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  • vor 2 Tagen
Bundesregierung sieht Israels Todesstrafen-Gesetz für Palästinenser mit "großer Sorge"

Das Gesetz macht die Todesstrafe zur Standardstrafe für Palästinenser im israelisch besetzten Westjordanland, die von einem israelischen Militärgericht wegen tödlicher Anschläge als "Terroristen" verurteilt wurden.

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Transkript
00:01Trotz internationaler Kritik hat das israelische Parlament ein Gesetz zur Ausweitung der Todesstrafe
00:07für Terroristen verabschiedet. Es war von der rechtsextremen Partei des Ministers für
00:13nationale Sicherheit eingebracht worden. Es macht die Todesstrafe durch Erhängen faktisch zur
00:22Standardstrafe für Palästinenser, die von Militärgerichten im besetzten Westjordanland
00:27verurteilt werden, wegen Mordes mit dem Ziel, Israel auszulöschen. Das Gesetz wurde von
00:35Politikern aus dem Ausland und Menschenrechtsorganisationen als diskriminierend und unmenschlich verurteilt.
01:05Kurz nach der Verabschiedung des Gesetzes erklärte die Vereinigung für Bürgerrechte in
01:10Israel, sie habe schon beim obersten Gericht Klage gegen das Gesetz eingereicht. Dieses sei
01:15diskriminierend.
01:18Die Außenminister von Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien hatten am Sonntag
01:23in einer gemeinsamen Erklärung Israel aufgefordert, das Vorhaben aufzugeben. Auch sie bezeichneten
01:29das Gesetz als de facto diskriminierend. Die Todesstrafe sei unethisch und habe keine
01:35abschreckende Wirkung. Der Europarat nannte die Verabschiedung des Gesetzes einen schwerwiegenden
01:40Rückschritt.
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