ausgelegt wird.
01:00Wie soll sich denn was ändern,
01:02wenn niemand den ersten Schritt macht?
01:06Helfen Sie mir, damit ich ihnen helfen kann.
01:08Ich brauche keine Hilfe.
01:11Die Beschuldigte wollte sich ihrer Last entledigen.
01:16Wenn eine Mutter ihr Kind umbringt,
01:19dann hat dies tiefliegende Gründe.
01:21Gründe, die aufzeigen,
01:22dass in unserer Gesellschaft etwas falsch läuft.
01:25Helfen Sie mir, dass die Plaget-Frau auch am Leben bliebe.
01:28Du darfst nicht auf, Gates.
01:35Erst muss sich das Denken ändern.
01:39Dann die Gesetze.
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