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  • vor 6 Wochen
Nach US-Entscheidung: Historischer Einbruch bei der Entwicklungshilfe

Nach Jahren steigender Hilfen markiert 2025 eine historische Zäsur: Die reichsten Länder der Welt kürzen ihre Entwicklungsgelder so stark wie nie zuvor.

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Transkript
00:00Die weltweite Entwicklungshilfe bricht ein. Welche Länder kürzen ihre Mittel?
00:09Die Unterstützung, die die reichsten Nationen der weltärmeren Staaten anbieten,
00:14etwa in Form von Zuschüssen, Darlehen oder technischer und logistischer Hilfe,
00:18ist laut OECD zwischen 2024 und 2025 um 23 Prozent eingebrochen,
00:24was den stärksten Rückgang aller Zeiten darstellt.
00:27An der Spitze dieses Rückgangs stehen die USA, die ihr Hilfsbudget um beispiellose 57 Prozent gekürzt haben
00:35und damit den Löwenanteil des weltweiten Rückgangs ausmachen.
00:40Zusammen mit den Kürzungen anderer großer Geberländer, darunter Deutschland,
00:45machen sie 96 Prozent des gesamten Rückgangs der Finanzmittel aus.
00:49Das ist das zweite Jahr in Folge, in dem die Entwicklungshilfe zurückgeht.
00:53Wobei dieses Jahr ein weiterer Rückgang um 5,8 Prozent erwartet wird.
00:59Spanien und Ungarn gehören zu den wenigen Ländern, die ihre Beiträge tatsächlich erhöht haben,
01:04und zwar um beachtliche 10,7 beziehungsweise 45,7 Prozent.
01:10Die anderen waren Italien, Island, Norwegen und Dänemark.
01:15Die EU-Institutionen haben ihr Budget um 13,8 Prozent gekürzt.
01:20Experten sagen, das sei zwar politisch verständlich,
01:23werfe jedoch ernsthafte Fragen auf für langfristige Partnerschaften
01:27und die Ziele der EU im Bereich der Außenpolitik.
01:30Ökon Direkt diveätzen
01:30und die Ziele der EU-Institutionen sind
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